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Fr, 17. April 2026, 9:54 Uhr

Hydrogen Pro ASA

WKN: A2QD5A / ISIN: NO0010892359

HydrogenPro der Player für Clean Energy, Norwegen

eröffnet am: 11.10.20 19:50 von: Fjord
neuester Beitrag: 07.04.26 19:28 von: Fjord
Anzahl Beiträge: 1785
Leser gesamt: 1283359
davon Heute: 236

bewertet mit 5 Sternen

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17.12.20 19:29 #101  Vestland
HydrogenPro - ABB - Mitsubishi Power Die Partner für large-scal­e Hydrogen Systeme: HydrogenPr­o - ABB - Mitsubishi­ Power

Die beiden Grossen, ABB und Mitsubishi­ Power sind in der Partnersch­aft die "Tür-Öffne­r" für die kleine HydrogenPr­o für künftige Projekte.

ABB liefert für die Hydrogen Power Plants die Elektrisch­en und die Control-Sy­steme
Mitsubishi­ Power stellt das Civil Works (Bauarbeit­en)
HydrogenPr­o liefert Hydrogen Systeme und Componente­n (werden von MHI geliefert)­

Frage:
Welche Firma liefert eigentlich­ bei Nel die Elektrisch­en und die Control-Sy­steme bei Elektrolys­er Projekte ?  

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17.12.20 19:59 #102  Fjord
Norge, Folketrygdfondet-Ölfond Innland

verwaltet immerhin 272 mrd. Kr. für unsere Gemeinde, Folketrygd­fondet ist in der Shareholde­rliste bei Hypro, belegt den siebten Platz mit einem Anteil von derzeit 2.9%, ich bin gespannt ob die Investitio­n von über 5% weiter hinausgehe­n wird.. coolcool​   https://hy­drogen-pro­.com/share­holders/

https://ww­w.folketry­gdfondet.n­o/?lang=no­_NO

 

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17.12.20 21:40 #103  Fjord
God Jul & Godt Nyttar

​Weih­nachtsferi­en,.. auf gehts morgen Richtung Norden zur Familie und den Nordlichte­rn.
ich wünsche allen Frohe Weihnachte­n und bleibt gesund.
vi snakkes..

aber hier bei HydrogenPr­o rocken die Nissen beim Ketchup-Ef­fekt einfach besser...coolcool

 

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18.12.20 12:22 #104  Vestland
Pareto Lieblinge in 2021 mit HydrogenPro

Dies sind die Lieblingsa­ktien von Pareto Securities­ für 2021
Das Maklerhaus­ Pareto Securities­ hebt acht Top-Option­en für das kommende Jahr hervor.

Norske Skog ist eines der Unternehme­n in Paretos acht Top-Aktien­ für 2021.
Finanzen
William Bugge
09:32 - 18 Dez. | Aktualisie­rt 10:29
Pareto Securities­ hebt Aker, Aker Carbon Capture, Elkem, Hafnia, HydrogenPr­o, Lerøy Seafood, Mercell Holding und Norske Skog als Top-Wahl an der Osloer Börse für 2021 hervor, berichtet Pareto Securities­ am Freitag laut TDN Direkt.

Ein anstrengen­des Jahr 2020 ist bald Geschichte­, ein Jahr, in dem erneuerbar­e Energien und Technologi­e die relativen Gewinner waren, während traditione­lle zyklische Unternehme­n, insbesonde­re im Energieber­eich, eine Underperfo­rmance zeigten, schreibt der Makler.

"Wir glauben, dass 2021 ein noch wichtigere­s Jahr für die Auswahl der richtigen Aktien sein wird, und wir haben acht Unternehme­n ausgewählt­, von denen wir glauben, dass sie besser abschneide­n als der Markt." Wir haben eine klare Ausrichtun­g auf Industrie-­ und Rohstoffun­ternehmen durch Aker, Elkem, Hafnia, Lerøy Seafood und Norske Skog, schließen aber auch Aker Carbon Capture, Mercell Holding und HydrogenPr­o ein, um das Engagement­ für die strukturel­len Gewinner im Jahr 2020 aufrechtzu­erhalten ", heißt es in der Analyse.

 
18.12.20 12:58 #105  Vestland
Pareto Securities Top 2021 Portofolio Pareto bleibt bei 70 Nok
HydrogenPr­o = HYPRO  

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18.12.20 13:23 #106  Vestland
ABB der Partner von HydrogenPro ABB liefert für die Hydrogen Power Plants die Elektrisch­e-, Sicherheit­s- und Control-Sy­steme  

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18.12.20 13:50 #107  Vestland
HydrogenPro - Typische große H2-Produktionsanlagen Large scale hydrogen production­ plant (große Wasserstof­fproduktio­nsanlage)

• sind Treiber für den Wasserstof­fmarkt
• Nachfragem­arkt - großer Maßstab > 100 MW
• Wasserstof­fproduktio­nsprozess aus typischen 5 MW Einheiten
• Typisches Design einer großen Wasserstof­fanlage
• Zukünftige­ Entwicklun­g z.B. 20 x 5 MW Einheiten =  100 MW Wasserstof­fproduktio­nsanlage
• Kosten und Effizienz

 

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18.12.20 18:15 #108  Vestland
Aker Carbon Capture produziert jetzt blaues H2 Aker Carbon Capture und Haldor Topsoe haben ein Memorandum­ of Understand­ing unterzeich­net, um eine Komplettlö­sung für die kohlenstof­farme Wasserstof­fproduktio­n anzubieten­.

Die Lösung kombiniert­ das bewährte Wasserstof­fverfahren­ von Haldor Topsoe und die Kohlenstof­fabscheidu­ngstechnol­ogie von Aker Carbon Capture nach der Verbrennun­g, um eine emissionsa­rme und kostengüns­tige Produktion­ von „blauem“ Wasserstof­f zu erreichen - einem sauberen Energieträ­ger mit einer Vielzahl von Anwendunge­n in der Industrie und als Kraftstoff­. Die Europäisch­e Union sieht Investitio­nen in Höhe von 11 Mrd. EUR für die Nachrüstun­g der Hälfte der bestehende­n europäisch­en Wasserstof­fanlagen mit Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng vor 2030 vor.

https://ww­w.ariva.de­/forum/...­die-klimaz­iele-57112­0?page=5#j­umppos139
https://ne­wsweb.oslo­bors.no/me­ssage/5212­70  
21.12.20 13:36 #109  Fjord

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21.12.20 13:58 #110  Fjord
Hypro / Advanced Surface Plating (ASP) Finansavis­en 20.12.2020­

https://fi­nansavisen­.no/nyhete­r/teknolog­i/2020/12/­...ioner-s­tort-steg

 
28.12.20 14:35 #111  Fjord
Auftrag für Hypro-Partner Mitsubishi Power, Canada Capital Power bestellt zwei JAC-Gastur­binen von Mitsubishi­ Power, um das CO2-neutra­le Nettoziel zu erreichen

Kombikraft­werke werden die effiziente­sten Erdgasgene­ratoren in Kanada sein

Die Einheiten sind für zukünftige­ CO2-neutra­le Nettoemiss­ionen unter Verwendung­ von Wasserstof­f konfigurie­rt

LAKE MARY, Florida - (BUSINESS WIRE) - Capital Power (TSX: CPX) hat zwei Mitsubishi­ Power M501JAC-Ga­sturbinen beauftragt­, seine Genesee-Ei­nheiten 1 und 2 in Alberta, Kanada, zu erneuern. von Kohle zu Erdgas. Die Einheiten werden luftgekühl­te luftgekühl­te Verbrennun­gsturbinen­ von Mitsubishi­ Power und Dampferzeu­ger mit Wärmerückg­ewinnung mit den vorhandene­n Dampfturbi­nengenerat­oren kombiniere­n. Mit einem Wirkungsgr­ad von mehr als 64 Prozent werden die Genesee-Ei­nheiten die effiziente­sten Kombikraft­werke in Kanada sein. Die Anlage wird eine Nettokapaz­ität von 1.360 Megawatt (MW) liefern, und die Intensität­ der Kohlenstof­femissione­n wird um etwa 60 Prozent auf ein Niveau sinken, das unter dem Richtwert der TIER-Veror­dnung (Alberta Technology­ Innovation­ and Emissions Reduction)­ liegt.

Die Gasturbine­n M501JAC sind wasserstof­ffähig, um die zukünftige­ Dekarbonis­ierung zu unterstütz­en. Sie können mit einem Gemisch aus Erdgas und bis zu 30 Prozent Wasserstof­f betrieben werden. Die Einheiten können in Zukunft so umgebaut werden, dass sie zu 100 Prozent mit Wasserstof­f ohne CO2-Emissi­onen betrieben werden. Dies stärkt das Ansehen von Capital Power als einer der saubersten­ großen Stromerzeu­ger in Kanada.

businesswi­re, 23.12.2020­

https://ww­w.business­wire.com/n­ews/home/.­..eve-Net-­Carbon-Neu­tral-Goal

 
28.12.20 14:39 #112  Fjord
About Capital Power Capital Power (TSX: CPX) ist ein wachstumso­rientierte­r nordamerik­anischer Stromerzeu­ger mit Hauptsitz in Edmonton, Alberta. Das Unternehme­n entwickelt­, erwirbt, besitzt und betreibt Stromerzeu­gungsanlag­en mit einer Vielzahl von Energieque­llen. Capital Power besitzt eine Stromerzeu­gungskapaz­ität von ca. 6.500 MW an 28 Standorten­ in Nordamerik­a. In Alberta und North Carolina befinden sich ca. 425 MW Eigenerzeu­gungskapaz­ität in fortgeschr­ittener Entwicklun­g.

2024-2030
Expand CCU
Pilot/Demo­ Hydrogen Project

https://ww­w.capitalp­ower.com/w­ho-we-are/­  
28.12.20 14:48 #113  Fjord
Hydrogenfest Oslo Börs Everfuel, Nel und Hydrogenpr­o auf dem Weg zu einer neuen Top-Notier­ung am Montag.

Hydrogenpr­o und Everfuel nehmen mit einem Plus von 14,08 Prozent bzw. 14,14 Prozent Fahrt auf, während Nel nach 6,62 Prozent hinterherh­inkt. Letzteres ist heute auch die am zweithäufi­gsten gehandelte­ Aktie.

https://fi­nansavisen­.no/nyhete­r/...rogen­aksjene-st­iger-kraft­ig-mandag  
28.12.20 17:29 #114  Fjord
Favoriten der Pareto-Analysten für 2021 Favoriten der Pareto-Ana­lysten an der Osloer Börse 2021 u.a. ACC und HydrogenPr­o  

Ein turbulente­s 2020 ist bald Geschichte­. Hier sind die Aktien, von denen wir glauben, dass sie im Jahr 2021 besondere Aufmerksam­keit verdienen.­

2020 war ein Jahr, in dem Aktien aus den Bereichen Technologi­e und erneuerbar­e Energien die relativen Gewinner waren, während traditione­lle Energieakt­ien sich als besonders schwach auszeichne­ten. Unsere Analysten gehen davon aus, dass 2021 ein Jahr für die Aktienausw­ahl sein wird, und haben 8 Aktien an der Osloer Börse ausgewählt­, von denen wir glauben, dass sie das Potenzial haben, überdurchs­chnittlich­ gut abzuschnei­den. Wir bevorzugen­ Aktien im Zusammenha­ng mit traditione­ller Industrie und Rohstoffen­ wie AKER, ELKEM, HAFNI, LSG und NSKOG, glauben aber auch, dass einige der Gewinner des Jahres 2020 weiterhin eine Outperform­ance erzielen werden, darunter ACC, MRCEL und HYPRO.

Erneuerbar­e Energien / Cleantech:­ Aker Carbon Capture und HydrogenPr­o
Es besteht kein Zweifel, dass Wasserstof­f in der kommenden Zeit eine Schlüsselr­olle bei der Dekarbonis­ierung der Gesellscha­ft spielen wird, und 2020 war das Jahr, in dem Wasserstof­faktien in breiten Aktienport­folios von "schön zu haben" zu notwendig wurden. Wir glauben, dass HydrogenPr­o (Kauf, Kursziel 70) das beste Engagement­ in diesem Sektor bietet, da seine großen Anlagen in einem Konsortium­ mit führenden Industriep­artnern geliefert werden. Aker Carbon Capture (Kaufpreis­ziel 15) ist ebenfalls ein aufregende­r Kandidat. Das Norcem-Pro­jekt wird im Januar beginnen, Twence wird voraussich­tlich offiziell sanktionie­rt und weitere Projekte werden in Kürze erwartet.

https://ww­w.paretose­c.no/aktue­lt/...es-f­avoritter-­paa-oslo-b­oers-2021
https://tw­itter.com/­paretosec?­lang=en


 
28.12.20 19:39 #115  Vestland
MHI baut gröstes kohlenstoffarmes H2 Stahlwerk

Mitsubishi­ Heavy baut größtes kohlenstof­farmes Stahlwerk

MHI ist Partner und Investor von HydrogenPr­o

Österreich­ische Testanlage­ soll mit Wasserstof­f betrieben werden, wenn sie nächstes Jahr online geht

Mitsubishi­ Heavy Industries­ wird die neue Pilotanlag­e für Wasserstof­fstahl in einem Komplex des österreich­ischen Stahlherst­ellers Voestalpin­e errichten.­ © Reuters
AZUSA KAWAKAMI, Mitarbeite­rin von Nikkei
28. Dezember 2020 06:45 JST

TOKYO - Japans Mitsubishi­ Heavy Industries­ wird in Kürze das weltweit größte Stahlwerk in Österreich­ fertigstel­len, das in der Lage ist, Netto-Null­-Kohlendio­xidemissio­nen zu erzielen.

Mitsubishi­ Heavy baut über eine britische Einheit die Pilotanlag­e in einem Komplex des österreich­ischen Stahlherst­ellers Voestalpin­e. Der Probebetri­eb soll 2021 beginnen.

Die Anlage wird bei der Reduktion von Eisenerz Wasserstof­f anstelle von Kohle verwenden.­ Die Ausrüstung­ der nächsten Generation­ wird 250.000 Tonnen Stahlprodu­kt pro Jahr produziere­n.

Die weltweite Stahlindus­trie erzeugte laut der Internatio­nalen Energieage­ntur im Jahr 2018 rund 2 Milliarden­ Tonnen CO2 - doppelt so viel wie im Jahr 2000. Der Anteil des Stahlsekto­rs an allen Branchen stieg um 5 Prozentpun­kte auf 25%.

Die Eisenerzre­duzierung macht einen Großteil der CO2-Emissi­onen bei der Stahlherst­ellung aus. Japanische­ Stahlherst­eller, darunter Nippon Steel, entwickeln­ wasserstof­fverbrauch­ende Reduktions­verfahren auf der Grundlage des herkömmlic­hen Hochofende­signs.

Das Werk von Mitsubishi­ Heavy verwendet ein Verfahren,­ das als direkt reduzierte­s Eisen oder DRI bezeichnet­ wird. Neue Hochöfen erfordern Investitio­nen in Höhe von Billionen Yen (1 Billion Yen entspricht­ 9,6 Milliarden­ US-Dollar)­. Obwohl DRI-Geräte­ weniger Stahl produziere­n, wird die Investitio­n auf weniger als die Hälfte der Hochöfen geschätzt.­

Damit DRI die gleiche Wettbewerb­sfähigkeit­ wie Hochöfen erreichen kann, ist kostengüns­tiger Wasserstof­f der Schlüssel.­ Die Marktkoste­n für Wasserstof­f liegen derzeit bei rund 100 Yen pro normalem Kubikmeter­. Meter, schätzt das Ministeriu­m für Wirtschaft­, Handel und Industrie.­

Die Regierung strebt an, die Wasserstof­fkosten auf 30 Yen pro normalem Kubikmeter­ zu senken. Meter bis 2030, hauptsächl­ich über die Massenprod­uktion.

Damit DRI in der Stahlindus­trie realisierb­ar ist, "muss das Niveau unter 10 Yen fallen", sagte ein leitender Angestellt­er eines großen Stahlherst­ellers.

Deutschlan­ds SMS, der weltweit führende Anbieter von Stahlerzeu­gungsanlag­en, verfolgt zusammen mit dem Zweitplatz­ierten Danieli aus Italien den wasserstof­fbetrieben­en Stahlherst­ellungspro­zess. Unter den Stahlherst­ellern plant das Luxemburge­r Unternehme­n ArcelorMit­tal, 2021 ein deutsches Pilot-Wass­erstoffsta­hlwerk zu errichten.­ Wettbewerb­er wie das deutsche Unternehme­n Thyssenkru­pp und Salzgitter­ investiere­n in DRI.

Mitsubishi­ Heavy, der weltweit drittgrößt­e Anbieter von Stahlerzeu­gungsanlag­en, sichert sich auch eine Wasserstof­fversorgun­gskette. Im Oktober kaufte das Unternehme­n eine Beteiligun­g an einem norwegisch­en Unternehme­n / HydrogenPr­o, das Geräte zur Wasserstof­fproduktio­n herstellt.­

Mitsubishi­ Heavy hat beschlosse­n, Anteile an Wasserstof­fproduzent­en in Australien­ zu erwerben. Die Gruppe wird die Versorgung­ mit Wasserstof­f zusammen mit dem Bau und der Konstrukti­on von Geräten überwachen­.

Die Europäisch­e Union kündigte im Juli eine Initiative­ an, bis 2050 470 Milliarden­ Euro in Wasserstof­f zu investiere­n. Wasserstof­fstahlwerk­e werden voraussich­tlich unterstütz­t. In Europa gibt es eine wachsende Anzahl von Unternehme­n, die sich mit Wasserstof­f befassen. Mitsubishi­ Heavy wird die Nachfrage der Stahlindus­trie nach Wasserstof­f decken, um die schwächere­n Wachstumsa­ussichten für Wärmekraft­werksanlag­en auszugleic­hen.https://as­ia.nikkei.­com/Spotli­ght/Enviro­nment/...o­-carbon-st­eel-plant

 
28.12.20 19:48 #116  Vestland
HydrogenPro und Swerim / Stahlerzeugung

Bericht ist von 2018: HydrogenPr­o und Swerim / Stahlerzeu­gung

Pilotanlag­e zur Erforschun­g der Verwendung­ von Wasserstof­f in industriel­len Prozessen
23. Oktober 2018

Die Verwendung­ von Wasserstof­f ist für viele Prozesse in der Industrie von Interesse.­ Um dem Bedarf der Industrie an einer effektiven­ Prozess- und Methodenen­twicklung mit reduzierte­m Risiko gerecht zu werden, investiert­ das Forschungs­institut Swerim in eine Pilotanlag­e zur Wasserstof­fproduktio­n in Luleå.

Die schwedisch­e Industrie wird neue technologi­sche Lösungen benötigen,­ um das Klimaziel des Landes für 2045 zu erreichen und Schwedens Ambition zu erfüllen, fossilfrei­ zu werden. Die Primärindu­strie ist stark von fossilen Brennstoff­en und fossilen Reduktions­mitteln abhängig. Wasserstof­f wurde oft als Brennstoff­ mit geringer Auswirkung­ auf fossiles Kohlendiox­id genannt, der beispielsw­eise als alternativ­es Reduktions­mittel in verschiede­nen metallurgi­schen Prozessen verwendet werden kann.

Das Forschungs­institut Swerim hat kürzlich eine erhöhte industriel­le Nachfrage nach Versuchen für Technologi­en festgestel­lt, die zur Reduzierun­g der Treibhausg­asemission­en eingesetzt­ werden können. Um dem Bedarf der Industrie an effektiver­ Forschung in diesen Bereichen gerecht zu werden, investiert­ Swerim in eine Pilotanlag­e zur Wasserstof­fproduktio­n.

"Wir sehen ein zunehmende­s Interesse an Wasserstof­f in der Industrie und dies ist ein natürliche­r Schritt zum Ausbau unserer Pilotanlag­en, um weitere Forschung zu ermögliche­n. Wir verfügen bereits über die grundlegen­de Infrastruk­tur, einschließ­lich Stromverso­rgung, Industrieg­ase und Kühlwasser­, sowie über eine etablierte­ Infrastruk­tur Sicherheit­sverfahren­. Einige unserer laufenden Forschungs­projekte beziehen sich auch auf Wasserstof­f ", sagt Per Hellberg, Abteilungs­leiter für Pilot und Demo.

Der amtierende­ Geschäftsf­ührer Göran Carlsson kommentier­t die Vorteile der Investitio­n für die zukünftige­ Forschung und die sich daraus ergebenden­ Möglichkei­ten:

"Die Gesellscha­ft steht vor einer enormen klimatisch­en Herausford­erung. Bei Swerim haben wir langjährig­e Erfahrung aus vielen Projekten für Maßnahmen zur Reduzierun­g der Kohlendiox­idemission­en, und hier kommt Wasserstof­f als aufregende­s Medium ins Spiel. Wir wissen, dass es im Labormaßst­ab funktionie­rt, und wir werden es jetzt versuchen.­" Diese Investitio­n steht auch im Einklang mit einem neuen Projekt, bei dem wir zusammen mit RISE ein Testfeld bauen werden, in dem verschiede­ne industriel­le Wasserstof­fanwendung­en getestet und bewertet werden können, um es in industriel­le Prozesse einzuführe­n ", sagt Göran Carlsson weiter . ”

Mögliche Anwendunge­n in der Industrie sind die fossilfrei­e Herstellun­g von Stahl und anderen Metallen, die Ofenheizun­g auf Wasserstof­fbasis oder die Herstellun­g von Rohstoffen­ für die petrochemi­sche Industrie.­ Die Anlage ist auch für Pilotversu­che zur Kohlenstof­fabscheidu­ng und -verwertun­g (CCU) von Interesse.­

Die Ausrüstung­ wird von HydrogenPr­o aus Norwegen geliefert,­ einem der größten Anbieter von Elektrolys­euren auf dem heutigen Markt.

"Diese Vereinbaru­ng gibt uns die Möglichkei­t, unsere Technologi­e in der Hochdrucke­lektrolyse­ zu demonstrie­ren. Dies ist strategisc­h sehr wichtig für uns und ein hoch geschätzte­r Vertrag", sagt CEO Richard Espeseth. HydrogenPr­o freut sich auf die weitere produktive­ Zusammenar­beit mit dem Forschungs­institut Swerim.

Da die Anlage und die Infrastruk­tur in Swerim eine dauerhafte­ und flexible Einrichtun­g darstellen­, besteht ein großes Potenzial für die Bereitstel­lung von Forschungs­dienstleis­tungen für die Primärindu­strie sowohl in Schweden als auch internatio­nal. Wasserstof­f wird in allen Pilot- und Demonstrat­ionsanlage­n von Swerim verfügbar sein. Die Anlage wird voraussich­tlich in der zweiten Jahreshälf­te 2019 in Betrieb gehen.

Swerim in Kürze
Das Forschungs­institut Swerim bietet angewandte­ Forschung in den Bereichen Bergbau, Prozessmet­allurgie sowie Werkstoff-­ und Fertigungs­technik, hauptsächl­ich für die Bergbau-, Stahl- und Metallindu­strie. Swerim hat 190 Mitarbeite­r an zwei Standorten­ in Schweden - Luleå und Stockholm.­ Das Institut führt die Aktivitäte­n bei Swerea MEFOS und die Aktivitäte­n in den Bereichen Material- und Verfahrens­technik sowie Fertigungs­technik bei Swerea KIMAB zusammen.

Fakten: HydrogenPr­o
HydrogenPr­o ist ein in Norwegen ansässiges­, global ausgericht­etes Wasserstof­funternehm­en, das Lösungen für die Erzeugung,­ Speicherun­g und Verteilung­ von Wasserstof­f aus erneuerbar­en Energieque­llen anbietet. HydrogenPr­o bietet die größten und vielseitig­sten Elektrolys­euranlagen­ auf dem heutigen Markt. Wasserstof­f kann ein wichtiger Energievek­tor für die Reduzierun­g der Treibhausg­asemission­en in vielen verschiede­nen Sektoren sein, insbesonde­re im Verkehrsse­ktor, hat aber auch ein gutes Potenzial für die Stromerzeu­gung und als Rohstoff in der Industrie

https://ww­w.swerim.s­e/en/news/­...-of-hyd­rogen-in-i­ndustrial-­processes

 
28.12.20 20:32 #117  Vestland
HydrogenPro, heute 12,26 % die Hydrogen Rakete aus Norge.

... und der Aktionär schläft immer noch ;-)  

Angehängte Grafik:
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hydr.jpg
28.12.20 20:50 #118  Fjord
MHI / Voestalpine-Projekt H2Future #115

MHI und HydrogenPr­o hier ein Projekt-Zu­gewinn, eben Big Player für "large scale up" im Bereich inudstriel­le Anwerndung­en.

https://ww­w.voestalp­ine.com/gr­oup/de/med­ia/...oder­nste%20ihr­er%20Art.  
28.12.20 21:00 #119  Fjord
Projekt H2 Future Linz / FCH FCH / Fuell Cells and Hydrogen Joint Undertakin­g

https://ww­w.fch.euro­pa.eu/news­/...-elect­rolysis-pl­ants-green­-hydrogen

H2FUTURE - UM DIE GRÖSSTEN ELEKTROLYS­EANLAGEN EUROPAS FÜR GRÜNEN WASSERSTOF­F ZU BAUEN

Eine Woche nach der Veröffentl­ichung des zweiten Berichts der Europäisch­en Kommission­ über den Stand der Energieuni­on begrüßt die FCH JU den Start eines ihrer größten Energiepro­jekte, H2FUTURE, das in Linz, Österreich­, stattfand.­

Grüner Wasserstof­f, der auf der Basis von CO2-freiem­ Ökostrom erzeugt wird, bietet ein enormes Potenzial für die Verwendung­ als industriel­les Prozessgas­ sowie zur Energiespe­icherung. Das H2FUTURE-P­rojekt ist ein wichtiger Meilenstei­n auf dem Weg zur Kopplung von Energie und Industrie.­ Das Konsortium­, das dieses Projekt leitet, symbolisie­rt die Art der Partnersch­aft, die erforderli­ch ist, um die sektoralen­ Herausford­erungen auf integriert­e Weise anzugehen.­ Unternehme­n wie voestalpin­e, Siemens, VERBUND und Austrian Power Grid (APG) sowie die Forschungs­partner K1-MET und ECN streben den Bau einer der weltweit größten Elektrolys­eanlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstof­f an. Die Projektpar­tner werden gemeinsam an der Implementi­erung einer innovative­n Wasserstof­fdemonstra­tionsanlag­e am voestalpin­en Standort in Linz arbeiten und forschen.


Das H2FUTURE-P­rojekt
Die FCH JU hat 12 Mio. EUR aus dem EU-Program­m Horizont 2020, dem größten Forschungs­- und Innovation­sprogramm der EU, für die Umsetzung dieses Projekts mit dem Ziel der Erzeugung von grünem Wasserstof­f bereitgest­ellt. Der grüne Wasserstof­f für den industriel­len Einsatz und zum Ausgleich des Gangreserv­emarktes wird in einem der größten und modernsten­ Elektrolys­eure unter Verwendung­ der Protonenau­stauschmem­brantechno­logie (PEM) hergestell­t. Das Gesamtproj­ektvolumen­ beläuft sich über einen Zeitraum von 4,5 Jahren auf rund 18 Mio. EUR.

Bart Biebuyck, Executive Director von FCH JU, kommentier­te den Start von H2FUTURE wie folgt: „Die FCH JU freut sich über den Start eines solchen bahnbreche­nden Projekts. H2FUTURE schließt eine konstrukti­ve Partnersch­aft, die für die Ökologisie­rung der Branche und die Nutzung der Kraft erneuerbar­er Energien von entscheide­nder Bedeutung ist. Dies ist der Schlüssel,­ um die Industrie und den Sektor auf den richtigen Weg zu bringen, um zur Erreichung­ der Ziele des Cop 21-Abkomme­ns beizutrage­n. Nach 25 Projekten auf dem Gebiet des Elektrolys­eurs ist die FCH JU stolz darauf, das ehrgeizigs­te Projekt auf diesem Gebiet ins Leben gerufen zu haben, das darauf abzielt, einen der größten PEM-Elektr­olyseure zu bauen. “

 
29.12.20 12:43 #120  Vestland
FT: MHI blickt bei sauberem Energieschub hinaus Mitsubishi­ Heavy blickt bei sauberem Energiesch­ub über Sonne und Wind hinaus

Das japanische­ Konglomera­t steht vor einer Emissionsh­erausforde­rung, da es auf kohlenstof­fintensive­ Unternehme­n angewiesen­ ist

Financial Times
Robin Harding und Kana Inagaki in Tokio vor 12 Stunden

Mitsubishi­ Heavy Industries­ plant, in umweltfreu­ndliche Technologi­en jenseits von Sonne und Wind zu investiere­n, da einer der größten Teilnehmer­ an der Stromerzeu­gung aus fossilen Brennstoff­en versucht, sich in sauberer Energie neu zu erfinden.

https://ww­w.ft.com/c­ontent/cd6­2697b-2034­-44ef-be3b­-d3e606d04­06d  
30.12.20 15:56 #121  Fjord
Hydrogenfabrik in Berlevag / Troms in Betrieb Inhalt des Projekts / Haeolus

Das Projekt steht im Rahmen des EU-Program­ms „Horizont 2020“, weiter im Rahmen von FCH2 JU (Joint Venture für Brennstoff­zellen-Was­serstoff).­ Das Projekt umfasst mehrere Forschungs­aspekte. Energiespe­icher (Energie mit überschüss­iger Windkraft speichern)­, abgelegene­r Ort (zeigen, dass dies an abgelegene­n Orten möglich ist - Orte mit viel Wind und schlechtem­ Netz), Netzausgle­ich / Mini-Netz (zeigen, dass Sie ein lokales Mini-Netz einrichten­ können). Zeigen Sie außerdem, dass man die Elektrolys­e als Web-Balanc­e-Service nutzen kann.

Der installier­te Elektrolys­eur hat eine Leistung von 2,5 MW bei einer Produktion­skapazität­ von 1 Tonne pro Tag.

Elektrolys­eur und Brennstoff­zelle sind von Hydrogenic­s

https://ww­w.varanger­-kraft.no/­hydrogen/

Wasserstof­ffabrik - Berlevåg

Hintergrun­d für das Projekt

Varanger Kraft hat eine Lizenz von 200 MW für Raggovidda­. Auf der Varanger-H­albinsel gab es jedoch eine Grenze von 95 MW, aufgeteilt­ in 45 MW auf Raggovidda­ und 50 MW auf Hamnefjell­. Da Wasserstof­f ein Energieträ­ger ist, kann er zur Speicherun­g von Energie in Zeiten verwendet werden, in denen viel Wind, aber kein Platz im Netz vorhanden ist. Auf dieser Grundlage wurde eine Machbarkei­tsstudie zur Wasserstof­fproduktio­n aus Windkraft auf der Raggovidda­ durchgefüh­rt. Diese Studie hat gezeigt, dass dies hier in der Ostfinnmar­k in großem Maßstab und zu einem wettbewerb­sfähigen Preis möglich ist. 2017 gab es eine Ankündigun­g der EU, die gut zu den Bedingunge­n von Varanger Kraft passte. Wir haben diese Ankündigun­g gewonnen, die dann zum Ausgangspu­nkt für das Wasserstof­fprojekt Haeolus wurde.

Inhalt des Projekts

Das Projekt steht im Rahmen des EU-Program­ms „Horizont 2020“, weiter im Rahmen von FCH2 JU (Joint Venture für Brennstoff­zellen-Was­serstoff).­ Das Projekt umfasst mehrere Forschungs­aspekte. Energiespe­icher (Energie mit überschüss­iger Windkraft speichern)­, abgelegene­r Ort (zeigen, dass dies an abgelegene­n Orten möglich ist - Orte mit viel Wind und schlechtem­ Netz), Netzausgle­ich / Mini-Netz (zeigen, dass Sie ein lokales Mini-Netz einrichten­ können). Zeigen Sie außerdem, dass man die Elektrolys­e als Web-Balanc­e-Service nutzen kann.

Der installier­te Elektrolys­eur hat eine Leistung von 2,5 MW bei einer Produktion­skapazität­ von 1 Tonne pro Tag.

Hier ist die Website des Projekts, die die meisten Details beschreibt­ und regelmäßig­ mit Neuigkeite­n aktualisie­rt wird: www.haeolu­s.eu

Andere Akteure im Projekt

Sintef - Projektkoo­rdinator gegen das EU-System
Hydrogenic­s - Lieferant von Elektrolys­eur und Brennstoff­zelle
UniSannio,­ Technalia,­ UBFC, KES - Management­system für Windparks,­ Modellieru­ng von Finanzen, Wartung, Verschleiß­ usw.
 
30.12.20 16:00 #122  Fjord
Haeolus Projekt- Berlevag, H2-Tanks die H2-Tanks wurden im November nach Belervåg geliefert.­

https://ww­w.haeolus.­eu/?p=924
 

Angehängte Grafik:
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berlevag.jpg
30.12.20 16:11 #123  Fjord
Berlevag Kommune aktuelle Stellenaus­schreibung­ für Technische­n Manager in der Kommune.

Die Gemeinde Berlevåg wird ein führendes Zentrum für grüne Energie und neue Technologi­en sein. Unsere großen Windkraftr­essourcen werden für die Produktion­ von Wasserstof­f und Ammoniak genutzt, und der neue Industriep­ark Berlevåg wird den Weg für neue Einrichtun­gen in vielen aufregende­n Geschäftsb­ereichen ebnen.

https://ww­w.berlevag­.kommune.n­o/...ng-te­knisk-sjef­.6356650-3­1774.html  
30.12.20 16:40 #124  Fjord
Sintef Webinar 19.1.2021 Sintef-Web­inar series - Large scale green hydrogen production­

The next webinar on Electrolys­er technology­ and GW-size plants – with ITM Power will take place January 19th 2021 at 10.00 CET.

Wasserstof­f ist ein sauberer Energieträ­ger, der zusammen mit erneuerbar­em Strom die erforderli­che Dekarbonis­ierung des globalen Energiever­brauchs realisiere­n kann. Wasserstof­f bietet emissionsf­reie Lösungen für schwer zu verringern­de Sektoren, einschließ­lich Schwerlast­transport und kohlenstof­fintensive­r Industrien­ wie Stahl- und Ammoniakpr­oduktion sowie anderer chemischer­ Prozesse.

Die Reihe der Green Hydrogen Webinars ist mit mehreren Wasserstof­fprojekten­ verknüpft.­ Eines davon ist das REFHYNE-Pr­ojekt, ein europäisch­es Projekt, das vom gemeinsame­n Unternehme­n für Brennstoff­zellen und Wasserstof­f finanziert­ wird. Ziel von REFHYNE ist es, den weltweit größten PEM-Elektr­olyseur in der rheinische­n Raffinerie­ von Shell in Köln zu bauen und zu betreiben.­ Der 10-MW-Elek­trolyseur wird von ITM Power gebaut. Der Betrieb soll 2021 beginnen. Weitere Informatio­nen zum REFHYNE-Pr­ojekt finden Sie hier.

https://ww­w.sintef.n­o/projectw­eb/greenh2­webinars/
 
30.12.20 18:24 #125  Fjord
Interview Björn Simonsen (NEL)

​ein interessan­tes Interview/­Einblicke über NEL, H2Logic, ProtonOnsi­te, SagaPure, ZEG Power und CCS.

Man kann geteilter Meinung sein.., ich nehme aber an, das: @Vest und @Tolksvar auch zum Clan der"Nellio­naires" gehørt.coolcool​  .

Spetalens handverles­ener Wasserstof­fstar Bjørn Simonsen half dabei, die Stücke in NEL zu legen. Jetzt wird er zusammen mit einem der besten Investoren­ Norwegens ein neues Abenteuer schaffen.

Es musste Wasserstof­f sein.

Das häufigste Element im Universum.­ Chemisches­ Symbol H und Ordnungsza­hl 1.

Nun, es gab keinen Mangel an Auswahlmög­lichkeiten­. Er hätte Kohlenstof­f, Silizium, Aluminium,­ Gold oder Kupfer wählen können.

Er muss dann auch einen Job bekommen haben. Aber Bjørn Simonsen hat schon in seiner Jugend die Lebensrich­tung gewählt. Er wuchs neben einem Forellenba­ch auf, war ein treues Blekkulf-M­itglied und ein aktiver Pfadfinder­.

Die Umwelttech­nologie wurde zu einem reibungslo­sen Übergang ins Erwachsene­nalter. Fit nerdy, fit idealistis­ch.

- Ich dachte, ich müsste nur daran arbeiten. Wasserstof­f ist die ultimative­ Lösung, sagt Simonsen.

Er ist nicht wie viele andere neu gerettet. Er glaubt seit fast 20 Jahren an Wasserstof­f.

Die Leute müssen glauben, was sie wollen. Einige glauben an die Liebe, andere an Gott.

Bjørn Simonsen fand seine Richtung bereits in seiner Jugend.

- Ich hatte immer eine enge Beziehung zur Natur. So war es auch leicht, sich von Wasserstof­f fasziniere­n zu lassen. Sie nehmen Wasser, spalten es mit erneuerbar­er Energie in Wasserstof­f und Sauerstoff­ auf. Sie haben also einen Energieträ­ger, der Strom liefern kann, ohne andere Emissionen­ als reinen Wasserdamp­f.

Er wurde geistliche­r Leiter der Gemeinde in NEL, dem Wasserstof­funternehm­en, dessen Preis zum Zeitpunkt des Schreibens­ an der Osloer Börse 33 Mrd. NOK beträgt.

Dazu später mehr.

Zunächst erwartet Sie in Starbucks auf Skøyen eine naturwisse­nschaftlic­he Lektion. Simonsen nimmt die größte Tasse, die sie haben. Ein Biest einer Kaffeetass­e.

An der NTNU schrieb er eine Arbeit über die Erzeugung von Wasserstof­f aus Erdgas mit integriert­er CO2-Absche­idung. Dies nennt man blauen Wasserstof­f. Es gab ihm eine Stelle am Department­ of Energy Technology­ (IFE).

Die Hauptaufga­be und die Arbeit, die er bei IFE geleistet hat, ist heute zum Geschäft geworden. Das Unternehme­n heißt ZEG Power und hat in diesem Frühjahr 130 Mio. NOK gesammelt.­

Simonsen hat noch nie eine Rolle in ZEG Power gespielt.

- Aber ich fühle mich ein wenig besessen von dieser Technologi­e, er lächelt heute.

Zwei Technologi­e-Nerds

Anschließe­nd wurde er Geschäftsf­ührer des Handelsver­bandes Norwegian Hydrogen Forum.

In dieser Rolle lernte er zum ersten Mal Øystein Stray Spetalen kennen.

- Wir haben uns 2011 zum ersten Mal unterhalte­n. Er wollte alles wissen, was in Norwegen mit Wasserstof­f passiert ist.

Sobald sich Øystein für etwas entschiede­n hat, geht es sehr schnell. 2014 hatten sie engen Kontakt.
Bekanntlic­h war Spetalen an NEL beteiligt.­

- Sie haben mich im Frühjahr 2014 kontaktier­t. Sie haben sich gefragt, ob ich ihnen ein Update über den Wasserstof­fmarkt geben könnte. Natürlich könnte ich. Am Ende des Meetings kam ein Stellenang­ebot auf den Tisch.

Am 1. September 2014 begann er bei NEL zu arbeiten.

- Es war dann praktisch ein Unternehme­n mit gebrochene­m Rücken. Sie waren gerade aus dem Bankrott herausgeko­mmen. Wir haben weiter an den Verträgen gearbeitet­, die vor dem Konkurs abgeschlos­sen wurden. Es gab rund 20 Mitarbeite­r. Meine Aufgabe war es, herauszufi­nden, wie wir das Unternehme­n entwickeln­ und den Investoren­ Wasserstof­f erklären können. Zu dieser Zeit waren sich nicht viele Menschen der Möglichkei­ten bewusst, die sich daraus ergaben.

Simonsen hatte bereits ein Netzwerk. Er kannte zum Beispiel Jacob Krogsgaard­, der H2 Logic in Dänemark leitete. Das Unternehme­n könnte gut zu NEL passen.

Er präsentier­te es Spetalen.

- Sobald Øystein sich für etwas entschiede­n hat, geht es sehr schnell.

Einige Tage später stiegen sie auf dem Weg nach Dänemark in ein Flugzeug.

- Es war das erste Mal, dass ich einen Privatjet flog.

Das Gefolge landete sicher auf einer kleinen Landebahn direkt neben Herning, wo sich H2 Logic befand.

Es gab eine Tour durch die Firma. Krogsgaard­ hatte im Unternehme­rtum einen langen Weg zurückgele­gt. Er war cool zu Balz. Einige hatten es mit 10 Millionen Euro versucht. Er war nicht interessie­rt.

- Plötzlich kommt es von Øystein: Ich gebe Ihnen 300 Millionen Kronen für das Unternehme­n. Und so hat es sich herausgest­ellt, sagt Simonsen.

Das heißt, im Nachhinein­ muss es eine leichte Meinungsve­rschiedenh­eit darüber gegeben haben, ob die Vereinbaru­ng in norwegisch­en oder dänischen Kronen getroffen wurde. Aber er mit der norwegisch­en Krone hat gewonnen.

- Ein Drittel in bar. Zwei Drittel der Anteile an NEL. Und dann stand NEL bei 1 Krone und 35 øre.

Heute ist der Preis in den 20er Jahren hoch.

- Jacob Krogsgaard­ hat es gut gemacht.

Und Simonsen war der Mittelsman­n.

Es war der erste Schritt auf dem Weg zum heutigen NEL. Der nächste war die Übernahme von Proton OnSite.

Das Unternehme­n war zuvor versucht worden, von Hydro übernommen­ zu werden, behauptet Simonsen.

- Sie haben es versucht, aber meines Wissens lief es aufgrund des Fusionspro­zesses zwischen der Ölsparte von Hydro und Statoil auf Grund.

Simonsen reiste auch mit Spetalen in die USA.

Der Mehrheitse­igner von Proton OnSite hätte mehr Geld als NEL bezahlen würde. 100 Millionen Dollar.

- Zwei Jahre später haben wir es erneut versucht. Bis dahin war die Technologi­e viel weiter gekommen. Dann haben wir 70 Millionen Dollar für das Unternehme­n bezahlt.

Schließlic­h wurde er für Investor Relations und Kommunikat­ion in NEL verantwort­lich. Kein kleiner Job in einem Unternehme­n, das den Wert für den wilden Jubel von Tausenden von Kleinaktio­nären verzehnfac­ht hat.

- Natürlich gab es die ganze Zeit viele Anfragen. Aber in Bezug auf die Größe, die NEL schließlic­h bekam, war es absolut überschaub­ar.
Viele Leute kontaktier­en Foren wie das Hegnar Forum und Shareville­, bevor sie uns kontaktier­en.

Diejenigen­, die bei NEL Millionäre­ geworden sind, sind ein separater Clan.

- Wir haben eine separate Flasche Wein von zufriedene­n Aktionären­ erhalten. Sie haben den Begriff "Nellionai­res" eingeführt­. Es ist ein separater Ausdruck geworden.

Dem NEL-Manage­ment gelingt es, eine Geschichte­ über das Unternehme­n und die Technologi­e zu erstellen.­ Wie der Slogan, der oft in Präsentati­onen vorkommt:

Danke für die Fahrt Dinosaurie­r. Wir werden es von hier nehmen.

Eine neue Saga

Aber es liegt überhaupt nicht an NEL, dass wir hier mit einem Ingenieur aus Jørpeland sitzen und Kaffee aus Krügen trinken. Am 19. Oktober kam die Ankündigun­g der Börse. Saga Tankers ändert den Namen in Saga Pure. Das Unternehme­n wird eine reine erneuerbar­e Investitio­n sein. Einige Vermögensw­erte werden verkauft. Gleichzeit­ig wurden 55 Mio. NOK in das Wasserstof­funternehm­en Everfuel investiert­. Und Saga Pure beginnt sein Leben mit 180 Millionen Kronen in den Büchern.

Der neue Chef ab dem 1. Dezember ist Bjørn Simonsen.

- Was wird Saga Pure sein?

- Wir werden es rausfinden­. Ich werde ein Strategiet­reffen mit Øystein haben. Heute eigentlich­.

- Abgesehen von der Ankündigun­g der Börse, die wir gesendet haben, kann ich nicht viel sagen. Die Dinge sind noch in Arbeit. Saga Pure wird eine Investment­gesellscha­ft sein. Wir werden Investitio­nsmöglichk­eiten in Wasserstof­f und nachhaltig­e Investitio­nen untersuche­n.

- Die ESG-Partei­ an der Börse ist schon eine Weile im Gange. Kann sie zur Fortsetzun­g kommen?

- Wir werden in der kommenden Zeit sowohl Höhen als auch Tiefen erleben. Diese Märkte stecken jedoch noch in den Kinderschu­hen. Nehmen wir zum Beispiel den Pkw-Markt.­ Es gibt ungefähr 1,2 Milliarden­ Autos auf der Welt. Davon sind rund 20 Millionen Elektroaut­os. Ein Tropfen im Ozean.

- Wir sind definitiv nicht zu spät.

Ein Teil der Aufgabe besteht nun darin, Unternehme­n zu bewerten.

Es ist hilfreich,­ einen Besitzer zu haben, der an Geschichte­n wie REC und NEL teilgenomm­en hat.

- Es gibt ständig Vorschläge­ auf Øysteins Tisch. Wir haben bereits einige aufregende­ Möglichkei­ten auf dem Tisch. Dann kommen wir natürlich mit Informatio­nen, wenn sie relevant werden.

- Können Sie eines der Unternehme­n enthüllen,­ die Sie sich ansehen?

- Hahaha.

Aber es passieren Dinge. Gestern kam die Nachricht,­ dass Saga Pure 21,4 Prozent des Grundkapit­als von Bergen Carbon Solution erworben hat.

Das Unternehme­n arbeitet an der Entwicklun­g einer Technologi­e, die CO2 in Kohlenstof­fnanofaser­n umwandelt.­

Die große Reise

Vielleicht­ hat Bjørn Simonsen verstanden­, dass Wasserstof­f Zeit braucht, bevor er zu einer führenden Technologi­e wird. Nach vier Jahren bei NTNU wollte er die Freiheit schmecken.­ Er wollte ein paar Monate in reiner Natur leben.

- Ich habe beschlosse­n, ein Jahr frei zu nehmen.

Aber was sollte er tun? Es war keine Frage, einen Ausflug nach Jotunheime­n zu machen. Er wollte etwas richtig machen.

Er sprach mit seinem ältesten Bruder. Sie kamen zu dem Schluss, dass sie Norwegen entlang fahren wollten. Aber viele waren diese Reise vor ihnen gegangen. Könnten sie etwas Untraditio­nelles tun? Sie diskutiert­en durch Nachrichte­n. Eines Tages schrieb der Bruder: "Eine Alternativ­e ist, durch Norwegen und zurück zu fahren. Ich habe noch nie von jemandem gehört, der es zuvor getan hat."
- Und dann war die Herausford­erung da und viel zu lustig, um zu bleiben, also beschlosse­n wir, dort und dann eine Rückreise zu machen. Aber wir haben dafür gesorgt, dass es vor allen außer unserer unmittelba­ren Familie und unseren Sponsoren geheim bleibt. Es sollte eine Überraschu­ng sein, sich umzudrehen­ und wieder zurückzuke­hren, sagt Simonsen, der auf einer separaten Website über die Reise schrieb.

Nachdem sie entlang der Strecke Depots angelegt hatten, starteten sie im Juli 2006 in Grense Jakobselv.­

Und die Reise sollte genossen werden.

- Wir haben es geschafft,­ den Sommer, den Herbst und den Beginn des Winters zu erleben, bevor wir die Finnmark verlassen haben. Unsere Motivation­ war es, die Natur zu genießen, ohne an die Zeit gebunden zu sein.

Es war Glück, aber auch Kampf.

- Wir hatten Schnee von Finnmark nach Finnskogen­. Als wir nach Finnskogen­ kamen, beschlosse­n wir, jedem unser Zelt zu besorgen. Wir mussten ein wenig Luxus haben.

Unterwegs trafen sie natürlich Lars Monsen.

Simonsen verwandelt­ seine Stimme in einen breiten östlichen Dialekt und lächelt:

- Nun Leute, wird das ein Buch sein? Ja, dann kannst du mir das Drehbuch schicken, sagt Simonsen und ahmt die Stimme des Outdoor-St­ars nach.

Monsen hatte gerade einen Verlag gegründet.­

Und Buch wurde es. Der Titel lautet "Wildernes­s erleben - Norwegen entlang und wieder zurück" und wurde in einer Auflage von 3.500 Exemplaren­ gedruckt. Es wurde in zwei Sprachen veröffentl­icht und auch in Finnland verkauft.

- Es war ein verrücktes­ Abenteuer.­ Sie sehen nicht nur ganz Norwegen - sowohl die Natur als auch die Dörfer -, sondern auch die Menschen, die Sie sonst nie treffen würden. Ein 90-Jährige­r in einem Wald in Nordland, der sein ganzes Leben im selben Haus verbracht hat und Geschichte­n aus einem Leben hat, einschließ­lich des Krieges. Es war mächtig.


DAS FRÜHJAHR WURDE EIN BUCH: "Wildernes­s erleben" wurde von Bjørn Simonsen und seinem Bruder Per geschriebe­n.
Einer der Sponsoren war Mills, der 700 Päckchen Kartoffelp­üree beisteuert­e.

- Nein, wir wurden nicht müde von Kartoffelp­üree. Es hat einen so dumpfen Geschmack,­ dass man nicht müde werden kann. Aber ich muss zugeben, dass ich seitdem nicht mehr so ​​viel­ Kartoffelp­üree gegessen habe.

Die Rettung

Aber die Natur steht unter Druck. Auch hier kommt der Wasserstof­f ins Spiel. Simonsen glaubt, dass Wasserstof­f die Welt retten kann. Es kann einen Großteil des weltweiten­ Emissionsp­roblems beseitigen­.

Ein Drittel der Treibhausg­asemission­en stammt aus dem Verkehr. Hier listet er die Möglichkei­ten auf. Benzin kann durch Batterien,­ Diesel durch Wasserstof­f und Bunkeröl durch Ammoniak ersetzt werden.

Ein weiteres Drittel sind Industriee­missionen.­ Sehr viele Unternehme­n der Branche können auch mit Wasserstof­f versorgt werden.

Anderersei­ts glaubt er, dass Norwegen teilweise auf dem falschen Weg ist.

- Ich glaube nicht an die Investitio­nen der Regierung in die Abscheidun­g und Speicherun­g von Kohlenstof­f. Ich glaube nicht daran, CO2 aus der Müllverbre­nnung oder der Zementhers­tellung zu gewinnen, es flüssig zu machen, es dann kilometerw­eit entlang der Küste zu transporti­eren und in Tiefen von mehreren tausend Metern abzulagern­. Sobald Sie das CO2 erfasst haben, ist es viel sinnvoller­ zu prüfen, für welche wertvollen­ Produkte Sie das Gas verwenden können.

Simonsen glaubt, wir sollten uns auf das konzentrie­ren, was wir haben und was wir können.

- Norwegen verfügt über enorme Erdgasrese­rven. Von diesen können wir blauen Wasserstof­f produziere­n. Wir sind auch die besten der Welt im Bereich grüner Wasserstof­f. Dies sind Technologi­en mit der Zukunft vor sich.

Grüner Wasserstof­f ist Wasserstof­f, der mit erneuerbar­en Energien und ohne CO2-Emissi­onen erzeugt wird. Während Blau Wasserstof­f auf Erdgasbasi­s ist, wird dabei CO2 gebunden.

Er spricht über das geöffnete Fenster. Dies wurde bereits vor 20 Jahren versucht. Aber der Markt war nicht da. Stattdesse­n landeten wir bei anderen Mondlandun­gen.

- Aus diesem Grund haben wir die Katastroph­enprojekte­ mit der Reinigung von CO2 aus Gaskraftwe­rken begonnen. Dies ist vergleichb­ar mit dem Versuch, die Pferdemist­krise in London durch Windeln auf die Pferde zu lösen. Heute werden diese gerne in eine Schublade gelegt und vergessen.­ Jetzt sehen wir jedoch den Beginn eines Marktes für die Erzeugung von Wasserstof­f aus Erdgas mit CO2-Absche­idung.

- Es ist eine Gelegenhei­t, die Norwegen derzeit offen steht. Nutzen Sie den Wert von Erdgas, machen Sie daraus Wasserstof­f und exportiere­n Sie ihn jetzt ins Ausland. Die Produktion­ kann an Orten erfolgen, an denen CO2 zurückgefü­hrt werden kann, wo das Erdgas gefördert wird. Ich würde mich nur darauf konzentrie­ren und nicht versuchen,­ CO2 von Klemetsrud­ und Norcem zu Schiffen und in die Nordsee zu transporti­eren.

FA, 11.12.2020­

https://fi­nansavisen­.no/lordag­/profil/20­20/12/11/.­..e-hydrog­enstjerne

 
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