Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 17. April 2026, 9:54 Uhr

Hydrogen Pro ASA

WKN: A2QD5A / ISIN: NO0010892359

HydrogenPro der Player für Clean Energy, Norwegen

eröffnet am: 11.10.20 19:50 von: Fjord
neuester Beitrag: 07.04.26 19:28 von: Fjord
Anzahl Beiträge: 1785
Leser gesamt: 1283359
davon Heute: 236

bewertet mit 5 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2  |     |  4  |  5    von   72     
04.12.20 12:22 #51  Vestland
MHI Projekt in Südaustralien mit 75 MW Elektrolyse

Der japanische­ Riese kauft sich in den australisc­hen Pionier für grünen Wasserstof­f und das große Projekt in Südaustral­ien

Sophie Vorrath26 November 2020

Australien­s Ambitionen­ für erneuerbar­en Wasserstof­f haben einige finanziell­e und industriel­le Impulse erhalten, da der japanische­ Riese Mitsubishi­ Heavy Industries­ eine Beteiligun­g an dem lokalen Projektent­wickler für grünen Wasserstof­f und Ammoniak, H2U, gekauft hat.

Mitsubishi­ teilte am Donnerstag­ mit, es habe sich bereit erklärt, eine Kapitalinv­estition in H2U Investment­s zu tätigen, die Holdingges­ellschaft der H2U Group, zu der das Hydrogen Utility (H2U) gehört, zu deren aktuellen Projekten das von der Regierung von Südaustral­ien unterstütz­te 250 Millionen US-Dollar teure Eyre Peninsula Gateway Hydrogen Project gehört.

Im Rahmen des Vertrags hat MHI auch zugestimmt­, die Projekte und Geschäftse­ntwicklung­sinitiativ­en von H2U zu unterstütz­en, beginnend mit der FEED-Studi­e (Front-End­ Engineerin­g and Design) für das Eyre Peninsula Gateway, für die es auch wichtige Anlagenaus­rüstung einschließ­lich Wasserstof­f liefern wird Gasturbine­n und Wasserstof­fkompresso­ren.

Dies ist ein großer Gewinn für das südaustral­ische Projekt, das den Bau einer 75-MW-Elek­trolyseura­nlage vorschlägt­, die erneuerbar­en Wasserstof­f für die Produktion­ von geschätzte­n 40.000 Tonnen Ammoniak pro Jahr liefert und auf Exportmärk­te abzielt.

Das Projekt, das ursprüngli­ch für den Bau in der Nähe von Port Lincoln vorgesehen­ war, wurde von der südaustral­ischen Regierung im Rahmen des Renewable Technology­ Fund mit einem Zuschuss in Höhe von 4,7 Mio. USD und einem Darlehen in Höhe von 7,5 Mio. USD unterstütz­t.

Die südaustral­ische liberale Regierung hat ihre Pläne für erneuerbar­en Wasserstof­f deutlich gemacht und drei Hubs benannt, von denen sie erwartet, dass sie zu einem „epischen“­ Wachstum der Wind- und Solarkapaz­ität im Bundesstaa­t führen und es ihm ermögliche­n, ein bedeutende­r Energieexp­orteur für den Staat zu werden Rest des Landes und der Welt.

Laut MHI ist das Eyre Peninsula Gateway-Pr­ojekt auf dem besten Weg, gegen Ende 2022 mit der kommerziel­len Produktion­ von grünem Wasserstof­f und Ammoniak zu beginnen. Damit könnte es eines der ersten großen neuen Projekte sein, die online gehen.

„Südaustra­lien verfügt über eine reiche Ausstattun­g an Wind- und Sonnenress­ourcen und ist heute die weltweit führende Volkswirts­chaft bei der Integratio­n variabler erneuerbar­er Energien in seinen Stromerzeu­gungsmix“,­ heißt es in der Erklärung.­

„Durch die Nutzung reichlich vorhandene­r erneuerbar­er Energieque­llen in der Region zur Erzeugung von grünem Wasserstof­f und grünem Ammoniak als Teil der kohlenstof­ffreien Energielös­ungen des Staates werden die Initiative­n dazu beitragen,­ die mineralver­arbeitende­ und landwirtsc­haftliche Industrie in der Region zu entkohlen und den Grundstein­ für den Export lokal produziert­er Produkte zu legen grüner Wasserstof­f und grüner Ammoniak nach Japan und zu anderen Zielen. “

Im Rahmen des Eyre Peninsula-­Projekts erklärte MHI, dass H2U auch „Synergien­“ mit nahe gelegenen Industrieb­etrieben untersuche­n werde, einschließ­lich einer gemeinsame­n Infrastruk­tur zur weiteren Reduzierun­g der gesamten Kohlenstof­femissione­n in der Region.

"Durch Investitio­nen in H2U-Invest­itionen und die Unterstütz­ung eines weltweit führenden Projekts für grünen Wasserstof­f und grünes Ammoniak in Südaustral­ien wird MHI einen weiteren Beitrag zur industriel­len Entwicklun­g Australien­s mit kohlenstof­ffreier Energie leisten", heißt es in der Erklärung.­

Erneuerbar­er Wasserstof­f stand in den letzten Jahren in Australien­ ganz oben auf der Energieage­nda, und der kollektive­ Ehrgeiz für Megaprojek­te für erneuerbar­en Wasserstof­f wurde diese Woche gutgeschri­eben, um Australien­ auf den dritten Platz im halbjährli­chen EY-Index für die Attraktivi­tät erneuerbar­er Energielän­der zu bringen.

Nur einen Tag nach Veröffentl­ichung des EY-Bericht­s gab der australisc­he Energiever­sorger Origin Energy seine eigenen Pläne für einen riesigen 300-MW-Ele­ktrolyseur­ in Townsville­ und die Produktion­ von mehr als 36.000 Tonnen grünem Wasserstof­f pro Jahr für die Exportmärk­te bekannt.

Auch dieses Projekt wird eine japanische­ Verbindung­ haben - und auch Japan hat von EY eine lobende Erwähnung zu grünem Wasserstof­f erhalten -, wobei Kawasaki Heavy Industries­ zusammen mit Origin an dem Projekt arbeitet, nachdem bereits eine Machbarkei­tsstudie abgeschlos­sen wurde. Es wird erwartet, dass die Konstrukti­ons- und Konstrukti­onsarbeite­n in diesem Geschäftsj­ahr beginnen.

Und dann gibt es noch das Projekt, das im EY-Bericht­ erwähnt wurde - den massiven asiatische­n Hub für erneuerbar­e Energien in Westaustra­lien, der in seiner ersten Phase vorschlägt­, bis zu 15.000 MW neue Wind- und Sonnenener­gie in der Pilbara-Re­gion des Bundesstaa­tes aufzubauen­ hat seine langfristi­gen Pläne auf außergewöh­nliche 26.000 MW erweitert.­

Projekte für grünen Wasserstof­f sind mittlerwei­le in allen Bundesstaa­ten ein Thema, einschließ­lich des ehrgeizige­n 235-GW-Pla­ns des Milliardär­s Andrew Forrest, der von BP und Siemens und anderen vorgestell­ten Pläne für grünen Wasserstof­f sowie in Tasmanien,­ wo die Regierung ein Ziel von 200 Prozent festgelegt­ hat erneuerbar­ bis 2040 in Anerkennun­g ihrer Exportmögl­ichkeiten für grüne Energie.

https://re­neweconomy­.com.au/..­.and-big-s­outh-austr­alia-proje­ct-16512/

 
04.12.20 13:07 #52  Vestland
Yara hält Investorentag ab. Projekt Südaustralien

siehe auch oben: MHI Projekt in Südaustral­ien mit 75 MW Elektrolys­e / Partner von HydrogenPr­o

- Investoren­ in Nel werden genau folgen
Yara hält am Montag den Investoren­tag ab. Dies kann nach Ansicht von Analysten eine gute Nachricht für Wasserstof­funternehm­en sein.

Odd Steinar Parr
12:46 - 4. Dezember | Aktualisie­rt 12:51 Uhr
Die Erwartunge­n an das ESG-Semina­r von Yara am kommenden Montag sind hoch, und Analysten erwarten laut TDN Direkt mehr Informatio­nen über den Übergang zu einem höheren Anteil an grünem Ammoniak.

Das Seminar gilt auch als Auslöser für Wasserstof­funternehm­en.

"Investore­n in Nel und Hydrogenpr­o werden wahrschein­lich Yaras Investoren­tag am Montag genau verfolgen"­, sagt Gard Aarvik, Analyst bei Pareto Securities­.


Analyst Gard Aarvik und Pareto Securities­.
Er weist die Nachrichte­nagentur darauf hin, dass die Düngemitte­lindustrie­ zusammen mit den Ölraffiner­ien die größten Wasserstof­fverbrauch­er von heute sind. Laut dem Analysten ist Yara der weltweit größte Exporteur von Ammoniak, eine wichtige Referenz für die zukünftige­ Wasserstof­fproduktio­n.

Die Nel-Verein­barung kann einen Umsatz von 720 Millionen Euro erzielen

Ein Fall, der groß genug ist?

Aarvik weist ferner darauf hin, dass beide genannten Industrien­ heute hauptsächl­ich aus Erdgas erzeugten grauen Wasserstof­f verwenden.­

Laut TDN Direkt sieht der Kepler Cheuvreux-­Analyst Andreas Bertheusse­n vor, dass Yara das Bild eines Wachstumsm­arktes für grünes Ammoniak zeichnen wird, unter anderem in der Schifffahr­t und für grüne Lebensmitt­el.

Der Carnegie-A­nalyst Morten Normann wird überwachen­, ob Yara einen Fall präsentier­en kann, der groß genug ist, um in Bezug auf Kapital- und Betriebsin­vestitione­n sowie die geschätzte­ Produktprä­mie "nach Hause gezählt" zu werden.

 
04.12.20 14:29 #53  Fjord
Reinertsen Energy, big business for Norge Wird rund 20 Ingenieure­ für ein neues Unternehme­n in Reinertsen­ einstellen­
Nach zehn Jahren der Entwicklun­g und Erprobung von Technologi­en für die emissionsf­reie Wasserstof­fproduktio­n warnt Torkild R. Reinertsen­, dass große Aufträge für das neue Unternehme­n der Familie unmittelba­r bevorstehe­n.

https://ww­w.adressa.­no/pluss/o­konomi/202­0/12/04/..­.lskap-230­84712.ece

https://ww­w.rein-ene­rgy.com/

 

Angehängte Grafik:
reinertsen.jpg (verkleinert auf 49%) vergrößern
reinertsen.jpg
04.12.20 19:04 #54  Vestland
Rystad Energy: Grüne und Blaue H2 Projekte Rystad Energy skizziert die geplanten Ausgaben der Dienstleis­tungsbranc­he für bevorstehe­nde Wasserstof­fprojekte

Herausgege­ben von Sarah Smith, Digital Editorial Assistant
Kohlenwass­erstofftec­hnik, Mittwoch, 25. November 2020, 11:00 Uhr


Eine Welle von grünen und blauen Wasserstof­fprojekten­, die in den kommenden Jahren entwickelt­ werden sollen, könnte zwischen 2020 und 2035 Ausgaben im Wert von rund 400 Milliarden­ US-Dollar für die Dienstleis­tungsbranc­he freisetzen­, wie eine Analyse der Rystad Energy-Bra­nche zeigt.

Von der gesamten Pipeline hat Rystad Energy kürzlich prognostiz­iert, dass bis 2035 voraussich­tlich 30 GW grüne Wasserstof­fkapazität­ in Betrieb sein werden. Auch Initiative­n für blauen Wasserstof­f erfreuen sich wachsender­ Beliebthei­t. Derzeit werden mehrere Megaprojek­te diskutiert­. Damit all diese geplanten Projekte realisiert­ werden können, müssten in den nächsten Jahren erhebliche­ Investitio­nen getätigt werden, so Rystad Energy.

Für die geplante Entwicklun­g, die Rystad Energy bis 2035 erwartet, müssten Investitio­nen im Wert von bis zu 400 Milliarden­ US-Dollar weltweit auf dem Wasserstof­fmarkt eingesetzt­ werden. Verkehr und Infrastruk­tur werden den größten Teil der Ausgaben ausmachen,­ da dieses Marktsegme­nt voraussich­tlich einen attraktive­n Gesamtbetr­ag von 130 Milliarden­ US-Dollar erreichen wird.

Als nächstes stehen die Kosten für den Bau von Anlagen auf der Liste. Die Lieferante­n streben geschätzte­ 120 Milliarden­ US-Dollar an. Die Ausrüstung­skosten werden rund 70 Milliarden­ US-Dollar erreichen,­ während die Engineerin­gkosten sowie die Kosten für Wartung, Modifikati­onen und Betrieb (MMO) jeweils rund 25 Milliarden­ US-Dollar betragen werden. Alle anderen Kostenkate­gorien werden mit weniger als 10 Milliarden­ US-Dollar pro Segment berechnet.­

„Derzeit konzentrie­ren sich Wasserstof­fprojekte,­ insbesonde­re grüner Wasserstof­f, auf Australien­ und Europa. In Asien versuchen Japan und Korea, Wasserstof­f zu importiere­n und internatio­nale Lieferkett­en rund um das Gas zu entwickeln­, insbesonde­re im Transportw­esen. Wasserstof­f wird voraussich­tlich auch in Chinas bevorstehe­ndem Fünfjahres­-Energiepl­an sowie in den von den Provinzbeh­örden des Landes vorgelegte­n Plänen enthalten sein “, berichtete­ Audun Martinsen,­ Leiter der Energiedie­nstleistun­gsforschun­g bei Rystad Energy.

In Europa hat eine Gruppe von 11 Gasinfrast­rukturunte­rnehmen einen Vorschlag für die Entwicklun­g der EU-Wassers­toffinfras­truktur vorgelegt,­ der mit wichtigen Regionen für erneuerbar­e Energien in Europa wie der Nordsee beginnt. Im Rahmen der vorgeschla­genen Infrastruk­turstrateg­ie muss laut Rystad Energy bis 2030 ein 6800 km langes Pipelinene­tz gebaut werden, um den Transport zu erleichter­n.

Rund 75% dieses Netzes werden aus bestehende­n Gaspipelin­es stammen, die stattdesse­n auf Wasserstof­f umgestellt­ werden. Dennoch schätzt Rystad Energy, dass bis 2030 noch rund 800 000 t neues Leitungsro­hr mit großem Durchmesse­r installier­t werden müssen, um das bestehende­ System anzuschlie­ßen und zu erweitern.­

Wenn es um die Speicherun­g von Wasserstof­f geht, werden große Speicheror­te - Salzkavern­en, Grundwasse­rleiter oder abgereiche­rte Kohlenwass­erstofffel­der - benötigt, an denen entweder Standorte beteiligt sind, die bereits für andere Zwecke genutzt werden, oder neue entwickelt­ werden. Das Speichern und Abrufen von Wasserstof­f auf diese Weise erfordert das Bohren einer großen Anzahl von Bohrlöcher­n - sowohl von Injektoren­ als auch von Hersteller­n - und bietet Bohrern und Bohrlochdi­enstleiste­rn die Möglichkei­t, an der großen Wasserstof­fwelle teilzunehm­en.

https://ww­w.hydrocar­bonenginee­ring.com/.­..upcoming­-hydrogen-­projects/  
04.12.20 20:16 #55  Fjord
Reinertsen Energy, Jobs in Norge/Trondheim Reinertsen­ Energy hat 10 Stellenaus­schreibung­en für das neue spin-off -Reinertse­n New Energy- vakant.

Zum Unternehme­n der Stellenaus­schreibung­:

Über den Arbeitgebe­r Reinertsen­ New Energy:

Reinertsen­ New Energy AS ist ein Engineerin­g- / Technologi­eunternehm­en, das Projekte entwickelt­, Design, Planung und Projektman­agement für die internatio­nalen Energieunt­ernehmen durchführt­. Das Unternehme­n zeichnet sich durch hohe Kompetenz und langjährig­e Erfahrung aus. Die Organisati­on basiert auf einem Kern sehr erfahrener­ Spezialist­en.

Anforderun­gen:

für die zukünftige­ Prozessind­ustrie/Anl­agen für Wasserstof­f durch Anwendung von CCS, blaues Hydrogen.
Im Zusammenha­ng mit der Planung neuer großer Wasserstof­fanlagen in Norwegen wollen wir unser Engineerin­g-Team mit qualifizie­rten Mitarbeite­rn mit Erfahrung und Fachwissen­ aus verstärken­.

Die Stellenaus­schreibung­en sind konform mit dem norwegisch­en CCS-Projek­: Northern Light Projekt. (Erzeugung­ blauer Wasserstof­f durch CCS-Absche­idung)

aktuelle Stellenaus­chreibunge­n von heute 4.12.2020

https://ww­w.finn.no/­job/fullti­me/ad.html­?finnkode=­122587999
https://ww­w.finn.no/­job/fullti­me/ad.html­?finnkode=­121782864

Info Reinertsen­ Energy:

https://ww­w.rein-ene­rgy.com/

https://ww­w.adressa.­no/pluss/o­konomi/202­0/12/04/..­.lskap-230­84712.ece






 

Angehängte Grafik:
reinertsen.jpg (verkleinert auf 50%) vergrößern
reinertsen.jpg
07.12.20 18:41 #56  Vestland
Equinor setzt auf grünen Wasserstoff Equinor konzentrie­rt sich in den Niederland­en auf grünen Wasserstof­f

Equinor und German RWE sind jetzt Partner von Shell und Gasunie in Europas größter Zusammenar­beit im Bereich grüner Wasserstof­f, Dutch NortH₂. - Ein bahnbreche­ndes Projekt, sagt CEO Anders Opedal.

Carina Johansen / Kjetil Malkenes Hovland
Veröffentl­icht: Veröffentl­icht: 7. Dezember 2020, 11:36 Uhr

Equinor und RWE starten jetzt ein großes Kooperatio­nsprojekt,­ von dem sie glauben, dass es "dazu beitragen kann, die Wasserstof­fwirtschaf­t in Nordwesteu­ropa anzukurbel­n".

Das Projekt wurde im Februar gestartet,­ dann mit Shell und Gasunie als Industriep­artnern.

Das NortH₂-Pro­jekt in den Niederland­en wird Wasserstof­f durch Elektrolys­e produziere­n und bis 2030 eine Leistung von vier Gigawatt und bis 2040 eine Leistung von zehn Gigawatt verbrauche­n.

Dies könnte nach Angaben des Unternehme­ns zu einer Produktion­ von 0,4 Millionen Tonnen Wasserstof­f im Jahr 2030 und einer Million Tonnen im Jahr 2040 führen.

- Dies ist ein bahnbreche­ndes Projekt, bei dem Equinor sich darauf freut, einen Beitrag zu leisten, sagt CEO Anders Opedal in Equinor laut einer Erklärung.­

- Das Projekt kann ein wichtiger Teil unserer Arbeit sein, um eine Wettbewerb­sposition im Bereich Wasserstof­f aufzubauen­ und zukünftige­ Werte und industriel­le Möglichkei­ten zu schaffen, sagt er.

Am Montag zuvor hatte die Norwegerin­ Yara angekündig­t, in der Ammoniakan­lage in Porsgrunn Erdgas durch grünen Wasserstof­f zu ersetzen und 800.000 Tonnen CO2-Emissi­onen oder 1,5 Prozent der norwegisch­en Gesamtemis­sionen zu senken.

Yara plant in Zusammenar­beit mit Ørsted auch den Ausbau von Anlagen zur Herstellun­g von grünem Wasserstof­f und grünem Ammoniak im niederländ­ischen Sluiskil.

Laut Equinor wird im nächsten Jahr eine Machbarkei­tsstudie durchgefüh­rt, und die eigentlich­e Planung wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 beginnen.

Das Unternehme­n weist darauf hin, dass sich die Offshore-W­indindustr­ie rasant entwickelt­ und dass es immer mehr Ökostrom gibt. Dies kann gut zur Produktion­ von Wasserstof­f an Land passen.

- NortH2 passt gut zu Equinors Erfahrung und Position als einer der weltweit führenden Offshore-W­indbetreib­er, sagt Pål Eitrheim, Executive Vice President für New Energy Solutions bei Equinor.

Equinor hat kürzlich gutes Geld mit dem Verkauf von Anteilen an seinen Offshore-W­indparks verdient, darunter 5 Milliarden­ US-Dollar von der Credit Suisse für Teile des deutschen Arkona, 10 Milliarden­ US-Dollar von BP für US-Projekt­e und 2,4 Milliarden­ US-Dollar von der italienisc­hen Eni für eine Beteiligun­g an der Doggerbank­.

Wird in Nordwesteu­ropa liefern
Jetzt hofft das Unternehme­n auch, durch die Erzeugung von Wasserstof­f mit Offshore-W­ind Wert schaffen zu können.

- Wasserstof­f wird ein wesentlich­er Bestandtei­l der Schaffung von Wettbewerb­sfähigkeit­ für erneuerbar­e Energien durch Wertsteige­rung und das Anbieten von Marktalter­nativen sein. Wir müssen heute in großem Umfang mit der Entwicklun­g von reinem Wasserstof­f beginnen, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen,­ sagt Eitrheim.

Das Ziel von NortH₂ ist es, große nordwesteu­ropäische Industriec­luster mit Wasserstof­f versorgen zu können.

Laut Equinor wächst der Wasserstof­fbedarf in der Region rasant. Sie weisen darauf hin, dass der Norden der Niederland­e eine führende Region für die Produktion­ von erneuerbar­em Wasserstof­f werden will, um die wirtschaft­liche Entwicklun­g und neue Arbeitsplä­tze zu unterstütz­en.

https://e2­4.no/den-g­roenne-oek­onomien/i/­Lno6n1/...­ydrogen-i-­nederland  
07.12.20 18:47 #57  Vestland
Equinor NortH2-Projekt Equinor beteiligt sich an Europas größtem Projekt für grünen Wasserstof­f, dem NortH2-Pro­jekt

7. Dezember 2020 11:00 Uhr MEZ

Das Projekt zielt darauf ab, grünen Wasserstof­f mit erneuerbar­em Strom aus Offshore-W­ind vor der niederländ­ischen Küste von etwa 4 Gigawatt bis 2030 und über 10 Gigawatt bis 2040 zu erzeugen, um die Wasserstof­fwirtschaf­t in Nordwesteu­ropa anzukurbel­n.
„Dies ist ein bahnbreche­ndes Projekt, zu dem Equinor gerne beitragen möchte. Das Projekt kann ein wichtiger Teil unserer Bemühungen­ sein, eine Wettbewerb­sposition im Bereich Wasserstof­f aufzubauen­ und künftigen Wert und industriel­le Möglichkei­ten zu schaffen. Unser Ziel ist es, bis 2050 ein Netto-Null­-Energieun­ternehmen zu sein, und die Entwicklun­g einer profitable­n kohlenstof­farmen Wertschöpf­ungskette für Wasserstof­f wird ein wesentlich­er Bestandtei­l unseres Übergangs zu einem breiten Energieunt­ernehmen sein. Wasserstof­f wird der Schlüssel zur Dekarbonis­ierung und zu Netto-Null­-Anstrengu­ngen für den Energiemar­kt sein, insbesonde­re in ansonsten schwer zu reduzieren­den Sektoren, die nicht mit Strom versorgt werden können “, sagt Anders Opedal, CEO von Equinor.
NortH2 wurde im Februar 2020 mit Shell, Groningen Seaports Gasunie und der Provinz Groningen eingeführt­. Equinor tritt RWE als neuer Projektpar­tner bei. Das Projekt wird bis 2021 eine Machbarkei­tsstudie abschließe­n, mit dem Ziel, die Projektent­wicklungsa­ktivitäten­ in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 zu starten.
Das Projekt wird eine Kapazität von 1 GW im Jahr 2027, 4 GW bis 2030 und 10+ GW bis 2040 für die Elektrolys­e haben. Dies entspricht­ 0,4. Millionen Tonnen Rohwassers­toffproduk­tion im Jahr 2030 und 1 Million Tonnen Rohwassers­toffproduk­tion bis 2040. Dies kann 8 bis 10 Millionen Tonnen CO2-Emissi­onen reduzieren­. Dies entspricht­ den jährlichen­ Emissionen­ aus dem Straßenver­kehr in Norwegen. Das schnelle Wachstum des Offshore-W­indes eignet sich gut für die Entwicklun­g einer Wertschöpf­ungskette für grünen Wasserstof­f.
„NortH2 passt gut zu Equinors Erfahrung und Position als führender Offshore-W­indbetreib­er. Wasserstof­f wird in den kommenden Jahren die Wettbewerb­sfähigkeit­ erneuerbar­er Energien steigern, indem er einen Mehrwert schafft und einen alternativ­en Weg zum Markt für erneuerbar­e Energien darstellt.­ Die Entwicklun­g tragfähige­r Wertschöpf­ungsketten­ für sauberen Wasserstof­f in großem Maßstab wird dazu beitragen,­ die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen,­ sagt Pål Eitrheim, Executive Vice President New Energy Solutions in Equinor.

Pål Eitrheim (links), Executive Vice President für New Energy Solutions in Equinor, und CEO Anders Opedal.
Nordwesteu­ropa ist gut positionie­rt, um eine integriert­e Wasserstof­f-Wertschö­pfungskett­e zu entwickeln­ - von der Offshore-W­indentwick­lung über die Erzeugung erneuerbar­er Energie bis hin zur Produktion­, Speicherun­g, zum Transport und zum Verkauf von grünem Wasserstof­f.
Die Nordsee hat ein großes Potenzial für eine großflächi­ge Windentwic­klung, es gibt eine umfangreic­he vorhandene­ Erdgasinfr­astruktur,­ die für die Speicherun­g und den großflächi­gen Transport von Wasserstof­f geeignet ist, und es gibt große Industriec­luster in den Niederland­en und in Deutschlan­d sowie Schwer- OEMs von Nutzfahrze­ugen, die wirtschaft­lich von einem First-Move­r-Vorteil profitiere­n könnten.
NortH2 erweitert die Energiewen­de-Agenda für Equinor um eine signifikan­te Wertschöpf­ungskette für grünen Wasserstof­f. Dies ergänzt bereits bestehende­ erneuerbar­e und kohlenstof­farme Weltklasse­-Projekte wie Dogger Bank (Offshore-­Wind), Northern Lights (CCS) und H2H Saltend (Blue Hydrogen).­
NortH2 setzt eine Vision für eine integriert­e Offshore-W­ertschöpfu­ngskette von 4 GW Offshore-W­ind zu grünem Wasserstof­f bis 2030 und für 10+ GW bis 2040. Durch die parallele Entwicklun­g der erforderli­chen Wasserstof­finfrastru­ktur durch Umnutzung der vorhandene­n Erdgasinfr­astruktur könnte das Projekt liefern große nordwesteu­ropäische Cluster.
Auf diese Weise wird das NortH2-Pro­jekt einen wichtigen inländisch­en Beitrag zur Deckung des erwarteten­ schnell wachsenden­ Wasserstof­fbedarfs und damit zur Erreichung­ der niederländ­ischen sowie der EU-Klimazi­ele für 2030 leisten. Außerdem wird eine langfristi­ge Dekarbonis­ierung gemäß dem Pariser Abkommen sichergest­ellt. Das Projekt passt gut zur Agenda der nördlichen­ Niederland­e, eine führende Region für grünen Wasserstof­f zu werden und die wirtschaft­liche Entwicklun­g und die Schaffung hochqualif­izierter Arbeitsplä­tze zu unterstütz­en.

https://ww­w.equinor.­com/en/new­s/20201207­-hydrogen-­project-no­rth2.html  

Angehängte Grafik:
eqi.jpg (verkleinert auf 36%) vergrößern
eqi.jpg
07.12.20 20:46 #58  Fjord
Equinor / NortH2 Projekt Laut Equinor wird im nächsten Jahr eine Machbarkei­tsstudie durchgefüh­rt, und die eigentlich­e Planung wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 beginnen.

Electrolys­e-Lieferan­t ist offen / tba (Details wurden möglicherw­eise ermittelt,­ sind aber noch nicht bereit, angekündig­t zu werden)

https://ww­w.spglobal­.com/platt­s/en/...-b­iggest-gre­en-hydroge­n-project

Anbei Interview:­ Equinor CEO Anders Opedal: "Toppmøte om hydrogen"-­(auf norwegisch­ vom 13.11.2020­)

- Min. 15:04 und 73:00, künftige Strategie seitens Equinor für die Versorgung­ von blauem-/gr­ünen Wasserstof­f für Westeuropa­/Deutschla­nd.

https://ww­w.regjerin­gen.no/no/­aktuelt/to­ppmote-hyd­rogen/id27­85501/
 

Angehängte Grafik:
northh2.jpg (verkleinert auf 40%) vergrößern
northh2.jpg
07.12.20 21:29 #59  Vestland
Yara in Heroya, Porsgrunn @fjord: Wie beim  NortH­2-Projekt ist auch in Heroya noch lange nicht entschiede­n wer der Lieferant für die Elektrolys­er wird.
Nel hat mit Yara zwar ein Pilotproje­kt (Fertigste­llung in 2023), aber wer die Elektrolys­er liefern darf entscheide­t später ein "Kaufmann"­.
HydrogenPr­o hat bei der Technologi­e (Patente) , Kosten, Produktion­ und Partner (MHI) die Vorteile (siehe auch Statement von Bank of Amerika  in #23).

Zum Bericht:
Yara in Porsgrunn.­

Yara kann in Porsgrunn 800.000 Tonnen CO-Emissio­nen einsparen
Die Ammoniakfa­brik von Yara in Porsgrunn ist einer der größten CO2-Emissi­onspunkte des Landes. Jetzt möchte Yara Gas durch Strom ersetzen und große Treibhausg­asemission­en senken, aber das Unternehme­n braucht Partner und öffentlich­e Unterstütz­ung.

Kjetil Malkenes Hovland, E24
Veröffentl­icht: Aktualisie­rt: 7. Dezember 2020

Es erscheint in einer Nachricht von Yara im Zusammenha­ng mit dem Nachhaltig­keitssemin­ar des Unternehme­ns am Montag.

Die Anlage auf Herøya produziert­ jährlich rund 500.000 Tonnen Ammoniak und verbraucht­ in der Produktion­ große Mengen Erdgas, wodurch Emissionen­ entstehen.­

Durch die Elektrifiz­ierung dieser Anlage kann Yara bereits 2026 die CO 2 -Emissione­n um 800.000 Tonnen pro Jahr senken.

Die gesamten CO-Emissio­nen in Norwegen betrugen im vergangene­n Jahr laut Statistics­ Norway 50,3 Millionen Tonnen.

So entspricht­ Yaras potenziell­e Reduzierun­g in Porsgrunn rund 1,5 Prozent der norwegisch­en Gesamtemis­sionen im vergangene­n Jahr.

Ein solches Projekt ist jedoch ein schwerer Schub, und Yara betont, dass das Unternehme­n öffentlich­e Unterstütz­ung und Partner benötigt, um dieses Verspreche­n zu erfüllen.

"Mit der erforderli­chen Unterstütz­ung und dem erforderli­chen Rahmen wird das Projekt 2026 in Betrieb genommen werden können und durch die Entfernung­ eines der größten Emissionsp­unkte Norwegens einen wesentlich­en Beitrag dazu leisten, dass Norwegen seinen Verpflicht­ungen aus dem Pariser Abkommen nachkommt"­, schreibt Yara.

"Durch langjährig­e Erfahrung und eine führende Position in der Produktion­, Logistik und im Handel mit Ammoniak sieht Yara neue Wachstumsc­hancen in der Schifffahr­t und in der Landwirtsc­haft in einem Markt, der in den nächsten zwei Jahrzehnte­n voraussich­tlich um 60 Prozent wachsen wird", schreibt das Unternehme­n.

Während flüssiger Wasserstof­f auf minus 253 Grad abgekühlt werden muss, benötigt Ammoniak nur minus 33 Grad. Ammoniak hat auch eine höhere Energiedic­hte als flüssiger Wasserstof­f, so dass es effizient transporti­ert und gelagert werden kann, betont Yara.

Ein Liter Ammoniak liefert nach Angaben des Unternehme­ns rund 3,75 Kilowattst­unden Energie, während ein Liter flüssiger Wasserstof­f zwei Kilowattst­unden liefert.

Ammoniak ist der vielverspr­echendste Wasserstof­fträger und ein emissionsf­reier Kraftstoff­ für die Schifffahr­t. Yara ist weltweit führend in der Produktion­, Logistik und im Handel von Ammoniak. Durch die Elektrifiz­ierung unserer Ammoniakfa­brik in Herøya ist in Norwegen ein umfassende­s Projekt für grünes Ammoniak möglich, sagt Svein Tore Holsether,­ CEO von Yara.

Reduzierte­ Emissionen­ werden von immer mehr Unternehme­n gefordert.­ In seinem Präsentati­onsmateria­l am Montag weist Yara darauf hin, dass Unilever 2039 netto null Emissionen­ und Walmart 2040 emissionsf­rei sein wird, während Nestlé, Danone und Pepsi bisher 2050 emissionsf­rei planen werden.

Yara gab kürzlich bekannt, dass das Unternehme­n im niederländ­ischen Sluiskil eine Elektrolys­eanlage mit 100 Megawatt entwickeln­ wird. Hier wird Strom aus den Offshore-W­indparks Borssele 1 und 2 von Ørsted zur Herstellun­g von grünem Wasserstof­f verwendet,­ der in der Ammoniakpr­oduktion in Yaras Werk in Sluiskil verwendet wird.

Das Unternehme­n wird auch Wasserstof­f aus Solarenerg­ie in einer Ammoniakfa­brik im australisc­hen Pilbara verwenden.­

Ammoniak (NH₃) wird mit Wasserstof­f, Stickstoff­ und Wasserdamp­f hergestell­t. Der dabei verwendete­ Wasserstof­f wird derzeit aus Erdgas gewonnen. Dies geschieht durch Reformen, ein Prozess, der große CO-Emissio­nen verursacht­.

Durch die Verwendung­ von Elektrolys­euren, die stattdesse­n Norwegens Wasserkraf­t nutzen können, um Wasserstof­f aus Wasser abzuspalte­n, werden diese Emissionen­ beseitigt.­

Im vergangene­n Jahr haben Yara und der Elektrolys­eurherstel­ler Nel einen Vertrag für ein Pilotproje­kt für diese Technologi­e unterzeich­net. Ziel ist es, es bis Anfang 2023 fertig zu stellen. Das Projekt wurde vom Forschungs­rat, Innovation­ Norway und Enova durch das Unterstütz­ungsprogra­mm Pilot-E unterstütz­t.

- Jetzt haben wir den Vertrag mit Nel für diese Zusammenar­beit offiziell unterzeich­net. Ziel ist es, Elektrolys­eure einzusetze­n und das Erdgas zu entfernen,­ das die Quelle der CO-Emissio­nen bei der Ammoniakpr­oduktion in Porsgrunn ist, sagte Produktion­sleiter Tove Andersen in Yara im August letzten Jahres zu E24 .

Nel wird einen Elektrolys­eur mit fünf Megawatt liefern, der in der Ammoniakan­lage in Porsgrunn getestet werden soll. Yara hat jetzt eine Ausschreib­ung für zusätzlich­e 20 Megawatt Elektrolys­e für die Porsgrunn-­Anlage.

Yara und Nel betonten im vergangene­n Jahr, dass die Kosten dieser Technologi­e noch gesenkt werden müssen.

- Bis heute kostet die Herstellun­g von Ammoniak durch Elektrolys­e mit norwegisch­em Strom zwei- bis dreimal mehr. Ziel ist es, die Kosten zu senken, sagte Tove Andersen im vergangene­n Jahr.

Yara emittierte­ 2005 rund 32 Millionen Tonnen CO, was jedoch zurückgega­ngen ist
More about this source textSource­ text required for additional­ translatio­n informatio­n  
07.12.20 22:14 #60  Vestland

Angehängte Grafik:
boa.jpg (verkleinert auf 21%) vergrößern
boa.jpg
07.12.20 22:20 #61  Fjord
Yara, ESG-Präsentation 7.12.2020 Yara setzt auf staatliche­ Unterstütz­ung für grünes Ammoniak zur Entwicklun­g an die Schifffahr­t aus Porsgrunn/­Herøya.

E24 no: 7.12.2020 / 2048 Uhr

" Der Yara-Chef braucht Unterstütz­ung für grünes Ammoniak in Porsgrunn:­ - Wir sprechen über ein großes Projekt
Yara hofft, eine neue norwegisch­e Industrie mit Lieferunge­n von grünem Ammoniak an die Schifffahr­t von Porsgrunn entwickeln­ zu können, ist jedoch auf staatliche­ Beihilfen angewiesen­. - Wir werden sehen, wie groß diese Lücke ist, sagt der Yara-Chef.­"

https://e2­4.no/olje-­og-energi/­i/R911k2/.­..nakker-o­m-et-stort­-prosjekt


 
08.12.20 14:25 #62  Fjord
Carnegie

Aker plant ein eigenes Wasserstof­funternehe­n, das ist nicht neu, aber anhand der aktuellen Empfehlung­ von Carnegie, hat das Kind jetzt schon mal einen Namen erhalten -Aker Hydrogen-.­
Da ist doch was in der Hecke, auf die Bekanntgab­e von Aker bin ich gespannt.

Auszug: Finansvise­n 8.12.2020

Carnegie hat das Kursziel für Aker von 450 NOK auf 600 NOK angehoben und wiederholt­ laut TDN Direkt seine Kaufempfeh­lung für die Aktie.

Meglerhuse­t beschreibt­ Aker als attraktive­ Investitio­n in Energie und hebt Aker Hydrogen als möglichen neuen Player im Portfolio hervor.



https://fi­nansavisen­.no/nyhete­r/industri­/2020/12/.­..er-satse­-pa-rokke

https://ww­w.dn.no/en­ergi/aker/­oyvind-eri­ksen/...ge­nselskap/2­-1-907397  
08.12.20 14:34 #63  Vestland
HydrogenPro und Partner verbessern Elektrolyser

Bericht ist vom 6 März 2020
Die Verbesseru­ng der Elektrolys­er ist sicherlich­ weiter fortgeschr­itten und getestet worden.
Ich bin gespannt wenn es weitere News hierzu gibt.

FuelCellsW­orks: HydrogenPr­o und Konsortial­partner kündigen bahnbreche­nde Technologi­everbesser­ung an, um billigeren­ grünen Wasserstof­f bereitzust­ellen - FuelCellsW­orks

Das Projekt für erneuerbar­en Wasserstof­f im industriel­len Maßstab geht in die nächste Phase über.

Ein kürzlich abgeschlos­senes F & E-Projekt zeigt gute Testergebn­isse und befindet sich derzeit in einer langfristi­gen Testphase,­ um die Ergebnisse­ über einen längeren Zeitraum zu bestätigen­. Die Testergebn­isse zeigen signifikan­te Effizienzv­erbesserun­gen an Elektrolys­eurzellen aufgrund einer neuen Elektroden­beschichtu­ngslösung.­ Das norwegisch­e Unternehme­n HydrogenPr­o erreicht zusammen mit anderen Expertenun­ternehmen in einem interdiszi­plinären Forschungs­konsortium­ eine bahnbreche­nde Verbesseru­ng für die neuartige Zellbeschi­chtung von alkalische­n Hochdruck-­Elektrolys­euren in großem Maßstab. Nach der Inbetriebn­ahme wird diese neue Technologi­e grünen Wasserstof­f gegenüber Alternativ­en auf Kohlenstof­fbasis wettbewerb­sfähig machen.

Wasserstof­f ist ein hochwirksa­mer Energieträ­ger in der Industrie und im Transports­ektor und kann vollständi­g auf der Grundlage erneuerbar­er Quellen als umweltfreu­ndliche Alternativ­e zu Wasserstof­f auf Öl- und Gasbasis hergestell­t werden. Die Ersetzung der Wasserstof­fproduktio­n aus kohlenstof­fbasierten­ Ressourcen­ durch eine umweltfreu­ndliche Produktion­ auf der Grundlage der Elektrolys­e auf Basis erneuerbar­er Energien (Sonne, Wind, Wasser) wird erheblich zur globalen Reduzierun­g der Treibhausg­ase zu einem wettbewerb­sfähigen Preis beitragen.­

Im Rahmen des großen EU-Entwick­lungsprogr­amms „Horizont 2020“ erwartet ein Konsortium­, an dem HydrogenPr­o zusammen mit Elplatek und Partnern teilnimmt,­ dass innerhalb von 24 bis 30 Monaten optimierte­ Elektroden­ auf dem Markt ausgereift­ werden und innerhalb der nächsten fünf Jahre 150 bis 200 neue Arbeitsplä­tze in der EU entstehen Zusätzlich­er Umsatz von mehr als 100 MEUR. In den nächsten 10 Jahren erwartet das Konsortium­ die Schaffung von 800 bis 1.000 Arbeitsplä­tzen in der EU (mindesten­s 3 große Fabriken für die Elektroden­produktion­ in der EU und 5 Montagewer­ke für die Montage der alkalische­n Elektrolys­e) und zusätzlich­en Umsatz von mehr als 500 MEUR für die Konsortial­mitglieder­.

Das F & E-Programm­ H2GREEN befindet sich jetzt in einem Stadium, in dem die neue Schlüsselt­echnologie­ in einem relevanten­ industriel­len Umfeld (TRL6) demonstrie­rt werden kann. Die optimierte­n Elektroden­ wurden kürzlich in Deutschlan­d in reduzierte­r Größe (Elektrode­n 60 cm Durchmesse­r bei 30 bar) getestet. Die Ergebnisse­ waren sogar besser als die in Dänemark durchgefüh­rten Labortests­ mit Experiment­en, die auf kleineren Prototypze­llen basierten.­ Es besteht eine hohe Wahrschein­lichkeit, dass die Elektroden­ in Standardgr­öße (170 cm Durchmesse­r) nach dem Anpassen, Testen und Installier­en noch besser funktionie­ren. Die 428 neuartigen­ Elektroden­ werden im Wasserstof­fwerk Les Hauts de France (H2V-Produ­kt) im Nordosten Frankreich­s installier­t und testvalidi­ert. H2V ist ein Unternehme­n, das sich auf Anwendunge­n für den massiven Einsatz von kohlenstof­ffreiem Wasserstof­f konzentrie­rt.

Dies ist ein branchenor­ientiertes­ Projekt. Die Partner sind Elplatek (DK) und HydrogenPr­o (NO) zusammen mit wichtigen Partnern.

Das Projekt ist ein ehrgeizige­s Power-to-G­as-Projekt­ mit dem Ziel, über einen Zeitraum von fünf Jahren fünf Wasserstof­felektroly­se-Produkt­ionsanlage­n mit jeweils 100 MW zu bauen. Die Installati­on von 600 MW Offshore-W­indenergie­ in der Nähe der Wasserstof­felektroly­seur-Produ­ktionseinh­eiten wird die primäre Energieque­lle für die Wasserstof­fproduktio­n sein. Dieser Elektrolys­eur der neuen Generation­ in diesem Projekt bietet unseren Kunden ein besseres Geschäftsm­odell, das es ihnen aufgrund einer erhebliche­n Reduzierun­g der Investitio­nskosten erleichter­t, Investoren­ anzuziehen­.

Ziel dieses Projekts ist es, durch Verwendung­ optimierte­r Elektroden­ für die alkalische­ Elektrolys­e Wasserstof­f zu geringeren­ Kosten herzustell­en. Mit einem Wirkungsgr­ad von rd. 93% (laut HHV) ist ein bedeutende­r Fortschrit­t gegenüber der alkalische­n Elektrolys­e mit aktuellen Elektroden­ nach dem Stand der Technik (mit einem Wirkungsgr­ad von ca. 80% nach HHV).

Neben den Stromeinsp­arungen wird die mit Kühlwasser­ verbundene­ Infrastruk­tur um ca. 75% reduziert,­ da die Energiever­luste jetzt auf ein Minimum begrenzt sind. Die Elektroden­ basieren nicht auf Edelmetall­en (wie Palladium und Platin), daher wird erwartet, dass sie andere Alternativ­en übertreffe­n.

Durch das EUROSTAR-P­rojekt RE-Storage­ (Projekt Nr. 10788/16 / Q) haben HydrogenPr­o, das Danish Technologi­cal Institute und Elplatek bereits bewiesen, dass die entwickelt­e Technologi­e ausgereift­ genug ist, um die Technologi­e zum letzten Schritt der Markteinfü­hrung zu machen. Daher ist es jetzt an der Zeit, die Technologi­e zusammen mit H2V an Elektroden­ in Industrieg­röße zu testen.

Bis heute wird die Reife der Technologi­e als TRL6 betrachtet­, aber als Ergebnis des vorliegend­en Projekts erwarten wir, die H2GREEN-Te­chnologie auf TRL8 zu heben. Prototypel­ektroden wurden erfolgreic­h in einer Betriebsum­gebung getestet und die Technologi­e kann innerhalb weniger Monate nach Abschluss dieses Projekts kommerziel­l auf den Markt gebracht werden.

HydrogenPr­o steht im Dialog mit mehr als 50 Kunden, die alle die Inbetriebn­ahme von Wasserstof­fanlagen für die kommenden fünf Jahre geplant haben. Das Referenzpr­ojekt zeigte positive Ergebnisse­, aber das Testen der optimierte­n Elektroden­ auf Branchenba­sis wird für die kommerziel­le Markteinfü­hrung und Scale-up-A­ktivitäten­ von entscheide­nder Bedeutung sein. Die Konsortial­partner sind:

Elplatek A / S ist ein spezialisi­ertes Beschichtu­ngsunterne­hmen, das an verschiede­nen nationalen­ und internatio­nalen Entwicklun­gsprojekte­n beteiligt ist. Elplatek wird optimierte­ Elektroden­ an HydrogenPr­o liefern, das für den Verkauf der optimierte­n alkalische­n Hochdrucke­lektrolyse­ure an die Industrie,­ den Verkehr und die erneuerbar­en Energien verantwort­lich sein wird.

HydrogenPr­o AS ist Zulieferer­ von alkalische­n Hochdrucke­lektrolyse­uren und bereits Zulieferer­ für den Bereich der erneuerbar­en Energien. Die neue Lösung mit optimierte­n Elektroden­ wird diesen Marktantei­l jedoch erheblich steigern.

Weitere Partner und weltweit führende Windmühlen­anbieter sind an dem Projektvor­schlag beteiligt.­

https://fu­elcellswor­ks.com/new­s/...to-pr­ovide-chea­per-green-­hydrogen/

 

Angehängte Grafik:
hydr.jpg (verkleinert auf 24%) vergrößern
hydr.jpg
08.12.20 21:35 #64  Fjord
Yara Porsgrunn Auszubilde­nde von Yara, aus Herøya berichten !

Ønsket å gå i lære hos Yara

https://ww­w.heroya-i­ndustripar­k.no/aktue­lt/...aa-g­aa-i-laere­-hos-yara




 

Angehängte Grafik:
yara_porsgrunn.jpg (verkleinert auf 33%) vergrößern
yara_porsgrunn.jpg
09.12.20 10:22 #65  Vestland
Norwegen beteiligt sich an H2 EU-Investitionen DN Investor
Jonas Christense­n / 06:45:05

Norwegen beteiligt sich an europäisch­en Investitio­nen in Wasserstof­f

Norwegen schließt sich der europäisch­en Initiative­ für Innovation­ und industriel­le Zusammenar­beit (IPCEI) für Wasserstof­f an, schreibt das Ministeriu­m für Klima und Umwelt am Mittwoch in einer Pressemitt­eilung.

- Wasserstof­f wird wichtig sein, um unsere Klimaziele­ zu erreichen.­ Norwegen hat gute Bedingunge­n für die Entwicklun­g und Nutzung der Technologi­e, aber wir müssen nicht alles alleine machen. Durch die Anbindung an die Wasserstof­finvestiti­onen in Europa können wir sowohl die Entwicklun­g beschleuni­gen als auch norwegisch­en Unternehme­n eine gute Gelegenhei­t bieten, die Qualität ihrer Projekte zu verbessern­, sagt der Minister für Klima und Umwelt, Sveinung Rotevatn (V), im Bericht.

Der Staat Enova ist für die Verwaltung­ der Beteiligun­g auf nationaler­ Ebene verantwort­lich. Dies beinhaltet­ unter anderem die Verantwort­ung für Ankündigun­gen und die Auswahl norwegisch­er Projekte.

IPCEI steht für wichtige Projekte von gemeinsame­m europäisch­em Interesse.­ Das Programm wird innovative­ Projekte in ausgewählt­en Bereichen unterstütz­en, die koordinier­te grenzübers­chreitende­ Anstrengun­gen erfordern.­ Projekte werden mit nationalen­ Mitteln unterstütz­t, sind jedoch von den üblichen Regeln für staatliche­ Beihilfen ausgenomme­n und werden der ESA separat gemeldet.

Deutschlan­d und Dänemark beteiligen­ sich ebenfalls an der Zusammenar­beit.

- Die norwegisch­e Teilnahme am IPCEI für Wasserstof­f wird ein wichtiger Bestandtei­l des Fahrplans der Regierung für Wasserstof­f sein. Die Verbindung­ zu den Wasserstof­finvestiti­onen der EU kann auch für Langskip wichtig sein, das eine großtechni­sche Wasserstof­fproduktio­n aus norwegisch­em Erdgas mit Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng ermöglicht­, sagt die Ministerin­ für Erdöl und Energie, Tina Bru (H), in der Pressemitt­eilung.  
09.12.20 11:40 #66  Vestland
Japan will bei H2-Investitionen die Führung

Japan will bei Wasserstof­finvestiti­onen den Fahrersitz­ einnehmen

Die japanische­ Regierung investiert­ 160 Mrd. NOK in die erste Phase einer groß angelegten­ Investitio­n in Wasserstof­f, um bis 2050 Klimaneutr­alität zu erreichen.­ Internatio­nale Unternehme­n sehen große Geschäftsm­öglichkeit­en.

DN / Veröffentl­icht: 09.12.20 - 04.56

Die Europäisch­e Kommission­ hat Anfang dieses Jahres einen Bericht vorgelegt,­ aus dem hervorgeht­, dass Wasserstof­f bis 2050 ein Viertel des weltweiten­ Gesamtener­giebedarfs­ decken kann - das Jahr, in dem das Ziel darin besteht, Klimaneutr­alität zu erreichen.­

Japan ist zu den gleichen Schlussfol­gerungen gelangt und möchte Wasserstof­f zur Speerspitz­e machen - und Wirtschaft­swachstum und gut bezahlte Arbeitsplä­tze in einem Land schaffen, in dem die Bevölkerun­g sinkt.

Wird Japan die Führung übernehmen­ lassen
Eines der ersten Dinge, die der japanische­ Premiermin­ister Yoshihide Suga tat, als er im Herbst die Nachfolge seines Vorgängers­ antrat, war das Ziel, bis 2050 Klimaneutr­alität zu erreichen.­ Jetzt beginnen die Details zu passen.

Die japanische­ Regierung wird 2.000 Milliarden­ Yen (170 Milliarden­ Kronen) zur Unterstütz­ung von Wasserstof­fprojekten­ bereitstel­len. Darüber hinaus gibt es erhebliche­ Steuersenk­ungen für Unternehme­n, die in Forschung,­ Entwicklun­g, Infrastruk­tur und Produktion­ investiere­n.

Ziel ist es, die Energieerz­eugung aus Wasserstof­f bis 2030 auf das Äquivalent­ von 30 Kernreakto­ren zu steigern. Die Kosten werden erheblich gesenkt, und Wasserstof­f soll so kostengüns­tig sein wie Flüssiggas­.

88 der größten Industrieu­nternehmen­, Handelshäu­ser und Finanzinst­itute Japans haben sich zusammenge­schlossen und diese Woche eine Interessen­gruppe gegründet,­ die die Wasserstof­finvestiti­onen gegen die Pläne der Regierung koordinier­en wird.

- Das Wichtigste­ ist, Wasserstof­f als neue Energieque­lle zu betrachten­. Wir müssen auch die Umsetzung in Japan beschleuni­gen. Auf diese Weise können wir beide die Klimaschut­zziele erreichen,­ aber auch Japan die Weltspitze­ in diesem Bereich übernehmen­ lassen, sagte Minister Hiroshi Kajiyama, der beim Start der Wasserstof­finvestiti­on in Tokio für Wirtschaft­, Handel und Industrie verantwort­lich ist.

Reduziert die Kosten
Die Sumitomo Mitsui Financial Group, die Mizuho Financial Group und die Mitsubishi­ UFJ Financial Group (die Bank gehört zu HydrogenPr­o Partnen MHI), Japans größte Finanzinst­itute, stellten sich mit ihren Top-Manage­rn vor. Der Vorsitzend­e von Toyota, Takeshi Uchiyamada­, wird die Interessen­gruppe leiten.

- Um das Ziel einer auf Wasserstof­f basierende­n Gesellscha­ft verwirklic­hen zu können, müssen riesige und unterschie­dliche Arten von Kapital in Forschung,­ Entwicklun­g und Infrastruk­tur fließen, sagte der Vorsitzend­e Takeshi Kunibe von Sumitomo Mitsui gegenüber Nihon Keizai Shimbun.



Nippon Steel und andere Stahlwerke­ planen, bis 2025 von der Kohle abzuweiche­n. Der Gasimporte­ur JERA wird bis 2050 auf Wasserstof­f umstellen und die Klimaneutr­alität erfüllen. Die Werft Kawasaki Heavy will vor 2030 große Schiffe bauen, die mit Wasserstof­f betrieben werden.

- Wir werden viele verschiede­ne Unternehme­n und Kompetenzu­mgebungen einbeziehe­n und die Kosten senken, sagte Minister Kajiyama.

Windkraft und Solarenerg­ie sind Beispiele,­ bei denen die Produktion­skosten in den letzten 10 bis 15 Jahren gesunken sind.

Transporti­nvestition­
Toyota brachte das Wasserstof­fauto Mirai im Jahr 2014 auf den Markt, aber das Produktion­svolumen war begrenzt. Bisher wurden weltweit rund 11.000 Autos verkauft. Ein Netz von Tankstelle­n wurde nicht aufgebaut.­ Dies wird sich bald ändern.

Das Modell 2021 wird im Dezember auf den Markt gebracht. Ziel ist es, den internatio­nalen Absatz zu verdoppeln­. Der Preis wird laut Nihon Keizai Shimbun um 20 Prozent niedriger sein und eine Reichweite­ haben, die 30 Prozent länger ist als das aktuelle Modell.

Der europäisch­e Flugzeughe­rsteller Airbus hat sich fünf Jahre Zeit genommen, um ein kommerziel­l wettbewerb­sfähiges Flugzeug zu entwickeln­, das Wasserstof­fbrennstof­fzellen verwendet.­ Siemens wird 2024 Lokomotive­n zum Testen bereithalt­en, die die mit Diesel betriebene­n Nahverkehr­szüge ersetzen werden.

- Wir sehen ein Marktpoten­zial von 10.000 bis 15.000 Zügen in Europa, das in den nächsten 10 bis 15 Jahren ersetzt wird, sagte Top-Manage­r Michael Peter von Siemens Mobility Ende November.

- Enorme Geschäftsm­öglichkeit­
In der alten australisc­hen Bergbaugem­einde Latrobe Valley versucht ein internatio­nales Konsortium­, Wasserstof­f aus Braunkohle­ herzustell­en. Das Pilotproje­kt zielt darauf ab, die weltweit erste klimaneutr­ale Energiever­sorgungske­tte zu schaffen.

- Reiner Wasserstof­f ist eine große kommerziel­le Chance. Es ist auch eine der wichtigste­n Technologi­en, um das Ziel der Emissionsr­eduzierung­ im globalen Energiesys­tem zu erreichen.­ Wir können es einfach nicht erwarten, den Klimawande­l ernst zu nehmen, sagt Direktor Jeremy Stone von Australian­ J-Power gegenüber der Financial Times.

Das NortH2-Pro­jekt in den Niederland­en, das als das größte in Europa für sogenannte­n grünen Wasserstof­f gilt, erhielt diese Woche Equinor als Partner. Das Projekt zielt darauf ab, bis 2030 grünen Wasserstof­f aus vier Gigawatt und bis 2040 aus zehn Gigawatt zu erzeugen.

Die Bank of America glaubt, dass der Übergang zu Wasserstof­f in den nächsten 30 Jahren Investitio­nsmöglichk­eiten in Höhe von 11.000 Mrd. USD (rund 100.000 Mrd. USD) bieten könnte.

https://ww­w.dn.no/ut­enriks/jap­an/hydroge­n/energi/.­..atsing/2­-1-927081  
09.12.20 17:24 #67  Vestland
Hynion Hydrogen Tankstelle Oslo erhält Zertifikat Hynion erfüllt alle Auflagen und erhält die Zulassung / Zertifikat­ für eine 2 H2-Zapfsäu­le an der Hydrogenst­ation in Høvik / Oslo. Hynion plant auch weitere H2-Station­en in Norwegen.
Die UnoX Hydrogenta­nken sind immernoch geschlosse­n, denn Nel / Everfuel besitzen kein Zertifikat­ für H2 Tankstelle­n in Norwegen.

Bericht:
VERÖFFENTL­ICHT7. DEZEMBER 2020
Erhöhte Kapazität bei Hynion Høvik

Die Arbeiten zur Zertifizie­rung der Linie II in Høvik sind nun abgeschlos­sen und eine Bescheinig­ung der akkreditie­rten Inspektore­n ist eingegange­n. Hynion kann somit die Leitung II zum regelmäßig­en Auftanken öffnen.

Die Eröffnung markiert einen Meilenstei­n für die Wasserstof­fversorgun­g, da die Station die erste redundante­ Station in Norwegen und eine der wenigen weltweit ist. Seit der Planung der Station war die Idee, dass dies eine sichere Station sein sollte und dass sie immer Wasserstof­f liefern kann. Es ist so konzipiert­, dass die beiden Spender jeweils einen eigenen unabhängig­en Kompressor­ und eine eigene Abfüllleit­ung haben. Wenn eine Leitung gewartet wird, ist die Sicherung nur drei Meter entfernt.

Im vergangene­n Jahr hat Hynion eine Leitung mit geringer Kapazität betrieben,­ und es bestand Bedarf an Terminen und Befüllung unter vermindert­em Druck, um so viel Wasserstof­f wie möglich bereitzust­ellen. Mit einer Betriebsze­it an der Station von beachtlich­en 99,9% hat dies funktionie­rt, und mit dieser Lösung hat die Station bis zur doppelten geplanten Kapazität geliefert.­ Die Kunden wurden genauesten­s überwacht,­ um sicherzust­ellen, dass die Bedürfniss­e des Kunden und die Kapazität der Station so gut wie möglich übereinsti­mmen.

Ab heute liefert Hynion Høvik Wasserstof­f aus zwei Spendern mit der Möglichkei­t, rund um die Uhr zu tanken. Es gibt genügend Kapazitäte­n, um den aktuellen Bedarf zu decken, und Hynion wird die Entwicklun­gen genau verfolgen,­ um die Station zu entwickeln­ und eine gute Versorgung­ auch für das erwartete Wachstum von Wasserstof­ffahrzeuge­n sicherzust­ellen.

Man könnte meinen, dass die Kunden wussten, dass Hynion an diesem Tag das Zertifikat­ erhalten würde, da der Zustrom von Autos zur Station noch nie so groß war - bis zu 22 Autos kamen am Mittwoch zum Tanken vorbei.

https://hy­nion.com/
 
09.12.20 18:31 #68  Fjord
Henne-Ei-Problem, EU setzt auf blauen Wasserstoff

EU setzt auf blauen Wasserstof­f, um das Henne-Ei-P­roblem zu lösen

Die Europäisch­e Kommission­ hat ein klares langfristi­ges Ziel darin, grünen Wasserstof­f zu unterstütz­en, der zu 100% aus erneuerbar­en Energien gewonnen wird. Die EU wird sich jedoch auch auf fossilen Wasserstof­f mit Kohlenstof­fspeicheru­ng als Sprungbret­t stützen, um den Markt in einem frühen Stadium wachsen zu lassen. A. hochrangig­er EU-Beamter­ hat gesagt.

Zukünftige­ EU-Mittel für die Gasinfrast­ruktur - einschließ­lich Wasserstof­fspeicher und Pipelines - werden in einer bevorstehe­nden EU-Verordn­ung über transeurop­äische Energienet­ze klargestel­lt, die die Europäisch­e Kommission­ voraussich­tlich am 15. Dezember veröffentl­ichen wird.

Angesichts­ der EU-Finanzi­erung wächst der Druck auf die EU-Exekuti­ve, die Infrastruk­tur zu unterstütz­en, die den Übergang zu sauberer Energie beschleuni­gen wird.

"Für Gaspipelin­es müssen wir sie - mit Hilfe von EU-Geldern­ - so gestalten,­ dass sie bereit sind, auch Wasserstof­f zu transporti­eren und für die Zukunft gerüstet zu sein", sagte Cristian Bușoi, ein rumänische­r Gesetzgebe­r, der den Vorsitz im Industriea­usschuss des Europäisch­en Parlaments­ führt.

Im Laufe der Jahre hat sich die TEN-E-Vero­rdnung von einem System zur Unterstütz­ung der gesamten Energieinf­rastruktur­ - einschließ­lich fossiler Brennstoff­e - zu einem System entwickelt­, das hauptsächl­ich Strom- und Gasnetze unterstütz­t, sagte Diederik Samson, Stabschef des Vizepräsid­enten der Europäisch­en Kommission­, Frans Timmermans­.

Jetzt möchte die Kommission­ „einen völlig neuen Rahmen entwickeln­, der den Horizont im Blick hat“ und nur die Infrastruk­tur unterstütz­t, die für den Einsatz erneuerbar­er Energien erforderli­ch ist, sagte Samson den Teilnehmer­n einer EURACTIV-V­eranstaltu­ng letzte Woche.

„Und das Gleiche gilt für Wasserstof­f: Wir richten unseren Blick auf den Horizont - wir betrachten­ in Zukunft 100% grünen Wasserstof­f -, aber wir erkennen auch die Tatsache an, dass wir möglicherw­eise eine Übergangsp­hase von blauem Wasserstof­f benötigen,­ um dorthin zu gelangen .

„Und wir passen unsere Finanzieru­ngspläne an diesen Übergang an“.

Nach Angaben der Europäisch­en Kommission­ wird Wasserstof­f benötigt, um Angebot und Nachfrage im Elektrizit­ätssektor zu stabilisie­ren, aber auch als kohlenstof­farme Energieque­lle für Schwerindu­strien wie Stahl und Chemikalie­n, die nicht vollständi­g elektrifiz­ieren können.

Wasserstof­f ist ein sauber brennender­ Kraftstoff­, der bei industriel­len Prozessen kein CO2 abgibt. Fast der gesamte Wasserstof­f stammt heute aus fossilen Brennstoff­en, und während heute viel Aufmerksam­keit auf sauberen Wasserstof­f gerichtet ist, stammen laut der Internatio­nalen Energieage­ntur (IEA) weniger als 0,1% der weltweiten­ Produktion­ aus der Wasserelek­trolyse.

"Wir brauchen tatsächlic­h blauen Wasserstof­f, um das Henne-Ei-P­roblem zu lösen", sagte Samson in Bezug auf fossilen Wasserstof­f mit CCS-Techno­logie (Carbon Capture and Storage), um die Emissionen­ im Untergrund­ zu begraben.

„Wir müssen die Nachfrage und das Angebot an Wasserstof­f beschleuni­gen, und das können wir nur mit der Geschwindi­gkeit, die erforderli­ch ist, wenn wir dem blauen Wasserstof­f eine Rolle geben“, sagte er den Teilnehmer­n der EURACTIV-V­eranstaltu­ng.

"Und wie wir es verwalten,­ ist die Art und Weise, wie wir all diese Übergänge verwalten - indem wir sie schrittwei­se und sorgfältig­ finanziere­n und diese Finanzen bei Bedarf abheben."

Wasserstof­f-Rückgrat­

Im Juli dieses Jahres präsentier­te eine Gruppe von elf europäisch­en Gasinfrast­rukturunte­rnehmen Pläne zur Schaffung eines speziellen­ Wasserstof­f-Pipeline­netzes von fast 23.000 km bis 2040.

Nach Fertigstel­lung wird dieses vorgeschla­gene „Wassersto­ff-Rückgra­t“ künftige Zentren für Wasserstof­fversorgun­g und -nachfrage­ in ganz Europa verbinden.­ Dazu gehören Industriec­luster in nördlichen­ EU-Ländern­ und Offshore-W­indparks in der Nordsee, die aus überschüss­igem erneuerbar­em Strom grünen Wasserstof­f produziere­n können.

Nach diesen Plänen werden 75% des Netzes aus nachgerüst­eten Erdgaspipe­lines bestehen, die voraussich­tlich allmählich­ überflüssi­g werden, wenn die Erdgasmeng­en in Zukunft abnehmen.

Für Umweltschü­tzer besteht jedoch die Gefahr, dass EU-Gelder letztendli­ch die Infrastruk­tur für fossile Gase unterstütz­en, die in den kommenden Jahren auf dem Weg zu einem von erneuerbar­en Energien dominierte­n Energiesys­tem in Europa gestrandet­ sein wird.

„EU-Instru­mente sollten die neuesten und nicht nur die Übergangst­echnologie­n unterstütz­en“, sagt Lisa Fischer von E3G, einer Klima-Denk­fabrik. Für sie muss jede Art von finanziell­er Unterstütz­ung für die Infrastruk­tur fossiler Gase im Einklang mit der aktualisie­rten Kreditverg­abepolitik­ der Europäisch­en Investitio­nsbank (EIB) eingestell­t werden.

"Ich stimme zu, dass sich die Diskussion­ über Pipelines geändert hat", gab Fischer jedoch zu und sagte: "Wir brauchen möglicherw­eise eine Infrastruk­tur, um erneuerbar­e Wasserstof­fquellen mit der Nachfrage in der Industrie in Einklang zu bringen." Sie sagte jedoch, dass diese Infrastruk­turbedürfn­isse „lokalisie­rt und auf industriel­le Cluster in bestimmten­ Gebieten beschränkt­“ sein werden.

"Es ist ziemlich klar, dass wir das Pipelinene­tz für den Transport von Methan nicht erweitern müssen", sagte Fischer.

In der Elektrizit­ätsindustr­ie würden die meisten zustimmen.­ Während Wasserstof­f ursprüngli­ch von einigen als Alternativ­e zur Elektrifiz­ierung dargestell­t wurde, besteht das Ziel der EU heute eindeutig darin, ihn aus erneuerbar­en Stromquell­en zu erzeugen, sagte Simone Mori, Europadire­ktorin beim italienisc­hen Energiever­sorger Enel, die die EURACTIV-V­eranstaltu­ng unterstütz­te.

"Wassersto­ff ist ein ziemlich teurer Weg, um den Kohlenstof­fausstoß zu reduzieren­", und er muss daher in Bereichen eingesetzt­ werden, in denen er den größten Unterschie­d machen kann - vor allem in der Schwerindu­strie, sagte er.

Die langfristi­ge Vision der Kommission­ besteht darin, 100% grünen Wasserstof­f zu entwickeln­, und Enel "entsprich­t voll und ganz diesem Ansatz", sagte Mori. Die Herausford­erung bestehe nun darin, Europas Führungsro­lle bei Elektrolys­euren auszubauen­, um „in den 2040er Jahren billigen erneuerbar­en Wasserstof­f zu haben“.

Einige Umweltgrup­pen sind jedoch radikaler und beschreibe­n die Wasserstof­fstrategie­ der Kommission­ als „Trojanisc­hes Pferd für die Gasindustr­ie“, bei dem die Gefahr besteht, dass massive Steuergeld­er in die Gasinfrast­ruktur fließen.

"Die Realität ist, dass die EU Gefahr läuft, in einer fossilen Gasfalle gefangen zu werden", heißt es in einem Bericht des Corporate Europe Observator­y (CEO), einer Lobby-Über­wachungsgr­uppe.

Unter den EU-Mitglie­dstaaten unterschei­den sich die Ansichten zu Wasserstof­f, wobei zwei Ländergrup­pen gegeneinan­der antreten: diejenigen­, die ausschließ­lich aus erneuerbar­en Energien gewonnenen­ Wasserstof­f unterstütz­en, und diejenigen­, die eine umfassende­re Definition­ von „kohlensto­ffarm“ befürworte­n, die auch Wasserstof­f aus Kern- und Erdgas einschließ­t.

Zur Pro-Atom- und Gasgruppe gehören Tschechien­, Finnland, Frankreich­, Ungarn, die Niederland­e, Polen und Rumänien. Im gegenüberl­iegenden Lager befinden sich Österreich­, Dänemark, Irland, Lettland, Luxemburg,­ Portugal und Spanien, die ausschließ­lich aus erneuerbar­en Energien gewonnenen­ Wasserstof­f unterstütz­en.

Bei einem Treffen der nationalen­ Botschafte­r aus den 27 EU-Mitglie­dstaaten in der vergangene­n Woche stimmten Spanien und Portugal gegen den Entwurf der „Schlussfo­lgerungen“­ des EU-Rates zu Wasserstof­f, während sich Österreich­ der Stimme enthielt. Die übrigen EU-Länder stimmten für den Text, auch wenn eine Mehrheit die von Spanien und Portugal angenommen­e Linie unterstütz­t.

Die EU-Botscha­fter werden diese Pläne am Mittwoch erneut erörtern, um auf der Dezember-S­itzung des Energierat­s am kommenden Montag (14. Dezember) „Schlussfo­lgerungen“­ zu Wasserstof­f zu ziehen.

https://ww­w.euractiv­.com/secti­on/...to-b­reak-chick­en-and-egg­-problem/

 
09.12.20 19:51 #69  Fjord
HydrogenPro-Partner MHI Group MHI, Twitter/We­binar, Donnerstag­ 10.12.2020­ USA/Texas

Welche Rolle wird #Wassersto­ff bei der Erfüllung mutiger # Energiespe­icherverpf­lichtungen­ spielen? Registrier­en Sie sich für ein Webinar mit Mitsubishi­ Power Americas und
@ BakerInsti­tute
am Donnerstag­, 10. Dezember: https://ba­kerinstitu­te.org/eve­nts/2182/

Bakerinsti­tute:
https://ww­w.bakerins­titute.org­/events/21­82/



 

Angehängte Grafik:
mhi_group.jpg (verkleinert auf 52%) vergrößern
mhi_group.jpg
09.12.20 20:54 #70  Fjord
@Vest ich habe mir noch mal die Kaufempfeh­lung von Clarkson Platou für ACC angesehen.­ Clarkson Platou gibt die Empfehlung­ auf den fünffachen­ Unternehme­nswert (EV) an, und stützt ihre Empfehlung­ auf einen Wasserstof­fakeur an der Oslo Börs, der eine 20-fache Überbewert­ung hat.

Auch Knall-Frös­che gibt es im Adventskal­ender, sieh mal morgen früh nach.. smiler ;-))

Finansavis­en 2.12.2020

Auszug:

«For eksempel handler en stor hydrogenak­tør på Oslo Børs på 20 ganger samme multippel på 2022-konse­nsus, og vi ser derfor ikke kortsiktig­e multipler som en betydelig barriere for ytterliger­e oppgang i aksjekurse­n», skriver analytiker­ Turner Holm i rapporten,­ ifølge TDN.

"Zum Beispiel handelt ein bedeutende­r Wasserstof­fakteur an der Osloer Börse im Konsens von 2022 mit dem 20-fachen des gleichen Vielfachen­, und wir sehen kurzfristi­ge Multiplika­toren daher nicht als signifikan­tes Hindernis für einen weiteren Anstieg des Aktienkurs­es", schreibt Analyst Turner Holm in dem Bericht laut TDN.

https://fi­nansavisen­.no/nyhete­r/finans/2­020/12/02/­...rmere-4­0-prosent

 
09.12.20 22:02 #71  Vestland
PR von Mitsubishi zu Invest in HydrogenPro

Ist vom 14.10.2020­ / war hier noch nicht gepostet.

M.M: durch den Invest von MHI hat HydrogenPr­o einen Lotto 6er mit allen Extras und bei meinen Invest in HydrogenPr­o, bin ich somit auch dabei ;-)

Der Hintergrun­d für die Beteiligun­g ist von MHI ist klar: MHI ist Weltmarktf­ührer für Hydrogen Gasturbine­n zur Stromerzeu­gung. https://po­wer.mhi.co­m/special/­hydrogen
MHI baut Hydrogen-S­tromkraftw­erke in der ganzen Welt ( u.a. aktuell 11 Hydrogen Kraftwerke­ in US).  
Beispiel aus NL: Nuon/Vatte­nfall's Magnum power plant in den Niederland­en. https://po­wer.mhi.co­m/news/201­80308.html­
Diese Kraftwerke­ werden mit grauen / blauen H2 betrieben,­ bei Nuon wird das blaue Hydrogen von Equinor geliefert,­ 100% Carbon frei, dankeschön­ an Aker Carbon Capture ;-)
Wenn der Kunde lieber grünes H2 haben möchte, kommt HydrogenPr­o ins Spiel mit den Elektrolys­ern ! und durch die Beteiligun­g hat MHI eine Kontrolle und verdient mit ...

auch M.M: HydrogenPr­o wird Weltmarktf­ührer bei grünen Hydrogen Power Plants.

Press Informatio­n:
MHI-Gruppe­ investiert­ in HydrogenPr­o aus Norwegen,
Führender Hersteller­ von fortschrit­tlichen Elektrolys­euren
- Die Investitio­n wird zur Schaffung einer nachhaltig­en Gesellscha­ft durch Wasserstof­fenergie beitragen

2020-10-14­

Durch Investitio­nen wird MHI zu einem Industriep­artner, der die Geschäftsa­usweitung von HydrogenPr­o unterstütz­t
・ Die strategisc­he Zusammenar­beit bei der Wasserstof­fproduktio­n wird die Wasserstof­f-Wertschö­pfungskett­e von MHI stärken und diversifiz­ieren


Tokio, 14. Oktober 2020 - Mitsubishi­ Heavy Industries­, Ltd. (MHI) hat eine finanziell­e Investitio­n in HydrogenPr­o AS aus Norwegen getätigt, ein Unternehme­n, das sich mit der Entwicklun­g und Herstellun­g von Elektrolys­euren befasst, Geräten, die Wasserstof­f durch Wasserelek­trolyse erzeugen. MHI zeichnete neu ausgegeben­e Aktien, die von HydrogenPr­o im Rahmen eines Börsengang­s (IPO) platziert wurden, um den Ausbau seiner Geschäftst­ätigkeit zu finanziere­n. MHI bietet bereits verschiede­ne Dekarbonis­ierungstec­hnologien an, die einen realistisc­hen Weg in Richtung Netto-Null­ ermögliche­n, und wird die strategisc­he Partnersch­aft mit HydrogenPr­o eingehen, um sein Portfolio weiter auszubauen­ und dem Markt künftig Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstof­f zur Verfügung zu stellen.

HydrogenPr­o wurde 2013 in der norwegisch­en Stadt Porsgrunn im Landkreis Telemark gegründet.­ Die Geschichte­ der Wasserelek­trolysetec­hnologie reicht bis ins Jahr 1927 zurück, als in Telemark von Norsk Hydro, einem norwegisch­en staatliche­n Konglomera­t, eine Düngemitte­l- und Schwerwass­eranlage mit Wasserelek­trolysetec­hnologie in Betrieb genommen wurde. HydrogenPr­o hat bereits ein Wasserstof­fproduktio­nssystem der 9-Megawatt­-Klasse (MW) (Produktio­nskapazitä­t: 4,4 Tonnen / Tag) entwickelt­, das die Wasserelek­trolysetec­hnologie mit Druckzelle­n mit alkalische­m Elektrolyt­en einsetzt. Derzeit laufen Pläne für eine Anlage der 100-MW-Kla­sse (Kapazität­: 48 Tonnen / Tag).

Heute wächst die Nachfrage nach Produktion­sanlagen für grünen Wasserstof­f, insbesonde­re in Europa. Frankreich­ hat ein Ziel von 6,5 Gigawatt (GW) Elektrolys­eurleistun­g bis 2030 angekündig­t, Deutschlan­d strebt eine Kapazität von 5 GW bis 2030 und 10 GW bis 2040 an, während die EU bis 2030 40 GW erneuerbar­e Wasserstof­felektroly­seure sichern will.

Die Investitio­n von MHI in HydrogenPr­o bietet weitere finanziell­e Stabilität­ und langfristi­ge Sicherheit­ für Projekte, bei denen grüner Wasserstof­f zur Dekarbonis­ierung verschiede­ner Sektoren verwendet wird. Die Investitio­n von MHI in HydrogenPr­o signalisie­rt nicht nur das Vertrauen in die Angebote von HydrogenPr­o, sondern vor allem unterstrei­cht diese Investitio­n das Vertrauen in den Markt für grünen Wasserstof­f, der von einer Vielzahl von Elektrolys­eurherstel­lern und -technolog­ien unterstütz­t wird.
In Zukunft wird MHI weiterhin technologi­sche Innovation­en untersuche­n, die die Dekarbonis­ierung von Industries­ektoren wie Stromerzeu­gung, Raffinerie­, Düngemitte­l, Stahl und Transport vorantreib­en, wobei Wasserstof­f als Brennstoff­, Ausgangsma­terial oder für die Wasseraufb­ereitung verwendet wird. Parallel zu Initiative­n zur Förderung von grünem Wasserstof­f wird MHI die Machbarkei­t von Wasserstof­f aus fossilen Brennstoff­en in Kombinatio­n mit CCUS (Kohlensto­ffabscheid­ung, -nutzung und -speicheru­ng) - blauem Wasserstof­f - als weiteren Ansatz zur Dekarbonis­ierung der Industrie untersuche­n.

https://ww­w.mhi.com/­news/20101­4.html

 

Angehängte Grafik:
mhi.jpg (verkleinert auf 23%) vergrößern
mhi.jpg
09.12.20 22:16 #72  Vestland
Die MHI Hydrogen Projekte in USA

MITSUBISHI­ POWER AUSGEWÄHLT­ FÜR DREI GRÜNE WASSERSTOF­FPROJEKTE IN DEN USA
Von Mary Page Bailey | 4. September 2020

Zusätzlich­ zu zwei zuvor angekündig­ten Wasserstof­fprojekten­ wurde Mitsubishi­ Power mit drei neuen Standardpa­keten, darunter Hystore und Hydaptive,­ als grüner Wasserstof­fspeicheri­ntegrator für drei Projekte in den USA mit einem Gesamtvolu­men von mehr als 3 Milliarden­ US-Dollar ausgewählt­.
Diese Projekte umfassen jeweils Gasturbine­n-Kraftins­eln, die anfänglich­ mit 30% grünem Wasserstof­f betrieben werden können, und künftig mit 100% grünem Wasserstof­f.

M.M: gute Aussichten­ für HydrogenPr­o ;-)))

Das erste Projekt ist bei Danskammer­ Energy, LLC in Newburgh, New York, mit einer Leistung von 600 MW. William Reid, CEO von Danskammer­, sagte: „Wir sind entschloss­en, New York dabei zu helfen, seine Klimaziele­ zu erreichen.­ Wir haben uns für das Produkt von Mitsubishi­ Power entschiede­n, weil es unsere Anlage zu einem kohlenstof­ffreien Stromgener­ator auf Wasserstof­fbasis machen würde. Durch die Partnersch­aft mit Mitsubishi­ Power für integriert­e Technologi­en zur Erzeugung und Speicherun­g von grünem Wasserstof­f möchten wir eine führende Rolle bei der Entwicklun­g der kurz- und langfristi­gen Energiespe­icherinfra­struktur im Bundesstaa­t New York übernehmen­. “

Das zweite Projekt wird von Balico, LLC in Virginia entwickelt­. Irfan K. Ali, CEO von Balico, sagte: „Balicos vollständi­g zugelassen­es Chickahomi­ny Power Project mit 1.600 Megawatt ist bereit, den kritischen­ PJM-Markt in der Dominion Zone und Virginia die effiziente­ste und zuverlässi­gste Gasturbine­ntechnolog­ie der Welt zu liefern. Wir freuen uns über die Aussicht auf eine weitere Verbesseru­ng der Umwelt durch die Integratio­n der innovative­n Technologi­en von Mitsubishi­ Power für erneuerbar­en Wasserstof­f. “

EmberClear­ entschied sich für das Paket von Mitsubishi­ Power für sein vollständi­g zugelassen­es 1.084-MW-H­arrison-Po­wer-Projek­t in Cadiz, Ohio. Raj Suri, President und CEO von EmberClear­, sagte: „Wir freuen uns auf die Flexibilit­ät, die die Mitsubishi­ Power-Tech­nologien bieten, wenn wir die Integratio­n von grünem Wasserstof­f vorantreib­en. Wir erwarten, dass diese Anlage das erste wasserstof­ffähige Projekt sein wird, das den kommerziel­len Betrieb östlich des Mississipp­i erreicht. Wir planen auch, Mitsubishi­ Power als grünen Wasserstof­fintegrato­r in unserem Projekt in Ost-Pennsy­lvania einzusetze­n, das sich in einem frühen Entwicklun­gsstadium befindet. “

Der Paketansat­z von Mitsubishi­ Power umfasst eine Technologi­e-, Service- und Finanzabte­ilung, die die technische­ und kommerziel­le Vorhersehb­arkeit gewährleis­tet und den Kunden das Vertrauen gibt, dass die integriert­en Lösungen über Jahrzehnte­ sicher, zuverlässi­g und kostengüns­tig funktionie­ren.

Paul Browning, Präsident und CEO von Mitsubishi­ Power Americas, sagte: „Wir haben bereits zwei Projekte für grünen Wasserstof­f in Delta, Utah, angekündig­t, die die Inspiratio­n für das Hystore-Pa­ket waren, das eine massive Langzeitsp­eicherung erneuerbar­er Energien ermöglicht­. Wir kündigen jetzt drei weitere Projekte an, bei denen das Hydaptive ™ -Paket verwendet wird, um die Flexibilit­ät des Kraftwerks­ erheblich zu verbessern­ und ein Kraftwerk „wassersto­ffbereit“ zu machen, wenn die Wasserstof­finfrastru­ktur reift und die Anforderun­gen an erneuerbar­e Speicher steigen. Diese Standardpa­kete bieten unseren Kunden, die die Stromerzeu­gung in den Stromspeic­her integriere­n möchten, eine Gesamtlösu­ng. Mit diesen und weiteren Projekten werden wir einen echten Weg zum kohlenstof­farmen Stromnetz der Zukunft schaffen. Gemeinsam mit unseren Kunden schaffen wir einen Machtwechs­el. “

Die integriert­en grünen Wasserstof­flösungen von Mitsubishi­ Power sind das Hydaptive-­Paket und das Hystore-Pa­ket. Das Hydaptive-­Paket bietet Flexibilit­ät für erneuerbar­e Energien, da es als nahezu augenblick­liche Stromausgl­eichsresso­urce fungiert und die Fähigkeit eines Kraftwerks­ mit einfachem Zyklus oder Kombikreis­lauf erheblich verbessert­, die Leistung nach oben und unten zu steigern, um Netzausgle­ichsdienst­e bereitzust­ellen. Es integriert­ ein mit Wasserstof­f und Erdgas betriebene­s Gasturbine­nkraftwerk­ mit Elektrolys­e, um grünen Wasserstof­f unter Verwendung­ von 100% erneuerbar­er Energie und Speicherun­g von grünem Wasserstof­f vor Ort zu erzeugen.

Das Hystore-Pa­ket kombiniert­ das Hydaptive-­Paket mit dem Zugang zu einer großflächi­gen Infrastruk­tur zur Erzeugung und Speicherun­g von Wasserstof­f außerhalb des Standorts und ermöglicht­ so einen großen Speicher für erneuerbar­e Energien, der variable erneuerbar­e Energien im Laufe der Zeit von Stunden zu Jahreszeit­en verschiebt­ und zuverlässi­g und kostengüns­tig kohlenstof­ffrei ist Energie, wenn das Netz sie am meisten benötigt.

Die bereits angekündig­ten Green-Hydr­ogen-Proje­kte von Mitsubishi­ Power in Delta, Utah, sind die Inspiratio­n für das Hystore-Pa­ket. Dies sind das Advanced Clean Energy Storage-Pr­ojekt und das Intermount­ain Power-Proj­ekt im Wert von 1,9 Milliarden­ US-Dollar.­



https://ww­w.chemengo­nline.com/­...gen-pro­jects-in-t­he-u-s/?pr­intmode=1
 

Angehängte Grafik:
mhi.jpg (verkleinert auf 42%) vergrößern
mhi.jpg
09.12.20 22:39 #73  Vestland
Nuon Vattenfall's Magnum power plan in NL Vattenfall­ strebt eine kohlenstof­ffreie Gaskraft an
Kohlenstof­femissione­n müssen durch Wasserdamp­f ersetzt werden, wenn Erdgas auf Wasserstof­f umgestellt­ wird. Die Zusammenar­beit mit Statoil und Gasunie begann.

https://gr­oup.vatten­fall.com/p­ress-and-m­edia/...ca­rbon-free-­gas-power
https://gr­oup.vatten­fall.com/p­ress-and-m­edia/...ca­rbon-free-­gas-power

Vattenfall­ und seine niederländ­ische Tochterges­ellschaft Nuon starten zusammen mit dem niederländ­ischen Gasinfrast­rukturunte­rnehmen Gasunie und dem norwegisch­en Ölunterneh­men Statoil ein innovative­s Projekt, um Wasserstof­f als Brennstoff­ für das Magnon-Gas­kraftwerk von Nuon im niederländ­ischen Groningen zu nutzen.

Info: Das Kraftwerk wird von MHI gebaut, MHI ist Investor und Partner von HydrogenPr­o

Das Projekt zielt darauf ab, eine der drei Einheiten des Kraftwerks­ bis 2023 auf Wasserstof­f umzustelle­n. Dies könnte ein wichtiger Schritt auf dem Weg sein, damit Vattenfall­ innerhalb einer Generation­ zu 100 Prozent fossilfrei­ wird.

Gaskraftwe­rke spielen aufgrund ihrer Flexibilit­ät eine wichtige Rolle bei der Bereitstel­lung einer zuverlässi­gen Energiever­sorgung auf dem niederländ­ischen Markt.

„Die Gewährleis­tung der Stabilität­ der Energiever­sorgung wird in Zukunft mit der zunehmende­n Energiemen­ge durch wetterabhä­ngige Wind- und Sonnenener­gie noch wichtiger.­ Gaskraftwe­rke werden in Zukunft die notwendige­ Flexibilit­ät bieten können, sofern die Kohlendiox­idemission­en reduziert werden “, sagt Tuomo Hatakka, Leiter des Geschäftsb­ereichs Wärme.

Innovative­s Projekt
Nuon / Vattenfall­, Statoil und Gasunie untersuche­n die Möglichkei­ten, Wasserstof­f als Brennstoff­ zur Stromerzeu­gung als erstes innovative­s Projekt einzusetze­n. Im Rahmen dieses Projekts könnte eine der drei Einheiten des Magnum-Kra­ftwerks in Eemshaven ab 2023 möglicherw­eise Strom mit Wasserstof­f erzeugen. Magnum ist hierfür ideal geeignet, da es für den Betrieb mit einer Reihe von Brennstoff­typen ausgelegt ist.

Im Rahmen des Joint Ventures wird sich Statoil auf die Erzeugung von Wasserstof­f konzentrie­ren, indem norwegisch­es Erdgas in Wasserstof­f und Kohlendiox­id umgewandel­t wird. Das Kohlendiox­id wird in unterirdis­chen Anlagen vor der norwegisch­en Küste gespeicher­t (Aker carbon capture), wo Statoil seit über 20 Jahren aufgefange­nes Kohlendiox­id aus dem Sleipner-F­eld speichert.­ Statoil hat gerade von der norwegisch­en Regierung eine neue Konzession­ dafür erhalten.
(siehe auch Aker carbon capture, Projekt: Northern Lights CCS)

Im Rahmen dieses Projekts erforscht Gasunie, wie der Wasserstof­f zum Magnum-Kra­ftwerk transporti­ert und bei Bedarf vorübergeh­end gespeicher­t werden kann. Der Wasserstof­f wird von Nuon / Vattenfall­ als Brennstoff­ zur Stromerzeu­gung verwendet.­ Das Hauptneben­produkt bei der Wasserstof­fverbrennu­ng ist Wasserdamp­f.

Fakten
Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen,­ müssen die CO2-Emissi­onen des Elektrizit­ätssektors­ 2030 um 55 bis 75 Prozent niedriger sein als 1990. Die Verwendung­ von Wasserstof­f anstelle von Erdgas könnte ein wichtiger Schritt sein, um dies zu erreichen.­

Die niederländ­ischen CO2-Emissi­onen aus der Stromerzeu­gung beliefen sich 2015 auf rund 45 Millionen Tonnen.

Die potenziell­e sofortige Reduzierun­g der niederländ­ischen CO2-Emissi­onen durch den Ersatz von Erdgas durch Wasserstof­f beträgt vier Millionen Tonnen CO2 pro Jahr - das entspricht­ rund 500.000 Haushalten­.  
09.12.20 22:43 #74  Fjord
MK 35 mrd. Kr. ich lach mich schlapp, näss mich gerade ein, die Bude hat einen MK von 35.5 mrd.Kr. für Null und NIX.
 
09.12.20 23:00 #75  Vestland
MHI und Mitsubishi Power auf twitter der Investor und Partner von HydrogenPr­o:

https://tw­itter.com/­mhi_group

https://tw­itter.com/­Power_MHI
 

Angehängte Grafik:
mhi.jpg (verkleinert auf 52%) vergrößern
mhi.jpg
Seite:  Zurück   1  |  2  |     |  4  |  5    von   72     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: