Mayr-Melnhof attraktiv bewertet
23.03.07 10:24
Finanzwoche
München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Finanzwoche" ist die Aktie von Mayr-Melnhof attraktiv bewertet.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe Mayr-Melnhof trotz eines deutlichen Anstiegs bei energie- und rohölpreisabhängigen Inputfaktoren das bisher beste Ergebnis der mehr als 100-jährigen Firmengeschichte erzielt. Die Umsatzerlöse seien auf Konzernebene gegenüber 2005 um 3,9% auf 1,51 Mrd. EUR gestiegen, wobei 77% des Zuwachses auf organisches Wachstum zurückzuführen seien und 23% auf Akquisitionen. Das EBIT sei gegenüber dem Vorjahr um 12,7% auf 158,6 Mio. EUR gestiegen, während der Jahresüberschuss um 14,3% auf 108,4 Mio. EUR zugelegt habe. Etwas enttäuschend sei die Anhebung der Dividende um nur 0,20 EUR auf 2,80 EUR je Aktie ausgefallen, was beim aktuellen Kurs einer Rendite von 1,8% entspreche.
Aussagekräftige Bewertungskennziffern für 2007 würden sich bei genauerer Analyse der beiden Sparten MM Karton und MM Packaging ermitteln lassen. Erstgenannte wolle 2007 die produzierte Tonnage an Recyclingkarton um ca. 4% anheben. Aufgrund gegenüber 2006 höherer Durchschnittspreise sollten sich die Umsatzerlöse überproportional zum Absatz entwickeln. Bereits in 2006 eingeleitete Kostenkompensationen würden sich 2007 positiv auswirken. Eine deutliche Verbesserung der EBIT-Marge (2006: 8%) erscheine den Analysten durchaus realistisch.
Auf der Kostenseite sei mit einer Preiserhöhung des strategisch bedeutendsten Grundstoffs Altpapier zu rechnen. Die hohe Nachfrage nach Karton sollte jedoch dazu führen, dass es gelinge, Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite auf die Endabnehmer zu überwälzen. Auch im Bereich MM Packaging könne mit einem deutlichen Anstieg bei Umsatz und Ertrag (mitunter akquisitionsbedingt) gerechnet werden. Hier schlage die Altpapierpreissteigerung jedoch negativ zu Buche (höhere Preise für den Ausgangsstoff Karton). Die EBIT-Marge solle dennoch auf dem Niveau des Vorjahres (2006: 11,4%) verharren. Auf Konzernebene errechne sich so eine erwartete PE von 13,8 und ein EV/EBITDA-Multiple (Börsenwert + Nettoverschuldung in Relation zum operativen Gewinn vor Abschreibungen) von 5,6 für 2007.
Für die Experten von "Finanzwoche" ist die Mayr-Melnhof-Aktie ein defensiver Österreich-Mid-Cap, der attraktive Bewertung und solides Wachstum auf sich vereint und daher auch in schwierigeren Börsenzeiten überzeugen sollte. (Ausgabe 11 vom 21.03.07) (23.03.2007/ac/a/a)
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Auf der Kostenseite sei mit einer Preiserhöhung des strategisch bedeutendsten Grundstoffs Altpapier zu rechnen. Die hohe Nachfrage nach Karton sollte jedoch dazu führen, dass es gelinge, Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite auf die Endabnehmer zu überwälzen. Auch im Bereich MM Packaging könne mit einem deutlichen Anstieg bei Umsatz und Ertrag (mitunter akquisitionsbedingt) gerechnet werden. Hier schlage die Altpapierpreissteigerung jedoch negativ zu Buche (höhere Preise für den Ausgangsstoff Karton). Die EBIT-Marge solle dennoch auf dem Niveau des Vorjahres (2006: 11,4%) verharren. Auf Konzernebene errechne sich so eine erwartete PE von 13,8 und ein EV/EBITDA-Multiple (Börsenwert + Nettoverschuldung in Relation zum operativen Gewinn vor Abschreibungen) von 5,6 für 2007.
Für die Experten von "Finanzwoche" ist die Mayr-Melnhof-Aktie ein defensiver Österreich-Mid-Cap, der attraktive Bewertung und solides Wachstum auf sich vereint und daher auch in schwierigeren Börsenzeiten überzeugen sollte. (Ausgabe 11 vom 21.03.07) (23.03.2007/ac/a/a)
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