Terawulf-Aktie: Rekordjagd mit Risiken
24.09.25 20:45
Börse Global
Die Terawulf-Aktie jagt von einem Hoch zum nächsten und erreichte gestern ein neues 52-Wochenhoch von 11,77 US-Dollar. Der Titel schloss bei 11,49 US-Dollar und setzt seine beeindruckende Rally fort. Heute zeigt die Aktie weiterhin Stärke mit einem Plus von 2,10 Prozent. Der Abstand zu den wichtigen gleitenden Durchschnitten von 7,73 US-Dollar (50-Tage) und 4,98 US-Dollar (200-Tage) unterstreicht den dynamischen Aufwärtstrend.
Institutionelle Anleger greifen massiv zu
Das Vertrauen der großen Player ist unübersehbar: Hedgefonds und institutionelle Anleger halten mittlerweile 62,49 Prozent der Terawulf-Aktien. Hollencrest Capital Management stockte seine Position auf 79.900 Aktien auf, während Tower Research Capital LLC sein Engagement um spektakuläre 877,0 Prozent im zweiten Quartal steigerte. Auch Neuberger Berman Group LLC und Marex Group plc eröffneten neue Positionen.
Analysten sehen weiter Luft nach oben
Die Analystenstimmung bleibt bullisch. Von zwölf bewertenden Häusern empfehlen neun ein "Buy", zwei ein "Strong Buy" und eines ein "Hold". Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 11,22 US-Dollar, wobei die Spanne von 4,00 bis 15,00 US-Dollar reicht. Doch können die Fundamentaldaten diese Erwartungen tragen?
Milliarden-Deal mit Google-Rückendeckung
Terawulf hat seine Finanzierung massiv gestärkt und sammelte über Wandelanleihen eine Milliarde US-Dollar ein. Der spektakuläre Deal mit AI-Cloud-Anbieter Fluidstack bringt über 360 MW Rechenkapazität – abgesichert durch eine 3,2-Milliarden-US-Dollar-Garantie von Google. Im Gegenzug erhält Google Optionsscheine auf etwa 14 Prozent der Terawulf-Aktien.
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Zweifelhaftes Fundament trotz Wachstum
Die jüngsten Quartalszahlen vom August zeigen ein zwiespältiges Bild: Zwar übertraf der Umsatz von 47,64 Millionen US-Dollar die Erwartungen und legte um 33,9 Prozent zu. Doch das bereinigte Ergebnis je Aktie von minus 0,05 US-Dollar enttäuschte. Die Marge von minus 91,42 Prozent und die Eigenkapitalrendite von minus 54,98 Prozent geben Anlass zur Sorge. Besonders alarmierend: Die Stromkosten pro selbst geschürftem Bitcoin explodierten um 98,5 Prozent auf 66.084 US-Dollar. Bei einer Verschuldung von über 500 Millionen US-Dollar stehen nur 90 Millionen US-Dollar Cash gegenüber.
Insider reduzieren Anteile
Während die Aktie Höhenflüge erlebt, zeigen sich Director Catherine J. Motz und Director Amanda Fabiano gewinnmitnahmebereit. Motz verkaufte am 19. September Aktien im Wert von 584.214 US-Dollar, Fabiano reduzierte ihre Beteiligung um 10,14 Prozent.
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