Terawulf Aktie: Kapazität verdoppelt
04.02.26 19:17
Börse Global
Terawulf treibt den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur massiv voran. Durch die Übernahme zweier neuer Standorte in Kentucky und Maryland verdoppelt das Unternehmen seine potenzielle Gesamtkapazität nahezu. Dieser strategische Schritt unterstreicht den Wandel vom reinen Bitcoin-Miner zum Anbieter für High-Performance Computing (HPC) und KI-Rechenzentren.
- Zukauf von Standorten in Kentucky und Maryland.
- Zusätzliche Kapazität von rund 1,5 Gigawatt (GW).
- Gesamtportfolio wächst auf ca. 2,8 GW an fünf Standorten.
- Strategischer Fokus auf KI-Infrastruktur und HPC-Colocation.
Fokus auf KI und HPC
Die am Montag bekannt gegebenen Akquisitionen erweitern das Portfolio um etwa 1,5 GW an potenzieller Leistung. Terawulf setzt dabei gezielt auf Standorte mit bereits vorhandener Energieinfrastruktur und unmittelbarer Verfügbarkeit. Das Ziel ist es, die Standorte sowohl für das Bitcoin-Mining als auch für die wachsende Nachfrage im Bereich der KI-Rechenzentren zu nutzen.
In Kentucky übernimmt das Unternehmen eine ehemalige Industriefläche in Hawesville. Der Standort bietet rund 480 Megawatt (MW) verfügbare Leistung und umfasst über 250 Hektar bebaubares Land. Durch ein eigenes Umspannwerk und Hochspannungsleitungen besteht eine direkte Anbindung an das regionale Übertragungsnetz.
Expansion im PJM-Energiemarkt
Der zweite Zukauf betrifft das Kraftwerk Morgantown in Maryland. Die netzgekoppelte Anlage liefert aktuell etwa 210 MW operative Kapazität, bietet jedoch das Potenzial, auf bis zu 1 GW skaliert zu werden. Damit sichert sich Terawulf zudem den Zugang zum strategisch wichtigen PJM-Energiemarkt.
Kann das Unternehmen dieses Tempo beim Kapazitätsausbau beibehalten? Die Strategie sieht vor, jährlich zwischen 250 und 500 MW an neuer Kapazität vertraglich zu sichern, um mit dem Kundenbedarf Schritt zu halten. Dies folgt auf bereits eingeleitete Projekte wie ein Joint Venture in Texas, das speziell auf flüssigkeitsgekühlte KI-Rechenzentren ausgelegt ist.
Die Übernahme des Standorts in Maryland steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen, unter anderem durch die US-Energieaufsicht FERC. Am 27. Februar wird das Unternehmen seinen nächsten Quartalsbericht vorlegen, der weitere Details zur operativen Umsetzung der neuen Standorte liefern dürfte.
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