ServiceNow Aktie: Großeinkauf am Tiefpunkt
02.04.26 15:55
Börse Global
Nach einem Kursverlust von rund 35 Prozent seit dem vergangenen Frühjahr notiert der Softwarekonzern ServiceNow nahe seinem Jahrestief. Während die lange Talfahrt auf den ersten Blick abschreckend wirkt, nutzen institutionelle Investoren und Analysten das gedrückte Preisniveau offenbar für einen strategischen Einstieg. Im Zentrum der neuen Zuversicht steht ein erwarteter Superzyklus rund um künstliche Intelligenz.
Fokus auf den KI-Superzyklus
Die Analysten von Benchmark haben die Beobachtung des Titels gestern mit einer Kaufempfehlung aufgenommen. Analyst Yi Fu Lee sieht erhebliches Erholungspotenzial und verweist auf einen sogenannten "Agentic AI Superzyklus". Das aktuelle Bewertungsniveau biete eine attraktive Chance, zumal das Unternehmen seinen adressierbaren Markt durch strategische Zukäufe wie die jüngste Integration von Moveworks stetig erweitert.
Das von Benchmark ausgegebene Kursziel von 125 US-Dollar fällt im Branchenvergleich allerdings konservativ aus. Der breite Marktkonsens liegt mit knapp 190 US-Dollar deutlich höher. So bestätigte Morgan Stanley kürzlich ein Ziel von 210 US-Dollar, während Wells Fargo seine Erwartungen Ende März leicht auf 185 US-Dollar reduzierte.
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Massive Käufe der Großinvestoren
Das Kursniveau knapp über der Marke von 98 US-Dollar hat im Hintergrund bereits für erhebliche Bewegung gesorgt. Meldungen aus dem vierten Quartal 2025 zeigen, dass mehrere Vermögensverwalter ihre Positionen drastisch aufgestockt haben:
- Dock Street Asset Management: +420,1 Prozent
- GFG Capital LLC: +404,0 Prozent
- Community Financial Services Group: +396,6 Prozent
- Moody Lynn & Lieberson LLC: +391,9 Prozent
Diese massiven Zukäufe deuten darauf hin, dass das Vertrauen der Profis in die fundamentalen Daten des Unternehmens trotz der schwachen Kursentwicklung ungebrochen ist.
Solide Basis für das erste Quartal
Operativ lieferte ServiceNow zuletzt handfeste Argumente für das Vertrauen der Großinvestoren. Im Schlussquartal 2025 übertraf das Unternehmen mit einem Gewinn von 0,92 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatzplus von fast 21 Prozent die Markterwartungen.
Die nächsten konkreten Einblicke in die Geschäftsentwicklung folgen am 22. April mit der Vorlage der Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Analysten kalkulieren für diesen Bericht mit einem Umsatz von rund 3,75 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 0,95 US-Dollar je Anteilsschein. Flankiert wird diese operative Entwicklung von einer komfortablen Liquiditätsposition, nachdem sich das Management im Vorfeld der Zahlen ungenutzte Kreditlinien im Volumen von bis zu sechs Milliarden US-Dollar gesichert hat.
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