SER Systems Finanzskandal
01.07.02 16:27
SdK
Der Finanzskandal bei dem fünftgrößten deutschen Softwarehaus SER Systems AG (WKN 724190) weitet sich aus, so die Experten der SdK.
Obwohl das Landgericht Koblenz der SER AG in mehreren von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) u. a. erwirkten Einstweiligen Verfügungen den Verkauf von Tochtergesellschaften und Vermögenswerten ausdrücklich verboten habe, habe Firmengründer und Vorstandschef Gert Reinhardt Konzernvermögen im Millionenwert an die dem bisherigen Finanzvorstand Carl Mergele gehörende US-Gesellschaft KES Acquisitions, LLC verkauft. Einen adäquaten Kaufpreis für die Transaktion habe Mergeles KES dabei nicht zu bezahlen. Bewusst umgangen hätten Reinhardt und Mergele auch die Hauptversammlung, indem sie die Entscheidung über den Verkauf nicht den Aktionären überlassen hätten.
Nach Erkenntnissen der SdK hätten die übertragenen Vermögensgegenstände mindestens einen Wert von 67.000.000,- Euro. Der SER Systems und ihren Aktionären drohe daher ein Schaden in Millionenhöhe. 400 Arbeitsplätze seien in Gefahr. Reinhardt und Mergele hätten sich inzwischen offensichtlich ins Ausland abgesetzt.
Die SdK beabsichtige daher, vom Gericht einen unabhängigen Sondervertreter für die SER Systems bestellen zu lassen. Er solle die Wirksamkeit der Transaktion überprüfen und im Falle deren Unwirksamkeit ihre Rückabwicklung durchführen.
Obwohl das Landgericht Koblenz der SER AG in mehreren von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) u. a. erwirkten Einstweiligen Verfügungen den Verkauf von Tochtergesellschaften und Vermögenswerten ausdrücklich verboten habe, habe Firmengründer und Vorstandschef Gert Reinhardt Konzernvermögen im Millionenwert an die dem bisherigen Finanzvorstand Carl Mergele gehörende US-Gesellschaft KES Acquisitions, LLC verkauft. Einen adäquaten Kaufpreis für die Transaktion habe Mergeles KES dabei nicht zu bezahlen. Bewusst umgangen hätten Reinhardt und Mergele auch die Hauptversammlung, indem sie die Entscheidung über den Verkauf nicht den Aktionären überlassen hätten.
Nach Erkenntnissen der SdK hätten die übertragenen Vermögensgegenstände mindestens einen Wert von 67.000.000,- Euro. Der SER Systems und ihren Aktionären drohe daher ein Schaden in Millionenhöhe. 400 Arbeitsplätze seien in Gefahr. Reinhardt und Mergele hätten sich inzwischen offensichtlich ins Ausland abgesetzt.
Die SdK beabsichtige daher, vom Gericht einen unabhängigen Sondervertreter für die SER Systems bestellen zu lassen. Er solle die Wirksamkeit der Transaktion überprüfen und im Falle deren Unwirksamkeit ihre Rückabwicklung durchführen.
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