Melexis Aktie: Rückkaufprogramm läuft
04.03.26 23:40
Börse Global
Melexis setzt konsequent auf den Rückkauf eigener Anteile, während sich das Marktumfeld für Automobil-Halbleiter allmählich stabilisiert. Das Unternehmen nutzt die aktuelle Phase des Branchenzyklus, um seine Kapitalstrategie voranzutreiben und blickt bereits auf eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte. Doch wie schnell kehrt die Wachstumsdynamik im Kerngeschäft tatsächlich zurück?
Fokus auf den Aktienrückkauf
Im Rahmen des im Dezember 2025 gestarteten Programms hat Melexis Ende Februar erneut eigene Papiere erworben. Zwischen dem 23. und 27. Februar kaufte das Unternehmen 20.500 Aktien über die Börse Euronext Brüssel. Damit wurden bisher insgesamt 120.800 von den maximal geplanten 850.000 Anteilen zurückgeholt.
Zusammen mit Beständen aus früheren Programmen hält Melexis nun über 950.000 eigene Aktien. Solche Rückkäufe werden am Markt oft als Vertrauensbeweis des Managements gewertet – insbesondere in Phasen, in denen der Kurs, wie aktuell mit 56,00 Euro, noch ein deutliches Stück von den Höchstständen des Vorjahres entfernt ist.
Erholung im zweiten Halbjahr erwartet
Die strategische Ausrichtung von Melexis bleibt eng mit der Automobilindustrie verknüpft, die zuletzt rund 88 Prozent des Jahresumsatzes von 839,6 Millionen Euro ausmachte. Nach einem Übergangsjahr befindet sich das Unternehmen laut Management in einer Erholungsphase. Während für das erste Halbjahr 2026 noch mit Umsätzen auf Vorjahresniveau gerechnet wird, deuten die Prognosen für die zweite Jahreshälfte auf eine Rückkehr zum Wachstum hin.
Für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres peilt das Unternehmen eine Bruttomarge von etwa 40 Prozent sowie eine operative Marge von rund 17 Prozent an. Dabei setzt Melexis verstärkt auf die Trends Elektrifizierung und Thermomanagement, die sich zuletzt als besonders wachstumsstark erwiesen haben.
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Dividende und wichtige Termine
Für Anleger rücken nun die kommenden Monate in den Fokus. Am 29. April wird Melexis das operative Update für das erste Quartal vorlegen, welches Aufschluss über die Dynamik des laufenden Turnarounds geben dürfte.
Kurz darauf, am 12. Mai, findet die jährliche Hauptversammlung statt. Dort steht die Bestätigung der vorgeschlagenen Dividende von insgesamt 3,70 Euro brutto pro Aktie auf der Agenda. Sofern die Aktionäre zustimmen, ist die Auszahlung der Schlussdividende in Höhe von 2,40 Euro für den 21. Mai geplant. Trotz der jüngsten Kursverluste von knapp 27 Prozent gegenüber dem 52-Wochen-Hoch bleibt die Ausschüttungspolitik damit eine zentrale Säule der Aktionärsrendite.
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