Lipro vor dem Ende
23.11.01 11:47
SdK AktionärsNews
Am 5. Oktober wurde über das Berliner Software-Unternehmen Lipro AG (WKN 521260) vom Amtsgericht das Insolvenzverfahren eröffnet, berichten die Wertpapierexperten von "SdK AktionärsNews".
Einige Tage später habe der Insolvenzverwalter Leonhard & Partner in einem Zwischenbericht erklärt, dass die vom Vorstand verteilten Informationen zum Bestand und zur Sanierungslage der Gesellschaft im wesentlichen falsch seien. Ein vom Unternehmen angekündigtes Sanierungskonzept mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schulze & Braun (PwC-Tochter) habe es so nie gegeben und sei von dieser umgehend dementiert worden.
Der Insolvenzverwalter spreche davon, dass die Lipro AG seit dem Sommer "ausgehöhlt" worden sei. Nur durch einen Zugriff in letzter Minute habe der Abtransport von Firmenakten verhindert werden können. Die angekündigten ominösen Investoren aus Schweden und den USA seien nach wie vor völlig unbekannt. Die Befürchtungen über das unheilvolle Treiben des Vorstandsvorsitzenden und Hauptaktionärs Dieter Küchler würden sich zu bestätigen scheinen. Nach den andauernden Verstößen gegen aktienrechtliche Bestimmungen seien nun auch konkrete Betrugsverdächtigungen gegeben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel hätten unter anderem auf Initiative der SdK ihre Ermittlungen gegen die Lipro-Verantwortlichen aufgenommen.
Vor einigen Tagen habe nun auch die Deutsche Börse reagiert und bekannt gegeben, dass die Lipro AG zum 02. Dezember wegen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und Verstößen gegen Pflichten aus dem Regelwerk die Zulassung am Neuen Markt verliere. Nach dem derzeitigen Stand könne dies das endgültige Ende der Lipro AG an der Börse sein.
Einige Tage später habe der Insolvenzverwalter Leonhard & Partner in einem Zwischenbericht erklärt, dass die vom Vorstand verteilten Informationen zum Bestand und zur Sanierungslage der Gesellschaft im wesentlichen falsch seien. Ein vom Unternehmen angekündigtes Sanierungskonzept mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schulze & Braun (PwC-Tochter) habe es so nie gegeben und sei von dieser umgehend dementiert worden.
Der Insolvenzverwalter spreche davon, dass die Lipro AG seit dem Sommer "ausgehöhlt" worden sei. Nur durch einen Zugriff in letzter Minute habe der Abtransport von Firmenakten verhindert werden können. Die angekündigten ominösen Investoren aus Schweden und den USA seien nach wie vor völlig unbekannt. Die Befürchtungen über das unheilvolle Treiben des Vorstandsvorsitzenden und Hauptaktionärs Dieter Küchler würden sich zu bestätigen scheinen. Nach den andauernden Verstößen gegen aktienrechtliche Bestimmungen seien nun auch konkrete Betrugsverdächtigungen gegeben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel hätten unter anderem auf Initiative der SdK ihre Ermittlungen gegen die Lipro-Verantwortlichen aufgenommen.
Vor einigen Tagen habe nun auch die Deutsche Börse reagiert und bekannt gegeben, dass die Lipro AG zum 02. Dezember wegen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und Verstößen gegen Pflichten aus dem Regelwerk die Zulassung am Neuen Markt verliere. Nach dem derzeitigen Stand könne dies das endgültige Ende der Lipro AG an der Börse sein.
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