Hydrogenpro Aktie: Kommt jetzt die Wende?
31.07.25 22:22
Börse Global
Grüner Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie der Energiewende – doch die Aktien der Branche haben in den letzten Monaten stark gelitten. Hydrogenpro, ein norwegischer Spezialist für Elektrolyse-Technologie, steht exemplarisch für diese Achterbahnfahrt. Während das Unternehmen wichtige Industrieprojekte vorantreibt, kämpft die Aktie weiter mit massiven Verlusten. Doch gibt es jetzt erste technische Signale für eine mögliche Trendwende?
Gigawatt-Projekte als Hoffnungsträger
Hydrogenpros Technologie spielt eine zentrale Rolle in mehreren Großprojekten:
- Andritz setzt in einer 100-Megawatt-Anlage in Rostock auf die Elektrolyse-Expertise des Unternehmens (Inbetriebnahme 2027 geplant).
- Die neue Andritz-Gigafactory in Erfurt produziert seit April 2025 Elektrolyse-Ausrüstung mit Hydrogenpro-Technologie – Kapazität: bis zu 1 Gigawatt pro Jahr.
- Erster Abnehmer ist Stahlproduzent Salzgitter, der eine 100-MW-Anlage für CO2-arme Stahlproduktion plant.
Diese Industriekooperationen zeigen, dass Hydrogenpros Technologie im industriellen Maßstab gefragt ist – ein wichtiges Signal in einem Markt, der noch in den Kinderschuhen steckt.
Finanzielle Herausforderungen bleiben groß
Trotz der operativen Fortschritte zeigt die Bilanz für Q1 2025 gemischte Ergebnisse:
- Umsatz: 22 Mio. NOK (Q1 2024: 4 Mio. NOK) – aber deutlicher Rückgang gegenüber Q4 2024 (70 Mio. NOK)
- Bruttomarge: 32% (7 Mio. NOK Gewinn)
- EBITDA: -50 Mio. NOK
- Cashbestand schrumpfte auf 165 Mio. NOK (Q4 2024: 191 Mio. NOK)
Positiv: Der Auftragsbestand wuchs leicht auf 318 Mio. NOK, und im Q1 wurde ein neuer Auftrag über 2,5 Mio. USD hereingeholt. Dennoch bleibt die finanzielle Situation angespannt.
Technische Signale deuten auf mögliche Erholung
Nach einem deutlichen Kursrutsch Ende Juli (minus 5,4% am 29.07.) zeigen sich jetzt erste technische Kaufzeichen:
- Doppelboden-Formation seit 25. Juli
- Potenzielles Aufwärtspotenzial von 11,9% auf 3,92 NOK innerhalb von 21 Handelstagen
- RSI bei 80,4 – könnte auf überhitzte Kurssituation hindeuten
Allerdings signalisieren die gleitenden Durchschnitte weiterhin einen Abwärtstrend. Die Aktie bleibt ein hochspekulatives Investment in einem zukunftsträchtigen, aber noch unsicheren Marktsegment. Ob die jüngsten Projekte und technischen Signale tatsächlich eine nachhaltige Trendwende einleiten, wird sich in den kommenden Wochen zeigen müssen.
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