Hydrogenpro Aktie: Hoffnung in der Krise?
21.11.25 19:43
Börse Global
Die grüne Wasserstoff-Revolution kommt - aber deutlich später als erhofft. Während Hydrogenpro mit verbesserten Margen und frischem Kapital kämpft, zeigt der schrumpfende Auftragsbestand das ganze Dilemma der Branche. Kann das Unternehmen den Abwärtstrend durchbrechen oder steckt die Wasserstoff-Story in einer tiefen Krise?
Düstere Zahlen trotz Lichtblicken
Das dritte Quartal 2025 offenbarte ein zwiespältiges Bild: Zwar stieg der Umsatz auf 35 Millionen Norwegische Kronen und die Bruttomarge verdoppelte sich spektakulär auf 55 Prozent. Doch der operative Verlust von 45 Millionen Kronen und der Nettoverlust von 54 Millionen zeigen, dass der Weg zur Profitabilität noch weit ist. Die 70 Millionen Kronen Kapitalspritze von LONGi Hydrogen im Juli sicherte zwar die Liquidität, konnte aber die grundlegenden Sorgen nicht ausräumen.
Auftragslage gibt Anlass zur Sorge
Besonders alarmierend: Der Auftragsbestand schrumpfte von 284 auf 252 Millionen Kronen. Dies spiegelt die Branchenkrise wider - 90 Prozent aller für 2023-2024 geplanten Wasserstoffprojekte sind um mindestens ein Jahr verzögert. Viele europäische Vorhaben peilen nun erst 2026 für endgültige Investitionsentscheidungen an. Eine bittere Realität für alle Player im Markt.
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Radikaler Sparkurs als Überlebensstrategie
Als Reaktion auf die schwierige Marktlage griff Hydrogenpro zu drastischen Maßnahmen: Die Belegschaft wurde von 147 auf 89 Mitarbeiter reduziert, was jährliche Einsparungen von 40 Millionen Kronen bringen soll. Ein schmerzhafter, aber notwendiger Schritt, um in der aktuellen Durststrecke zu überleben.
Kann die Strategie aufgehen?
Trotz aller Widrigkeiten setzt Hydrogenpro weiter auf Expansion. Die Partnerschaft mit Thermax in Indien läuft gut, im Mittleren Osten wird die Präsenz ausgebaut. Mit Michael Caspersen als neuem Vertriebschef ab Dezember soll zusätzlicher Schwung in das Geschäft kommen. Doch die Frage bleibt: Reicht das, um den Abwärtstrend zu durchbrechen, solange die großen Wasserstoffprojekte auf sich warten lassen?
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