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Hella GmbH+Co KgaA

WKN: A13SX2 / ISIN: DE000A13SX22

Hella Aktie: Trendwende oder weiterer Abwärtstrend?


02.08.25 09:56
Börse Global

Hella Aktie

FORVIA Hella kämpft mit technischen Signalen und gemischten Halbjahreszahlen – doch der Autozulieferer zeigt auch Lichtblicke. Während die Aktie wichtige Chartmarken nach unten durchbrochen hat, glänzt der Cashflow. Steht jetzt die Trendwende bevor oder droht weiterer Abwärtstrend?


Technische Signale deuten auf Schwäche


Die letzten Handelstage brachten klare Warnsignale für Hella-Aktionäre:


  • Bruch des 200-Tage-Durchschnitts am 31. Juli – ein klassisches Indiz für langfristigen Trendwechsel
  • Durchbrechen der 38-Tage-Linie nur einen Tag später
  • Aktueller Kurs knapp unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 87,32 €

Diese aufeinanderfolgenden technischen Brüche zeigen: Die Kauflust lässt spürbar nach. Doch mit dem RSI bei 42,3 ist der Titel weder überkauft noch -verkauft – Spielraum nach beiden Seiten bleibt.


Halbjahreszahlen: Licht und Schatten


Die am 25. Juli vorgelegte Bilanz offenbart ein gemischtes Bild:


  • Umsatz: 4,0 Mrd. € (-1,3 % nominal, -0,4 % währungsbereinigt)
  • Operating Income: 237 Mio. € (Marge: 6,0 %)
  • Netto Cashflow: 114 Mio. € (+38 % vs. Vorjahr)
  • Konzerngewinn: 70,3 Mio. € (nach 241,8 Mio. € im Vorjahr)

Der Gewinneinbruch erklärt sich durch einmalige Effekte – ohne den BHTC-Verkauf 2024 wäre die Entwicklung stabil. Entscheidend: Der Cashflow legte kräftig zu, was Hella Handlungsspielraum gibt.


Segmentanalyse: Wo steht das Wachstum?


Während das Kerngeschäft mit Fahrzeugbeleuchtung (-7,3 %) schwächelt, glänzt die Elektroniksparte:


  • Radartechnologie und Batteriemanagementsysteme boomen
  • Chinesischer Markt treibt Fahrzeugzugangssysteme an
  • Operating Income Elektronik: 121 Mio. € (7,0 % Marge)

Die regionale Aufteilung zeigt: Europa und Amerika performen stark, während Asien hinterherhinkt – ein Problem, wenn dort das Wachstum der Branche liegt.


Ausblick: Kann SIMPLIFY den Kurs drehen?


Management-Chef Michel Favre setzt auf sein Effizienzprogramm:


  • 80 Mio. € jährliche Einsparungen bis 2028
  • Personalabbau um 3,4 % bereits umgesetzt
  • F&E-Ausgaben gezielt gekürzt

Die Prognose für 2025 bleibt unverändert: 7,6-8,0 Mrd. € Umsatz bei 5,3-6,0 % Marge. Doch die Herausforderungen sind groß – vor allem die erwarteten Produktionsrückgänge in Europa (-2,5 %) und Amerika (-2,1 %).


Die große Frage: Reichen die Kostensenkungen aus, um die schwächeren Märkte zu kompensieren? Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die technischen Signale trügen oder die Aktie weiter unter Druck bleibt.


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