GoPro Aktie: Schlechter Auftakt?
19.11.25 15:08
Börse Global
Die Kamera-Legende GoPro kämpft um ihre Zukunft - zwischen schwachen Quartalszahlen, sinkenden Abonnentenzahlen und einem milliardenschweren Gründer, der jetzt persönlich eingreift. Während die Aktie seit ihrem Jahreshoch fast die Hälfte ihres Wertes verloren hat, setzt CEO Nicholas Woodman alles auf eine Karte. Kann der Pionier der Action-Kameras den Abwärtstrend noch stoppen?
Düstere Zahlen erschüttern Anleger
Die jüngsten Quartalszahlen lieferten wenig Grund zur Euphorie. GoPro verbuchte im dritten Quartal einen Nettoverlust von 21,3 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 163 Millionen Dollar. Besonders besorgniserregend: Die Abonnentenzahl stagniert bei 2,42 Millionen, während der Kamera-Absatz mit rund 500.000 Einheiten weiter unter Druck bleibt. Der Aktienkurs reflektiert diese Schwächen deutlich - seit dem 52-Wochen-Hoch im September ging es um satte 46 Prozent bergab.
Woodmans Millionen-Wette
In dieser kritischen Phase setzt Gründer und CEO Nicholas Woodman ein deutliches Zeichen. Erst vor wenigen Tagen investierte er persönlich zwei Millionen Dollar in GoPro-Aktien - eine Geste des Vertrauens, die Anleger beruhigen soll. Gleichzeitig treibt das Unternehmen seine Produkt-Offensive voran. Mit der MAX2 360-Kamera, der LIT HERO und dem Fluid Pro AI Gimbal hofft GoPro, im vierten Quartal die Wende zu schaffen.
Schuldenberg und KI-Experimente
Finanziell hat GoPro gerade eine wichtige Hürde genommen: Die fälligen Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 93,8 Millionen Dollar wurden termingerecht beglichen. Doch die eigentliche Herausforderung bleibt das Wachstum. Ein ungewöhnlicher Ansatz: US-Abonnenten können jetzt ihre Cloud-Videos für KI-Training lizenzieren und erhalten 50 Prozent der Einnahmen. Eine kreative, aber riskante Einnahmequelle in unsicheren Zeiten.
Während institutionelle Investoren wie BlackRock und State Street ihre Positionen reduzieren, steht GoPro an einem Scheideweg. Die Aktie zeigt zwar seit Jahresanfang noch ein Plus von 22 Prozent, doch der jüngste Abwärtstrend wirkt bedrohlich. Die entscheidende Frage: Reicht Woodmans Optimismus aus, um den Action-Kamera-Pionier zurück in die Gewinnzone zu führen?
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