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Fr, 17. April 2026, 6:38 Uhr

Evonik Industries AG

WKN: EVNK01 / ISIN: DE000EVNK013

Evonik Aktie: Das wahre Umbau-Tempo


16.04.26 16:46
Börse Global

Evonik Aktie: Das wahre Umbau-Tempo

Im westfälischen Herne nimmt Evonik eine neue Hochtemperatur-Wärmepumpe in Betrieb. Das Projekt liefert nicht nur Fernwärme für das Ruhrgebiet. Es markiert einen wichtigen Baustein im weltweiten Umbau des Spezialchemiekonzerns.


An der Börse honoriert der Markt den Sparkurs. Seit Jahresbeginn kletterte der Kurs um rund 27 Prozent auf aktuell 16,98 Euro. Vom Tief bei 12,63 Euro im Januar hat sich das Papier deutlich erholt. Kurz gesagt: ein starkes Comeback. Aktuell signalisiert der Relative-Stärke-Index (RSI) mit 25,4 Punkten sogar eine technisch überverkaufte Situation.


Das Programm Tailor Made

Evonik drückt beim Effizienzprogramm aufs Tempo. Bis Ende 2026 will das Management die jährlichen Kosten um 400 Millionen Euro senken. Dafür streicht der Konzern weltweit bis zu 2.000 Stellen. Die neue Anlage in Herne dient hierbei als Blaupause. Sie fängt industrielle Abwärme ab und speist diese in das kommunale Netz ein. Das senkt die eigenen Produktionskosten und spart jährlich bis zu 1.750 Tonnen CO2.

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Rückenwind vom Methionin-Markt

Parallel dazu profitiert Evonik von der Preisentwicklung im Methionin-Segment. Die Spreads für die Aminosäure liegen aktuell mehr als 90 Prozent über dem mittelfristigen Durchschnitt. Temporäre Produktionsausfälle bei Konkurrenten stützen diese Entwicklung. Evonik kontrolliert 44 Prozent der nicht-asiatischen Kapazitäten. Das Unternehmen nutzt diese Marktmacht konsequent aus. Im März kündigte der Konzern eine weltweite Preiserhöhung von zehn Prozent für sein wichtigstes Futtermittel-Produkt an.


Analysten sehen Bewertungsabschlag

Die Investmentbank Jefferies reagiert auf die verbesserte Lage. Analystin Helena Xu stufte die Aktie auf "Hold" hoch und hob das Kursziel auf 15,10 Euro an. Sie verweist auf die günstige Bewertung. Evonik handelt aktuell mit einem Abschlag von 28 Prozent beim Verhältnis von Unternehmenswert zu operativem Ergebnis. Der historische Durchschnittsdiskont liegt bei nur 17 Prozent.


Am 8. Mai legt Evonik die Zahlen für das erste Quartal vor. Die Deutsche Bank rechnet mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 461 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von 18 Prozent zum Vorjahr. Auf der Hauptversammlung am 3. Juni folgt der nächste wichtige Termin. Dort stimmen die Aktionäre über die gekürzte Dividende von 1,00 Euro je Aktie ab. Zusätzlich muss der Konzern die Nachfolge für den seit September vakanten Posten des Finanzchefs klären.


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