Aurubis Aktie: Ertragsphase beginnt!
04.11.25 10:35
Börse Global
Nach Jahren milliardenschwerer Investitionen steht der Kupferriese Aurubis vor der entscheidenden Wende. Mit der neuen Strategie "Performance 2030" will das Unternehmen endlich die Früchte seiner Expansion ernten. Doch kann der Multimetall-Spezialist die hohen Erwartungen der Märkte wirklich erfüllen?
Vom Investor zum Cashflow-Champion
Finanzvorstand Steffen Hoffmann macht deutlich: Die Phase hoher Investitionen ist vorbei. "Wir treten nun in die Ertragsphase ein", betont der CFO. Der Fokus liege jetzt auf Cashflow und Rendite. Das zeigt sich auch in der neuen Kapitalallokationspolitik:
- Bis zu 30% Dividendenquote aus operativem Ergebnis
- Operativer ROCE-Zielkorridor von 7-9%
- Langfristiges ROCE-Ziel von 15%
Die aktuelle EBITDA-Guidance von 580-680 Millionen Euro für 2025/26 liegt zwar im Markterwartungsbereich, doch einige Analysten hatten sich fast 700 Millionen Euro erhofft. Eine erste Bewährungsprobe steht bereits an.
Milliarden-Projekte zeigen Wirkung
Während Aurubis die neue Strategie präsentiert, laufen im Hintergrund die milliardenschweren Investitionsprojekte bereits auf Hochtouren. Das neue Recyclingwerk Aurubis Richmond in den USA ging im September 2025 in Betrieb - das erste seiner Art in den Staaten.
Die strategischen Vorteile im Überblick:
- Produktion strategisch wichtiger Metalle: Kupfer, Nickel, Zinn
- 740 Millionen Euro Investitionsvolumen
- Schutz vor US-Zollpolitik
- Ab 2026/27 erster Gewinnbeitrag erwartet
Doch die eigentliche Frage lautet: Reicht das, um den Aktienkurs nachhaltig zu beflügeln?
Analysten bleiben skeptisch
Trotz der ambitionierten Pläne zeigen sich die Marktbeobachter weiterhin gespalten. Von zwölf analysierenden Häusern empfehlen gerade einmal fünf den Kauf der Aurubis-Aktie. Fünf raten zum Halten, zwei sogar zum Verkauf.
Die Kursziele spiegeln diese Unsicherheit wider: Sie bewegen sich in einer extrem weiten Spanne zwischen 69 und 130 Euro. Dabei notiert die Aktie aktuell bei rund 112 Euro - also deutlich näher am oberen Ende der Skala.
Technisch betrachtet zeigt sich die Aktie mit einem RSI von 63,3 zwar nicht überkauft, aber die Volatilität von über 40% signalisiert weiterhin Nervosität unter den Anlegern. Die entscheidende Frage wird sein, ob Aurubis mit den kommenden Quartalszahlen am 4. Dezember die Zweifler überzeugen kann.
Der Kampf um die Glaubwürdigkeit der "Performance 2030"-Strategie hat gerade erst begonnen.
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