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Fr, 17. April 2026, 16:12 Uhr

US-Wirtschaft weiter robust


05.04.24 13:10
EUWAX Trends


An der Wall Street blicken Anleger auf ein gutes erstes Quartal 2024 zurück. Unter anderem die Aussichten auf Zinssenkungen im Jahresverlauf hellten die Stimmung auf. Vor allem Tech-Werte, die in der Regel von sinkenden Zinsen profitieren, gehörten zu den Gewinnern. Der Dow Jones erreichte mit 39.889 Punkten ein neues Allzeithoch und legte damit seit Jahresbeginn rund 6 % zu. Mit einem Zugewinn von 12,5 % präsentierte sich der Technologie-Index US Tech 100 noch etwas stärker als der große Bruder und erreichte mit 18.464 Punkten ebenfalls ein neues Rekordhoch. Diese Woche trübte sich die Stimmung allerdings ein. Die Fed macht ihre Zinsschritte vor allem von der konjunkturellen Lage sowie der Inflationsentwicklung abhängig. Da die US-Wirtschaftsdaten weiterhin eine stabile Lage anzeigen und die Inflation mit 3,2 % immer noch ein gutes Stück vom Zielkorridor 2 % entfernt ist, zeigt sich die Fed derzeit zurückhaltend bei Äußerungen zu Zinssenkungen. Das lässt den Dow Jones seine Wochengewinne wieder abgeben. Mit 39.289 Punkten notiert der US-Leitindex knapp 0,5 % tiefer als in der Vorwoche. Der US Tech 100 verliert zu Wochenbeginn rund 2 %, kann diese Verluste im weiteren Verlauf jedoch wieder aufholen. Am Donnerstag stehen 18.320 Punkte auf der Kurstafel. In den nächsten Tagen warten mit dem US-Arbeitsmarktbericht sowie Inflationszahlen wichtige Daten auf die Marktteilnehmer.


Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:

Fisker


Die Papiere des in schwere Turbulenzen geratene Elektro-Autobauers Fisker stehen mit 341 ausgeführten Orders an der Spitze im Auslandshandel. Das US-amerikanische Unternehmen leidet seit einiger Zeit unter finanziellen Schwierigkeiten. Dem Tesla-Konkurrenten macht der harte Wettbewerb im E-Autosektor sowie eine sinkende Nachfrage zu schaffen. Hoffnung machten Berichte, wonach sich Fisker in Kooperationsverhandlungen mit Nissan befinde. Diese Woche wurde allerdings bekannt, dass die Verhandlungen gescheitert seien und Fisker nun weitere Alternativen prüfe. Marktbeobachter schließen einen Bankrott nicht aus. Nachdem der Aktienkurs weiter in die Tiefe rauschte, am Montag kostete eine Fisker-Aktie 0,0897 US-Dollar, wurde der Handel an der NYSE ausgesetzt. Der Börsenbetreiber prüft zudem ein Delisting. Dies würde es „Inhabern der 2025 fälligen Anleihen erlauben […], diese Anleihen vorzeitig fällig zu stellen“. Wie das Unternehmen bekannt gab, verfüge es jedoch nicht über ausreichende Finanzierungsmittel, um die Anleihen vollständig zu bedienen. „infolgedessen könnten solche Ereignisse wesentliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft, unsere Betriebsergebnisse und unsere Finanzlage haben“ wie Fisker weiter ausführte.


Zur Fisker-Aktie


Canopy Growth Corp.


Mit 265 Preisfeststellungen steht die Canopy Growth-Aktie auf dem zweiten Platz im Stuttgarter Auslandshandel. Der Hype um Cannabis-Werte hat sich in den letzten Jahren gelegt, Aktionäre mussten starke Nerven haben. So verloren die Canopy Growh Papiere in den letzten drei Jahren rund 97 % an Wert. In den letzten Wochen keimt jedoch wieder Hoffnung auf bessere Zeiten auf. So machen Gerüchte die Runde, wonach die US-Aufsichtsbehörden die Einstufung von Marihuana als gefährliche Droge überprüfen wollen und die Einstufung abmildern könnten. Hinzu kommt die Legalisierung von Cannabis in Deutschland, von der Firmen wie Canopy Growth profitieren sollten. Deren Aktienkurs explodierte nach den Gerüchten in den USA. Seit Mitte März verteuert sich die Canopy-Aktie um rund 230 % und kostet aktuell 11 US-Dollar. Analysten warnen jedoch vor allzu großer Euphorie und sehen vor allem durch die illegale Konkurrenz nur eingeschränkte Marktchancen.


Zur Canopy Growth-Aktie


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