EZB läutet Zinswende ein
07.06.24 12:16
EUWAX Trends
Nach einem schwachen Wochenausklang startete der DAX die neue Handelswoche freundlich und nahm Kurs auf 18.700 Punkte. Vor allem gute Vorgaben aus den USA steigerten zu Wochenbeginn die Stimmung auf dem Börsenparkett. Mit fortschreitendem Handel stand die nächste EZB-Sitzung am Donnerstag im Blickpunkt. Marktteilnehmer gingen bereits seit geraumer Zeit davon aus, dass die Euro-Währungshüter erstmals seit 2019 ihre Zinsen senken würden. Die Notenbanker um EZB-Chefin Christine Lagarde enttäuschten die Anleger nicht und senkten ihre Leitzinsen um 0,25 % ab. Allerdings wachsen vor dem Hintergrund einer wieder leicht ansteigenden Inflation sowie aufgehellter Konjunkturdaten die Zweifel, dass es in den Folgemonaten weitere Anpassungen geben wird. Da die nun durchgeführte Zinssenkung bereits eingepreist war, reagierte der DAX zunächst kaum und notiert am Donnerstagnachmittag bei 18.650 Punkten noch rund 0,4 % höher als vor Wochenfrist. Nächste Woche steht mit der Fed-Sitzung bereits ein weiterer wichtiger Termin im Kalender.
Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:
Rheinmetall
Mit 672 Preisfeststellungen steht die Rheinmetall-Aktie weiterhin auf Platz Eins im Handel mit Inlandsaktien. Der Rüstungskonzern baut seine strategischen Partnerschaften weiter aus. So wurde diese Woche bekannt, dass die Düsseldorfer die bestehende Kooperation mit Lockheed Martin auf mehreren Gebieten erweitern wollen. Unter anderem bei Raketenartilleriesystemen sowie Laserwaffensystemen wollen die beiden Waffentechnologie-Konzerne zusammenarbeiten. Die seit einiger Zeit seitwärts tendierende Rheinmetall-Aktie kommt dennoch weiterhin nicht in Schwung. Seit ihrem Rekordhoch von 570 Euro Anfang April pendelt der Aktienkurs größtenteils zwischen 520 und 530 Euro, mit aktuell 527 Euro notiert die Rheinmetall-Aktie im oberen Drittel der Spanne.
Volkswagen Vz.
Die Volkswagen Vorzugsaktien platzieren sich mit 651 ausgeführten Orders auf dem zweiten Platz im Stuttgarter Inlandshandel. Der Autobauer hielt in der Vorwoche seine Hauptversammlung ab und beschloss dort eine Rekord-Dividendenzahlung von 9 Euro für Stammaktien und 9,06 Euro für Vorzugsaktien. Folgerichtig verbilligten sich die Volkswagen-Papiere am folgenden Handelstag um den Dividendenabschlag. Allerdings ließ die Kauflaune der Anleger zu wünschen übrig, der Aktienkurs bewegte sich die gesamte Handelswoche über um die 114 Euro-Marke, vor der Hauptversammlung kostete ein Anteilsschein an den Wolfsburgern noch rund 123 Euro. Unterdessen gab Volkswagen eine überraschende Personalie bekannt. Der bisherige Deutschland-Chef von Ford, Martin Sander, wechselt nach Wolfsburg und übernimmt dort den Posten des Vertriebsvorstands. Sanders Vorgängerin Imelda Labbé verlässt den Auto-Konzern im Rahmen einer Altersregelung auf eigenen Wunsch.
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