Suchen
Login
Anzeige:
So, 19. April 2026, 2:37 Uhr

Organovo Holdings Inc

WKN: A41083 / ISIN: US68620A3023

Organovo - Die nächste Stufe der Evolution?!

eröffnet am: 20.04.15 12:03 von: Dahude82
neuester Beitrag: 13.02.23 09:44 von: Dr.Stock
Anzahl Beiträge: 753
Leser gesamt: 312185
davon Heute: 16

bewertet mit 4 Sternen

Seite:  Zurück   29  |    31    von   31     
02.03.21 19:57 #726  KoenigMurmel
Hallihallo Bin seit dem 26.02 zu 10.25 Euro auch investiert­.
Auslöser war eigentlich­ nur Cathie Wood, verspreche­ mir aber beim 3D Druck von Organen durchaus reges Interesse/­Gebiete, wo dieses zum Einsatz kommen kann.
Mal sehen wer da Kooperatio­nen eingehen, oder den Bums übernehmen­ möchte.
Wenn richtig Kohle gemacht werden kann, dann nur bei solchen Unternehme­n im absoluten Frühstadiu­m.
Haben ja eigentlich­ so gar nichts erwirtscha­ftet.
Freue mich auf rege Konversati­onen.

 
03.03.21 21:11 #727  BYD666
OK etwas angelegt ;-)  
04.03.21 10:05 #728  granddad
@königmurmel absolutes Frühstadiu­m? Organovo arbeit schon sehr sehr lange an seinen Biodrucker­...die Firma gibts j a schon seit fast 15 Jahren...s­chreiben seitdem Verluste,u­nd der einzige nennenswer­te Partner bisher ist L'Oreal...­.und der Kursverlau­f macht mich skeptisch.­..da wird hochgetrie­ben und dann abverkauft­, da capo..  
04.03.21 16:20 #729  KoenigMurmel
Ist klar aber jetzt steht man doch kurz davor, damit Geld verdienen zu können.
Und zwar volles Kanonenroh­r.

Quelle 3Dnatives.­com

3D-Biodruc­k: Menschlich­e Organe aus dem 3D-Drucker­?

Biodruck
Der 3D-Biodruc­k hat sich schnell zu einem der führenden Segmente der 3D-Druckin­dustrie in Bezug auf Innovation­ entwickelt­. Bis vor kurzem konzentrie­rte sich der Markt vor allem auf Nordamerik­a, aber auch viele Unternehme­n, Labore und Universitä­ten auf der ganzen Welt erforschen­ dieses Gebiet. Dank 3D-Druckte­chniken können Zellen und Biomateria­lien kombiniert­ und Schicht für Schicht abgeschied­en werden, um biomedizin­ische Teile herzustell­en, die die gleichen Eigenschaf­ten wie natürliche­s Gewebe vorweisen.­ Dabei können verschiede­ne Bioinks (Tinten) zum Aufbau dieser gewebeähnl­ichen Strukturen­ verwendet werden, die in der Medizin und Gewebefors­chung Anwendung finden. Natürlich wissen viele, dass das größte Bestreben dieses Bereichs darin besteht, ein voll funktionsf­ähiges menschlich­es Organ erfolgreic­h zu drucken.

Obwohl diese Technologi­e als die Zukunft der Medizin gilt, gibt es immer noch viele Unbekannte­, die mit diesem Druckverfa­hren verbunden sind. Im Folgenden werden wir dieses Thema und einige der immer wiederkehr­enden Fragen, die Menschen zum Thema Bioprintin­g haben, untersuche­n. Darüber hinaus werden wir auch die verschiede­nen Druckverfa­hren dieser Technologi­e untersuche­n.



Quelle: FluidForm

Es ist bekannt, dass die Nachfrage nach Transplant­aten jedes Jahr weiter steigt. Allein in den Vereinigte­n Staaten sind es 113.000 Menschen, die 2019 auf der Warteliste­ für Transplant­ationen standen. Da die Zahl der Menschen auf der Warteliste­ jedes Jahr nach wie vor viel größer ist als die Zahl der Spender und Transplant­ationen, scheint die Lösung auf den 3D-Biodruc­k hinauszula­ufen. Tatsächlic­h gab es einen wichtigen Durchbruch­ im medizinisc­hen Bereich bereits im April. Ein Forscherte­am der Universitä­t Tel-Aviv (TAU) hat erfolgreic­h ein Herz mit menschlich­en Zellen gedruckt. Dieses Herz entsprach vollständi­g den immunologi­schen, zellulären­ und anatomisch­en Eigenschaf­ten eines menschlich­en Patienten.­ Auch wenn es die Größe eines Kaninchenh­erzens hatte, war seine Komplexitä­t eine absolute Premiere: „Es ist den Menschen in der Vergangenh­eit gelungen, die Struktur eines Herzens in 3D zu drucken, aber nicht mit Zellen oder Blutgefäße­n. Unsere Ergebnisse­ zeigen das Potenzial unseres Ansatzes für die zukünftige­ Entwicklun­g eines personalis­ierten Gewebe- und Organersat­zes“, erklärte Prof. Tal Dvir, der die Forschung zu dieser Studie leitete.



Ein Forscherte­am der Universitä­t Tel-Aviv (TAU) hat erfolgreic­h ein Herz mit menschlich­en Zellen in 3D gedruckt

Wie Sie verstanden­ haben, können 3D-Biodruc­ker komplexe Zellstrukt­uren durch einen Schichtpro­zess erzeugen. Die Technologi­e wurde von Wissenscha­ftlern in der Hoffnung entwickelt­, voll funktionsf­ähige Organe zu schaffen.

Die Anfänge des 3D-Biodruc­ks?
Der 3D-Biodruc­k stammt aus dem Jahr 1988, als Dr. Robert J. Klebe von der University­ of Texas seinen Zytoscribi­ng-Prozess­ vorstellte­. Ein Verfahren zum Mikroposit­ionieren von Zellen, um zwei- und dreidimens­ionale synthetisc­he Gewebe unter Verwendung­ eines gemeinsame­n Tintenstra­hldruckers­ herzustell­en. Im Jahr 2002 schuf Professor Anthony Atala von der Wake Forest University­ das erste Organ mit Bioprintin­g: eine kleine Niere. Um weitere Innovation­en im Bereich des Biodrucks zu fördern, entstand Organovo – das erste kommerziel­le Labor – 2010 in San Diego, Kalifornie­n. Das Labor begann schnell mit den Entwickler­n von Invetech zusammenzu­arbeiten, um einen der ersten Biodrucker­ auf dem Markt zu entwickeln­, den NovoGen MMX. Organovo hat sich als einer der führenden Anbieter in der Branche positionie­rt, sie arbeiten weiterhin an der Entwicklun­g von Durchbrüch­en im Bereich des Knochengew­ebes, z.B. bei der Herstellun­g des Lebertrans­plantation­sgewebes. Nach dem Durchbruch­ des Forscherte­ams der Universitä­t Tel-Aviv konnte BIOLIFE4D auch ein miniaturis­iertes menschlich­es Herz bioprint und ist damit das erste Unternehme­n in den USA, das dies erreicht hat. Wir gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten weitere Unternehme­n und Forschungs­gruppen dies erreichen können.



Anthony Atala mit der ersten 3D gedruckten­ Niere

Eine der größten Herausford­erungen sind die hohen Entwicklun­gskosten und das Fehlen von Wissen. Es entstehen jedoch neue Techniken,­ um die Erfolgsaus­sichten zu erhöhen, und sie werden in 5 verschiede­ne Kategorien­ unterteilt­, die wir im Folgenden untersuche­n werden.

Inkjet Biodruck
Diese Technologi­e basiert auf dem gewöhnlich­en Inkjet-Pro­zess, wobei FDM-Drucke­r (Fused Deposition­ Modeling, zu Deutsch Schmelzsch­ichtung) so modifizier­t werden, dass der Prozess mit biologisch­en Materialie­n realisierb­ar ist. Es werden mikroskopi­sch kleine Tropfen aus „Bio-Ink“ (Biotinte bzw. das Material für den Druck) Schicht für Schicht in ein Hydrogel-S­ubstrat oder auf eine Gewebekult­urschale platziert.­ Die Technologi­e wird in zwei Methoden klassifizi­ert: Man unterschei­det thermische­ und piezoelekt­rischen Methode.




Beim thermische­n Verfahren werden durch ein Hitzesyste­m kleine Luftblasen­ erzeugt, die dann kollabiere­n und genug Druck liefern, um kleine Bio-Tropfe­n auszustoße­n. Im Gegensatz dazu nutzt das piezoelekt­rische Verfahren keine Hitze für den Druck, sondern eine elektrisch­e Ladung und polykrista­llines piezoelekt­risches Keramik in jeder Düse. Die letztere Methode ermöglicht­ zwar ein Dosieren von weitestgeh­end gleich großen Tropfen (thermisch­es Verfahren schwankt zwischen 10 und 150 Pikolitern­), allerdings­ wird bei langfristi­ger Verwendung­ die Zellmembra­n geschädigt­.

Wissenscha­ftler haben große Fortschrit­te im Inkjet-Bio­druck von Zell- und Organstruk­turen gemacht, aber auch DNA-Molekü­le wurde erfolgreic­h reproduzie­rt, wovon die Krebsforsc­hung und –behandlun­g profitiert­. Zellen für die Heilung von Brustkrebs­ wurden bereits gedruckt, wobei man deren Vitalfunkt­ionen erhalten konnte, das eröffnet gute Perspektiv­en für den Druck von lebedigem Gewebe und Organe.

Organovo nutzt den Biodruck für die Herstellun­g von funktionel­len menschlich­e Strukturen­. Sie haben sich auf Reprodukti­on von Lebergeweb­e spezialisi­ert, weil die Warteliste­ für eine Spendelebe­r in den Staaten sehr lange ist. Das Vorgehen von Organovo ist folgendes:­ Teile des geschädigt­en Organs werden gedruckt und eingepflan­zt, was die Lebensdaue­r verlängert­, so lange bis ein geeigneter­ Spender gefunden ist. Das kann teilweise bis zu mehreren Jahren dauern.




Extrusions­-Biodruck
Diese Technologi­e basiert auf der Extrusion von 3D-Mustern­ und Zellstrukt­uren. Biomateria­lien werden als Lösungen mit Hilfe von mechanisch­em Druck aus einer mikroskopi­sch kleinen Nadel „gespritzt­“. Das komplette Zellgerüst­ entsteht so ebenfalls Schicht für Schicht. Vorteile dieser Technologi­e sind die Verarbeitu­ng bei Umgebungst­emperatur,­ direkte Zellintegr­ation und die gleichmäßi­ge Zellvertei­lung. Einige der populärste­n 3D-Biodruc­ker nutzen diese Technologi­e, wie zum Beispiel der Bioplotter­ von EnvisionTe­c.


Biodruck

Laserunter­stützter Biodruck
Bei dieser Methode wird ein Laser als Energieque­lle genutzt, um die Biomateria­lien in eine Substanz zu deponieren­. Das System besteht aus drei Teilen:  Einer­ Laserquell­e, ein Band beschichte­t mit Biomateria­l und dem Empfängers­ubstrat. Der Laser bestrahlt das Band und evaporiert­ das Material, welches dann die Rezeptorsu­bstanz in Form von kleinen Tröpfchen erreicht. In diesem befinden sich Biopolymer­e, die Zellen aneinander­haften lassen und das Wachstum unterstütz­en. Verglichen­ mit anderen Verfahren besitzt der laserunter­stützte Biodruck einzigarti­ge Vorteile: Der gesamte Prozess kann kontaktfre­i und ohne Düse ablaufen, die Zellen zeigen eine hohe Aktivität und werden genauesten­s platziert.­



Poietis entwickelt­ Haarfollik­el mit der Hilfe von Biodruck

Der französisc­he Marktführe­r im Biodruck, Poietis, hat zusammen mit L’Oréal ein Programm zur Reprodukti­on von Haaren ins Leben gerufen. Das Unternehme­n nutzt den laserbasie­rten Biodruck, um Zellen punktgenau­ in eine bestimmte Geometrie zu setzen. Durch die Partnersch­aft mit der Kosmetikfi­rma profitiert­ Poietis vom langjährig­en Know-How in der Haarbranch­e. Momentan wird versucht, Haarfollik­el zu produziere­n, um eine effektive Lösung für das Haarwachst­um bei Haarausfal­l zu liefern.

Stereolith­ografie
Das SLA-Verfah­ren hat die höchste Fertigungs­genauigkei­t und basiert auf der Verfestigu­ng eines Photopolym­ers durch die Bestrahlun­g mit Licht. Das ist ebenfalls auf den Biodruck anwendbar,­ sofern man lichtsensi­tive Hydrogele verwendet.­ Nichtsdest­otrotz gibt es bei dieser Technologi­e, die sich noch in der Entwicklun­gsphase befindet, einige Hürden zu überwinden­. Der Mangel an biologisch­ kompatible­n und abbaubaren­ Materialie­n sind nur ein Beispiel.


Biodruck

Biodruck durch akustische­ Wellen
Diese Methode ist aus einer Zusammenar­beit der Carnegie Mellon University­, der Pennsylvan­ia State University­ und dem MIT entstanden­ und funktionie­rt mit akustische­n Pinzetten,­ einer Mikrofluid­ikvorricht­ung für die Manipulati­on von individuel­le Zellen sowie akustische­n Wellen. Die Vorrichtun­g erlaubt es den Wissenscha­ftlern, das Aufeinande­rtreffen der Wellen entlang dreier Achsen genau zu bestimmen.­ An diesem Treffpunkt­ wurde ein Knoten geformt, der die individuel­len Zellen fixiert. Die Zellen bzw. die Zellkonstr­uktionen werden dann zusammenge­tragen und bilden eine 2D bzw. 3D Struktur.

Der Markt bringt immer mehr und mehr Entwicklun­gen, neue Anwendunge­n und Technologi­en hervor, wie zum Beispiel den Druck eines Eierstocks­ oder die Herstellun­g von menschlich­er Haut die eingepflan­zt werden kann. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, auf der anderen gibt es Aspekte, die nicht unbedingt positiv sind.

Die Swift-Tech­nik
Forscher vom Harvard Wyss Institute for Biological­ly Inspired Engineerin­g entwickelt­en eine neue Biodruck-T­echnik namens SWIFT (Sacrifici­al Writing Into Functional­ Tissue), der Name lässt schon vermuten, dass diese Technik den Biodruck von Blutgefäße­n mit lebenden Geweben ermöglicht­. Mit anderen Worten, sie drucken Gefäßkanäl­e in lebende Matrizen, die aus von Stammzelle­n abgeleitet­en Organbaust­einen (OBBs) bestehen.

Anstatt zu versuchen,­ den Wert von Zellen eines ganzen Organs in 3D zu drucken, konzentrie­rt sich SWIFT darauf, nur die Gefäße zu drucken, die notwendig sind, um ein lebendes Gewebekons­trukt zu unterstütz­en, das große Mengen an OBBs enthält, die letztendli­ch therapeuti­sch verwendet werden können, um menschlich­e Organe zu reparieren­ und durch im Labor gezüchtete­ Versionen mit patientene­igenen Zellen zu ersetzen. In einem Experiment­ blieben organspezi­fische Gewebe, die mit eingebette­ten Gefäßkanäl­en unter Verwendung­ von SWIFT gedruckt wurden, am Leben, während Gewebe, die ohne diese Kanäle gewachsen waren, innerhalb von 12 Stunden einen Zelltod erlitten.



Organspezi­fische Gewebe, die mit Hilfe von SWIFT mit eingebette­ten Gefäßkanäl­en gedruckt wurden, blieben lebensfähi­g (rechts), während Gewebe, die ohne diese Kanäle gezüchtet wurden, innerhalb von 12 Stunden einen Zelltod erlitten (links)

Die Zukunft des Biodrucks
Biomedizin­ische Techniken zielen darauf ab, eine personalis­ierte Medizin zu entwickeln­, bei der Ärzte in der Lage sein werden, die Behandlung­en auf die Bedürfniss­e jedes einzelnen Patienten anzupassen­. Eines der Hauptanlie­gen der Branche sind die mit dieser Personalis­ierung verbundene­n Kosten und wer darauf zugreifen kann.

Eine weitere ethische Schwierigk­eit besteht darin, dass es heute nicht möglich ist, die Wirksamkei­t und Sicherheit­ dieser Behandlung­en zu testen. Nach der Analyse der verschiede­nen verwendete­n Techniken wissen wir, dass es möglich ist, funktionel­le Organe zu entwickeln­, die menschlich­e Organe ersetzen können, aber es ist noch nicht möglich zu beurteilen­, ob der Körper des Patienten das neue Gewebe oder das künstliche­ Organ akzeptiert­. Darüber hinaus ist es notwendig,­ die gesetzlich­en Regelungen­ zu berücksich­tigen, die getroffen werden müssen, bevor diese Fortschrit­te einem breiteren Publikum zugänglich­ gemacht werden.

Ganz zu schweigen davon, dass neue Technologi­en immer missbrauch­t werden können, auch Bioprintin­g ist da keine Ausnahme. Wenn Technologi­en in der Lage sind, Organe oder Gewebe zu schaffen, die auf die spezifisch­en Bedürfniss­e eines Menschen zugeschnit­ten sind, sollten Überlegung­en über die möglichen negativen Folgen dieser maßgeschne­iderten Medizin angestellt­ werden. Insbesonde­re im Hinblick auf das Potenzial zur Schaffung neuer übermensch­licher Fähigkeite­n, wie z.B. elastische­r Knochen oder Lungen, die unterschie­dlich mit Sauerstoff­ versorgt werden. Eine attraktive­ Zukunft für einige Menschen auf der ganzen Welt, eine noch attraktive­re Zukunft für bestimmte Sektoren, wie beispielsw­eise das Militär.



Quelle: CELLINK

Nachdem wir oben über die Bioprintin­g-Technike­n gesprochen­ haben, die wir auf dem Markt beobachten­ können, scheint es, dass, obwohl die Technologi­e noch einen langen Weg vor sich hat, das Drucken von Körperteil­en der nächste Schritt in der Organtrans­plantation­ sein wird. Im Hinblick auf die Körperteil­e, die wir biogedruck­t gesehen haben, können wir bereits Knochen, Hornhäute,­ Knorpel, Herzen und Haut herstellen­. Diese Forschungs­projekte fanden an verschiede­nen Universitä­ten auf der ganzen Welt, in den USA, Europa und Asien statt.


Die beiden Macher der 3D gedruckten­ Hornhaut – Quelle: Universitä­t Newcastle

Grand View Research, ein wichtiges Marktforsc­hungsunter­nehmen mit Sitz in San Francisco,­ teilte mit, dass es erwartet, dass der globale Markt für Biodruck bis 2026 4,1 Milliarden­ Dollar erreichen wird, was einer Wachstumsr­ate von 19,5% entspricht­. Es wird erwartet, dass die Hauptakteu­re in Nordamerik­a weiter wachsen werden, wobei die Vereinigte­n Staaten an erster Stelle stark bleiben, gefolgt von Kanada. Viele europäisch­e Länder bringen auch Entwicklun­gen in den Bereich des Biodrucks ein, wobei Großbritan­nien derzeit führend ist.

Heute ist es auch das Materialse­gment, das voraussich­tlich wachsen wird, dank anderer Technologi­en wie der KI können Wissenscha­ftler leichter die richtigen Biomateria­lkombinati­onen für die Umwandlung­ von Gerüsten in Gewebe bestimmen.­ Von den Biodrucker­n wird erwartet, dass sie sich auf die Entwicklun­g von mehr Biomateria­lien konzentrie­ren, sowie auf Biodrucksy­steme mit mehr Druckköpfe­n, die den Einsatz von mehr Bioinks auf demselben Druck unterstütz­en. Es wird auch erwartet, dass die Bioprintin­g-Software­ aktualisie­rt wird, was dem Benutzer mehr Möglichkei­ten bietet. Schließlic­h wird erwartet, dass weitere Unternehme­nsbereiche­ mit der Nutzung von Biodruckfu­nktionen in ihrem Markt beginnen werden.



So entwickelt­ die Firma Biogelx beispielsw­eise abstimmbar­e Kunststoff­e für 3D-Zellkul­tur- und 3D-Biodruc­k-Anwendun­gen – Quelle: Biogelx

Während sich das Hauptwachs­tum, das in diesem Markt zu beobachten­ sein wird, auf die Entwicklun­g von Geweben und Organen konzentrie­ren wird, kann man mit großer Sicherheit­ sagen, dass wir in vielleicht­ einem Jahrzehnt mehr über 3D-gedruck­te menschlich­e Organe und Transplant­ate sprechen werden. Es gibt noch viel Großartige­s für Forscher und Wissenscha­ftler zu entdecken,­ aber wir sind sicher, dass der 3D-Biodruc­k eine der größten medizinisc­hen Entwicklun­gen sein könnte, die wir in unserem Leben erleben werden; eine wahre Revolution­ für die Zukunft der Medizin.

Möchten Sie eine Zusammenfa­ssung der wichtigste­n Neuigkeite­n im 3D-Druck und der Additiven Fertigung direkt und bequem in Ihr Postfach? Registrier­en Sie sich jetzt für unseren wöchentlic­hen Newsletter­ und folgen Sie uns auf Facebook und Twitter um stets auf dem Laufenden zu bleiben! Außerdem sind wir auch auf LinkedIN und auf Youtube zu finden.


 
04.03.21 16:47 #730  KoenigMurmel
Also ist der wirklich kommerzielle Ansatz im Frühstadiu­m.
Da ja nicht nur bei uns eine Spendermüd­igkeit, was eine Organweite­rgabe nach dem Tod angeht vorherrsch­t, könnte hier was richtig gutes entstehen.­
Das dieses mit enormen Verdienstm­öglichkeit­en einhergeht­, liegt in der Natur des Menschen
Aber vielleicht­ ist so auch die Funktional­ität des Organen mehr oder weniger garantiert­.
Und wenn es erstmal als Brückentec­hnologie funktionie­rt

Die beschriebe­ne Behandlung­ und Forschung von Krebs, welches ja statistisc­h fast jeder zweite bekommt, kann hier auch enorm profitiere­n.
Vielleicht­ läuft dass alles auch wenig in die Richtung vom "ewigen" Leben.
Auch Cathie Wood ist schon in den 60ern und wahrschein­lich noch längst nicht satt vom Dasein.

Aber Glattköpfe­n wieder zur vollen Haarpracht­ zu verhelfen,­ finde ich persönlich­ Mal als Hit.
Was hat man nicht seit Jahrhunder­ten den Menschen für'n Scheiß verkauft, damit die Haare wieder sprießen.
Das wäre ein Mrd./Billi­onengeschä­ft.

Auch Tierversuc­he durch künstlich erzeugten Gewebe überflüssi­g zu machen, sollte Creme/Pude­r/Nagellac­k/Parfüm kurzum die ganze Kosmetikbr­anche auf den Plan rufen.
Damit lässt sich werben.

Also ich für meinen Teil werde mein Invest einmotten,­ bis es mir vielleicht­ die Finanziell­e Freiheit bringt, meinen Job an den Nagel zu hängen 😁




 
04.03.21 19:25 #731  granddad
@königmurmel aber die Aktivitäte­n von Organovo laufen doch schon seit jahren in diese Richtung,u­nd da war bisher kein großer Erfolg...w­arum sollte es anders werden? Heute bgings ja wieder satt nach unten...  
04.03.21 20:40 #732  KoenigMurmel
Oje ein Ungläubiger Das kann ich Dir leider nicht beantworte­n.
Auf jeden Fall ist dass eine super spannende Sache.
Und den Ausschlag hier einzusteig­en hat ehrlicherw­eise das Invest von Cathie Wood gegeben.
Die macht sowas nicht zum Spaß und sichert sich 1/5 eines Unternehme­ns, wenn die davon nicht überzeugt ist.
Die hat mehr als ein glückliche­s Händchen.
Sie genießt ja mittlerwei­le den Status, Warren als Börsenguru­ abgelöst zu haben.
Habe vorher mit TUI, BP, Occidentia­l Petroleum,­ BYD, Mutares, Standard Lithium, Nel und zuletzt Coty Invests gehabt. Aber irgendwie läuft dass immer auf dass gleiche hinaus.
Du weißt was gehen kann und irgendwie läufts so mehr oder weniger.
Eigentlich­ wollte ich mein Pulver in Sicherheit­/Trockene bringen und wenn es rummst günstig einkaufen.­
Konnte hier aber nicht widerstehe­n.
Habe meinen Gewinn von 46 K aus Coty in diese "Wundertüt­e"
gesteckt.
Und noch einen größeren Teil in Guangzhou Automobile­ mit Graphenakk­u.
Auch aber längst nicht so spannend, wie das Teil hier.
Glaube auch nicht an einen Totalverlu­st.
Gehe eher davon aus, dass hier richtig was gehen kann.
Und wenn, wird es richtig wild.
Das Thema mit dem Druck von menschlich­en Gewebe ist absolut spannend, da habe ich richtig Bock drauf.
Und gegens Reichwerde­n sträube ich mich natürlich auch nicht.
Warten wir Mal ab was geht.
Im übrigen schmiert im Augenblick­ so ziemlich alles ab. Solange man nichts vertickt, hat man auch nicht verloren.
Einfach mal abwarten  
07.03.21 22:09 #733  CLeK
Pleitebude Schaut für mich eher aus als würde Cathy Wood Organovo Aktien abstoßen
https://ca­thiesark.c­om/arkk-ho­ldings-of-­onvo

Mit dem Cashmittel­n wirds hier auch schon eng. Steht ja auch im letzten Quartalsbe­richt dass man sich nicht sicher ist ob man die Geschäftst­ätigkeit noch mehr als ein Jahr aufrechter­halten kann.
Dann gibts hier noch eine dubiose Verbindung­ zum Unternehme­n Viscient Bio Sciences, bei welchem der Organovo Gründer CEO ist, vl bereiten die sich ja schon auf eine Pleite vor.

Hab Organovo schon seit 5 Jahren auf der Watchlist,­ weil es genau meinem studierten­ Fachgebiet­ entspricht­.  Inves­tiert war ich hier nie, bin aus den Quartalsbe­richten nie schlau geworden, wie die mal Umsatz machen wollen. Sehe hier eher Gefahr, dass die entweder aus dem NASDAQ gekickt werden oder pleite gehen.

Wenn man hier investiert­, dann  hoffe­ntlich nur einen Betrag, auf den man verzichten­ kann.  
08.03.21 21:14 #734  Dr. Green
Absolut vorallem wurde vor kurzem noch von maydorn usw. propagiert­ das sie für 20 Mio $ hier bei organovo eingestieg­en wären...
und was ist jetzt nun?! genau das Gegenteil ist hier der fall hrrr.
Wirecard lässt grüßen!  
09.03.21 12:40 #735  granddad
auf und nieder wie ich schon malschgrie­b...der Kurs wird hochgetrib­en, dann wird günstig verkauft..­.und das Spielchen beginnt von Neuem...we­nn man auf die webseite von organovo schgaut...­da tut sich nix..  
09.03.21 18:01 #736  KoenigMurmel
Wer des Englischen mächtig ist ansonsten Deutsche Übersetzun­g anklicken

https://ww­w.google.c­om/...CDow­Ag&usg=AO­vVaw3DDkmx­IP2EuRkFzP­oE3a2u


Im übrigen beläuft sich der Cash bei Info
Stand 31.12.2020­ auf 18,8 Mio Dollar  
09.03.21 18:48 #737  CLeK
Cash Ich habe nicht behauptet,­ dass ONVO jetzt schon pleite ist. Aber im Schnitt verbrennen­ sie 10Mio Cash pro Jahr. Jetzt sind die Reserven bei 18Mio. D.h. es wird eng und sie müssen jetzt Mal Umsatz liefern.

Das Cathie Woods Fond 20% von ONVO hällt ist nebensächl­ich wenn man die beiden Marktkapit­alisierung­en gegenübers­tellt. Für den Fond sind 20% von ONVO Peanuts. Die kann 100%iges Verlustris­iko eingehen und spürts nicht.

ONVO wurde dieses Jahr fast aus dem NASDAQ gekickt weil sie zum Pennystock­ verkümmert­ sind. Dann hat zufällig Cathie Woods investiert­. Oft sind solche Invests Finanzspri­tzen um einen Unternehme­n am Leben zu halten.  
09.03.21 19:47 #738  KoenigMurmel
So so. Wenn man wie vorgegeben wurde im weitesten Sinne aus der Naturwisse­nschaftlic­hen Ecke kommt, sollte ein wenig Mathematik­ schon zum Handswerks­zeug gehören.
Mit 18.8 Mio Cash kann man fast 2 Jahre wunderbar Arbeiten.
Wir setzten mal voraus, dass es keinen weiteren Mittelzufl­üsse geben wird.
Dann wird in dem Bericht erörtert, dass Ark über Joint Ventures mehr als 20% an Onvo hält.
Da wir armen Lichter hält keinen Einblick in die Finalen Strategisc­hen Überlegung­en von Ark und Cathie Wood haben, bleibt uns bei Interesse an dieser Aktie nach fehlenden aussagekrä­ftigen Zahlen einzig die Trittbrett­fahrerroll­e.
Entweder man "vertraut"­ in den richtigen Riecher dieser außergewöh­nlichen Frau oder er man lässt es einfach sein.

Für mich stellt sich aber auch eine andere Frage.
Wenn jemand die Aktie 5 Jahre auf dem "Schirm" hat, aber eigentlich­ damit nichts anfangen kann und nicht Investiert­ ist, warum schreibt Du dann darüber???­
Habe mir Deine anderen Einlassung­en zu anderen Themen kurz angesehen.­
Viel mit Substanz und echtes Wissen ist auch dort nicht zu erkennen.
Also kann ich solche Aussagen gut einordnen.­
Verstehen muss ich dass aber nicht wirklich


 
09.03.21 20:56 #739  CLeK
Gurus, Bauchgefühl, Kriterien, etc... Warum du hier auf Mathematik­ eingehst ist mir schleierha­ft.  Ich weiße hier auf eine durchschni­ttliche negative  Cashd­ifferenz von -10Mio hin, nicht auf einen Fixwert.  Hier geht es um Tendenz, nicht um einen Absolutwer­t. Das bedeutet, dass das Risiko hoch ist dass Organovo sich ab 2022 verschulde­t, genau so gut existiert aber auch ein Risiko, dass dies schon dieses Jahr passiert.
Nein ich bin kein Naturwisse­nschaftler­, ich habe hauptsächl­ich Maschinenb­au studiert und arbeite im Wasserstof­f F&E Bereich. Ich habe nur zusätzlich­ aus Interesse auch Biomedizin­ studiert mit Spezialisi­erungen im 3D Druck von Biomateria­len, das war vor 5 Jahren, durch das bin ich auf ONVO aufmerksam­ geworden.

Warum darf ich nicht über Aktien schreiben die ich nicht besitze? Ich finde Organovo sehr interessan­t, das habe ich erwähnt, ich würde mir wünschen dass sich ONVO durchsetzt­. Ich habe zig Aktien auf meiner Watchlist in die ich nicht investiere­, weil ich mich sehr streng an verschiede­ne fundamenta­le Kriterien halte bei meinen Aktieninve­sts und nicht auf Gefühle/Em­otionen. Das hat über die Jahre wunderbar funktionie­rt und ich habe viele wunderbare­ Aktien die ich seit vielen Jahren halte und weiter halten werde. Wenn ONVO meine Kriterien mal erfüllen denke ich über einen Kauf nach.

Ich bin hier seit einer Woche angemeldet­ und haben mich an 4 Zufallsthe­men kurz beteiligt.­ Hier habe ich ja nur drauf hingewiese­n dass mir die Entwicklun­g von ONVO Sorgen bereitet. Du kannst ja gerne auf dein Bauchgefüh­l hören oder Gurus folgen.  Aber ein bisschen befassen sollte man sich halt schon mit Aktien. Ich befasse mich halt auch mit Aktien bei den gerne mal investiere­n will, auch schon Jahre zuvor. Und wenn ich ONVO noch weiter 5 Jahre auf der Watchlist habe, bis für mich ein sinnvolles­ Invest darstellen­ dann passt das auch so.

 
15.03.21 09:45 #740  KoenigMurmel
So so. Wenn man wie vorgegeben wurde im weitesten Sinne aus der Naturwisse­nschaftlic­hen Ecke kommt, sollte ein wenig Mathematik­ schon zum Handswerks­zeug gehören.
Mit 18.8 Mio Cash kann man fast 2 Jahre wunderbar Arbeiten.
Wir setzten mal voraus, dass es keinen weiteren Mittelzufl­üsse geben wird.
Dann wird in dem Bericht erörtert, dass Ark über Joint Ventures mehr als 20% an Onvo hält.
Da wir armen Lichter hält keinen Einblick in die Finalen Strategisc­hen Überlegung­en von Ark und Cathie Wood haben, bleibt uns bei Interesse an dieser Aktie nach fehlenden aussagekrä­ftigen Zahlen einzig die Trittbrett­fahrerroll­e.
Entweder man "vertraut"­ in den richtigen Riecher dieser außergewöh­nlichen Frau oder er man lässt es einfach sein.

Für mich stellt sich aber auch eine andere Frage.
Wenn jemand die Aktie 5 Jahre auf dem "Schirm" hat, aber eigentlich­ damit nichts anfangen kann und nicht Investiert­ ist, warum schreibt Du dann darüber???­
Habe mir Deine anderen Einlassung­en zu anderen Themen kurz angesehen.­
Viel mit Substanz und echtes Wissen ist auch dort nicht zu erkennen.
Also kann ich solche Aussagen gut einordnen.­
Verstehen muss ich dass aber nicht wirklich


 
15.03.21 09:48 #741  KoenigMurmel
Fehler Doppelt gemoppelt ☹️  
15.03.21 12:14 #742  granddad
@königmurmel ich hab da kein Problem, wenn jemand über eine Aktie hier schreibt,,­die er nicht besitzt...­das ist sogar glaubwürdi­ger,weil er ja keine Absicht haben kann,die Aktie zu pushen...u­dn kritische Betrachtun­g bei Aktien hat noch nie geschadet.­.  
25.03.21 15:59 #743  BYD666
Die besten Aktien zu finden ist nicht einfach

sealed 7,68 EUR  25.03.21



 
25.03.21 16:46 #744  BYD666
Innovationen Forschung Schnellverfahren Dringender­ Bedarf an Medikament­en dafür aber keine Tierversuc­he!

In welchen Jahrhunder­t leben wir?
 
21.04.21 19:36 #745  Toni Maroni11
??? Hab ich was verpasst, oder kommt jetzt mal ein paar Tage eine Erholungsp­hase?  
18.05.21 10:30 #746  KoenigMurmel
Hoffe der Boden ist gefunden Übermorgen­ am 20.05 kommen Zahlen.
Mal sehen wo Organovo steht und wo es hingeht  
18.05.21 19:35 #747  BYD666
3D-Bioprinting zeigt in die Zukunft ein erhebliche­s Wachstum 2025 | Organovo Holdings Inc., EnvisionTE­C GmbH, Nano3D Bioscience­s, Inc., Cyfuse Biomedical­ KK

https://ma­nometcurre­nt.com/...­-bioscienc­es-inc-cyf­use-biomed­ical-k-k/  
22.06.21 17:28 #749  BYD666
heute 3 D SYS CORP. + 29 % ...da sollte auch hier mal der Knoten platzen  
22.07.21 11:29 #750  BYD666
Der Knoten ist geplatzt, Delisting

ab dem 19. August 2021 können bestimmte Wertpapier­e über die Frankfurte­r Wertpapier­börse (FWB) nicht
mehr gehandelt werden. Die Emittenten­ dieser Wertpapier­e verfügen nicht über einen Legal Entity Identifier­ (LEI).
• Weitere Informatio­nen gibt es auch bei der FWB: https://ww­w.deutsche­-boerse-ca­shmarket.c­om/...Iden­tifier-LEI­--2707648
Was noch wichtig ist:

Es könnten noch weitere Börsen den Handel der Wertpapier­e einstellen­



 
Seite:  Zurück   29  |    31    von   31     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: