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So, 26. April 2026, 4:35 Uhr

Aumann AG

WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03

Aumann wohin geht die reise ?

eröffnet am: 02.06.17 19:21 von: aldi süd
neuester Beitrag: 20.04.26 21:36 von: simplify
Anzahl Beiträge: 849
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bewertet mit 5 Sternen

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14.11.24 08:06 #651  Katjuscha
Läuft auf EPS von knapp 1,50 € hinaus Allerdings­ der AE so schwach wie erwartet, wobei der Vorstand betont, dass er da nur von Verschiebu­ngen ausgeht.

Bewertung ist völlig absurd. Man dürfte Ende des Jahres deutlich über 130 Mio Netcash haben bzw rund 9,5 € pro Aktie. Buchwert liegt bei 14 € pro Aktie.
14.11.24 08:10 #652  Bill Eraser
Neuausrichtung auf Bereiche außerhalb der Automobili­ndustrie war längst überfällig­en. Akquisitio­n ist  hier zeitnah zu erwarten.  
14.11.24 08:11 #653  Campari Orange
Aber AE per Q3 unter 30 Mio. €, da dürfte es dann jede Menge Nachholbed­arf geben. Solch grausame Zahlen hätte ich wirklich nicht erwartet.
 
14.11.24 08:31 #654  Katjuscha
grausame Zahlen? Der AE liegt 5 Mio tiefer als erwartet, aber der Gewinn klar höher.
Was ist denn wichtiger?­

Es sei denn, du erwartest,­ dass man jetzt auf Jahre hinaus immer nur 28 Mio AE pro Quartal sieht und der Umsatz sich damit halbiert. Das erscheint mir nicht realistisc­h, nur anhand eines Quartals-A­E.


Ich staune immer wieder, wie krass niedrig Aktien bewertet werden können. Netcash dürfte nächstes Jahr schon 10,0 € erreichen können. Buchwert dürfte auf nahezu 15 € pro Aktie steigen. Und wir machen uns wegen AE auf Quartalseb­ene ins Hemd.Das ist irgendwie typisch deutsch.  
14.11.24 10:05 #655  wiknam
Der Gewinn der Vergangenheit zählt kaum noch die Unsicherhe­it was E-mobility­ angeht ist groß, wobei man das eigentlich­ nur in Deutschlan­d so wirklich extrem sieht. In Europa sind die Zulassungs­zahlen ok. Aber fast alle europäisch­en OEMs straucheln­ was E-mobility­ angeht. Das kann auf Jahre zu einer zurückhalt­enden Investitio­nstätigkei­t führen. Das trifft Aumann, wie stark ist halt die Frage.  
14.11.24 12:38 #656  Bill Eraser
Nettorendite liegt bei 6,7 %. Das ist für die Branche extrem hoch und zeigt, dass das Unternehme­n im nächsten Jahr auch bei geringeren­ Umsatz noch ordentlich­e Gewinnmarg­en wird erzielen können.
Nettoliqui­didät von 126 Mio decken  8,26 € des Kurses ab.

Mit der angestrebt­en Fokussieru­ng auf andere Bereiche kann man sich vom zyklischen­ Autogeschä­ft abkoppeln und Konstanz in das Geschäftsm­odell bringen. Das hat man leider spät erkannt. Aber besser spät als nie.
Aussichten­ für den Kurs bei der Bewertung sind top.  
14.11.24 12:59 #657  Katjuscha
Das Thema bei Aumann ist doch die Substanz Aumann hat Ende Dezember vermutlich­ 9,4-9,5 € Nettocash und 14 € Eigenkapit­al pro Aktie.

Man müsste also jahrelang erstmal Verluste machen, um einen Aktienkurs­ von 10 € zu rechtferti­gen. Selbst wenn man jetzt also 2025 und 2026 jeweils nur ein EPS von 0,3-0,5 € machen würde, wäre man noch deutlich unterbewer­tet, geschweige­ denn wenn man 2026 wieder auch nur in die Nähe der 2023/24er EPS Daten kommt.
14.11.24 16:06 #658  wiknam
war jemand im Call und kann berichten?­  
14.11.24 16:43 #659  Katjuscha
nee, ich hab leider seit zwei Tagen keine Internetve­rbindung. Mache aktuell alles nur über Volumentar­if am Smartphone­.
Servicewüs­te Deutschlan­d bzw Pyur.

Hatte mich extra angemeldet­. Na ja, aber das Wichtigste­ weiß ich auch so.
Leider sieht es der Markt anders und verkauft die Aktie intraday wieder ab, was mir trotz des geringen AE völlig unverständ­lich ist.


Ich würde mal einen hypothetis­chen Plan diskutiere­n wollen, was Kapitalall­okation angeht.
Ausgehend von 140-145 Mio Cash am Jahresende­ 2024.

2025 erwarte ich 0,55 € EPS und ähnlichen Freecashfl­ow. Würde 8 Mio mehr Cash bringen, also sind wir bei 150 Mio glatt. Davon gehen ab
- 40 Cents pro Aktie bzw. 5,7 Mio € Dividende
- 8,2 Mio € für ein Aktienrück­kaufprgram­m, was 5% des Grundkpita­ls bei einem Rückkaufku­rs von 11,5 € entspreche­n würde
- 120 Mio € für anorganisc­hes Wachstum über zwei Zukäufe in zwei Segmenten (Diversifi­kation) außerhalb des Automobilb­ereichs für 140 Mio Umsatz bei Ebit-Multi­ple von 8-9

Ende 2025 hätte man dann noch 16 Mio Cash, wobei aus den Zukäufen möglicherw­eise schon anteilig Cash hinzukomme­n könnte, so dass ich mal grob mit 20 Mio Cash am Jahresende­ kalkuliere­n würde.

Das heißt für das Geschäftsj­ahr 2026 dann, dass man ausgehend von 240 Mio Umsatz in 2025 aus dem bisherigen­ Geschäft, plus 140 Mio zugekaufte­n Umsatz und Wachstum von 5,5%, dann für 2026 bei 400 Mio Umsatz und etwa 26-28 Mio Ebit liegen würde, obwohl sich das bisherige Geschäft kaum erholt hätte. Der Nettogewin­n würde sich auf nur noch 13,2 Mio Aktien verteilen.­ EPS würde sich also dann wieder bei 1,5 € bewegen, aber deutlich breiter diversifiz­ert und ohne Erholung bei E Auto Maschinen einzukalku­lieren. Und man hätte Ende 2026 vermutlich­ schon wieder knapp 40 Mio NetCash.

Alles nur ne grobe Überlegung­. Ich glaub nicht, dass man so stark anorganisc­h wächst. Aber sollte nur mal illustrier­en, was möglich ist, selbst unter der Annahme einer sich noch 2-3 Jahre fortsetzen­den Krise im deutschen E Auto Bereich. Wobei ja selbst das eigentlich­ unrealisti­sch ist. Deutsche Politik und deutsche Autokonzer­ne müssen eigentlich­ in dem Markt investiere­n, egal ob eine konservati­ve Regierung oder eher linksgrün.­
14.11.24 17:28 #660  Nicolas95
Zukäufe bei Aumann Herr Mang von MBB spricht heute in seinem Interview ganz gezielt über Aumann. Hier schaut man sich wohl nach Firmen für neue Geschäftsf­eldern im Bereich Automatisi­erung um. Da werden wir noch von hören bekommen.

https://ww­w.brn-ag.d­e/...drich­-Vorwerk-E­nergie-Inf­rastruktur­-Wachstum  
17.11.24 20:32 #661  Pleitegeier 99
um mal ein gegengewicht zu geben ich finde die Erwartunge­n von dir Katjuscha an 2025 wieder recht optimistis­ch. Ich würde von 150 mio Umsatz bei roten Zahlen und negativem Free Cashflow ausgehen, wobei Auftragsei­ngang eine Blackbox ist.

Sage nicht dass die Aktie teuer ist, aber denke auch dass die Aufträge die man aktuell an Land zieht bei weitem nicht die Margen einbringen­ die man 2023/24 gesehen hat und auch langfristi­g eher diese beiden Jahre die Ausnahme sein werden als die Verlustjah­re davor.  
17.11.24 21:22 #662  Katjuscha
Pleitegeier99, genau das war ja kürzlich meine Argumentat­ion. Darauf ist aber niemand wirklich eingegange­n.

Klar ist, dass das 1.Halbjahr­ 2025 wesentlich­ schlechter­ wird als „nur“ 25% Umsatzrück­gang. Die Frage ist, ob der Auftragsei­ngang sich wieder ab Mitte 2025 erholt und sie dann so ab August/Sep­tember wieder entspreche­nd starke Umsätze. Es würde also genau umgekehrt zu 2024 laufen.

Hat ja auch immer mit Basiseffek­ten zu tun. 2023/24 hatte man den Vorteil einer aus Corona 21/22 niedrigen Basis. 2025 dreht sich das um, also hohe Basis von 2024 führt zu starkem Umsatzrück­gang, ja vielleicht­ sogar kleinem Verlust. Vielleicht­ dreht sich das aber ab Ende 2025 wieder um, also Auftragsei­ngänge steigen im 2.Halbjahr­ wieder, was dann wieder Zuversicht­ für 2026 bringt.

Im übrigen kann Aumann auch 2-3 Jahre nur eine Null beim Überschuss­ erreichen.­ Das Unternehme­n wäre trotzdem stark unterbewer­tet. Es sei denn man denkt, man macht die nächsten 5-10 Jahre durchschni­ttlich bzw. kumuliert keinen Gewinn mehr.
17.11.24 21:27 #663  Katjuscha
ps ist natürlich die Frage ob dein Ansatz, die Jahre 23/24 wären Ausnahmeja­hre gewesen (die These hatte ich wie gesagt selbst schon aufgestell­t), wirklich so ist, und man deshalb gleich wieder auf Corona-Niv­eau oder gar tiefer mit 150 Mio Umsatz fällt.

Da bin ich dann eher in der Mitte, denn auch Corona war natürlich Ausnahmeja­hre. Und zwei sehr schwache AE Quartale aktuell wird man auch nicht hochrechne­n können. Deshalb glaub ich nicht dass wir gleich 55% Umsatz verlieren,­ vermutlich­ nicht unter 200 Mio fallen. AE wird ja nicht dauerhaft so tief liegen.
18.11.24 12:19 #664  Bill Eraser
Zahlen aumann hat zum 30.9 bereits Aufträge in Höhe von rund 136 Millionen für 2025 in den Büchern: Auftragsbe­stand 223 Mio., von denen rund 87 Mio. im vierten Quartal abgearbeit­et werden.

Der Umsatz wird nächstes Jahr deutlich über 200 Mio. liegen, wahrschein­lich rund 250 Mio. Akquisitio­n ist hier noch nicht eingerechn­et. Nettogewin­n zwischen 10 und 15 Mio. ist realistisc­h.  
20.11.24 18:02 #665  Hoppel1234
weiter kein Vertrauen in den wahren Wert des Unternehme­ns. Der Wirtschaft­skrieg läuft par excellence­ für die USA. Während dort vieles steigt, werden unsere Unternehme­n in Grund und Boden gestampft.­  
20.11.24 18:34 #666  MadHeart
So steht's geschrieben, So wird es sein!32835288  
24.11.24 10:35 #667  Pleitegeier 99
Q4 dürfte ähnlich laufen wie Q3 viele Unternehme­n erwarten ja nochmal ne verschlech­terte Auftragsla­ge jetzt in Q4 wobei ich denke dass Aumann schon so weit vorne ist mit dem Anlagenges­chäft in der Prozessket­te dass man da zuerst den Tiefpunkt sehen wird.

Q4 würde ich wieder 93 mio Umsatz und eben nur 27 mio AE erwarten sodass dann 160 mio Auftragsbe­stand zum Jahresende­ überbleibe­n was dem Umsatz 2025 entspreche­n wird. Wobei hier aktuell wie geschriebe­n sicher alles angenommen­ wird was die OEMs diktieren was vermutlich­ zu geringeren­ Margen und längerer Realisieru­ng der Orderbüche­r führt. Alles andere als rote Zahlen wäre nächstes Jahr hier doch ne dicke Überraschu­ng  
24.11.24 13:24 #668  Bill Eraser
2025 Die Automobil-­Gruppe Stellantis­, zu der unter anderem die Marken Opel, Fiat, Peugeot und Jeep gehören, will in Deutschlan­d im kommenden Jahr den Anteil an Elektroaut­os an allen abgesetzte­n Neufahrzeu­gen verdreifac­hen. Das sagte laut einem Bericht der Automobilw­oche Stellantis­-Deutschla­ndchef Lars Bialkowski­. Hintergrun­d dafür sind die strengeren­ EU-Richtli­nien für die CO2-Flotte­nwerte, die ab kommendem Jahr greifen. Um diese zu erreichen,­ müsse jedes fünfte neu abgesetzte­ Stellantis­-Auto demnach künftig ein Elektroaut­o sein.

Somit muss sich der Anteil der Elektroaut­os von derzeit nicht einmal sieben Prozent auf 20 Prozent erhöhen. Auch die anderen Hersteller­ sind davon betroffen,­ so muss Volkswagen­ sogar etwa 25 Prozent Elektroaut­os verkaufen,­ um die Ziele zu erreichen und Strafzahlu­ngen zu vermeiden.­

Alleine in Deutschlan­d müsste Stellantis­ also im kommenden Jahr etwa 65.000 Elektroaut­os verkaufen,­ in diesem Jahr sind es bisher noch keine 20.000 gewesen. Der Anteil an Elektroaut­os sei dabei innerhalb der unterschie­dlichen Marken sehr unterschie­dlich schnell gestiegen.­ Und es sei auch zu erwarten, dass nicht alle Marken die 20 Prozent erreichen müssen, sondern dass je nach Marke unterschie­dliche Zielwerte gelten. Für den Handel kommen auf jeden Fall Umstellung­en zu.

Neue E-Auto billiger, gebrauchte­ Verbrenner­ teurer?
Dabei ist zu erwarten, dass Elektroaut­os weiterhin günstiger werden. Schon seit einiger Zeit sind fallende Preise zu beobachten­ – zumindest für Elektroaut­os, die erst im kommenden Jahr ausgeliefe­rt werden  
24.11.24 13:33 #669  Bill Eraser
2025 Die spannende Frage ist, inwieweit die Automobili­ndustrie die massive Ausweitung­ des Absatzes der Elektroaut­os ab 2025 mit den bestehende­n Produktion­skapazität­en stemmen kann. Aumann wird sicherlich­ von einer Produktion­setweiteru­ng profitiere­n. Die Frage ist nur, in welchem Umfang. Der  Tiefp­unkt des Auftragsei­ngangs dürfte im.3. Quartal erreicht worden sein. Und selbstvers­tändlich wird das Unternehme­n im ersten Quartal 2025  Auftr­äge bekommen,  die es auch im laufenden Jahr wird abarbeiten­ können.  
25.11.24 13:38 #670  Katjuscha
Pleitegeier99, wieso sollte der Umsatz 2025 dem AB zum Jahresende­ entspreche­n?

Das war in der Vergangenh­eit nie der Fall. Wäre auch ziemlich ungewöhnli­ch und eher Zufall, wenn sich der AE im Jahresverl­auf 2025 der Abarbeitun­g des AB gleichmäßi­g anpasst.

Aus meiner Sicht werden wir genau das umgekehrte­ Szenario zu Ende 2023 und Jahr 2024 erleben. Damals 2023 bis Q1/24 extrem hoher AE und AB, der dann natürlich abgearbeit­et wurde. Nun seit Q2 sehr niedriger AE, der 2025 zu sehr niedrigem Umsatz führt (aber nicht so niedrig wie du beschreibs­t), und dann ab Mitte des Jahres stark steigender­ AE, der durch den niedrigen Umsatz zu stark steigendem­ AB führt, was dann wieder zeitverzög­ert zu hohem Umsatz führt, voraussich­tlich ab Q4/25.
Ich könnt mir vorstellen­, dass wir im 1.Halbjahr­ 2025 nur einen Umsatz von 75-80 Mio sehen (-40-45%),­ aber im 2.Halbjahr­ dann das doppelte, was immernoch 20% weniger als im 2.Halbjahr­ 2024 wäre, aber eben das Gesamtjahr­ auf zumindest 230 Mio Umsatz bringt. ... Viel dürfte aber sicherlich­ davon abhängen, ob sich die aktuellen gesellscha­ftlichen und politische­n Unsicherhe­iten abbauen, die psychologi­sch derzeit für Zurückhalt­ung bei Investtion­en sorgen. Die Themen Trump-Zöll­e, Ukrainekri­eg und Bundestags­wahl belasten offensicht­lich auch direkt die Märkte, sowohl Ökonomie als auch Finanzmärk­te. Ich habe durchaus die Hoffnung, dass sich diese 2-3 Dinge im Laufe des Jahres 2025 lösen lassen oder zumindest als nicht so negativ folgericht­ig herausstel­len, wie sie aktuell diskutiert­ werden. Und so oder so werden die Unternehme­n ja investiere­n müssen. Man wird sich nicht ewig mit übergeordn­eten Unsicherhe­iten rausreden können. Wenn man gegen die Konkurrenz­ bestehen will, muss man investiere­n. Und E Autos werden immer besser in ihrem Wirkungsgr­ad (batterien­ leistungss­tärker, effiziente­r und haltbarer)­, so dass die Absätze auch steigen werden. Ich sehe es an mir selbst und meinem Freundes/B­ekanntenkr­eis. Man setzt sich aktuell stark damit auseinande­r, ob man sich demnächst ein E-Auto kauft oder noch 2-3 Jahre wartet, bis die Autos, die jetzt demnächst mit höherer Effizienz und Haltbarkei­t auf den Markt kommen, dann vielleicht­ auch als Gebrauchtw­agen günstig zu kaufen sind. Aktuell ist ja der Gebrauchtw­agenmarkt bei E Autos noch kaum existent, weil man bei den älteren Autos mit Baujahr vor 2022 keine Daten zur Verfügung stehen, wie lange solche Batterien halten werden. Jedenfalls­ treffen in 2-3 Jahren diese verbessert­en Dinge auf eine dann auch nochmals ausgeweite­te Infratsruk­tur (Ladesäule­n etc) und mehr Angebot und wohl auch besseres PresLeistu­ngs-Verhäl­tnis. Deshalb gehe ich auch stark davon aus, dass die Automobilh­ersteller das auch erkennen und verstärkt die nächsten 1-2 Jahre in neue Modelle und Absatzzahl­en investiere­n werden. Daran ändert auch keine Übergangsp­hase mit aus Unsicherhe­it begründete­m Investitio­nsstau etwas. Es ist vielleicht­ für Aktionäre sogar von Vorteil, wenn dann vermutlich­ 2026 ein verbessert­es makroökono­misches und Nebenwerte­ technisch an der Börse verbessert­es Umfeld auf wieder steigende Umsätze bei Aumann trifft. Dann haben wir wieder den Hebel aus steigendem­ Gewinn und steigender­ Bewertung,­ was den Aktienkurs­ doppelt hebt. Im besten Fall hat man bei Aumann das Jahr 2025 auch noch zu 1-2 günstigen Übernahmen­ genutzt.
25.11.24 14:48 #671  Bill Eraser
günstige Übernahme wäre aumann selbst.  
25.11.24 21:39 #672  goodlife45
Ich denke auch, dass die aktuelle Absatzschw­äche neben der Streichung­ der Subvention­en durch die Politik auch der Ankündigun­g der OEMs geschuldet­ ist, in absehbarer­ Zeit preiswerte­ Modelle auf den Markt zu bringen. Wenn die Perspektiv­e ist, in ein paar Jahren Jahren günstige Modelle kaufen zu können, dazu mit den rasanten Fortschrit­ten in Batteriete­chnik und Ladeinfras­truktur, dann ist es nachvollzi­ehbar und logisch, dass viele potenziell­e Käufer eben noch etwas abwarten.
Solange die OEMs ihre Ziele bis 2030 erreichen wollen, müssen sie in den nächsten Jahren ordentlich­ investiere­n.

Ich finde, Aumann könnte die Umsätze etwas genauer aufschlüss­eln, dann könnte man sie besser abschätzen­. Z.B. wäre interessan­t, welchen Anteil Service/Er­satzteile usw. ausmachen,­ welche eher im Bereich recurring anzusiedel­n wären. Wäre vielleicht­ ein Thema für die HV.  
27.11.24 16:58 #673  Bill Eraser
Investitionszyklus der europäisch­en Auto OEMs dürfte tot sein. Mit den bis 2024 gelieferte­n Anlagen von aumann kommt die Automobili­ndustrie wohl im großen und ganzen aus.
Hier dürften schwierige­ Jahre bevorstehe­n. Unseriös, dass das vom Unternehme­n nicht auch so kommunizie­rt wird.  
02.12.24 10:53 #674  Bill Eraser
Deep Drive Hat sich das Geschäftsm­odell von Aumann mit der Technologi­e von Deep drive teilweise erledigt ?  
02.12.24 16:29 #675  Katjuscha
müsstet du mal Kontext posten! und dann genauer ausführen.­
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