Windenergie mit massiven Problemen
| eröffnet am: | 07.07.03 19:58 von: | big lebowsky |
| neuester Beitrag: | 25.08.03 10:09 von: | stefan2607 |
| Anzahl Beiträge: | 15 | |
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| davon Heute: | 3 | |
bewertet mit 1 Stern |
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07.07.03 19:58
#1
big lebowsky
Windenergie mit massiven Problemen
Die von mir gefundene Mitteilung ist von Interesse(evtl)sowohl für die bereffenden Aktien-Nordex,Plambeck,Energiekontor etc(bin da nicht so zu Hause)und für die im Talkforum geführte Diskussion über pro und contra.Ich stelle es daher mal hier in`s Börsenforum.
In der neuesten "Zeitschrift für das Versicherungswesen" habe ich zufällig einen interessanten und alarmierenden Bericht gelesen(Ausgabe Nr.11/1.Juni 2003)
"Sanierungsfall Windkraft"
In dem Bericht wird in teilweise dramatischen Worten auf die erheblichen Risiken der Windenergie für die Versicherer(Betriebsausfall,Haftpflicht)eingegangen.Als Folge ergeben sich nicht mehr-oder zu hohen Prämien-versicherbare Risiken für die Windkraftbetreiber.
Zitat: "Nun rächt sich ein Grundfehler der Windkraftbranche.Die meisten hersteller haben nie ein vernünftiges Wartungskonzept aufgestellt.Viele Anteilseigner von Windparkfonds werden sich noch wundern,wenn ihre Erträge plötlich ausbleiben.Meist wurden die Kosten für Versicherungen mit einem kleinen Auzfschlag auf 20 Jahre hochgerechnet.Insgesamt dürfte so manche Prognose nicht aufgehen."
Noch dramatischer sieht es bei den Off-Shore Windparks aus:"Dort gibt es wegen der Risiken praktisch keinen Versicherungsschutz und ohne diesen keine Kredite mehr von der Bank."
Ich fand es interessant,soz.Börsenwissen aus einem anderen Blickwinkel,aber auch allgemein zum ökonomischen Unsinn der Windenergie.
In der neuesten "Zeitschrift für das Versicherungswesen" habe ich zufällig einen interessanten und alarmierenden Bericht gelesen(Ausgabe Nr.11/1.Juni 2003)
"Sanierungsfall Windkraft"
In dem Bericht wird in teilweise dramatischen Worten auf die erheblichen Risiken der Windenergie für die Versicherer(Betriebsausfall,Haftpflicht)eingegangen.Als Folge ergeben sich nicht mehr-oder zu hohen Prämien-versicherbare Risiken für die Windkraftbetreiber.
Zitat: "Nun rächt sich ein Grundfehler der Windkraftbranche.Die meisten hersteller haben nie ein vernünftiges Wartungskonzept aufgestellt.Viele Anteilseigner von Windparkfonds werden sich noch wundern,wenn ihre Erträge plötlich ausbleiben.Meist wurden die Kosten für Versicherungen mit einem kleinen Auzfschlag auf 20 Jahre hochgerechnet.Insgesamt dürfte so manche Prognose nicht aufgehen."
Noch dramatischer sieht es bei den Off-Shore Windparks aus:"Dort gibt es wegen der Risiken praktisch keinen Versicherungsschutz und ohne diesen keine Kredite mehr von der Bank."
Ich fand es interessant,soz.Börsenwissen aus einem anderen Blickwinkel,aber auch allgemein zum ökonomischen Unsinn der Windenergie.
07.07.03 22:40
#2
big lebowsky
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit!
So ist das Börsenboard.Information wird nicht geachtet.Hätte ich eine der genannten Aktien gebasht mit Insiderinformation zu Unterversicherung-wären es mind.20 Postings und 2 grüne gewesen.Hätte ich noch auf einen Onkel,der einen Vorstand der betreffenden Gesellschaft kennt,erfunden...
Ihr im Börsenboard habt meine Aufmerksamkeit nicht verdient.(Ausnahmen gibt es.Die wissen,wer gemeint ist)!
Ihr im Börsenboard habt meine Aufmerksamkeit nicht verdient.(Ausnahmen gibt es.Die wissen,wer gemeint ist)!
07.07.03 22:50
#4
Depothalbierer
Ja, so ist das im Leben, Big L .
Die Leute wollen beschissen werden. Man muß sich nur rechtzeitig darauf einstellen.
wenn Windfonds in sind, muß man eben schnell welche verticken, bevor der Scheiß nicht mehr läuft.
Hat auch gute Seiten: So kann ich wenigstens auch in 10 jahren noch die freie Sicht aufs Meer genießen, bzw. muß auf dem Wasser nicht auch noch irgendwelchen Windspargeln ausweichen.
wenn Windfonds in sind, muß man eben schnell welche verticken, bevor der Scheiß nicht mehr läuft.
Hat auch gute Seiten: So kann ich wenigstens auch in 10 jahren noch die freie Sicht aufs Meer genießen, bzw. muß auf dem Wasser nicht auch noch irgendwelchen Windspargeln ausweichen.
07.07.03 22:57
#5
big lebowsky
Ihr gebt mir den Glauben
an den Sinn eines Börsenboards wieder.Thanx B.L.
08.07.03 01:07
#6
QADSAN
Mass Megawatts Windpower
leider ein OTC Wert
haben sehr eigenartige Gebilde im Programm!
3,3C soll der Strom mit diesen Windkraftdingern kosten!
schauts euch mal an!
QADSAN
haben sehr eigenartige Gebilde im Programm!
3,3C soll der Strom mit diesen Windkraftdingern kosten!
schauts euch mal an!
QADSAN
08.07.03 08:05
#8
big lebowsky
Hast Recht Darki,
besser die neue "Gegenwindverordnung"der Bundesregierung zitieren.Die einzelnen Regelungen stehen noch aus,aber im Kern wird Gegenwind in Deutschland verboten oder besser: unterbunden. Die Regierung plant riesige Windumlenker an den Landesgrenzen,ca.100 Kilometer breit und 120 Metre hoch,die In Bugform eines Schiffes den (Gegen)-Wind von unserem Land abhalten.Das ist dann das Ende der Windenergie.Deutschland wird das erste windfreie Land der Welt.
Politisch und gesellschaftlich sei Gegenwind eins der grössten Probleme,so ein Regierungssprecher.Im Übrigen würde eine windfreie Zone vieles erleichtern: z.B den Aufbau von Luftschlössern,die mangels Verwirbelungen,nicht mehr einstürzen könnten.
Politisch und gesellschaftlich sei Gegenwind eins der grössten Probleme,so ein Regierungssprecher.Im Übrigen würde eine windfreie Zone vieles erleichtern: z.B den Aufbau von Luftschlössern,die mangels Verwirbelungen,nicht mehr einstürzen könnten.
16.07.03 07:50
#9
big lebowsky
Windenwergie auf dem "Förderprüfstand"
n den Wind geschrieben Erneuerbare Energien werden mit Milliardenbeträgen aus öffentlichen Haushalten subventioniert
Berlin. Selbst Gegner haben keine rechten Argumente in der Hand: Windräder, Solarzellen oder Biomassekraftwerke halten die Umwelt sauber und sind Symbole des Hochtechnologiestandortes Deutschland. Doch ohne staatliche Förderung würde wohl keine einzige Kilowattstunde grünen Stroms in den Leitungsnetzen fließen. Die Produktion ist nicht konkurrenzfähig im Vergleich mit traditionellen Kraftwerken. Der Staat beteiligt sich jedoch nicht am Bau und Betrieb solcher Anlagen, er subventioniert den Preis auf ein wettbewerbsfähiges Niveau herunter.
Die Subventionsprogramme selbst liefern inzwischen genug Gründe, diese Wohltaten radikal einzuschränken. So rechnen Geldanleger, die in einen der vielen Fonds für Windkraftwerke investieren, an günstigen Standorten mit Renditen bis zu 20 Prozent. Im Fachdeutsch der Politiker und Verbandsfunktionäre heißt das lediglich „Überförderung“, tatsächlich handelt es sich aber um totale Geldverschwendung. Denn mit weniger ließe sich dasselbe Ergebnis erzielen.
Inzwischen besteht Einigkeit selbst zwischen Gegnern und Befürwortern alternativer Energiequellen, dass mit der Verschwendung Schluss sein muss. Jeder Windradbetreiber bekommt heute 8,9 Cent pro erzeugter Kilowattstunde ausgezahlt – völlig unabhängig davon, ob seine Anlage in einer windreichen Gegend steht und damit rentabler arbeitet oder nicht. Das Geld stammt aus den Abgaben nach dem Erneuerbare-Energiengesetz (EEG). Bei den Stromkunden werden inzwischen zwei Milliarden Euro abkassiert. Tendenz steigend.
Die Betreiber von Braunkohlekraftwerken, denen die Ökostrom-Förderung natürlich ein Dorn im Auge ist, haben errechnet, dass allein die im Jahr 2001 errichteten 2000 Windräder in Deutschland bis zum Ende ihres 20-jährigen Förderzeitraums 8,7 Milliarden Euro aus dem EEG kassieren werden. Das ruft geradezu nach einem radikalen Stopp. Damit nicht genug: In der Branche wird mittlerweile diskutiert, selbst klassische Wasserkraftwerke durch das EEG zu fördern. Kleine Anlagen bekommen ohnehin schon bis zu 7,67 Cent Zuschuss pro Kilowattstunde. Warum also nicht auch die großen Anlagen, wenn sie beispielsweise modernisiert werden? Gefördert werden jedoch auch Anlagen, die Strom und Fernwärme gleichzeitig erzeugen. Diese so genannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kostet die Stromkunden inzwischen fast 700 Millionen Euro. Das Geld kassieren die Energiekonzerne, die solche speziellen Kraftwerke betreiben. Die höchste Förderung bekommen übrigens Betreiber von Solaranlagen: Mit 45,7 Cent pro Kilowattstunde wird der Solarstrom auf Wettbewerbsniveau heruntersubventioniert. Doch bei all diesen Programmen hat Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) nur indirekt die Finger im Spiel. Nicht er, sondern die Stromkunden zahlen die Zeche. Konjunkturexperten sind sich aber einig, dass die radikale Kürzung dieser Milliardenumlage Wachstumskräfte freisetzen wird. Unternehmen würden mehr investieren, Verbraucher mehr konsumieren – und Hans Eichel mehr Steuern kassieren. Dieter Fockenbrock
Berlin. Selbst Gegner haben keine rechten Argumente in der Hand: Windräder, Solarzellen oder Biomassekraftwerke halten die Umwelt sauber und sind Symbole des Hochtechnologiestandortes Deutschland. Doch ohne staatliche Förderung würde wohl keine einzige Kilowattstunde grünen Stroms in den Leitungsnetzen fließen. Die Produktion ist nicht konkurrenzfähig im Vergleich mit traditionellen Kraftwerken. Der Staat beteiligt sich jedoch nicht am Bau und Betrieb solcher Anlagen, er subventioniert den Preis auf ein wettbewerbsfähiges Niveau herunter.
Die Subventionsprogramme selbst liefern inzwischen genug Gründe, diese Wohltaten radikal einzuschränken. So rechnen Geldanleger, die in einen der vielen Fonds für Windkraftwerke investieren, an günstigen Standorten mit Renditen bis zu 20 Prozent. Im Fachdeutsch der Politiker und Verbandsfunktionäre heißt das lediglich „Überförderung“, tatsächlich handelt es sich aber um totale Geldverschwendung. Denn mit weniger ließe sich dasselbe Ergebnis erzielen.
Inzwischen besteht Einigkeit selbst zwischen Gegnern und Befürwortern alternativer Energiequellen, dass mit der Verschwendung Schluss sein muss. Jeder Windradbetreiber bekommt heute 8,9 Cent pro erzeugter Kilowattstunde ausgezahlt – völlig unabhängig davon, ob seine Anlage in einer windreichen Gegend steht und damit rentabler arbeitet oder nicht. Das Geld stammt aus den Abgaben nach dem Erneuerbare-Energiengesetz (EEG). Bei den Stromkunden werden inzwischen zwei Milliarden Euro abkassiert. Tendenz steigend.
Die Betreiber von Braunkohlekraftwerken, denen die Ökostrom-Förderung natürlich ein Dorn im Auge ist, haben errechnet, dass allein die im Jahr 2001 errichteten 2000 Windräder in Deutschland bis zum Ende ihres 20-jährigen Förderzeitraums 8,7 Milliarden Euro aus dem EEG kassieren werden. Das ruft geradezu nach einem radikalen Stopp. Damit nicht genug: In der Branche wird mittlerweile diskutiert, selbst klassische Wasserkraftwerke durch das EEG zu fördern. Kleine Anlagen bekommen ohnehin schon bis zu 7,67 Cent Zuschuss pro Kilowattstunde. Warum also nicht auch die großen Anlagen, wenn sie beispielsweise modernisiert werden? Gefördert werden jedoch auch Anlagen, die Strom und Fernwärme gleichzeitig erzeugen. Diese so genannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kostet die Stromkunden inzwischen fast 700 Millionen Euro. Das Geld kassieren die Energiekonzerne, die solche speziellen Kraftwerke betreiben. Die höchste Förderung bekommen übrigens Betreiber von Solaranlagen: Mit 45,7 Cent pro Kilowattstunde wird der Solarstrom auf Wettbewerbsniveau heruntersubventioniert. Doch bei all diesen Programmen hat Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) nur indirekt die Finger im Spiel. Nicht er, sondern die Stromkunden zahlen die Zeche. Konjunkturexperten sind sich aber einig, dass die radikale Kürzung dieser Milliardenumlage Wachstumskräfte freisetzen wird. Unternehmen würden mehr investieren, Verbraucher mehr konsumieren – und Hans Eichel mehr Steuern kassieren. Dieter Fockenbrock
24.08.03 19:23
#10
big lebowsky
Up für Stefan 2067
na,ob Deine Empfehlung so greift? Ich wünsche es Dir,bin aber selbst nicht investiert.
24.08.03 19:38
#11
stefan2607
@big lebowsky
so wie Du andere Trader schon sehr mutig und kritisch beurteilst,
wirst Du mich nicht als Pusher kennengelernt haben,
ich bin rein zufällig in ENERGIEKONTOR investiert und ich glaube,
daß die Aktie mehr als unterbewertet ist.
Dein Thema hat mich sehr interessiert und ich glaube mit der Aktie
nicht nur ein gutes Investment (12% Dividende) sonder auch ein reines Gewissen zu haben.
wirst Du mich nicht als Pusher kennengelernt haben,
ich bin rein zufällig in ENERGIEKONTOR investiert und ich glaube,
daß die Aktie mehr als unterbewertet ist.
Dein Thema hat mich sehr interessiert und ich glaube mit der Aktie
nicht nur ein gutes Investment (12% Dividende) sonder auch ein reines Gewissen zu haben.
24.08.03 20:00
#12
stefan2607
Wenn diese Aktie in Zukunft nicht steigt....
| ![]() |
........hol ich mir ein Sparbuch bei der SPASSKASSE
Bollinger-Signal : strong buy
RSI : unter 20% ab 30% strong buy !!!
24.08.03 20:16
#13
sard.Oristaner
Grün von mir - meiner Meinung
nur kurzer Zock bei einer Kurskorrektur. Da ist z.Z. der Wind aus den Segeln .....
Hier wären mal Sturmnachrichten nötig. Mehr sog i nid.
s.o.
Hier wären mal Sturmnachrichten nötig. Mehr sog i nid.
s.o.
24.08.03 22:03
#14
big lebowsky
@ Stefan 2607 und sard.Oristaner
Danke für die anregenden Hinweise. Ich werde mir die einschlägigen Werte mal ansehen.Die Internetwerte sind ja auch alle verprügelt worden,aber einige Geschäftsmodelle scheinen sich durchzusetzen und die Aktien hypen.
Wenn ich etwas interessantes zu dem Thema finde,stelle ich es ein.Hat jedenfalls Spass gemacht(gestern und heute)und viele Erkenntnisse gebracht.
Ciao B.L.
Wenn ich etwas interessantes zu dem Thema finde,stelle ich es ein.Hat jedenfalls Spass gemacht(gestern und heute)und viele Erkenntnisse gebracht.
Ciao B.L.
25.08.03 10:09
#15
stefan2607
28.08. kommen Zahlen
Am Donnerstag sollte der Wettergott den Anlegern der gebeutelten Windenergiebranche mit einer frischen Brise etwas Hoffnung machen. EnergieKontor (531350), der designierte TecDAX-Absteiger Nordex (587357) - mit minus 4,95% Spitzenreiter bei den TecDAX-Losern - und Umweltkontor (760810) haben mittlerweile sogar das Wetter gegen sich. Ob Rücken-, Gegenwind oder Flaute, - darüber wird am Dienstag der Geschäftsklima-Index des ifo-Instituts Aufschluss geben.





