PATRIZIA Immobilien
| eröffnet am: | 07.03.06 10:58 von: | BackhandSmash |
| neuester Beitrag: | 31.03.26 18:15 von: | fellloses.Papppferd. |
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die PATRIZIA Immobilien AG hat den Gang an die Börse im ersten Halbjahr angekündigt. Konsortialführer seien die Deutsche Bank , JP Morgan und Sal.Oppenheim, teilte das Immobilienunternehmen am Dienstag in Augsburg mit und bestätigte damit die seit einigen Tagen kursierenden Gerüchte über die Börsenpläne des Unternehmens. Zum genauen Zeitplan werde es in den kommenden zwei bis drei Wochen nähere Informationen geben, hieß es. Für den Emissionserlös gab es nach Angaben eines Sprechers noch keine festgelegte Zielgröße. Am Markt kursieren indes Spekulationen, das Volumen könnte 500 Millionen Euro betragen - damit wäre der Börsengang einer der größten in diesem Jahr in Deutschland.
Aktien von PATRIZIA Immobilien sollen im Prime Standard, dem am stärksten regulierten Marktsegment der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Mit dem Erlös aus dem Privat Public Offering (IPO) sollen die beiden Geschäftsbereiche Investments und Services ausgebaut werden. Es sollen sowohl Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie aus dem Bestand der Altaktionäre angeboten werden - über das Verhältnis gibt es nach Angaben des Sprechers noch keine Entscheidung. Geplant ist ein öffentliches Angebot in Deutschland sowie Privatplatzierungen bei institutionellen Anlegern im Ausland.
PATRIZIA ist nach eigenen Angaben fast ausschließlich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig, insbesondere im Bereich der Wohnimmobilien. Im Geschäftsjahr 2005 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben den Umsatz um 33,2 Prozent von 74,7 Mio. Euro auf 99,5 Mio. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBITDA) verdoppelte sich von 12,5 Mio. Euro auf 26,4 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss des Konzerns stieg auf 16,6 Mio. Euro im Jahr 2005 nach 4,4 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Investmentbanken halten nach Medienangaben die italienische Pirelli Real Estate als am ehesten mit PATRIZIA für vergleichbar. Auf dem deutschen Markt steht die Gesellschaft im Wettbewerb mit der soeben in den M-Dax aufgenommenen Vivacon sowie mit Colonia Real Estate und der IVG Immobilien ./sc/sk
Quelle: dpa-AFX
Leider sind die meisten Meldungen hierüber hinter einer Bezahlschranke bis auf einen spanischen Artikel, den ich hier auszugsweise in seiner Google-Übersetzung wiedergebe:
PATRIZIA, ein führender Partner für globale Immobilienanlagen, und Revive Fund Management,
eine zertifizierte Risikokapitalgesellschaft mit konsolidierter Präsenz im Wohnungssektor
aus den Benelux-Ländern haben ein neues Joint Venture mit dem Ziel gegründet, 75 Millionen
Euro Kapital für den Bau ökologisch und sozial nachhaltiger Wohngebäude
für den bezahlbaren Wohnungsbausektor in den Benelux-Ländern.
....
Das Joint Venture wird sich auf die Umwandlung ungenutzter und veralteter Bürogebäude in Wohnimmobilien konzentrieren....in Mehrfamilienhäuser, um dem gravierenden Mangel an hochwertigem Wohnraum auf der ganzen Welt entgegenzuwirken....Das verwaltete Vermögen soll bis 2030 die Marke von 100 Milliarden Euro erreichen.
Marleen Bekker, Fondsmanagerin von PATRIZIA Sustainable Communities, sagt: "...Unser Ziel ist es, 7.500 Menschen in Sozialwohnungen und bezahlbarem Wohnraum unterzubringen."...
https://directo.intereconomia.com/#!!/noticia/...cinas-20250109-1006/
https://www.patrizia.ag/de/news-detail/...ktur-expertin-janin-soeder/
https://www.ariva.de/news/...trizia-verschiebt-zahlenvorlage-11546477
https://ir.patrizia.ag/de/news-publikationen/...-035-eur-je-aktie-vor
Derweil fielen die Gebühreneinnahmen 2024 um fast 16 Prozent auf 264 Millionen Euro. Alleine die Verwaltungsgebühren gingen um neun Prozent auf 228 Millionen Euro zurück. Das verwaltete Vermögen schrumpfte um 1,5 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr soll es auf 58 Milliarden bis 62 Milliarden Euro wachsen. Dabei geht der Patrizia-Vorstand von einem günstigeren Marktumfeld aus. Die größere Nachfrage nach Investitionen in Immobilien und Infrastruktur sollte zu einem höheren Investitionsvolumen führen, hieß es.
Die Zahlen sind nach Einschätzung von Analyst Philipp Kaiser vom Analysehaus Warburg Research solide ausgefallen. So liege das operative Ergebnis (Ebitda) sowohl über seiner Annahme als auch über der Konsensschätzung. Die Prognosen für das laufende Jahr sprechen laut Analyst Andre Remke von der Baader Bank für eine Stabilisierung auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
Unter dem Strich schrieb der Konzern 2024 nach einem Verlust im Vorjahr wieder einen Gewinn. Der Vorstand schlägt für 2024 eine Dividende von 35 Cent je Aktie vor. Das wäre ein Cent mehr als im Vorjahr und die siebte Erhöhung seit Beginn der Zahlungen im Geschäftsjahr 2017.
Der Immobilien-Vermögensverwalter hatte wegen eines Änderungsbedarfs an seiner Bilanz die Vorlage der Gesamtjahreszahlen verschoben. Der Geschäftsbericht soll am 10. April veröffentlicht werden.
Quelle: dpa-AFX
Da die SPD die Mietpreisbremse auf Jahre festzurrt, werden Immobilien-Investitionen wohl eher nicht in den Wohnungsbaumarkt abfliessen, sondern in die TOP-Geschäftslagen, für die Patrizia steht (Stichworte Digitalisierung, Modernisierung).
Logistik in Italien, modern und langfristig vernietet
https://www.patrizia.ag/de/news-detail/...ch-ankaeufe-in-der-toskana/
sowie "Smart-City" : digitale öffentliche Beleuchtung, Verkehrsmanagement, Internet of Things...
https://www.patrizia.ag/de/news-detail/...t-riccardo-amoroso-als-ceo/
https://ir.patrizia.ag/de/news-publikationen/...bjahresfinanzberichte
https://www.ariva.de/news/...arkurs-marktumfeld-bessert-sich-11633548
https://ir.patrizia.ag/de/news-publikationen/...statkraft-in-norwegen
https://ir.patrizia.ag/de/news-publikationen/...io-euro-fuer-renergia
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...istische-prognosen-2025
Die Nachricht, dass zumindest von ´26 bis ´29 jeweils 49 Mio € als Gewinnbeteiligung aus dem sog. Dawonia-Fonds ausgezahlt wird, sorgte heute für einen abrupten Anstieg der Aktie.
https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/...ia-se-de000pat1ag3/68416022
Der Dawonia-Fonds hat seinen Ursprung 2013 in der Übernahme einer über 90%igen Aktenmehrheit an der GBW Ag (ehemals Dawonia) von der BayernLB (Quelle Wikipedia) , damals fast 31000 Wohnungen. https://www.bayerische-staatszeitung.de/...n-bestand.html#topPosition Weitere Pakete und schließlich ein Sqeeze-Out-Verfahren führten noch 2013 zur 100%igen Übernahme. (Quelle: Geschäftsbericht 2013)
https://ir.patrizia.ag/de/news-publikationen/...icheranlagen-in-etzel
EBITDA: 63,0 Mio. EUR (2024: 46,5 Mio. EUR),
Verwaltungsgebühren: 233,4 Mio. EUR (2024: 228,4 Mio. EUR),
Aufwandsposten (- 10,2%): 224,8 Mio. EUR (2024: 250,2 Mio. EUR),
Konzernjahresüberschuss: 16,4 Mio. EUR (2024: 2,4 Mio. EUR),
operativer Cashflow: 57,6 Mio. EUR (2024: 12,6 Mio. EUR),
Dividende pro Aktie: 0,36 EUR (2024: 0,35 EUR)
https://ir.patrizia.ag/de/news-publikationen/...r-dividende-pro-aktie
PATRIZIA hat ein Joint Venture zum Wohnungsneubau an attraktiven Standorten in Berlin gegründet. Das angestrebte Gesamtentwicklungsvolumen beläuft sich auf bis zu 500 Millionen Euro.
Das Joint Venture mit dem Berliner Entwickler Cosimo Investment Group sieht zunächst die Entwicklung von 2.000 Wohneinheiten in den kommenden Jahren vor, wobei PATRIZIA 200 Millionen Euro Eigenkapital bereitstellt.
https://ir.patrizia.ag/de/news-publikationen/...cosimo-investment-auf
2025 2024
EBITDA: 63.023 46.544 + 35,4%
EBIT: 35.325 11.174 + 216,1%
EBT: 17.893 3.411 + 424,6%
bei gleichzeitig deutlichem Abbau der Verbindlichkeiten:
Netto-Eigenkapitalquote 73,6% 68,6% 5 PP
Langfristige Verbindlichkeiten 413.633 430.777 - 4,0%
Kurzfristige Verbindlichkeiten 125.394 180.021 -30,3%
Unsere finanzielle Lage als Konzern bleibt mit einer Netto-Eigenkapitalquote von 73,6% und einer frei verfügbaren Liquidität von über 100 Mio. EUR weiterhin stark. Der operative Cashflow verbesserte sich im Jahr 2025 deutlich auf 56,7 Mio. EUR nach 12,6 Mio. EUR im Vorjahr, was auf die starke operative Leistung und ein aktives Working Capital Management
zurückzuführen ist.
