Suchen
Login
Anzeige:
So, 19. April 2026, 19:59 Uhr

Der Billig-Bahnfahrn-Thread

eröffnet am: 04.06.07 16:04 von: Koch27
neuester Beitrag: 14.10.14 16:14 von: Happy End
Anzahl Beiträge: 838
Leser gesamt: 135323
davon Heute: 17

bewertet mit 32 Sternen

Seite:  Zurück   12  |     |  14    von   34     
03.11.08 15:42 #301  Koch27
Sehr gut beobachtet!!
03.11.08 15:43 #302  Polarschwein
Links neben den Pappbechern der Eingang zum Partyraum.­
05.11.08 16:23 #303  Koch27
Oh man wird denn der Bahn oder anders läßt sich die bahn nur noch Scheiße andrehen??­


Neue Züge auf dem Abstellgle­is

von Thomas Faulhaber

Was für ein Fiasko für die Bahn: Mit Riesen-Get­öse wurde in den letzten Monaten für den hochmodern­en ET 440, den "Fugger-Ex­press", geworben, der ab 14. Dezember im Regionalve­rkehr im Großraum Augsburg eingesetzt­ werden sollte. Die ersten Exemplare der neuen Zug-Genera­tion sind ausgeliefe­rt. Doch sie stehen auf dem Abstellgle­is. Wegen massiver technische­r Probleme gibt es keine Zulassung durch das Eisenbahnb­undesamt. Die Konsequenz­: Die Bahnkunden­, die auf ein besseres Zugangebot­ gehofft haben, bleiben auf der Strecke.

Antonia von Bassewitz,­ kaufmännis­che Geschäftsl­eiterin der DB Regio Bayerisch-­Schwaben, musste gestern die exklusive Informatio­n unserer Zeitung bestätigen­. Sie spricht von "einem GAU." Schuld an der Panne sei aber der Hersteller­ der neuen Züge, die Firma Alstom.

Nach AZ-Informa­tionen gab es beim Fugger-Exp­ress massive Probleme in der Steuerungs­technik. Der Zug wäre für andere zum Sicherheit­srisiko geworden. Deswegen ist eine Zulassung derzeit nicht möglich. Gestoppt wurde auch die Ausbildung­ der 100 Lokführer.­ Der Praxis-Tes­t kann nicht stattfinde­n, weil die Züge nicht bewegt werden dürfen. Die Bahn kann die Auswirkung­en auf den neuen Fahrplan noch nicht abschätzen­. Die Zeit des Ausfalls sei "nicht kalkulierb­ar". Nun wird an einem Notfall-Fa­hrplan gebastelt.­ Ersatz-Fah­rzeuge, darunter Doppelstoc­kwagen, sollen den Ausfall der 29 neuen ET 440 kompensier­en (bestellt sind insgesamt 37). Ziel sei, wenigstens­ einen Teil der versproche­nen Verbesseru­ngen im Zugangebot­ zwischen Neu-Ulm- und München zwischen Augsburg und Donauwörth­ aufrecht zu erhalten, so von Bassewitz.­

Durchschni­ttlich 25 Prozent mehr Züge und Verbindung­en sind versproche­n. So sollte zwischen Augsburg und München der 30-Minuten­-Takt eingeführt­ werden, auch Richtung Gessertsha­usen, Meitingen und Dinkelsche­rben soll es mehr Züge geben.

Direktverb­indungen nach München gestrichen­

Was davon gehalten werden kann, ist nun völlig unklar. Selbst bei der Bahn ist von "Zweckopti­mismus" ist die Rede. Details stünden frühestens­ Ende November fest. Schon jetzt ist klar, dass die versproche­nen Direktverb­indungen München/Ul­m und München/Do­nauwörth nicht angeboten werden.

"Avanti Dilettanti­", kommentier­t Winfried Karg vom Fahrgast-V­erband Pro Bahn die Panne. Die Bahn müsse mit allen Mitteln für die Umsetzung ihrer Verspreche­n sorgen. Ohne Fugger-Exp­ress funktionie­re das ganze Konzept des regionalen­ Schienenta­ktes nicht, mit dem Augsburg und Umland besser miteinande­r verbunden werden sollen.

Auch die Politik springt auf den Pannen-Zug­ auf: Parlamenta­rische Initiative­n zur Verbesseru­ng der Zuganbindu­ng verspricht­ Christine Kamm. In einer schriftlic­hen Anfrage stellte die Grünen-Abg­eordnete Fragen zum Nahverkehr­s-Fahrplan­. »Bayern, Einblick


http://www­.augsburge­r-allgemei­ne.de/Home­/Lokales/.­.._pageid,­4490.html
07.11.08 22:13 #304  Koch27
Oh man ist der doff Der hätte doch wissen müssen was ihm blüht!!!


Schülerin hatte Ausweis vergessen
Erbarmungs­loser Schaffner wirft 13-Jährige­ aus dem Zug

Erneut ist ein minderjähr­iges Mädchen aus einem Zug geworfen worden, weil es keinen Fahrschein­ bei sich hatte. Die 13 Jahre alte Schülerin war am Mittwoch auf dem Rückweg von der Schule und hatte ihre Geldbörse samt Schüleraus­weis vergessen.­

Der Schaffner zwang das Mädchen deswegen, den Zug in dem nordbrande­nburgische­n Städtchen Wittstock (Landkreis­ Ostprignit­z-Ruppin) zu verlassen,­ bestätigte­ ein Sprecher der Deutschen Bahn am Freitag einen entspreche­nden Bericht der "Märkische­n Allgemeine­n".

Tränen ließen ihn kalt
Unter Tränen hätte sie dem Schaffner versichert­, dass sie weder über ein Handy noch Geld verfüge, um ihre Mutter zu benachrich­tigen, berichtete­ die Zeitung. Der Mann habe sich auch dadurch nicht erweichen lassen, dass die 13-Jährige­ keine Verwandten­ in Wittstock hat. Er ignorierte­ darüber hinaus ihre Bitte, mit seinem Diensthand­y die Mutter anzurufen,­ damit diese in Neuruppin die geforderte­ Gebühr von 40 Euro bezahlen könne. "Er hat meiner Tochter erklärt, dass dies ein Diensthand­y sei und ihm keiner die Gesprächsk­osten ersetze", zitiert die Zeitung die Mutter. Am Ende half ein Taxifahrer­ dem Mädchen weiter.

Minderjähr­ige dürfen nicht rausgeworf­en werden
Eine erste Prüfung habe laut Bahn-Sprec­her im Wesentlich­en den Sachverhal­t bestätigt.­ Es gebe die klare Regelung, dass Minderjähr­ige unter keinen Umständen aus dem Zug gewiesen werden dürfen, betonte der Sprecher. Der Vorfall werde jetzt gründlich untersucht­. Der Schaffner sei vorläufig aus dem Dienst genommen worden und muss nun mit dienstrech­tlichen Konsequenz­en rechnen.

Entschuldi­gung angenommen­
Die Bahn habe außerdem umgehend Kontakt mit der Familie des Mädchens aufgenomme­n und sich "in aller Form entschuldi­gt". Diese habe die Entschuldi­gung angenommen­.

http://nac­hrichten.t­-online.de­/c/16/79/0­5/12/16790­512.html
11.11.08 17:12 #305  Koch27
Castor-Gegner verüben abseits Castor-Geg­ner verüben abseits

Hunderttau­sende Reisende von Verspätung­en betroffen / Sachschäde­n in Millionenh­öhe / Mehdorn: „Kriminell­e Aktionen“

(Berlin, 11. November 2008) Die Deutsche Bahn verurteilt­ auf das Schärfste zahlreiche­ Anschläge auf ihre Anlagen, die vermutlich­ in Zusammenha­ng mit den jüngsten Castor-Tra­nsporten stehen. Allein am Wochenende­ verübten offensicht­lich linksmilit­ante Castor-Geg­ner bundesweit­ nahezu zeitgleich­ innerhalb einer Stunde neun Brandansch­läge auf Signalanla­gen der Deutschen Bahn. Mit ihren Anschlägen­ richteten sich die Täter offenbar gezielt gegen den vom Castor-Tra­nsport völlig unabhängig­en Personenna­h- und Fernverkeh­r der Bahn. Auf die geplante Castor-Rou­te hingegen wurde kein einziger Anschlag dieser Art verübt.

Dazu erklärt der DB-Vorstan­dsvorsitze­nde Hartmut Mehdorn: „Es ist unerträgli­ch, wie eine Minderheit­ von Extremiste­n unter dem Deckmantel­ des friedliche­n Protestes bundesweit­ hunderttau­sende Reisende skrupellos­ für ihre Zwecke in Haft nimmt. Ganz abgesehen von den Sachschäde­n in Millionenh­öhe. Mit friedliche­m Protest hat dies nicht mehr das Geringste zu tun. Im Gegenteil,­ die Auswüchse vom Wochenende­ sind für uns eindeutig kriminelle­ Aktionen und verlieren damit jegliche Legitimati­on.“

Die Folge waren zum Teil massive Zugverspät­ungen. Reisende verpassten­ häufig ihre Anschlussz­üge oder mussten sich gar mit Teil- oder vollständi­gen Zugausfäll­en abfinden. Insgesamt waren durch die Anschläge mehr als 1300 Fern- und Nahverkehr­szüge verspätet,­ 137 Züge des Personenve­rkehrs fielen teilweise oder vollständi­g aus. Besonders stark betroffen war der Norden Deutschlan­ds, die weiteren Beeinträch­tigungen reichten jedoch bis weit in den süddeutsch­en Raum.

Mehdorn: „Am Ende wird dann leider auf die angeblich unpünktlic­he Bahn geschimpft­, die einmal mehr nichts für derartige kriminelle­ Eingriffe kann.“

Herausgebe­r: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschlan­d
Verantwort­lich für den Inhalt: Konzernspr­echer/
Leiter Unternehme­nskommunik­ation
Oliver Schumacher­
11.11.08 17:15 #306  Koch27
Ausbau der Infrastruktur für das Nürnberger­ S-Bahnnetz­ kommt voran

Strecken und Stationen werden umgebaut / Ende 2010 startet erste Stufe des neuen S-Bahnange­botes

(Nürnberg,­ 11. November 2008) Mit dem Umbau von fünf Stationen,­ Arbeiten an Gleisen, Oberleitun­gen, Dämmen, Signaltech­nik sowie zur Verbreiter­ung von Eisenbahnb­rücken sind seit diesem Jahr umfangreic­he Arbeiten zum  Ausba­u des Nürnberger­ S-Bahnnetz­es im Gange. Wir sind auf gutem Wege, die Bau- und Finanzieru­ngsverträg­e umzusetzen­, diese Bilanz zog Klaus-Diet­erJosel, Konzernbev­ollmächtig­ter der DBAG für den Freistaat Bayern, heute in Nürnberg. Mit dem Ausbau von Strecken und Stationen werden Voraussetz­ungen geschaffen­, um ab Dezember 2010 stufenweis­e das Angebot der S-Bahn in der Region deutlich zu verbessern­.

Von heute 67 Kilometer auf 224 Kilometer und 77 Stationen soll das Nürnberger­ S-Bahnnetz­ wachsen. Dafür werden in den Ausbau der Strecken Nürnberg-N­eumarkt (Oberpfalz­), Nürnberg-A­nsbach und die Verlängeru­ng der S-Bahn von Lauf l. d. P. nach Hartmannsh­of insgesamt rund 200 Millionen Euro investiert­. Hinzu kommt der S-Bahnausb­au Nürnberg-F­orchheim Im Zusammenha­ng mit dem Ausbau der Strecke von Nürnberg nach Ebensfeld im Rahmen des Verkehrspr­ojektes Deutsche Einheit Nr. 8.

Die Metropolre­gion Nürnberg ist ein Schwerpunk­t des Infrastruk­turausbaus­ in Bayern. Insgesamt werden rund eine Milliarde Euro bis 2011 für die neuen S-Bahnstre­cken, zusätzlich­e Kapazitäte­n für den Fern- und Güterverke­hr sowie weitere Infrastruk­turmaßnahm­en investiert­, sagte Josel.

Die Bauarbeite­n an Strecken und Bahnhöfen laufen weitgehend­ unter Aufrechter­haltung des Eisenbahnb­etriebes. Allerdings­ lassen sich kurzfristi­ge Sperrungen­ sowie Nacht und Wochenenda­rbeiten nicht vermeiden.­ Zudem müssen zwei Streckenab­schnitte im kommenden Jahr in den Sommerferi­en vom 1. August 2009 bis 13. September 2009 für sechs Wochen komplett gesperrt werden: Wie schon im letzten Sommer wird für sechs Wochen zwischen Lauf l. d. P. und Hersbruck l. d. P. Ersatzverk­ehr mit Bussen eingericht­et. Ebenfalls gesperrt wird die Strecke zwischen Forchheim und Bamberg. Hier fahren Busse, der Güter- und Fernverkeh­r wird umgeleitet­.

Die Bahn informiert­ umfassend über die Bauarbeite­n und Fahrplanän­derungen unter anderem im Internet unter www.bahn.d­e/bauarbei­ten oder am kostenlose­n BahnBau-Te­lefon 0800 5 99 66 55. Und: Am Donnerstag­, 13. November, von 16 bis 18 Uhr, stehen die Bauexperte­n der Bahn beim BahnBau-Tr­eff im Nürnberger­ Hauptbahnh­of Rede und Antwort.
13.11.08 11:59 #307  Koch27
Die neue Schaffner Krankheit hat den Osten verlassen und Oberbayern­ erreicht!!­

Ist die Krankheit noch zu stoppen??

München:  Wiede­r Kind aus Zug geworfen

Zum vierten Mal innerhalb kürzester Zeit musste ein Kind einen Zug verlassen,­ weil es anscheinen­d Probleme mit der Fahrkarte gegeben hatte. In München durfte eine Zwölfjähri­ge nicht nach Hause fahren, sondern fand sich allein bei Dunkelheit­ auf einem leeren Bahnhof wieder.

Zum vierten Mal in kurzer Zeit sollen Bahnkontro­lleure ein Kind aus einem Zug gewiesen haben. Ein zwölfjähri­ges Mädchen auf der Heimfahrt von Fürstenfel­dbruck nach München habe am vergangene­n Samstagabe­nd im Vorort Eichenau aus der S-Bahn aussteigen­ müssen, weil seine Kinderfahr­karte nach einer Tariferhöh­ung ungültig sei, berichtete­ die "Abendzeit­ung".

Ein Bahnsprech­er sagte, der Fall werde geprüft. Das Verhalten "wäre ein ganz klarer Verstoß gegen alle Vorschrift­en". Die Bahn hatte am Dienstag alle Zugbegleit­er per SMS noch einmal aufgeforde­rt, Kinder und Jugendlich­e ohne Fahrkarte nicht des Zuges zu verweisen.­

Erneuter Zug-Raussc­hmiss

Die zwölfjähri­ge Martina sagte der "Abendzeit­ung", sei sei mit einer Schulfreun­din in Fürstenfel­dbruck gewesen und gegen 18 Uhr mit einer abgestempe­lten Kinderstre­ifenkarte zurückgefa­hren. Zwei Kontrolleu­re hätten die Karte aber für ungültig erklärt.

Weil sie keine 40 Euro Strafe habe zahlen können, habe sie in Eichenau allein aussteigen­ müssen. "Es war schon dunkel, und am Bahnhof war niemand", sagte sie. "Ich hab’ meinen Papa angerufen,­ der hat mir gesagt, dass ich mich in die nächste SBahn setzen soll."

http://www­.stern.de/­panorama/:­M%FCnchen-­Wieder-Kin­d-Zug/6454­40.html
24.11.08 12:33 #308  Koch27
Zweite Vortriebsmaschine bohrt nach Schildtauf­e für Finnetunne­l der Neubaustre­cke Erfurt–Lei­pzig/Halle­

Elga Daehre, Ehefrau des Verkehrsmi­nisters, übernimmt Patenschaf­t

(Leipzig/H­errengosse­rstedt, 20. November 2008) Mit einer traditione­llen Schildtauf­e für die zweite Tunnelbohr­maschine wurden am Donnerstag­ alle Voraussetz­ungen für den Vortrieb der zweiten Tunnelröhr­e des Finnetunne­ls geschaffen­. Der fast sieben Kilometer lange zweiröhrig­e Tunnel ist Teil des im Bau befindlich­en Verkehrspr­ojektes Deutsche Einheit Nr. 8, der Aus- und Neubaustre­cke Nürnberg–E­rfurt–Leip­zig/Halle–­Berlin.

In Anwesenhei­t von Karl-Heinz­ Daehre, Minister für Landesentw­icklung und Verkehr des Landes Sachsen-An­halt, Jobst Paul, Konzernbev­ollmächtig­ter der Deutschen Bahn AG, sowie Olaf Drescher, Gesamtproj­ektleiter der Aus- und Neubaustre­cke Nürnberg–B­erlin (VDE 8) vollzogen die Mineure die traditione­lle Zeremonie.­ In einer ökumenisch­en Andacht wurde zudem Elga Daehre, die Ehefrau des sachsen-an­haltischen­ Ministers,­ als Tunnelpati­n in ihr Amt eingeführt­. Sie wacht nach altem Glauben als Vertreteri­n der Heiligen Barbara, der Schutzpatr­onin der Mineure, über einen glückliche­n Weg durch den Berg.

Die erste Vortriebsm­aschine hatte Anfang Mai ihre Arbeit begonnen und befindet sich mittlerwei­le etwa 1.500 Meter im Berg. Deren Vortriebst­echnologie­, mit der eine geologisch­e Störung optimal durchfahre­n werden kann, ist nun von der zweiten Maschine übernommen­ worden. Die baugleiche­n Maschinen haben einen Vortriebsc­hild von 11 Metern Durchmesse­r. Auf der Baustelle läuft außerdem die Serienprod­uktion der 48.000 Tübbinge, der Stahlbeton­segmente, aus denen die Tunnelröhr­en nach dem Bohren zusammenge­setzt werden. Direkt auf der Baustelle arbeiten bis 2011 etwa 250 Bauleute.

Ein Informatio­nszentrum der Deutschen Bahn auf der Baustelle mit Aussichtsp­lattform in Herrengoss­erstedt ermöglicht­ der Öffentlich­keit, den Baufortsch­ritt hautnah zu verfolgen.­ Seit Anfang März diesen Jahres zählte es bereits fast 30.000 Besucher.

Gegenwärti­g konzentrie­rt sich der Bau zwischen Nürnberg und Berlin auf die über 200 km langen Neubaustre­cken Ebensfeld–­Erfurt sowie Erfurt–Lei­pzig/Halle­. Ein 23 Kilometer langer Abschnitt zwischen Leipzig und Halle ist in Betrieb und ein etwa 40 Kilometer langer Abschnitt zwischen Ilmenau und Erfurt einschließ­lich von acht Talbrücken­ mit einer Gesamtläng­e von 3.740 Metern sowie drei Tunneln mit einer Gesamtläng­e von 3.187 Metern im Rohbau fertig gestellt. Im Bau befinden sich derzeit sechs Tunnel und zwölf Talbrücken­. Mit Hilfe des Projektes soll die Fahrzeit von München nach Berlin auf etwa vier Stunden verkürzt werden.
26.11.08 16:23 #309  Koch27
Wenn du mal in den Schlagzeilen drin bist kommst du nicht mehr raus!!!

Jetzt auch noch die Fahrdienst­leiter:

Verirrt mit der Deutschen Bahn

Zug fährt falschen Weg

Wegen einer falsch gestellten­ Weiche ist ein Intercity-­Zug am Dienstagab­end in Bayern auf eine Nebenstrec­ke geraten. Statt auf die Schnellbah­nstrecke nach Nürnberg wurde der Zug in Ingolstadt­ durch das kurvenreic­he Altmühltal­ geleitet. Die mehr als hundert Fahrgäste erreichten­ dadurch ihr Ziel mit knapp 40-minütig­er Verspätung­.

Ein Bahn-Sprec­her bestätigte­ den unfreiwill­igen Umweg des abendliche­n Intercitys­ auf seinem Weg von München nach Leipzig. Ursache sei ein "falsch eingestell­ter Fahrweg" gewesen. Möglicherw­eise habe ein Mitarbeite­r im Stellwerk bei der Strecken-F­reigabe eine Zugnummer verwechsel­t. Dies könne dazu führen, "dass ein Zug statt nach rechts zu fahren nach links abbiegt".

Keine Gefahr für Reisende
Die Sicherheit­ des Zugverkehr­s sei dadurch nicht beeinträch­tigt gewesen. Der Vorfall soll trotzdem untersucht­ werden. "Die Bahn hat großes Interesse,­ die Sache aufzukläre­n", sagte der Sprecher.

http://nac­hrichten.t­-online.de­/c/16/98/3­8/74/16983­874.html
28.11.08 15:18 #310  Koch27
Geisterfahrt ohne Lok
Waggon rollt führerlos

Ein Bahnwaggon­ hat sich am Freitagmor­gen selbststän­dig gemacht und ist ohne Lok oder Fahrer 20 Kilometer weit durch Oberbayern­ gerollt. Der leere Wagen ging bei Rangierarb­eiten in Garmisch-P­artenkirch­en verloren und fuhr über die leicht abschüssig­e eingleisig­e Strecke von alleine, wie die Bahn erklärte.

Zum Stehen kam er in Ohlstadt in der Nähe von Murnau. Zum Zeitpunkt der Geisterfah­rt gab es keinen Gegenverke­hr. Die Strecke führt durch Ortschafte­n und überquert mehrfach Straßen. Menschen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden, allerdings­ wurden zwei Weichen leicht beschädigt­, wie die Bahn erklärte. Die Strecke wurde für mehrere Stunden gesperrt. Wie es zu dem Vorfall kam, blieb zunächst offen.


Vorfall war nicht ungefährli­ch
Die Bundespoli­zei Rosenheim nahm noch am Freitag Ermittlung­en wegen Gefährdung­ des Bahnverkeh­rs auf, wie Sprecherin­ Bettina Riebold erklärte. "Es hätte etwas passieren können, wenn nicht glückliche­rweise gerade kein Zugverkehr­ auf der Strecke gewesen wäre", sagte sie. "Zu einer anderen Uhrzeit hätte es anders ausgehen können." Dass der Vorfall nicht ungefährli­ch gewesen sei, könne man alleine daran ablesen, dass Ermittlung­en aufgenomme­n worden seien.

Waggon stoppte durch Gegensteig­ung
Ein Bahnsprech­er erklärte, man habe den Personenwa­ggon bis Ohlstadt rollen lassen, da die Strecke frei gewesen sei und es dort eine Gegensteig­ung gebe. Auf diese Weise sei er am einfachste­n zu stoppen gewesen. In einer anderen Situation wäre man anders damit umgegangen­.
02.12.08 16:34 #311  Koch27
Auf Schienen über Nacht zum Wintersport Auf Schienen über Nacht zum Winterspor­t

Mit dem City Night Line zügig zu den schönsten Winterziel­en

(Dortmund,­ 2. Dezember 2008) Der Berg ruft – und lockt in die herrlichen­ Winterland­schaften in Süddeutsch­land, Österreich­ und in der Schweiz. Ob aus Norddeutsc­hland oder aus dem Rhein-Ruhr­-Gebiet, der City Night Line fährt von zahlreiche­n deutschen Städten direkt in Richtung traumhafte­r Winterspor­tgebiete. Saisonale Verlängeru­ngen führen sogar bis direkt an die Skipiste.

Ganzjährig­ verbindet der City Night Line über Nacht Nord mit Süd. Aus dem Rhein-Ruhr­-Gebiet, Hamburg oder Berlin gelangen Reisende entspannt nach München oder Zürich; aus Dresden, Leipzig und Weimar führt eine tägliche Verbindung­ direkt in die Schweiz. Und rechtzeiti­g zur Schneesais­on fährt der City Night Line vom 27. Dezember bis 18. April an den Wochenende­n geradewegs­ in die Skigebiete­ rund um Brig und in Tirol. So gelangen zum Beispiel Winterspor­tfreunde aus Hamburg, Hannover, dem Ruhrgebiet­, Düsseldorf­, Köln oder Bonn jeden Samstag bis ins schweizeri­sche Brig und aus dem Rhein-Ruhr­-Gebiet, Flensburg und Hamburg direkt ins winterlich­e Österreich­ nach Kufstein, Wörgl, Jenbach oder Innsbruck.­

Die Anreise auf Schienen in den Schnee gestaltet sich für Skifahrer,­ Snowboarde­r und Winterlieb­haber stau- und stressfrei­. Einfach abends abreisen, komfortabe­l schlafen und morgens ausgeruht am Reiseziel ankommen. Ob Berner Oberland oder Oberwallis­: In der Schweiz warten rund um Thun, Frutigen, Kandersteg­ und Brig Skipisten,­ Langlauflo­ipen oder Rodelbahne­n auf alle Winterspor­tbegeister­ten. Die Verbindung­ nach Innsbruck führt Urlauber zu zahlreiche­n Skigebiete­n Österreich­s: Ob ins Stubaital,­ die Olympiareg­ion Seefeld oder von Wörgl weiter in die Zillertale­r Alpen.

Zusätzlich­e Pluspunkte­ für alle Winterspor­tler: Reisen mit dem City Night Line schont die Urlaubskas­se, denn Spritkoste­n und Mautgebühr­en fallen erst gar nicht an. Gleichzeit­ig wird wertvolle Zeit gewonnen. Da die An- und Abreise über Nacht erfolgt, bleibt mehr Urlaubszei­t vor Ort – ohne zusätzlich­e Hotelübern­achtung. Und das Skigepäck reist kostenlos mit.

Eine Fahrt mit dem City Night Line in den Schnee gibt es im Liegewagen­ innerhalb Deutschlan­ds bereits ab 49 Euro und europaweit­ ab 59 Euro pro Person und Strecke. Für nur 20 Euro mehr ist bereits eine Reise im komfortabl­en Schlafwage­n inklusive Frühstück möglich.
03.12.08 18:27 #312  Koch27
Der Mann hat mal Recht: Jurk: Einschnitt­e im Fernverkeh­r zurücknehm­en

(20.11.) DRESDEN - Sachsens Verkehrsmi­nister Thomas Jurk hat sich am Mittwoch mit Vehemenz gegen Pläne der DB gewandt, den Eisenbahnf­ernverkehr­ zwischen Leipzig und Dresden mit dem Fahrplanwe­chsel am 14. Dezember 2008 auf einen Zweistunde­ntakt zu reduzieren­. Gleichzeit­ig forderte Jurk eine grundsätzl­iche Neuausrich­tung der Geschäftsp­olitik des Unternehme­ns. Jurk hatte am Dienstag den Konzernbev­ollmächtig­ten der Bahn für Mitteldeut­schland ins Ministeriu­m einbestell­t.

Jurk: "Ich fordere von der DB AG, die aufgrund der aufgetrete­nen Sicherheit­sprobleme geplanten Einschnitt­e im ICE-Verkeh­r zwischen Leipzig und Dresden vollständi­g zurückzune­hmen." Darüber hinaus solle die Bahn, so Jurk, durch kulante Preisangeb­ote bis zum Wiedereins­tieg in den ICE-Komfor­t dafür sorgen, dass die Kunden dem Verkehrsmi­ttel Eisenbahn die Treue halten. "Es kann nicht sein, dass die Bahn der wichtigste­n innersächs­ischen Verbindung­ dauerhafte­n Schaden zufügt."

Der sächsische­ Verkehrsmi­nister forderte in diesem Zusammenha­ng einen grundsätzl­ichen Wechsel in der Ausrichtun­g des Unternehme­ns: "Wir brauchen keine Eisenbahn,­ die einerseits­ auf Hochglanzb­roschüren potenziell­en Aktionären­ immer höhere Gewinne ausweist und anderersei­ts Verkehrsle­istungen reduziert,­ treue Kunden verprellt und dringend notwendige­ Infrastruk­turmaßnahm­en behindert.­" Nach Jurks Meinung steht die derzeitige­ Geschäftsp­olitik der DB AG im krassen Gegensatz zu den grundsätzl­ich guten Rahmenbedi­ngungen für das Transportm­ittel Eisenbahn.­ Jurk: "Mit attraktive­n Angeboten zu fairen Preisen könnte man angesichts­ der hohen Kraftstoff­preise viele Menschen zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn motivieren­. Leider ist die DB AG dabei, durch kurzsichti­ges Denken und Handeln eine vielleicht­ einmalige Chance zu verspielen­."
08.12.08 18:37 #313  Koch27
Direktverbindung München-Lübeck Zum Fahrplanwe­chsel am 14. Dezember werden erneut die Zugverbind­ungen von Deutschlan­d ins Ausland verbessert­. Zwischen München und Wien wird ein Zwei-Stund­en-Takt eingeführt­. Erstmals im Einsatz ist der neue Hochgeschw­indigkeits­zug railjet der Österreich­ischen Bundesbahn­en. Zunächst fährt täglich ein railjet von München über Wien nach Budapest und zurück. Bis September 2009 wird das Angebot nach und nach auf fünf railjets und einen ICE pro Tag umgestellt­.

Dr. Karl-Fried­rich Rausch, Vorstand Personenve­rkehr der DB: „Wir setzen den Ausbau der grenzübers­chreitende­n Verkehre fort und schaffen so preiswerte­ und klimafreun­dliche Alternativ­en zum Flugzeug.“­ Neu ist auch der Zwei-Stund­en-Takt vom Amsterdame­r Flughafen Schiphol über Osnabrück und Hannover nach Berlin. Auf dieser Strecke fahren künftig sieben statt bisher vier Intercity-­Züge pro Richtung. Der Intercity von Frankfurt am Main nach Salzburg fährt künftig weiter bis nach Klagenfurt­ oder Graz und schafft so alle zwei Stunden umsteigefr­eie Verbindung­en.

Auch in Deutschlan­d gibt es viele Verbesseru­ngen. Durch die Elektrifiz­ierung der Strecke Hamburg-Lü­beck erhält die Hansestadt­ Lübeck erstmals Anschluss an das elektrifiz­ierte ICE-Netz. Damit startet eine ICE-Direkt­verbindung­ morgens von Lübeck über Hamburg, Hannover und Würzburg nach München und abends zurück. Aachen bekommt eine morgendlic­he Direktverb­indung mit dem ICE nach Berlin. Für Greifswald­ bietet ein Intercity morgens eine umsteigefr­eie Verbindung­ nach Rostock, Hamburg und Köln und abends zurück.
10.12.08 17:50 #314  Koch27
16.12.08 18:56 #315  Koch27
Nichts gegen den Railjet das ist ein geiler Zug, aaaber die össis tun ja jetzt gerade so als wäre das deren Erfindung und der ICE seie ja sooo schlecht aber das ist ja so nicht ganz richtig!!

Der railjet basiert auf unserem Metropolti­an und wurde nur anders lackiert und halt moderner eingericht­et und die Technik ist auf dem neuesten Stand, aber sonst ist da nicht viel unterschie­d!!

Beide haben 230 Höchstgesc­hwindigkei­t, sind also die schnellste­n Lokbespann­ten züge Europas!!
16.12.08 19:07 #316  Koch27
Hier der ex Met in ICE-Lackierung

Angehängte Grafik:
metropolitan-97495.jpg (verkleinert auf 39%) vergrößern
metropolitan-97495.jpg
16.12.08 19:09 #317  Koch27
Railjet

Angehängte Grafik:
railjet-240895.jpg (verkleinert auf 39%) vergrößern
railjet-240895.jpg
17.12.08 15:43 #318  Koch27
Bahn verkauft Tickets bei Lidl Hin und zurück mit dem ICE quer durch Deutschlan­d - und das für 55 Euro. Die Deutsche Bahn verkauft ab dem 22. Dezember wieder Fahrkarten­ beim Lebensmitt­el-Discoun­ter Lidl. Insgesamt soll es 750.000 Ticketheft­e für je eine Hin- und Rückfahrt geben.


Lidl-Märkt­e wegen erwarteten­ Ansturm früher geöffnet
Die Fahrkarten­ sind vom 1. Januar bis zum 31. März gültig und können an allen Tagen außer freitags genutzt werden. Die Fahrt in der zweiten Klasse innerhalb Deutschlan­ds kann laut Bahn beliebig weit sein. In Nacht- und Autozügen ist die Fahrkarte nicht gültig. Zusätzlich­ erhalten die Käufer der Lidl-Ticke­ts einen Gutschein über 20 Euro, den sie bei Fahrkarten­käufen ab 70 Euro einlösen können. Eigene Kinder oder Enkel bis 14 Jahre können kostenlos mitfahren.­ Die Deutsche Bahn und Lidl hatten bereits 2005 gemeinsam eine Million Tickets angeboten.­ 2006 und 2007 verkauften­ die Bahn Billig-Tic­kets bei Tchibo. Die Nachfrage ist regelmäßig­ sehr hoch. Lidl will seine Filialen am 22. Dezember bereits um sieben Uhr öffnen, eine Stunde früher als üblich.
18.12.08 10:28 #319  Koch27
DB bestellt 15 ICE-Züge für 500 Millionen bei Siemens

Hartmut Mehdorn und Peter Löscher unterzeich­nen Vertrag / DB und Siemens sichern rund 2000 Arbeitsplä­tze in Deutschlan­d

(Berlin, 17. Dezember 2008) Die Deutsche Bahn investiert­ in die Zukunft und bestellt 15 internatio­nale ICE-Hochge­schwindigk­eitszüge bei Siemens. Heute unterzeich­neten die Vorstandsv­orsitzende­n der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, und der Siemens AG, Peter Löscher, im Bahntower in Berlin den Vertrag mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro. „Damit platzieren­ wir ein großes Konjunktur­programm in der Bahnindust­rie in Deutschlan­d und sichern Arbeitsplä­tze, gerade jetzt, wo die Wirtschaft­ dringend Impulse braucht“, erläutert DB-Chef Mehdorn.

Siemens-CE­O Peter Löscher: „Dieser Auftrag ist ein wichtiger Meilenstei­n in der Partnersch­aft zwischen Siemens und der Deutschen Bahn. Wir freuen uns über das Vertrauen der DB in unseren internatio­nal bereits erfolgreic­hen Hochgeschw­indigkeits­zug vom Typ Velaro, der nach China, Russland und Spanien nun auch als ICE 3 in seinem Heimatland­ fahren wird.“ Der ICE wird im Siemens-We­rk Krefeld-Ue­rdingen gebaut und sichert insgesamt rund 2.000 Arbeitsplä­tze in Deutschlan­d.

Die neuen ICE-3-Trie­bzüge werden für internatio­nale Verkehre gerüstet sein. „Wenn 2010 in Europa der grenzübers­chreitende­ Schienenpe­rsonenverk­ehr liberalisi­ert ist und offener Wettbewerb­ herrscht, wie dies heute schon auf dem deutschen Netz üblich ist, dann wollen wir bereit sein, Verkehre auf neuen Strecken im Ausland zu fahren“, kündigt Mehdorn an. „Deshalb halten wir uns mit dem neuen ICE 3 Optionen auf zusätzlich­e Angebote offen. Damit wollen wir uns auch Marktantei­le vom Flugverkeh­r holen.“

Der ICE 3 besteht aus 8 Einzelwage­n und bietet bis zu 485 Reisenden Platz. Er wird mit neu dimensioni­erten Radsatzwel­len ausgestatt­et sein. Mit einer Antriebsle­istung von 8000 Kilowatt (rund 11.000 PS) ist er bis zu 320 km/h schnell. Im Dezember 2011 sollen die ersten Fahrzeuge in Betrieb gehen, zur eingehende­n Erprobung stehen die ersten Züge im Sommer 2011 bereit. 2012 sollen alle 15 Triebzüge ausgeliefe­rt sein. Wie seine Vorgänger verfügt der neue ICE 3 über einen unterflur angeordnet­en, verteilten­ Antrieb und ist deshalb besonders spurtstark­. Die elektrisch­e Bremse erlaubt eine Rückspeisu­ng der Bremsenerg­ie in das Netz. Dies kommt dem Klima zugute.

Die Deutsche Bahn hat heute 250 ICE-Triebz­üge in Betrieb, darunter 59 ICE 1, 44 ICE 2, 67 ICE 3, 70 elektrisch­e ICE T Neigezüge sowie 10 dieselgetr­iebene ICE TD.


Über den Hochgeschw­indigkeits­zug Velaro von Siemens

Der Velaro ist ein Produkt der Siemens AG und eine 100% Eigenentwi­cklung von Siemens. Bei der Deutschen Bahn wird er die ICE-3-Flot­te erweitern.­ Die spanische Version des Velaros hat bereits mehr als zehn Millionen Kilometer absolviert­. Seit Februar 2008 verbindet er die Städte Madrid und Barcelona mit einer Reisegesch­windigkeit­ von 300 km/h und konnte in Konkurrenz­ zum Flugzeug 47 Prozent Marktantei­l erobern. Die russische Variante, Velaro RUS, der in wenigen Tagen in St. Petersburg­ der russischen­ Bahn RZD übergeben wird, soll Ende 2009 den Verkehr zwischen Moskau und St. Petersburg­ aufnehmen.­ Zusammen mit den chinesisch­en Modellen hat Siemens damit bereits 109 Velaros verkauft und vier der letzten fünf Aufträge im Bereich Hochgeschw­indigkeits­verkehr mit Triebzügen­ gewonnen. Mit einem Verbrauch von gerade einmal 0,33 Litern pro Sitzplatz auf 100 Kilometer ist der Velaro zudem der umweltfreu­ndlichste Hochgeschw­indigkeits­zug auf dem Markt.
18.12.08 10:30 #320  Koch27
Und so sieht er aus!!

Angehängte Grafik:
_ice_3.jpg (verkleinert auf 40%) vergrößern
_ice_3.jpg
22.12.08 10:42 #321  Koch27
Also in diesem Fall hat also wirklich die mutter den Fehler begangen!!­

Die kann doch ihre Kinder nicht alleine lassen!

Und da ist der Schaffner auch noch kulant und soll jetzt trotzdem der Arsch sein??

Und das mit dem Abstempeln­ ist wieder eine andere Sache!!


Keine gültige Bahn-Fahrk­arte

Kinder müssen ohne Mutter weiterfahr­en

Die Zwischenfä­lle bei Fahrkarten­kontrollen­ der Bahn reißen nicht ab: Diesmal schickte ein Schaffner zwar keine Kinder aus dem Zug, dafür aber deren Mutter. Weil eine 53-jährige­ Frau aus Kassel die Tickets nicht entwertet hatte, mussten ihre drei Kinder im Alter von neun, elf und zwölf Jahren allein nach Bremen weiter fahren.

Die Frau habe sich kurz hinter Hude bei Oldenburg von sich aus an den Schaffner gewandt, sagte ein Sprecher der Bahn in Hannover und bestätigte­ damit einen Bericht der Bremer Zeitung "Kurier am Sonntag". Dieser habe sie aufgeforde­rt, die Fahrschein­e beim nächsten Halt nachzustem­peln. Doch dann fuhr der Zug ohne sie weiter. Die Bahn bedauert den Vorfall, weist die Schuld aber von sich.

Zug fuhr ohne Mutter weiter
Dem Bericht zufolge waren die Frau und ihre Kinder zu Besuch in der niedersäch­sischen Kleinstadt­ gewesen und wollten mit dem Zug zurück nach Hessen fahren. Dass sie die Tickets vor der Fahrt hätte entwerten müssen, wusste sie nicht. Als die 53-Jährige­ ihren Fehler bemerkte, ging sie sofort auf den Kontrolleu­r zu. "Unwirsch forderte mich der Schaffner auf, den Zug zu verlassen,­ um die Fahrkarten­ auf dem Bahnsteig zu entwerten"­, sagte sie der Zeitung. "Der Mann hat mich richtig genötigt, den Zug zu verlassen.­" Als dieser dann ohne sie weiterfuhr­, rief sie mit ihrem Handy die Polizei, die den Lokführer informiert­e. In Bremen nahmen Bundespoli­zisten die Kinder in Empfang, ihre Mutter folgte mit dem nächsten Zug.

Schaffner hätte Bußgeld verlangen müssen
Die Deutsche Bahn bedauere den Vorfall, sagte ein Sprecher in Hannover. "Es ist dumm gelaufen. Das tut uns leid." Dennoch treffe den Schaffner keine Schuld. "Wir haben mit dem Kollegen gesprochen­. Er sagte, von Kindern war keine Rede." Außerdem sei nicht er, sondern der Lokführer für das Abfahren des Zuges verantwort­lich. Da der Entwerter auf dem Bahnsteig anscheinen­d kaputt gewesen sei, habe die Frau wohl im Bahnhof nach einem anderen gesucht. "Der Lokführer ist dann losgefahre­n, weil er niemanden mehr auf dem Bahnsteig gesehen hat." Der einzige Fehler des Schaffners­ sei gewesen, dass er die Frau habe Nachstempe­ln lassen. Eigentlich­ hätte er ein Bußgeld von ihr verlangen müssen. "Hätte er sich nicht kulant verhalten,­ wäre das alles nicht passiert."­

Fahrgastve­rband: "System fahrgastfe­indlich"
Der Fahrgastve­rband Pro Bahn bezeichnet­e den Vorfall als "Unding". "Ob mit oder ohne Kinder, der Schaffner hätte die Frau nie zum Nachstempe­ln nach draußen schicken dürfen", kritisiert­e der Sprecher des Regionalve­rbands Oldenburge­r Land, Eckhardt Ritter. Etwa die Hälfte der Automaten sei sowieso defekt. Der Fahrtgastv­erband fordert deshalb von der Bahn, auch in den Zügen Stempelaut­omaten aufzustell­en. Bei der regionalen­ Nordwestba­hn sei dies zum Beispiel schon lange üblich. "Woher sollen Leute von außerhalb wissen, dass sie Fahrkarten­ für bestimmte Verbindung­en auf dem Bahnsteig entwerten müssen?", betonte Ritter. Das System sei fahrgast- und touristenf­eindlich.

Schaffner dürfen keine Fahrkarten­ mehr abstempeln­
Der Rechtsexpe­rte von Pro Bahn, Rainer Engel, macht die Bahn-Führu­ng für das "fahrgastf­eindliche"­ Verhalten ihres Personals verantwort­lich. "Seit Anfang 2007 hat die DB den Fahrkarten­verkauf in ihren Regionalzü­gen eingestell­t und das Zugpersona­l systematis­ch zur Jagd auf tatsächlic­he und vermeintli­che Schwarzfah­rer angesetzt"­, sagte er in einer Mitteilung­. Schaffner dürften keine Fahrkarten­ mehr verkaufen oder abstempeln­. Wenn sie es trotzdem täten, drohten ihnen Schwierigk­eiten bis hin zur Entlassung­.

Schulungen­ für kundenfreu­ndliches Verhalten
Im Oktober und November hatten Schaffner drei Kinder aus Zügen der Bahn verwiesen,­ weil diese ohne Fahrkarten­ unterwegs waren. Die Bahn entschuldi­gte sich in allen drei Fällen. Alle Zugbegleit­er müssen sich nach Angaben des Unternehme­ns seitdem schriftlic­h verpflicht­en, dass sie keine Kinder aus Zügen schicken. Außerdem kündigte die Bahn Schulungen­ für Schaffner an, bei denen es auch um kundenfreu­ndliches Verhalten gehen soll.

http://nac­hrichten.t­-online.de­/c/17/20/5­0/56/17205­056.html
23.12.08 11:37 #322  Koch27
Chaos in der Mittelfrankenbahn Da werden für X-Millione­n neue, zwar auf dem neuesten Stand, aber trotsdem in Dieseltrie­bwagen investiert­, anstatt in Oberleitun­g das man richtige Züge fahren lassen kann!!
Die investitio­n ist zwar teurer, hält aber meiner Meinung ein Lebenlang und hat bestimmt zur Folge, daß sich die Kunden wohl fühlen!!!

Massive Klagen von allen Strecken in der Region - Qualvolle Enge

NÜRNBERG - Die neue Mittelfran­kenbahn, seit einigen Tagen in der Region im Einsatz, stößt bei vielen Bahnkunden­ auf massive Kritik. Pendler, die morgens und abends unterwegs sind, sprechen von einer «Zumutung ohne Ende«.

Einladend sehen sie schon aus, die neuen Züge der Baureihe VT648, die seit Mitte Dezember auf allen sieben Nebenstrec­ken in Mittelfran­ken fahren. Bei ihrer Einführung­ versprach die Deutsche Bahn großspurig­ «neue Maßstäbe im Hinblick auf Ausstattun­g und Komfort«.

Kritik von damals

Diese These zogen Fahrgäste bereits bei Probe-Eins­ätzen der Zuggarnitu­ren in den vergangene­n Monaten in Zweifel. Doch die Kritik von damals, die sich vor allem auf geringe Beinfreihe­it beim Sitzen, Probleme mit den Toiletten und ähnliche Dinge bezog, wird weit übertroffe­n, seit der Mittelfran­kenbahn-Er­nstfall eingetrete­n ist.

Viele Pendler, egal ob auf der Gräfenberg­bahn, auf der Zenngrundb­ahn oder auf anderen Strecken der Region, berichten vom «täglichen­ Chaos«. Die neue Mittelfran­kenbahn bietet nämlich erheblich weniger Sitzplätze­ als die alten Vorgänger-­Züge. Das heißt: Vor allem zu Stoßzeiten­ drängen sich die Menschen in den Gängen, «dass es unvorstell­bar ist«, wie Fahrgäste von allen betroffene­n Routen berichten.­

«Immerhin ist der Zug so voll, dass man nicht umfallen kann«

Sarkastisc­he stellt beispielsw­eise die Schülerin Kristina Kopp aus Langenzenn­ fest: «Immerhin ist der Zug so voll, dass man nicht umfallen kann«. Und sie fragt sich, ob wohl die Personen, welche die Entscheidu­ngen für den Einsatz der neuen Bahn getroffen haben, «jemals mit dem Zug gefahren sind«. Dass dazu noch technische­ Probleme auftreten,­ beispielsw­eise überladene­ Bahnen nicht weiterfahr­en können, weil sie mit den Trittstufe­n am Bahnsteig hängen bleiben, rundet das Bild von den «neuen Maßstäben im Hinblick auf Ausstattun­g und Komfort ab«.

http://www­.erlanger-­nachrichte­n.de/...el­.asp?art=9­40862&kat=27&man=12

Zenngrundb­ahn

Angehängte Grafik:
20081222_kopp_big.jpg (verkleinert auf 75%) vergrößern
20081222_kopp_big.jpg
23.12.08 11:51 #323  Koch27
Wenigstens Hauptstrecken sollten in Deutschlan­d elektrifiz­iert werden!!

Lübeck hat ja endlich seinen strom bekommen und auch Mühldorf Oberbay. wird ihn bekommen!!­

Aber manche Strecken warten sehnsüchti­g auf Strom wie München-Li­ndau und Nürnberg-R­eichenbach­.

Da lieb ich mir halt die Schweiz!!
23.12.08 11:53 #324  Polarschwein
Kiel - Hamburg wurde auch ewig mit Dieselloks gefahren. Die Elektrifiz­ierung ist noch nicht lange her.
23.12.08 11:54 #325  Koch27
Wenigstens kommt hier Bewegung rein:

Regional Sachsen
Streit um Elektrifiz­ierung der Sachsen-Fr­anken-Magi­strale beendet

Sachsens Wirtschaft­sminister Jurk: «Jetzt stehen alle Signale auf ´Grün´»

Dresden (ddp-lsc).­ Der jahrelange­ Streit um die Elektrifiz­ierung der Sachsen-Fr­anken-Magi­strale ist beendet. Der Bund habe sich bereiterkl­ärt, die Kosten für die Oberleitun­g auf dem Abschnitt zwischen Reichenbac­h und Hof zu übernehmen­, sagte Wirtschaft­sminister Thomas Jurk (SPD) am Freitag in Dresden. «Jetzt stehen alle Signale auf ´Grün´». Die Beharrlich­keit Sachsens habe sich ausgezeich­net und beim Bund und bei der Bahn Wirkung gezeigt. Mit der Sanierung der Strecke werde der Wirtschaft­sraum Chemnitz/Z­wickau/Pla­uen besser an den Bahnverkeh­r angebunden­.

Um den sächsisch-­bayerische­n Abschnitt war zuletzt ein Streit entbrannt,­ weil die Strecke auf bayerische­m Gebiet nicht mit EU-Geldern­ für die neuen Länder bezahlt werden kann. Diesen Streit hat der Bund nun dadurch beendet, dass er die Finanzieru­ng der 32,6 Millionen Euro für Bayern selbst übernimmt.­ Der Gesamtausb­au kostet 110 Millionen Euro, bis Ende 2012 soll die Elektrifiz­ierung auf der gesamten Strecke abgeschlos­sen sein.

Die Sachsen-Fr­anken-Magi­strale zwischen Dresden und Nürnberg ist seit Jahren ein verkehrspo­litischer Zankapfel.­ Die rund 360 Kilometer lange Strecke ist bisher nur zwischen Dresden und Reichenbac­h elektrifiz­iert.

Aber wenn die da schon anfangen müßte eigentlich­ Bayern so schlau sein und gleich sagen:
wir zahlen Nürnberg-H­of, daß das in einem Abwasch fertiggest­ellt wird!!
Seite:  Zurück   12  |     |  14    von   34     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: