Yara International vermeldet kräftigen Umsatz- und Gewinnrückgang im dritten Quartal - Aktienanalyse
20.10.23 13:18
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Yara International-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) unter die Lupe.
Der norwegische Düngemittelproduzent Yara habe heute seine Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Jahres veröffentlicht - und die seien am Markt alles andere als gut angekommen. Aktuell würden sich die Dividendentitel um satte 5 Prozent verbilligen. Denn Yara habe einen kräftigen Umsatz- und Gewinnrückgang vermeldet.
So sei der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und ohne Einmaleffekte von Juli bis September um 60 Prozent auf 396 Millionen Dollar eingeknickt. Damit seien die Prognosen der Analysten, im Vorfeld mit einem operativen Ergebnis von durchschnittlich 630 Millionen Dollar gerechnet, deutlich verfehlt worden. Beim Umsatz habe man im Jahresvergleich einen Rückgang um 38 Prozent auf 3,86 Milliarden Dollar verbucht, was Yara in erster Linie mit den niedrigeren Ammoniakpreise begründet habe. Auch hier habe der Konzern deutlich schlechter abgeschnitten, als Analysten erwartet hätten. Diese hätten mit einem Rückgang von 29 Prozent gerechnet.
"Obwohl die landwirtschaftlichen Fundamentaldaten unterstützend sind, reagieren die Stickstoffmärkte nach wie vor empfindlich auf geopolitische Schwankungen und die Volatilität der Rohstoffmärkte", habe CEO Svein Tore Holsether in einer Erklärung gesagt.
Nachdem die Norweger im vergangenen Jahr die Ammoniakproduktion in Europa wegen des kräftigen Anstiegs der Gaspreise gedeckelt hätten, sei im abgelaufenen dritten Quartal fast mit voller Kapazität produziert worden. Im Zuge der gesunkenen Stickstoffpreise erwäge das Unternehmen nun aber wieder, die Produktion als Reaktion auf die aktuellen Marktbedingungen wieder etwas zu verringern.
Die heutigen Zahlen und der Ausblick seien natürlich ernüchternd. Die Aktie sei aus charttechnischer Sicht nun auch wieder etwas angeschlagen. Trotz der mittel- bis langfristig betrachtet durchaus guten Aussichten und der günstigen Bewertung dränge sich daher nun vorerst kein Kauf auf. Wer die Dividendenperle (aktuell von Analysten erwartete Rendite: 8,6 Prozent) bereits im Depot hat, sollte den Stoppkurs bei 29,00 Euro weiterhin im Auge behalten, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Yara International-Aktie. (Analyse vom 20.10.2023)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Yara International-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Yara International-Aktie:
31,35 EUR -5,00% (20.10.2023, 13:04)
Euronext Oslo-Aktienkurs Yara International-Aktie:
365,70 NOK -5,26% (20.10.2023, 13:02)
ISIN Yara International-Aktie:
NO0010208051
WKN Yara International-Aktie:
A0BL7F
Ticker-Symbol Yara International-Aktie:
IU2
Euronext Oslo-Symbol Yara International-Aktie:
YAR
Kurzprofil Yara International ASA:
Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) ist ein norwegischer Hersteller und Anbieter von Chemikalien und Industriegasen wie Dünger, Harnstoff, Nitraten und Ammoniak. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo entstand 2004 durch die Abspaltung von Hydro Agri, einem Geschäftsbereich des Konzerns Norsk Hydro. (20.10.2023/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) unter die Lupe.
Der norwegische Düngemittelproduzent Yara habe heute seine Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Jahres veröffentlicht - und die seien am Markt alles andere als gut angekommen. Aktuell würden sich die Dividendentitel um satte 5 Prozent verbilligen. Denn Yara habe einen kräftigen Umsatz- und Gewinnrückgang vermeldet.
So sei der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und ohne Einmaleffekte von Juli bis September um 60 Prozent auf 396 Millionen Dollar eingeknickt. Damit seien die Prognosen der Analysten, im Vorfeld mit einem operativen Ergebnis von durchschnittlich 630 Millionen Dollar gerechnet, deutlich verfehlt worden. Beim Umsatz habe man im Jahresvergleich einen Rückgang um 38 Prozent auf 3,86 Milliarden Dollar verbucht, was Yara in erster Linie mit den niedrigeren Ammoniakpreise begründet habe. Auch hier habe der Konzern deutlich schlechter abgeschnitten, als Analysten erwartet hätten. Diese hätten mit einem Rückgang von 29 Prozent gerechnet.
"Obwohl die landwirtschaftlichen Fundamentaldaten unterstützend sind, reagieren die Stickstoffmärkte nach wie vor empfindlich auf geopolitische Schwankungen und die Volatilität der Rohstoffmärkte", habe CEO Svein Tore Holsether in einer Erklärung gesagt.
Nachdem die Norweger im vergangenen Jahr die Ammoniakproduktion in Europa wegen des kräftigen Anstiegs der Gaspreise gedeckelt hätten, sei im abgelaufenen dritten Quartal fast mit voller Kapazität produziert worden. Im Zuge der gesunkenen Stickstoffpreise erwäge das Unternehmen nun aber wieder, die Produktion als Reaktion auf die aktuellen Marktbedingungen wieder etwas zu verringern.
Die heutigen Zahlen und der Ausblick seien natürlich ernüchternd. Die Aktie sei aus charttechnischer Sicht nun auch wieder etwas angeschlagen. Trotz der mittel- bis langfristig betrachtet durchaus guten Aussichten und der günstigen Bewertung dränge sich daher nun vorerst kein Kauf auf. Wer die Dividendenperle (aktuell von Analysten erwartete Rendite: 8,6 Prozent) bereits im Depot hat, sollte den Stoppkurs bei 29,00 Euro weiterhin im Auge behalten, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Yara International-Aktie. (Analyse vom 20.10.2023)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs Yara International-Aktie:
31,35 EUR -5,00% (20.10.2023, 13:04)
Euronext Oslo-Aktienkurs Yara International-Aktie:
365,70 NOK -5,26% (20.10.2023, 13:02)
ISIN Yara International-Aktie:
NO0010208051
WKN Yara International-Aktie:
A0BL7F
Ticker-Symbol Yara International-Aktie:
IU2
Euronext Oslo-Symbol Yara International-Aktie:
YAR
Kurzprofil Yara International ASA:
Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) ist ein norwegischer Hersteller und Anbieter von Chemikalien und Industriegasen wie Dünger, Harnstoff, Nitraten und Ammoniak. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo entstand 2004 durch die Abspaltung von Hydro Agri, einem Geschäftsbereich des Konzerns Norsk Hydro. (20.10.2023/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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