Yara International: Die Norweger stellen weiterhin fleißig die Weichen für die Zukunft - Aktienanalyse
12.06.24 08:45
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Yara International-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) unter die Lupe.
Auch das Börsenjahr 2024 sei für die Anteilscheine von Düngemittelproduzenten wie etwa Yara kein sonderlich gutes Jahr. Nichtsdestotrotz würden die Norweger weiterhin fleißig die Weichen für die Zukunft stellen. Und dies mit einem Projekt, welches durchaus Eindruck mache: mit dem größten Elektrolyseur Europas.
Der Wasserstoff-Spezialist ITM Power und der Industriegase-Riese Linde hätten diesen auf der norwegischen Halbinsel Herøya errichtet. Dieser sei nun im Industriepark eingeweiht worden. In der Pilotanlage in Porsgrunn sollten mit einem 24 Megawatt starken Elektrolyseur, der mit Ökostrom versorgt werde, zunächst bis zu 20.000 Tonnen Ammoniak pro Jahr produziert werden. Zum Vergleich: Yara stelle jährlich insgesamt mehr als drei Millionen Tonnen Ammoniak her. Immerhin ersetze die neue Anlage Erdgas als Rohstoff und verringere dadurch die CO2-Emissionen des Standorts jedes Jahr um knapp 41.000 Tonnen.
Svein Tore Holsether, der Präsident und CEO von Yara, habe erklärt: "Die Inbetriebnahme des 24-Megawatt-Elektrolyseurs ist ein wichtiger Meilenstein für Yara sowie für die Dekarbonisierung der Wertschöpfungsketten in der Lebensmittelindustrie, der Schifffahrt und anderen energieintensiven Branchen."
Holsether habe zudem noch einmal betont: "Wir müssen bei der Reduktion von Treibausgas-Emissionen wirklich vorankommen. Der zurückliegende Mai war wohl der wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Unsere neue Anlage zeigt, was technologisch möglich ist. Wir sehen das nicht isoliert, sondern als einen Teil vieler Maßnahmen innerhalb des Yara-Konzerns, um unsere eigenen Treibausgase zu reduzieren."
Yaras ehrgeizige Ziele würden aufhorchen lassen und seien natürlich auch sinnvoll. Dennoch drängt sich angesichts des anhaltend rauen Sentiments im Düngemittelsektor derzeit kein Einstieg auf, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Die Papiere des norwegischen Stickstoffspezialisten seien zudem charttechnisch betrachtet weiter etwas angeschlagen. Hier sollte die weitere Entwicklung nach wie vor lediglich von der Seitenlinie aus betrachtet werden. (Analyse vom 12.06.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Yara International-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Yara International-Aktie:
26,96 EUR -2,14% (11.06.2024)
Euronext Oslo-Aktienkurs Yara International-Aktie:
311,10 NOK -1,49% (12.06.2024, 08:55)
ISIN Yara International-Aktie:
NO0010208051
WKN Yara International-Aktie:
A0BL7F
Ticker-Symbol Yara International-Aktie:
IU2
Euronext Oslo-Symbol Yara International-Aktie:
YAR
Kurzprofil Yara International ASA:
Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) ist ein norwegischer Hersteller und Anbieter von Chemikalien und Industriegasen wie Dünger, Harnstoff, Nitraten und Ammoniak. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo entstand 2004 durch die Abspaltung von Hydro Agri, einem Geschäftsbereich des Konzerns Norsk Hydro. (12.06.2024/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) unter die Lupe.
Auch das Börsenjahr 2024 sei für die Anteilscheine von Düngemittelproduzenten wie etwa Yara kein sonderlich gutes Jahr. Nichtsdestotrotz würden die Norweger weiterhin fleißig die Weichen für die Zukunft stellen. Und dies mit einem Projekt, welches durchaus Eindruck mache: mit dem größten Elektrolyseur Europas.
Der Wasserstoff-Spezialist ITM Power und der Industriegase-Riese Linde hätten diesen auf der norwegischen Halbinsel Herøya errichtet. Dieser sei nun im Industriepark eingeweiht worden. In der Pilotanlage in Porsgrunn sollten mit einem 24 Megawatt starken Elektrolyseur, der mit Ökostrom versorgt werde, zunächst bis zu 20.000 Tonnen Ammoniak pro Jahr produziert werden. Zum Vergleich: Yara stelle jährlich insgesamt mehr als drei Millionen Tonnen Ammoniak her. Immerhin ersetze die neue Anlage Erdgas als Rohstoff und verringere dadurch die CO2-Emissionen des Standorts jedes Jahr um knapp 41.000 Tonnen.
Svein Tore Holsether, der Präsident und CEO von Yara, habe erklärt: "Die Inbetriebnahme des 24-Megawatt-Elektrolyseurs ist ein wichtiger Meilenstein für Yara sowie für die Dekarbonisierung der Wertschöpfungsketten in der Lebensmittelindustrie, der Schifffahrt und anderen energieintensiven Branchen."
Holsether habe zudem noch einmal betont: "Wir müssen bei der Reduktion von Treibausgas-Emissionen wirklich vorankommen. Der zurückliegende Mai war wohl der wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Unsere neue Anlage zeigt, was technologisch möglich ist. Wir sehen das nicht isoliert, sondern als einen Teil vieler Maßnahmen innerhalb des Yara-Konzerns, um unsere eigenen Treibausgase zu reduzieren."
Yaras ehrgeizige Ziele würden aufhorchen lassen und seien natürlich auch sinnvoll. Dennoch drängt sich angesichts des anhaltend rauen Sentiments im Düngemittelsektor derzeit kein Einstieg auf, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Die Papiere des norwegischen Stickstoffspezialisten seien zudem charttechnisch betrachtet weiter etwas angeschlagen. Hier sollte die weitere Entwicklung nach wie vor lediglich von der Seitenlinie aus betrachtet werden. (Analyse vom 12.06.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs Yara International-Aktie:
26,96 EUR -2,14% (11.06.2024)
Euronext Oslo-Aktienkurs Yara International-Aktie:
311,10 NOK -1,49% (12.06.2024, 08:55)
ISIN Yara International-Aktie:
NO0010208051
WKN Yara International-Aktie:
A0BL7F
Ticker-Symbol Yara International-Aktie:
IU2
Euronext Oslo-Symbol Yara International-Aktie:
YAR
Kurzprofil Yara International ASA:
Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) ist ein norwegischer Hersteller und Anbieter von Chemikalien und Industriegasen wie Dünger, Harnstoff, Nitraten und Ammoniak. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo entstand 2004 durch die Abspaltung von Hydro Agri, einem Geschäftsbereich des Konzerns Norsk Hydro. (12.06.2024/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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