Yara International Aktie fällt - Dividende enttäuscht Anleger
07.02.25 14:00
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Yara International-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) unter die Lupe.
Die Aktie von Yara gebe heute im frühen Handel deutlich nach. Der norwegische Düngemittelhersteller habe für das vierte Quartal einen EBITDA-Rückgang von 576 auf 519 Millionen Dollar verbucht. Darüber hinaus sei das Unternehmen in die roten Zahlen gerutscht: Nachdem im Schlussquartal 2023 noch 246 Millionen Dollar verdient worden seien, stehe nun ein Verlust von 260 Millionen Dollar.
Dies liege aber vor allem an verschiedenen negativen Sondereffekten in Höhe von 170 Millionen Dollar sowie einem Währungsverlust von 260 Millionen Dollar. Ansonsten hätte man in etwa das Ertragsniveau des Vorjahreszeitraums halten können. Yara habe betont, dass man bei der Produktion und den Kosten im Berichtszeitraum Fortschritte habe erzielen können.
Indes wolle man den Anteilseignern für 2024 eine Dividende in Höhe von 5,00 Norwegischen Kronen (umgerechnet 0,43 Euro) je Aktie ausschütten. Daraus würde sich nur noch eine Brutto-Rendite von knapp zwei Prozent errechnen. Am Markt seien im Vorfeld eher 11 Kronen erwartet worden.
CEO Svein Tore Holsether habe sich mit der Geschäftsentwicklung dennoch weitgehend zufrieden gezeigt: "Die operative Leistung von Yara in diesem Quartal ist stark, mit einer rekordverdächtigen Produktions- und Sicherheitsleistung. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in unserer kontinuierlichen Arbeit zur Verbesserung der Sicherheit und Widerstandsfähigkeit von Yara. Auch bei unserem Programm zur Senkung von Kosten und Investitionen kommen wir gut voran. Wir wollen eine Senkung von 90 Millionen Dollar erreichen."
Er habe hinzugefügt: "Yaras Hauptpriorität ist es, Werte für seine Aktionäre zu schaffen, und unsere Kapitalallokationsstrategie wird ausschließlich von dem Ziel der langfristigen Wertmaximierung bestimmt. Indem wir unserem Kerngeschäft Priorität einräumen und uns auf renditestärkere Aktivitäten konzentrieren, werden wir Yara fit für die Zukunft machen."
Die heute vorgelegten Zahlen würden einmal mehr belegen, dass das Marktumfeld für sämtliche Düngemittelproduzenten nach wie vor herausfordernd sei.
Mutige können weiterhin auf eine Erholung des Dividendentitels setzen, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Der Stoppkurs könne bei 23,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 07.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (07.02.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Yara International ASA (ISIN: NO0010208051, WKN: A0BL7F, Ticker-Symbol: IU2, Euronext Oslo-Symbol: YAR) unter die Lupe.
Die Aktie von Yara gebe heute im frühen Handel deutlich nach. Der norwegische Düngemittelhersteller habe für das vierte Quartal einen EBITDA-Rückgang von 576 auf 519 Millionen Dollar verbucht. Darüber hinaus sei das Unternehmen in die roten Zahlen gerutscht: Nachdem im Schlussquartal 2023 noch 246 Millionen Dollar verdient worden seien, stehe nun ein Verlust von 260 Millionen Dollar.
Dies liege aber vor allem an verschiedenen negativen Sondereffekten in Höhe von 170 Millionen Dollar sowie einem Währungsverlust von 260 Millionen Dollar. Ansonsten hätte man in etwa das Ertragsniveau des Vorjahreszeitraums halten können. Yara habe betont, dass man bei der Produktion und den Kosten im Berichtszeitraum Fortschritte habe erzielen können.
Indes wolle man den Anteilseignern für 2024 eine Dividende in Höhe von 5,00 Norwegischen Kronen (umgerechnet 0,43 Euro) je Aktie ausschütten. Daraus würde sich nur noch eine Brutto-Rendite von knapp zwei Prozent errechnen. Am Markt seien im Vorfeld eher 11 Kronen erwartet worden.
Er habe hinzugefügt: "Yaras Hauptpriorität ist es, Werte für seine Aktionäre zu schaffen, und unsere Kapitalallokationsstrategie wird ausschließlich von dem Ziel der langfristigen Wertmaximierung bestimmt. Indem wir unserem Kerngeschäft Priorität einräumen und uns auf renditestärkere Aktivitäten konzentrieren, werden wir Yara fit für die Zukunft machen."
Die heute vorgelegten Zahlen würden einmal mehr belegen, dass das Marktumfeld für sämtliche Düngemittelproduzenten nach wie vor herausfordernd sei.
Mutige können weiterhin auf eine Erholung des Dividendentitels setzen, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Der Stoppkurs könne bei 23,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 07.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (07.02.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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