Powell-Rede in Jackson Hole: Wall Street feiert - DAX steigt
25.08.25 10:38
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach der mit Spannung erwarteten Rede von US-Notenbankchef Powell im Rahmen des Notenbanktreffens in Jackson Hole reagierte die Wall Street euphorisch, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Der Dow Jones-Index habe ein neues Allzeithoch erreicht. Powell habe auf wachsende Risiken für den US-Arbeitsmarkt hingewiesen, aber auch die Gefahr einer hartnäckigeren Inflation betont. Nach Interpretation der Anleger habe er damit die Tür für Zinssenkungen geöffnet. Die am Markt taxierte Wahrscheinlichkeit für eine September-Senkung sei von zuvor 75% auf 90% gestiegen. Von den Aussichten auf günstigere Zinsen und mehr Investitionen hätten viele Branchen profitiert. Vor allem die Aktien von Technologieunternehmen, Airlines sowie US-Stahlhersteller hätten sich beflügelt gezeigt.
• Dow Jones +1,89%; S&P 500 +1,52%; NASDAQ Comp. +1,88%
Powells Rede habe auch noch Europas Aktienbörsen in den letzten Handelsminuten erreicht. Sie hätten in der verbleibenden kurzen Zeit verhalten positiv auf die Nachrichten aus den USA reagiert.
• DAX +0,29%; MDAX +1,05%; TecDAX +0,65%
Südzucker reduziere die bisherige Prognose für das GJ 2025/26 und erwarte nun einen Konzernumsatz in einer Spanne von EUR 8,3 Mrd. bis EUR 8,7 Mrd. (bisher: EUR 8,7 Mrd. bis EUR 9,2 Mrd.; Vj.: EUR 9,7 Mrd.) sowie ein Konzern-EBITDA zwischen EUR 470 Mio. und EUR 570 Mio. (bisher: EUR 525 Mio. bis EUR 675 Mio.; Vj.: EUR 723 Mio.). Im Segment Zucker werde für H2 ein reduzierter Ergebnisbeitrag erwartet, der auf anhaltend niedrige Weltmarktpreise und ein EU-Marktumfeld mit Preissteigerungen, die unter den ursprünglichen Erwartungen bleiben würden, zurückzuführen sei. Auch in den Segmenten CropEnergies (niedrige Ethanolpreise könnten nicht durch sinkende Rohstoffkosten kompensiert werden) und Spezialitäten (steigende Materialkosten bei zunehmendem Preisdruck) verlaufe die Geschäftsentwicklung unter den bisherigen Erwartungen.
Der Meta-Konzern (Facebook) habe Medienberichten zufolge einen Cloud-Vertrag mit der Google-Mutter Alphabet geschlossen. Die Laufzeit solle sechs Jahre betragen. Laut den Berichten kaufe Meta Rechen- und Speicherkapazitäten sowie andere Cloud-Dienstleistungen im Volumen von mehr als USD 10 Mrd. ein.
Die US-Regierung erwerbe für USD 8,9 Mrd. 433,3 Mio. Aktien und damit knapp 10% der Anteile von Intel. Der Kaufpreis von USD 20,47 liege rund 4 USD unter dem Schlusskurs vom Freitag. Der Anteil beinhalte laut US-Handelsminister Lutnick allerdings kein Stimmrecht.
Die französiche Air Liquide übernehme den Wettbewerber DIG Airgas aus Südkorea. Die Bewertung von DIG liege dabei bei EUR 2,85 Mrd. Mit der Übernahme wolle Air Liquide vor allen seine Position in Südkorea stärken. Das Land sei der viertgrößte Markt für Industriegase weltweit. Die Transaktion, die noch unter dem Zustimmungsvorbehalt koreanischer Behörden stehe, solle in H1 2026 abgeschlossen werden und bereits ein Jahr nach Integration zum Nettogewinnzuwachs beitragen. (25.08.2025/ac/a/m)
Der Dow Jones-Index habe ein neues Allzeithoch erreicht. Powell habe auf wachsende Risiken für den US-Arbeitsmarkt hingewiesen, aber auch die Gefahr einer hartnäckigeren Inflation betont. Nach Interpretation der Anleger habe er damit die Tür für Zinssenkungen geöffnet. Die am Markt taxierte Wahrscheinlichkeit für eine September-Senkung sei von zuvor 75% auf 90% gestiegen. Von den Aussichten auf günstigere Zinsen und mehr Investitionen hätten viele Branchen profitiert. Vor allem die Aktien von Technologieunternehmen, Airlines sowie US-Stahlhersteller hätten sich beflügelt gezeigt.
• Dow Jones +1,89%; S&P 500 +1,52%; NASDAQ Comp. +1,88%
Powells Rede habe auch noch Europas Aktienbörsen in den letzten Handelsminuten erreicht. Sie hätten in der verbleibenden kurzen Zeit verhalten positiv auf die Nachrichten aus den USA reagiert.
Südzucker reduziere die bisherige Prognose für das GJ 2025/26 und erwarte nun einen Konzernumsatz in einer Spanne von EUR 8,3 Mrd. bis EUR 8,7 Mrd. (bisher: EUR 8,7 Mrd. bis EUR 9,2 Mrd.; Vj.: EUR 9,7 Mrd.) sowie ein Konzern-EBITDA zwischen EUR 470 Mio. und EUR 570 Mio. (bisher: EUR 525 Mio. bis EUR 675 Mio.; Vj.: EUR 723 Mio.). Im Segment Zucker werde für H2 ein reduzierter Ergebnisbeitrag erwartet, der auf anhaltend niedrige Weltmarktpreise und ein EU-Marktumfeld mit Preissteigerungen, die unter den ursprünglichen Erwartungen bleiben würden, zurückzuführen sei. Auch in den Segmenten CropEnergies (niedrige Ethanolpreise könnten nicht durch sinkende Rohstoffkosten kompensiert werden) und Spezialitäten (steigende Materialkosten bei zunehmendem Preisdruck) verlaufe die Geschäftsentwicklung unter den bisherigen Erwartungen.
Der Meta-Konzern (Facebook) habe Medienberichten zufolge einen Cloud-Vertrag mit der Google-Mutter Alphabet geschlossen. Die Laufzeit solle sechs Jahre betragen. Laut den Berichten kaufe Meta Rechen- und Speicherkapazitäten sowie andere Cloud-Dienstleistungen im Volumen von mehr als USD 10 Mrd. ein.
Die US-Regierung erwerbe für USD 8,9 Mrd. 433,3 Mio. Aktien und damit knapp 10% der Anteile von Intel. Der Kaufpreis von USD 20,47 liege rund 4 USD unter dem Schlusskurs vom Freitag. Der Anteil beinhalte laut US-Handelsminister Lutnick allerdings kein Stimmrecht.
Die französiche Air Liquide übernehme den Wettbewerber DIG Airgas aus Südkorea. Die Bewertung von DIG liege dabei bei EUR 2,85 Mrd. Mit der Übernahme wolle Air Liquide vor allen seine Position in Südkorea stärken. Das Land sei der viertgrößte Markt für Industriegase weltweit. Die Transaktion, die noch unter dem Zustimmungsvorbehalt koreanischer Behörden stehe, solle in H1 2026 abgeschlossen werden und bereits ein Jahr nach Integration zum Nettogewinnzuwachs beitragen. (25.08.2025/ac/a/m)
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