DAX stabilisiert sich dank Zinshoffnungen - US-Banken glänzen mit Milliardengewinnen
16.10.25 09:25
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach einer weiteren Korrektur innerhalb einer Woche hat sich der DAX zur Wochenmitte stabilisiert, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Stützend gewirkt hätten Hoffnungen auf sinkende Zinsen in den USA, nachdem US-Notenbankchef Powell die sich weiter eintrübenden Perspektiven am Arbeitsmarkt betont habe.
➤ DAX -0,23%; MDAX -0,96%; TecDAX +0,33%
Nach dem durchwachsenen Vortag sei die Wall Street nach erfreulichem Auftakt uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Unter den Einzelwerten hätten zur Wochenmitte erneut Finanzhäuser positiv überrascht.
➤ Dow Jones -0,04%; S&P 500 +0,40%; NASDAQ Comp. +0,66%
Der steigende Bedarf an fortschrittlichen KI-Prozessoren führe beim niederländischen Maschinenbauer ASML zu einem schnelleren Auftragszuwachs als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig weise das Unternehmen auf einen möglichen Rückgang der Nachfrage aus China hin, bedingt durch die US-Regularien für den Export von Hochtechnologie. Trotz dieser Einschränkungen erwarte CEO Fouquet für das Jahr 2026 Umsätze mindestens auf dem Niveau des laufenden Geschäftsjahres. Eine detaillierte Prognose solle im Januar folgen.
Der weltgrößte Luxusgüterkonzern LVMH habe in Q3 dank einer anziehenden Nachfrage in China ein leichtes Umsatzplus erzielt. Wie der Konzern mitgeteilt habe, sei der Gesamtumsatz von Juli bis September um 1% auf 18,28 Mrd. EUR gestiegen. Analysten hätten hingegen stagnierende Gesamterlöse vorausgesagt. Vor allem in Asien ohne Japan habe die Kauflust der Kunden nach Luxusartikeln in den vergangenen neun Monaten "merklich" zugenommen.
Milliarden-Geschäfte im Investmentbanking hätten den US-Großbanken in Q3 Rückenwind gegeben und ihnen Gewinnsprünge beschert. Allein bei der Bank of America seien die Gebühren im Geschäft mit Übernahmen und Fusionen um 43% auf 2 Mrd. USD geklettert, wie die zweitgrößte US-Bank mitgeteilt habe. Der Nettogewinn habe sich in den drei Monaten bis Ende September auf 8,5 (Vorjahr: 6,9) Mrd. USD summiert. Beim Konkurrenten Morgan Stanley habe der Nettogewinn um rund 45% auf 4,6 Mrd. USD zugelegt. Insgesamt hätten die großen US-Institute dank zahlreicher Fusionen, Übernahmen und Börsengänge im abgelaufenen Quartal kräftige Gewinnzuwächse verbuchen können. (16.10.2025/ac/a/m)
Stützend gewirkt hätten Hoffnungen auf sinkende Zinsen in den USA, nachdem US-Notenbankchef Powell die sich weiter eintrübenden Perspektiven am Arbeitsmarkt betont habe.
➤ DAX -0,23%; MDAX -0,96%; TecDAX +0,33%
➤ Dow Jones -0,04%; S&P 500 +0,40%; NASDAQ Comp. +0,66%
Der steigende Bedarf an fortschrittlichen KI-Prozessoren führe beim niederländischen Maschinenbauer ASML zu einem schnelleren Auftragszuwachs als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig weise das Unternehmen auf einen möglichen Rückgang der Nachfrage aus China hin, bedingt durch die US-Regularien für den Export von Hochtechnologie. Trotz dieser Einschränkungen erwarte CEO Fouquet für das Jahr 2026 Umsätze mindestens auf dem Niveau des laufenden Geschäftsjahres. Eine detaillierte Prognose solle im Januar folgen.
Der weltgrößte Luxusgüterkonzern LVMH habe in Q3 dank einer anziehenden Nachfrage in China ein leichtes Umsatzplus erzielt. Wie der Konzern mitgeteilt habe, sei der Gesamtumsatz von Juli bis September um 1% auf 18,28 Mrd. EUR gestiegen. Analysten hätten hingegen stagnierende Gesamterlöse vorausgesagt. Vor allem in Asien ohne Japan habe die Kauflust der Kunden nach Luxusartikeln in den vergangenen neun Monaten "merklich" zugenommen.
Milliarden-Geschäfte im Investmentbanking hätten den US-Großbanken in Q3 Rückenwind gegeben und ihnen Gewinnsprünge beschert. Allein bei der Bank of America seien die Gebühren im Geschäft mit Übernahmen und Fusionen um 43% auf 2 Mrd. USD geklettert, wie die zweitgrößte US-Bank mitgeteilt habe. Der Nettogewinn habe sich in den drei Monaten bis Ende September auf 8,5 (Vorjahr: 6,9) Mrd. USD summiert. Beim Konkurrenten Morgan Stanley habe der Nettogewinn um rund 45% auf 4,6 Mrd. USD zugelegt. Insgesamt hätten die großen US-Institute dank zahlreicher Fusionen, Übernahmen und Börsengänge im abgelaufenen Quartal kräftige Gewinnzuwächse verbuchen können. (16.10.2025/ac/a/m)
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