Sunburst verschwindet aus NEMAX
04.07.01 10:19
Wirtschaftswoche heute
Die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" nehmen derzeit die Aktien von Sunburst Merchandising (WKN 720150) genauer unter die Lupe.
Nach Gigabell verschwinde mit Sunburst nun das zweite Unternehmen auf Grund der eingeleiteten Insolvenz vom einst gepriesenen Wachstumssegment Neuer Markt. Vom 09. Juli an werde die Aktie des Merchandising-Spezialisten am Geregelten Markt notiert. Sunburst sei schlicht zahlungsunfähig geworden und habe keine neuen Investoren gefunden.
Der Lizenzvermarkter sitze auf einen Schuldenberg von rund 40 Millionen DM. Hinzu würden könnten noch Schadenersatzforderungen von Geschäftspartnern wegen unerfüllter Verträge kommen.
Bis heute liege ein testierter Jahresabschluss für 2000 nicht vor. Sunburst verfüge mit der Commerzbank lediglich nur über einen Designated Sponsor. Der vorgeschriebene zweite Börsenbetreuer, die BHF-Bank, habe ihr Mandat am 18. April gekündigt.
Gegen den früheren Vorstandschef Hero Alting und dem Finanzvorstand Oliver Butke sei bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück Strafanzeige wegen Untreue und Bilanzfälschung gestellt worden.
Zudem laufe ein Verfahren in Sachen Insiderhandel und Ad-hoc-Betrug. Durch den Börsengang und einer anschließenden Kapitalerhöhung habe Sunburst 34,3 Millionen Euro eingesammelt, die jetzt verbrannt seien.
Vor diesem Hintergrund raten die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" die Finger von der Aktie zu lassen.
Nach Gigabell verschwinde mit Sunburst nun das zweite Unternehmen auf Grund der eingeleiteten Insolvenz vom einst gepriesenen Wachstumssegment Neuer Markt. Vom 09. Juli an werde die Aktie des Merchandising-Spezialisten am Geregelten Markt notiert. Sunburst sei schlicht zahlungsunfähig geworden und habe keine neuen Investoren gefunden.
Der Lizenzvermarkter sitze auf einen Schuldenberg von rund 40 Millionen DM. Hinzu würden könnten noch Schadenersatzforderungen von Geschäftspartnern wegen unerfüllter Verträge kommen.
Gegen den früheren Vorstandschef Hero Alting und dem Finanzvorstand Oliver Butke sei bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück Strafanzeige wegen Untreue und Bilanzfälschung gestellt worden.
Zudem laufe ein Verfahren in Sachen Insiderhandel und Ad-hoc-Betrug. Durch den Börsengang und einer anschließenden Kapitalerhöhung habe Sunburst 34,3 Millionen Euro eingesammelt, die jetzt verbrannt seien.
Vor diesem Hintergrund raten die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" die Finger von der Aktie zu lassen.
04.07.01
, Wirtschaftswoche heute
Sunburst verschwindet aus NEMAXDie Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" nehmen derzeit die Aktien von Sunburst ...
29.06.01
, Börsenreport
Sunburst rechnet mit ZerschlagungDie bereits beim Amtsgericht Osnabrück Insolvenz beantragte Sunburst Merchandising (WKN 720150) rechnet damit, dass das ...
28.06.01
, Ad hoc
Sunburst InsolvenzverfahrenDas Amtsgericht Osnabrück wird am 01. Juli 2001 über den Antrag der Sunburst Merchandising AG (WKN 720150) auf Eröffnung ...
