Sunburst im Schlamassel
23.03.01 00:00
Platow Brief
Die 2000er-Zahlen von Sunburst (WKN 720150) sind grottenschlecht, berichten die Analysten vom Platow Brief.
Daran gebe es nichts zu deuteln. Vielmehr dränge sich die Frage auf, ob das Unternehmen nicht verpflichtet gewesen wäre, frühzeitig eine Gewinnwarnung auszusprechen. Ex-CFO Oliver Buttke wolle von dem Dilemma nichts gewusst haben. „Bis vor 2 Wochen waren wir alle noch sicher, die Ziele zu erreichen“, so Buttke gegenüber Platow. Immerhin habe das Unternehmen noch im Januar per Ad hoc-Mitteilung die 2000er Ziele bestätigt. Als Hauptgrund sehe Buttke den überraschenden Zahlungsausfall bei einem Kunden über rd. 6,5 Mio. Euro.
Der bereits gebuchte Geldeingang habe wieder storniert werden müssen. Doch das könne nicht alles sein. Die Differenz aus Ist und Soll betrage immerhin 17 Mio. Euro! Weitere Details dürfte da der noch ausstehende Geschäftsbericht 2000 zu Tage fördern. In der Schusslinie stehe der im Februar ausgeschiedene Firmengründer Hero Alting. So solle dieser seinem Nachfolger Benjamin Gawlik noch ein „kleines“ Aktienpaket untergeschoben haben-zu einem deutlich höheren Preis als aktuell verstehe sich. Pikant: Im Juli habe Alting in den Aufsichtsrat wechseln sollen.
Der Hinweis vom Platow Brief im Januar, vor einer Investition die endgültigen Zahlen abzuwarten, sei goldrichtig gewesen. Dennoch: Das Ausmaß des Debakels habe die Analysten überrascht. Da momentan auch nicht sicher sei, ob Sunburst überhaupt die Kurve kriege, solle man das Papier strikt meiden.
Daran gebe es nichts zu deuteln. Vielmehr dränge sich die Frage auf, ob das Unternehmen nicht verpflichtet gewesen wäre, frühzeitig eine Gewinnwarnung auszusprechen. Ex-CFO Oliver Buttke wolle von dem Dilemma nichts gewusst haben. „Bis vor 2 Wochen waren wir alle noch sicher, die Ziele zu erreichen“, so Buttke gegenüber Platow. Immerhin habe das Unternehmen noch im Januar per Ad hoc-Mitteilung die 2000er Ziele bestätigt. Als Hauptgrund sehe Buttke den überraschenden Zahlungsausfall bei einem Kunden über rd. 6,5 Mio. Euro.
Der bereits gebuchte Geldeingang habe wieder storniert werden müssen. Doch das könne nicht alles sein. Die Differenz aus Ist und Soll betrage immerhin 17 Mio. Euro! Weitere Details dürfte da der noch ausstehende Geschäftsbericht 2000 zu Tage fördern. In der Schusslinie stehe der im Februar ausgeschiedene Firmengründer Hero Alting. So solle dieser seinem Nachfolger Benjamin Gawlik noch ein „kleines“ Aktienpaket untergeschoben haben-zu einem deutlich höheren Preis als aktuell verstehe sich. Pikant: Im Juli habe Alting in den Aufsichtsrat wechseln sollen.
Der Hinweis vom Platow Brief im Januar, vor einer Investition die endgültigen Zahlen abzuwarten, sei goldrichtig gewesen. Dennoch: Das Ausmaß des Debakels habe die Analysten überrascht. Da momentan auch nicht sicher sei, ob Sunburst überhaupt die Kurve kriege, solle man das Papier strikt meiden.
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