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Fr, 17. April 2026, 21:45 Uhr

LIPRO AG O.N.

WKN: 521260 / ISIN: DE0005212609

Lipro outperformer


01.09.00 00:00
GZ-Bank

Die Lipro AG (WKN 521260) verzeichnete im 2. Quartal 2000 einen Umsatz von 4,8 Mio. Euro, berichten die Analysten der GZ-Bank.

Der Lizenzanteil habe 88,4 % betragen. Der Großteil der Lizenzen sei mit russischen Systemintegratoren erzielt worden. Im Gegenzug habe Lipro von den russischen Partnern Marktrechte in gleicher Höhe erworben. Damit verbunden seien Exklusivrechte für einen bedeutenden Teil des russischen Marktes. Bis zum Ende des Jahres werde Lipro ca. 75 % der derzeitigen Baan-Partner als Lipro-Partner gewonnen haben, womit in Russland eine flächendeckende Präsenz erreicht werde. Dies solle nach Einschätzung der GZ-Bank Analysten in Zukunft für überproportionale Zuwachsraten sorgen. Ein Risiko sehe man jedoch in der Bonität der russischen Systemintegratoren.

Die Rohertragsmarge habe sich im 2. Quartal auf 70,7 % belaufen und die EBIT-Marge sei mit 12,3 % ebenfalls höher als erwartet. Das Quartalsergebnis nach Steuern betrage 0,416 Euro Mio. Es ergebe sich somit ein Gewinn pro Aktie von 0,05 Euro für die abgelaufene Quartalsperiode. Der Trend zu E-Collaboration begünstige die SCM-Software von Lipro, da Netzwerkstrukturen dezentral besser abgebildet werden könnten. Die neu geschlossenen Partnerschaften mit den Systemintegratoren IBS und CMG würden zu einem anfänglichen Umsatzanstieg im Lizenzgeschäft führen und zeitverzögert auch das Dienstleistungsgeschäft erhöhen.

Die Zahlen zum 2. Quartal 2000 seien überzeugend ausgefallen. Insbesondere der Umsatzanstieg von228,3% gegenüber dem 1. Halbjahr 1999. Aufgrund des sehr hohen Lizenzanteils im 2. Quartal und des absehbaren Geschäfts für das 3. und 4. Quartal würden die Analysten ihre Schätzungen für den Lizenzanteil am Gesamtumsatz für das Jahr 2000 auf 60 % erhöhen. Daraus resultiere eine deutliche Margenverbesserung. Aufgrund der besser als erwarteten Wachstumsraten im 2. Quartal–sowohl bei Umsatz als auch bei EBIT-und aufgrund der neu eingegangenen Partnerschaften mit den Systemintegratoren IBS und CMG würden die Umsatz- und Gewinnprognosen für das Jahr 2000 und die Folgejahre erhöht.

Für das laufende Geschäftsjahr erhöhe die GZ-Bank AG ihre Umsatzschätzung auf 21,1 Mio. Euro (alt: 17,9 Mio. Euro). Für 2001 und 2002 werde mit einem Umsatz von 40,2 Mio. Euro(alt: 34,0 Mio. Euro) bzw. 64,4 Mio. Euro gerechnet. Für 2000 würden die Analysten eine EBIT-Marge von 13,3 % erwarten. In den Geschäftsjahren 2001 und 2002 würden sie von einer kontinuierlichen Erhöhung der EBIT-Marge auf 20 % im Jahr 2002 ausgehen. Für die Jahre 2000/2001/2002 schätze die GZ-Bank ein EPS von 0,27 Euro/ 0,47 Euro/ 0,98 Euro(alt: 0,21 Euro/ 0,35 Euro/ -). Für 2002e ergebe sich ein PER von 20,5 und ein EV/Sales-Multiple von 2,5. Die vorgelegten Zahlen und die Zukunftsperspektiven würden zu einer Neueinschätzung des Unternehmens führen. Die Analysten würden die Aktie daher von Marketperformer auf Outperformer heraufstufen.





 
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