Infomatec verkaufen
27.11.00 00:00
Trading Division
Seit unserer letzten Betrachtung im September diesen Jahres hat sich bei der Augsburger Infomatec AG (WKN 622200) einiges ereignet, leider mehr negatives als positives, berichten die Analysten vom Börsenbrief „Trading Division“.
Dem Rückzug der Betreuerbanken sei eine Berg- und Talfahrt gefolgt. Innerhalb nur kürzester Zeit habe eine neue Bank aufgetrieben werden müssen, welche bereit gewesen sei, das von Skandalen gerüttelte Unternehmen zu begleiten. Der Verkauf von Beteiligungen sei gefolgt, darunter auch die ebenfalls am Neuen Markt notierende Wapme AG.
Heiß her sei es auch gegangen, als die beiden Vorstände Gerhard Harlos und Alexander Häfele vor einigen Wochen aufgrund akuter Fluchtgefahr verhaftet worden seien. Zuvor habe die Staatsanwaltschaft Augsburg auf Drängen der Schutzgemeinschaft für Kleinaktionäre die Wohnungen der beiden Herren durchsucht und sei dabei offensichtlich auf Interessantes gestoßen. Ihnen werde vorgeworfen zur eigenen Bereicherung Insiderwissen missbraucht zu haben.
Diesem zwischenzeitlichen Höhepunkt seien weitere skandalöse Ereignisse gefolgt. Der FC Augsburg sei vor Gericht gezogen, weil zugesicherte Sponsorengelder bislang noch nicht überwiesen worden seien. Auch eine vom Vorstand Harlos zugesprochene Spende in Höhe von 250.000 Euro habe den Weg auf das Konto des Fußballclubs nicht gefunden. Wenn man diese Fakten alle zusammen betrachte, könne man nur davon abraten, Aktien der Infomatec zu kaufen. Der einstige Börsenliebling habe sich zum absoluten Sorgenkind und in gewisser Weise zum Pleitekandidaten entwickelt, da es ihm wegen des verlorenen Anlegervertrauens kaum mehr möglich sein werde, sich Geld auf dem Kapitalmarkt zu besorgen.
Dem Rückzug der Betreuerbanken sei eine Berg- und Talfahrt gefolgt. Innerhalb nur kürzester Zeit habe eine neue Bank aufgetrieben werden müssen, welche bereit gewesen sei, das von Skandalen gerüttelte Unternehmen zu begleiten. Der Verkauf von Beteiligungen sei gefolgt, darunter auch die ebenfalls am Neuen Markt notierende Wapme AG.
Heiß her sei es auch gegangen, als die beiden Vorstände Gerhard Harlos und Alexander Häfele vor einigen Wochen aufgrund akuter Fluchtgefahr verhaftet worden seien. Zuvor habe die Staatsanwaltschaft Augsburg auf Drängen der Schutzgemeinschaft für Kleinaktionäre die Wohnungen der beiden Herren durchsucht und sei dabei offensichtlich auf Interessantes gestoßen. Ihnen werde vorgeworfen zur eigenen Bereicherung Insiderwissen missbraucht zu haben.
Diesem zwischenzeitlichen Höhepunkt seien weitere skandalöse Ereignisse gefolgt. Der FC Augsburg sei vor Gericht gezogen, weil zugesicherte Sponsorengelder bislang noch nicht überwiesen worden seien. Auch eine vom Vorstand Harlos zugesprochene Spende in Höhe von 250.000 Euro habe den Weg auf das Konto des Fußballclubs nicht gefunden. Wenn man diese Fakten alle zusammen betrachte, könne man nur davon abraten, Aktien der Infomatec zu kaufen. Der einstige Börsenliebling habe sich zum absoluten Sorgenkind und in gewisser Weise zum Pleitekandidaten entwickelt, da es ihm wegen des verlorenen Anlegervertrauens kaum mehr möglich sein werde, sich Geld auf dem Kapitalmarkt zu besorgen.
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12.09.01
, Ad hoc
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