Conergy schon hoch bewertet
02.04.01 00:00
Brokerworld-Online
Conergy (WKN 604002) aus Hamburg ist eine Holding, mit derzeit sechs Tochtergesellschaften aus verschiedenen Wertschöpfungsstufen und in zahlreichen Ländern aktiv, berichten die Analysten von „Brokerworld-Online“.
Die Gruppe habe weltweite Patente in der Produktion, und einen internationalen Großhandel über Europas größtes Solar-Vertriebsnetz auf Franchisebasis. Das Unternehmen habe am 9. April ihre Erstnotiz im Amtlichen Handel am SMAX (Small Cap Exchange) der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Zeichnungsfrist laufe vom 30. März bis 5. April 2001. Die Bookbildungsspanne betrage 10 bis 14 Euro. Die Gesellschafter würden die Platzierung von 2,5 Mio. Aktien plus Greenshoe mit 200 000 Aktien planen. IPO begleitender Konsortialführer sei die HSBC Trinkaus & Burkhardt und zum Konsortium gehöre außerdem Sal. Oppenheim jr. & Cie. sowie die Hamburgische Landesbank.
Der führende Anbieter für Systeme zur Nutzung erneuerbarer Energien sei in den Bereichen Strom (Photovoltaik), Wärme (Solarthermie) und Wasser (Wasserrecycling) in Deutschland aktiv. Das Unternehmen decke von der Entwicklung, über die Produktion, den Groß- und Einzelhandel, bis hin zur Planung und dem Betrieb von Großprojekten die Breite des Marktes ab. Conergy strebe um den Einstieg in komplementäre Geschäftsfelder z.B. Solarthermie und Regenwassernutzung. Zwei Töchter würden sich mit dem Geschäftsfeld Regenwassernutzung beschäftigen, eine weitere mit Montagesystemen für Solarzellen. Der Börsengang solle die Expansionsfinanzierung unterstützen. Zum Beispiel in die Wasserstofftechnologie.
Wasserstoff sei der Brennstoff der Zukunft. Und er lasse sich ökologisch sinnvoll nur durch erneuerbare Energien erzeugen. Eine Reihe von geplanten Großprojekten, die in diesem Jahr mit der Conergy Tochter aus Stuttgart Voltwerk AG realisiert werden sollten, seien die Basis für die positive Entwicklung des Unternehmens. Aktuell vermeldet, baue Conergy das größte Solarkraftwerk Europas im bayerischen Söchtenau. SunTechnics eine weitere Tochtergesellschaft erhalte den Auftrag für das Photovoltaik-Kraftwerk. Die Projektentwicklung übernehme die Voltwerk AG. In der ersten Ausbaustufe solle das Photovoltaik-Kraftwerk schon mit etwa der Hälfte der Leistung ans Stromnetz gehen. Die zweite Ausbaustufe sei noch für dieses Jahr geplant. Das entsprechende Netz-Einspeiseangebot über drei Megawatt mit den Isar-Amperewerken sei unterzeichnet worden. Die im Umweltschutz sehr engagierte Gemeinde Söchtenau habe dem Projekt zugestimmt.
Mit dem Solar-Kraftwerk werde ein Umsatzvolumen von rund 15 Mio. Euro erreicht. Der gesamte geplante Jahresumsatz liege bei über 50 Mio. Euro. Der Umsatz für 2000 sei mit 13,09 Mio. Euro angegeben worden und einem EBIT Ergebnis von minus 1,53 Mio. Euro. Der Break Even solle im laufenden Jahr erreicht werden. Die größten Umsatzanteile würden auf die Projektierung (Voltwerk AG, Stuttgart) und die Realisierung (SunTechnics GmbH, Hamburg) von Solaranlagen sowie auf den Großhandel für Photovoltaik-Bauteile (AET GmbH, Sulzbach) entfallen.
Im Vergleich mit der Konkurrenz sei das Unternehmen zur Emission schon hoch bewertet. Daher seien Zeichnungsgewinne eher gering zu erwarten. Gelegenheitsanleger sollten bei diesem Titel lieber auf Ihren Umweltfond im Portfolio vertrauen. Sie würden dabei sein.
Die Gruppe habe weltweite Patente in der Produktion, und einen internationalen Großhandel über Europas größtes Solar-Vertriebsnetz auf Franchisebasis. Das Unternehmen habe am 9. April ihre Erstnotiz im Amtlichen Handel am SMAX (Small Cap Exchange) der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Zeichnungsfrist laufe vom 30. März bis 5. April 2001. Die Bookbildungsspanne betrage 10 bis 14 Euro. Die Gesellschafter würden die Platzierung von 2,5 Mio. Aktien plus Greenshoe mit 200 000 Aktien planen. IPO begleitender Konsortialführer sei die HSBC Trinkaus & Burkhardt und zum Konsortium gehöre außerdem Sal. Oppenheim jr. & Cie. sowie die Hamburgische Landesbank.
Wasserstoff sei der Brennstoff der Zukunft. Und er lasse sich ökologisch sinnvoll nur durch erneuerbare Energien erzeugen. Eine Reihe von geplanten Großprojekten, die in diesem Jahr mit der Conergy Tochter aus Stuttgart Voltwerk AG realisiert werden sollten, seien die Basis für die positive Entwicklung des Unternehmens. Aktuell vermeldet, baue Conergy das größte Solarkraftwerk Europas im bayerischen Söchtenau. SunTechnics eine weitere Tochtergesellschaft erhalte den Auftrag für das Photovoltaik-Kraftwerk. Die Projektentwicklung übernehme die Voltwerk AG. In der ersten Ausbaustufe solle das Photovoltaik-Kraftwerk schon mit etwa der Hälfte der Leistung ans Stromnetz gehen. Die zweite Ausbaustufe sei noch für dieses Jahr geplant. Das entsprechende Netz-Einspeiseangebot über drei Megawatt mit den Isar-Amperewerken sei unterzeichnet worden. Die im Umweltschutz sehr engagierte Gemeinde Söchtenau habe dem Projekt zugestimmt.
Mit dem Solar-Kraftwerk werde ein Umsatzvolumen von rund 15 Mio. Euro erreicht. Der gesamte geplante Jahresumsatz liege bei über 50 Mio. Euro. Der Umsatz für 2000 sei mit 13,09 Mio. Euro angegeben worden und einem EBIT Ergebnis von minus 1,53 Mio. Euro. Der Break Even solle im laufenden Jahr erreicht werden. Die größten Umsatzanteile würden auf die Projektierung (Voltwerk AG, Stuttgart) und die Realisierung (SunTechnics GmbH, Hamburg) von Solaranlagen sowie auf den Großhandel für Photovoltaik-Bauteile (AET GmbH, Sulzbach) entfallen.
Im Vergleich mit der Konkurrenz sei das Unternehmen zur Emission schon hoch bewertet. Daher seien Zeichnungsgewinne eher gering zu erwarten. Gelegenheitsanleger sollten bei diesem Titel lieber auf Ihren Umweltfond im Portfolio vertrauen. Sie würden dabei sein.
09.12.13
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