ComROAD Einschätzung unverändert
06.08.01 13:15
Bank Vontobel
Jochen Reichert, Wertpapieranalyst der Bank Vontobel, belässt seine Einstufung für die Aktie von ComROAD (WKN 544940) auch weiterhin auf "neutral".
Die Zahlen für das erste Halbjahr würden außerordentlich gut aussehen. Mittelfristig würden allerdings Bedenken bestehen. ComROAD führe zwar mit den meisten großen Automobilherstellern Gespräche über Kooperationen und Partnerschaften. Jedoch habe sich bisher noch keiner dieser Produzenten entschieden, die Telematikbox oder die Telematiksoftware von ComROAD in Lizenz zu nehmen. ComROAD sei nur ein Kauf, wenn dieses Vorhaben gelingen sollte, da andernfalls die längerfristigen Wachstumserwartungen in Gefahr seien, gibt Reichert zu bedenken. Nach dem Motorola nun eine Zusammenarbeit mit BMW und Audi angekündigt habe, würden möglicherweise diese potenziellen Kooperationspartner wegfallen.
ComROAD sehe großes Potenzial in Asien. Erst unlängst sei eine Partnerschaft mit einer Tochtergesellschaft von China Unicom vereinbart worden. Diese stehe allerdings unter einem Vorbehalt. In der Vergangenheit habe man beobachten können, dass die gemeinsamen Ziele nur solange Bestand gehabt hätten, bis die asiatischen bzw. chinesischen Partner die Technologie in Händen gehalten haben. Danach sei öfters von den Verträgen wieder Abstand genommen worden. Davor seien auch Industriegrößen wie Siemens nicht verschont geblieben. Insofern müsse die Verhandlungsposition der ungleich kleineren ComROAD in gewissem Maße in Frage gestellt werden, erklärt Reichert.
Ein weiterer Negativpunkt sei der, dass ComROAD nur über eine vergleichsweise kleine Entwicklungsabteilung verfüge. Konkurrenten wie Motorola, würden unter dem Gesichtspunkt in einer anderen Liga spielen. Angesichts der derzeit vorhandenen Managementkapazitäten und des Wettbewerbs würden die Ziele des Unternehmens recht ambitioniert erscheinen.
Wenn es ComROAD nicht gelinge, einen großen Automobilproduzenten als Lizenzpartner zu gewinnen, dürfte auf mittelfristige Sicht hin weiteres Rückschlagpotenzial bestehen, gibt Reichert abschließend zu bedenken.
Die Zahlen für das erste Halbjahr würden außerordentlich gut aussehen. Mittelfristig würden allerdings Bedenken bestehen. ComROAD führe zwar mit den meisten großen Automobilherstellern Gespräche über Kooperationen und Partnerschaften. Jedoch habe sich bisher noch keiner dieser Produzenten entschieden, die Telematikbox oder die Telematiksoftware von ComROAD in Lizenz zu nehmen. ComROAD sei nur ein Kauf, wenn dieses Vorhaben gelingen sollte, da andernfalls die längerfristigen Wachstumserwartungen in Gefahr seien, gibt Reichert zu bedenken. Nach dem Motorola nun eine Zusammenarbeit mit BMW und Audi angekündigt habe, würden möglicherweise diese potenziellen Kooperationspartner wegfallen.
Ein weiterer Negativpunkt sei der, dass ComROAD nur über eine vergleichsweise kleine Entwicklungsabteilung verfüge. Konkurrenten wie Motorola, würden unter dem Gesichtspunkt in einer anderen Liga spielen. Angesichts der derzeit vorhandenen Managementkapazitäten und des Wettbewerbs würden die Ziele des Unternehmens recht ambitioniert erscheinen.
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