CargoLifter Underperformer
24.09.02 09:32
Stadtsparkasse Köln
Bei Kursstärke Aktien der CargoLifter AG (WKN 540261) verkaufen, dies ist die Empfehlung von Analysten der Stadtsparkasse Köln.
1994 sei auf einer Tagung des Verbandes der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VdMA) die Idee eines fliegenden Krans entwickelt worden, der die bestehenden logistischen Probleme im Schwerlastbereich lösen sollte. Die CargoLifter AG als Holding vereine unter einem Dach alle zur Umsetzung des Projekts benötigten Elemente und Einrichtungen. Dazu gehören die Projektierung und Durchführung von Logistikprojekten sowie die Entwicklung und der Bau der notwendigen Werkzeuge. Großaktionäre seien die Henderson Global Investors Limited sowie das Management.
CargoLifter sei vom Vorhaben abgerückt, das Unternehmen in seiner Gesamtheit zu erhalten. Die AG wolle sich von der Tochter Airship Operations trennen und somit auch das Luftschiff "Charly" verkaufen, mit dem CargoLifter seit kurzem Rundflüge über das Werftgelände und Teile des nahen Spreewaldes anbiete. Mit Interessenten werde bereits verhandelt. Konkrete Angaben seien aber bisher nicht gemacht worden.
Der Insolvenzverwalter des Luftschiffbauers wolle mit dem bisherigen Haupt-Konkurrenten des Unternehmens, der britischen Advanced Technologies Group (ATG), über ein Rettungskonzept verhandeln. Laut Zeitungsberichten könne ATG im Gegensatz zu CargoLifter auf eine jahrzehntelange Vergangenheit und tatsächlich gebaute Luftschiffe zurückblicken. Allerdings habe ATG jüngst selbst Finanzierungsprobleme gehabt. Es solle aber auch noch mit anderen Firmen gesprochen werden. Die Gläubigerversammlung wolle am 27. September ein tragfähiges Rettungskonzept vorstellen.
CargoLifter und der US-Flugzeughersteller Boeing wollen bei einer Studie für ein Stratosphären-Luftschiff zusammenarbeiten. Das teilten die Unternehmen nach der Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages Anfang August mit. Die CargoLifter AG hatte im Juni Insolvenz angemeldet und die Entwicklung des zentralen Projekts, des Lastenluftschiffs CL 160, auf Eis gelegt. Für Boeing sei dies ein wichtiges neues Geschäftsfeld. CargoLifter habe das Wissen für die "Leichter-als-Luft-Technologie".
Die Kombination aus dem Know-how von ATG, der Produktionshalle von CargoLifter und dem strategischem Interesse von Boeing an der "Leichter-als-Luft-Technologie" könnte wieder Investoren anlocken. Bundeswirtschaftsminister Müller habe gesagt, dass das neue Führungskonzept für CargoLifter von großem Realismus geprägt sei. Es sei vorstellbar, dass der Bund es mittrage. Der Bund hatte noch vor kurzem Hilfen für ein vorgelegtes, breiteres Konzept abgelehnt.
Auf dem Gelände der CargoLifter-Luftschiff-Werft im südbrandenburgischen Brand haben sich die ersten beiden Firmen angesiedelt.
Die Aktionäre haben bisher rund 300 Mio. Euro ins Unternehmen investiert, ohne dass es bisher einen großen Prototypen des Luftschiffs gebe.
Ein Bericht über massive technische Probleme, die den Schwertransporter zu einem "Schönwetterfluggerät" werden lassen, seien vom Unternehmen dementiert worden.
Das Unternehmen notiere seit 23. September nicht mehr im MDAX. Daher werden die Analysten der Stadtsparkasse Köln aus diesem Grund künftig keine Einschätzung mehr vornehmen.
Nach der Einleitung des Insolvenzverfahrens sei der Fortbestand des Unternehmens stark gefährdet. Aktuelle Geschäftszahlen seien derzeit nicht verfügbar. Die Vorkommnisse der letzten Monate bestärke das Researchteam in seiner negativen Beurteilung von CargoLifter.
Die Aktie von CargoLifter ist für die Analysten der Stadtsparkasse Köln ein Underperformer.
1994 sei auf einer Tagung des Verbandes der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VdMA) die Idee eines fliegenden Krans entwickelt worden, der die bestehenden logistischen Probleme im Schwerlastbereich lösen sollte. Die CargoLifter AG als Holding vereine unter einem Dach alle zur Umsetzung des Projekts benötigten Elemente und Einrichtungen. Dazu gehören die Projektierung und Durchführung von Logistikprojekten sowie die Entwicklung und der Bau der notwendigen Werkzeuge. Großaktionäre seien die Henderson Global Investors Limited sowie das Management.
CargoLifter sei vom Vorhaben abgerückt, das Unternehmen in seiner Gesamtheit zu erhalten. Die AG wolle sich von der Tochter Airship Operations trennen und somit auch das Luftschiff "Charly" verkaufen, mit dem CargoLifter seit kurzem Rundflüge über das Werftgelände und Teile des nahen Spreewaldes anbiete. Mit Interessenten werde bereits verhandelt. Konkrete Angaben seien aber bisher nicht gemacht worden.
Der Insolvenzverwalter des Luftschiffbauers wolle mit dem bisherigen Haupt-Konkurrenten des Unternehmens, der britischen Advanced Technologies Group (ATG), über ein Rettungskonzept verhandeln. Laut Zeitungsberichten könne ATG im Gegensatz zu CargoLifter auf eine jahrzehntelange Vergangenheit und tatsächlich gebaute Luftschiffe zurückblicken. Allerdings habe ATG jüngst selbst Finanzierungsprobleme gehabt. Es solle aber auch noch mit anderen Firmen gesprochen werden. Die Gläubigerversammlung wolle am 27. September ein tragfähiges Rettungskonzept vorstellen.
CargoLifter und der US-Flugzeughersteller Boeing wollen bei einer Studie für ein Stratosphären-Luftschiff zusammenarbeiten. Das teilten die Unternehmen nach der Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages Anfang August mit. Die CargoLifter AG hatte im Juni Insolvenz angemeldet und die Entwicklung des zentralen Projekts, des Lastenluftschiffs CL 160, auf Eis gelegt. Für Boeing sei dies ein wichtiges neues Geschäftsfeld. CargoLifter habe das Wissen für die "Leichter-als-Luft-Technologie".
Auf dem Gelände der CargoLifter-Luftschiff-Werft im südbrandenburgischen Brand haben sich die ersten beiden Firmen angesiedelt.
Die Aktionäre haben bisher rund 300 Mio. Euro ins Unternehmen investiert, ohne dass es bisher einen großen Prototypen des Luftschiffs gebe.
Ein Bericht über massive technische Probleme, die den Schwertransporter zu einem "Schönwetterfluggerät" werden lassen, seien vom Unternehmen dementiert worden.
Das Unternehmen notiere seit 23. September nicht mehr im MDAX. Daher werden die Analysten der Stadtsparkasse Köln aus diesem Grund künftig keine Einschätzung mehr vornehmen.
Nach der Einleitung des Insolvenzverfahrens sei der Fortbestand des Unternehmens stark gefährdet. Aktuelle Geschäftszahlen seien derzeit nicht verfügbar. Die Vorkommnisse der letzten Monate bestärke das Researchteam in seiner negativen Beurteilung von CargoLifter.
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