AdLINK für risikofreudige Anleger
28.04.00 00:00
GoingPublic-Online
Bis zum 9. Mai können die Aktien des Online-Werbevermarkters AdLINK (WKN 549015) laut GoingPublic gezeichnet werden.
Konsortialführer sei die Bank Vontobel, daneben begleiteten die WestLB, Sal. Oppenheim und Soc. Générale den Börsengang. Zeichnungsaufträge könnten den IPO-Experten zufolge in einer Spanne zwischen 14 und 17 Euro abgegeben werden. Von den insgesamt 28,75 Mio. Namensaktien würden inkl. Greenshoe 6,45 Mio. Stück emittiert. Dies entspreche einem Free Float von rund 22 %.
Die AdLINK Internet Media AG sei ein unabhängiger Vermarkter von Internet-Bannerwerbung. Das Marketingunternehmen ist laut GoingPublic in zahlreichen europäischen Ländern vertreten. AdLINK schließe mit den Betreibern von Websites Vermarktungsverträge ab. Spezielle Key Account- und Telefonmarketing-Teams kontaktierten daraufhin potentielle Werbekunden. Von jedem vermittelten Auftrag behalte AdLINK für die Vermittlungsleistungen 30 bis 50 % Provision ein, mit der das gesamte Leistungsspektrum vom Consulting
über Marktforschung bis hin zu Fakturierung und Inkasso abgedeckt sei.
Bei einem prognostizierten Umsatz von 78 Mio. Euro im Jahr 2001 berechnet sich nach Ansicht der Wertpapier-Profis ein KUV von maximal 6,3 zur Emission. Das Erreichen der Gewinnschwelle werde frühestens ab dem Jahr 2002 erwartet. Beim Weltmarktführer im Bereich Online-Werbevermarktung, DoubleClick, Inc. aus den USA, betrage das prognostizierte 2001er-KUV auf aktuellem Kursniveau knapp 10. In Anbetracht der führenden Marktstellung von DoubleClick und der spätestens für 2001 erwarteten schwarzen Zahlen sei der Abschlag von rund 35 % durchaus gerechtfertigt.
Der Markt für Internetwerbevermarktung sei stark wachsend. Für das Jahr 2004 werde nach einer Studie von Forrester Research ein Marktvolumen von 5,8 Mrd. Euro erwartet. Die Umsatzplanzahlen von AdLINK erschienen vor diesem Hintergrund auch erreichbar. Allerdings sei mit einer deutlichen Verschärfung des
Wettbewerbs zu rechnen. Immer mehr Werbevermarkter aus dem Print- und TV-Bereich weiteten ihre Geschäftsfelder auch auf den Online-Markt aus. Zudem drängten auch die großen der US-Branche auf den europäischen Markt. Auch gelte - trotz der jüngsten Korrektur - die gesamte Branche als hoch bewertet und
immer noch korrekturgefährdet.
Am Grauen Markt notierten die Aktien zwar derzeit etwa 15 % über dem oberen Ende der Bookbuildingspanne, doch eine Zeichnung bzw. ein Kauf sei aufgrund der Markt- und Unternehmensrisiken nur spekulativen Anlegern anzuraten.
Konsortialführer sei die Bank Vontobel, daneben begleiteten die WestLB, Sal. Oppenheim und Soc. Générale den Börsengang. Zeichnungsaufträge könnten den IPO-Experten zufolge in einer Spanne zwischen 14 und 17 Euro abgegeben werden. Von den insgesamt 28,75 Mio. Namensaktien würden inkl. Greenshoe 6,45 Mio. Stück emittiert. Dies entspreche einem Free Float von rund 22 %.
über Marktforschung bis hin zu Fakturierung und Inkasso abgedeckt sei.
Bei einem prognostizierten Umsatz von 78 Mio. Euro im Jahr 2001 berechnet sich nach Ansicht der Wertpapier-Profis ein KUV von maximal 6,3 zur Emission. Das Erreichen der Gewinnschwelle werde frühestens ab dem Jahr 2002 erwartet. Beim Weltmarktführer im Bereich Online-Werbevermarktung, DoubleClick, Inc. aus den USA, betrage das prognostizierte 2001er-KUV auf aktuellem Kursniveau knapp 10. In Anbetracht der führenden Marktstellung von DoubleClick und der spätestens für 2001 erwarteten schwarzen Zahlen sei der Abschlag von rund 35 % durchaus gerechtfertigt.
Der Markt für Internetwerbevermarktung sei stark wachsend. Für das Jahr 2004 werde nach einer Studie von Forrester Research ein Marktvolumen von 5,8 Mrd. Euro erwartet. Die Umsatzplanzahlen von AdLINK erschienen vor diesem Hintergrund auch erreichbar. Allerdings sei mit einer deutlichen Verschärfung des
Wettbewerbs zu rechnen. Immer mehr Werbevermarkter aus dem Print- und TV-Bereich weiteten ihre Geschäftsfelder auch auf den Online-Markt aus. Zudem drängten auch die großen der US-Branche auf den europäischen Markt. Auch gelte - trotz der jüngsten Korrektur - die gesamte Branche als hoch bewertet und
immer noch korrekturgefährdet.
Am Grauen Markt notierten die Aktien zwar derzeit etwa 15 % über dem oberen Ende der Bookbuildingspanne, doch eine Zeichnung bzw. ein Kauf sei aufgrund der Markt- und Unternehmensrisiken nur spekulativen Anlegern anzuraten.
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