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Fr, 17. April 2026, 16:47 Uhr

Accel Energy

WKN: A0LFLF / ISIN: CH0026238243

Accel Energy unterbewertet


19.11.07 12:59
Invest Inside

London (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Invest Inside" ist die Aktie von Accel Energy unterbewertet und empfehlen sie mit "buy".

Weltweit sei Accel Energy aktiv. Das Unternehmen habe seinen Sitz in den USA und in der Schweiz, das operative Geschäft laufe vor allem in Asien ab. Das mache heute einen Global Player aus. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten sei im Energiesektor, der Firmenname deute dies an. Doch der Blick von Accel Energy gehe über diesen einen Bereich hinaus. Geld verdienen könne das Unternehmen auch in anderen Branchen.

In verschiedensten Ländern sei Accel Energy aktiv, der Schwerpunkt liege jedoch bisher ganz klar auf China. Dort betreibe man mit einem Partner sehr erfolgreich eine Raffinerie. Diese Raffinerie sei schon vor dem hohen Ölpreis wirtschaftlich erfolgreich gewesen, dank der aktuellen Nachfrage könne man von dort sicherlich noch mehr erwarten. Die Raffinerie sei bisher die "Cashcow" von Accel Energy in China, sie sei aber bei weitem nicht das einzige Projekt in dem riesigen Land.

Ein Liefervertrag für verschiedene Schiffslinien habe im Sommer für großes Aufsehen gesorgt. Einige der größten Schiffscargolinien des Landes hätten bei Accel Energy Schmiermittel bestellt. Der Auftrag laufe noch bis ins nächste Jahr hinein. Sein Volumen liege bei 9 Millionen US-Dollar. Nach umfangreichen Tests hätten sich die Schiffsunternehmer für die Produkte von Accel Energy entschieden. Es habe sich gezeigt, dass die Schmiermittel von Accel Energy besonders effizient bei den Schiffsmotoren gewirkt hätten.

Wer sich in der chinesischen Schifffahrtsbranche auskenne, wisse rasch, welche Bedeutung diese Bestellung habe und was sie alles nach sich ziehen könne. Accel Energy habe damit mehr als nur einen Fuß in diese wichtige Branche gesetzt. Sowohl die Binnenschifffahrt als auch die Küstenschifffahrt hätten in China eine sehr hohe Bedeutung. Die Flüsse seien rund 220.000 Kilometer lang, die Küstenlinie habe eine Länge von mehr als 18.000 Kilometern.

Die genaue Anzahl chinesischer Schiffe sei gar nicht bekannt. Aber schon die Tatsache, dass es in 70 großen und wichtigen Häfen des Landes mehr als 5.000 Ankerplätze gebe, zeige, wie riesig der Bereich sei. Es würde nicht verwundern, wenn Accel Energy hier bald weitere Aufträge vermelden könnte.

Nicht nur Schifffahrtsunternehmen würden auf die Produkte des Unternehmens setzen. Man habe sich auch einen Kontrakt mit einer Tankstellenkette gesichert. Rund 500 Tankstellen des Landes würden von Accel Energy beliefert. Das bringe jährlich 20 Millionen US-Dollar ein. Da in China derzeit der Automobilmarkt boome, würden auch überall neue Tankstellen benötigt. Die mehr als 90.000 Tankstellen, die es bisher dort gebe, würden bald nicht mehr ausreichen, um alle Autofahrer flächendeckend mit Sprit zu versorgen. Das Netz müsse erweitert werden. Die Experten würden sich fragen, warum nicht auch Accel Energy etwas von diesem Kuchen abbekommen sollte.

In Maoming in der Provinz Guangdong wolle Accel Energy ganz stark ins Ölgeschäft einsteigen. Dort solle eine Retortenanlage entstehen, die aus ölhaltigem Schiefergestein das Öl heraushole. Rund um Maoming würden die größten Vorkommen dieses Gesteins in ganz China liegen. Der Abbau und die Produktion seien demnach über Jahre und Jahrzehnte hinweg gesichert. Bis zu 10.000 Barrel sollten dort pro Tag produziert werden. Rechne man dies um, komme man auf einen jährlichen Umsatz von 180 Millionen US-Dollar - wieder unter konservativen Aspekten.

Noch stehe die Anlage nicht. Bis der tatsächliche Maximalumsatz erzielt werde, dauere es auch noch eine Zeit. Aber die Vorbereitungen würden auf Hochtouren laufen. Und alleine die Perspektive, was dort alles machbar sei, könne Anleger in Verzückung bringen. Das sei der reine Wahnsinn.

Noch ein weiteres Projekt, das in China großen Anklang finde, sei der Schiefer-Asphaltbinder von Accel Energy. Er könne bei Straßenbauprojekten angewandt werden. Mit diesem Binder sei eine ganze Reihe von Problemen lösbar, die nicht nur im chinesischen Straßenbau entstünden - Spurrillen, Auswaschungen, Frostaufbrüche, Ermüdungsanrisse und Alterung. Da in China auch der Straßenbau stark gefördert werde, sei die Nachfrage nach solchen Produkten hoch. Die Umsatzschätzungen würden hier ebenfalls in die Millionen gehen.

Doch nicht nur in China sei Accel Energy aktiv. Ein zweites Standbein habe man in Jordanien gefunden. Dort sei man zwar noch nicht ganz so weit, dass man wirklich Geld verdiene. Aber die Perspektiven seien mehr als nur gut. Auch in Jordanien wolle man eine Raffinerie bauen. Wie erfolgreich ein solches Projekt laufen könne, sehe man in China.

Daneben nehme Accel Energy an einer sehr wichtigen Ausschreibung teil, zu der man durch die Regierung des Königreichs eingeladen worden sei. Dabei gehe es um den Abbau der Ölschieferstätten von Attarat Um Al-Ghudran. Studien würden besagen, dass dort umgerechnet etwa 3,9 Millionen Tonnen Erdöl im Boden liegen würden. Verständlicher ausgedrückt ergebe dies 28,5 Millionen Barrel Öl. Bei den aktuellen Preisen für Rohöl hätten diese Vorräte auf dem Weltmarkt einen Wert von rund 2,6 Milliarden US-Dollar.

Hier liege noch keine Entscheidung über den Zuschlag vor, aber das Management von Accel Energy habe mit hohen Vertretern der Regierung, unter anderem dem Energieminister, bereits sehr konstruktive Gespräche geführt. Da man bereits Erfahrung im Bereich des Ölschiefers habe, könne man mit diesem Trumpf in die weiteren Gespräche gehen.

Die Stärke von Accel Energy sei wohl am besten in den Finanzdaten zu erkennen. 2005 habe das Unternehmen einen Umsatz von 58 Millionen US-Dollar gemacht. Der Gewinn habe bei 1,8 Millionen US-Dollar gelegen. Im Jahr danach habe sich der Umsatz auf 61,5 Millionen US-Dollar erhöht. Der Gewinn sei klar überproportional gewachsen: 6,6 Millionen US-Dollar hätten am Ende in den Büchern gestanden. Es gebe zudem keinen Grund, warum die Situation im laufenden Jahr schlechter sein solle. Im Gegenteil, die Geschäfte würden gut laufen, es sei im Jahresverlauf so mancher lukrative Deal hereingekommen.

Nehme man also einfach die Zahlen des Vorjahres als Grundlage, was sogar konservativ sei, würden sich daraus geradezu unglaubliche Kennzahlen ergeben. Bei einem Gewinn von 6,6 Millionen US-Dollar und bei 50 Millionen ausstehenden Aktien komme man auf einen Gewinn je Aktie von 0,13 US-Cent. Umgerechnet würden sich daraus 0,09 Euro Gewinn je Aktie ergeben. In Beziehung dazu wirke der aktuelle Kurs von rund 0,16 Euro (bei Redaktionsschluss) lächerlich.

Es komme aber noch besser. Denn daraus errechne sich ein KGV von knapp 1,8. Hier sei weder ein Komma falsch gesetzt, noch liege ein Rechenfehler vor. Das zu erwartende Kurs/Gewinn-Verhältnis für das laufende Jahr liege, wenn man den Vorjahresgewinn heranziehe, bei unter 2. Die Experten würden sich fragen, welche Aktie mit solch einer Kennzahl aufwarten könne.

Nach Ansicht der Experten von "Invest Inside" sind hier Worte wie "unterbewertet" nur Hohn - die Aktie von Accel Energy ist die Perle in der Auster, nach der viele Anleger suchen, sie ist der Schatz, der für viele aus Träumen Realität machen kann. (Analyse vom 19.11.2007) (19.11.2007/ac/a/a)




 
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