ABN AMRO neutral
03.05.07 11:47
Oppenheim DerivateWelt
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Sal. Oppenheim stufen die Aktie von ABN AMRO in der aktuellen Ausgabe von "Oppenheim DerivateWelt" mit dem Rating "neutral" ein.
Eines hätten Anleger durch die jüngste Entwicklung bei der ABN AMRO gelernt: Größe allein schütze nicht vor einer Übernahme. So habe der TCI-Hedgefonds mit einem relativ kleinen Anteil an der ABN AMRO durch seine Forderungen den aktuellen Übernahmekampf erst ermöglicht und damit für alle Aktionäre einen Anstieg des Unternehmenswerts um bislang mehr als 17 Mrd. Euro erreicht.
Die Wurzeln der niederländischen ABN AMRO würden bis ins Jahr 1824 zurückreichen. Die letzte bedeutende Veränderung der gesellschaftsrechtlichen Struktur habe mit dem Zusammenschluss der ABN Bank und der Amro Bank im Jahr 1991 stattgefunden. Das Jahr 2007 könnte für das Institut in Abhängigkeit vom Ausgang des Übernahmekampfs noch wichtiger werden. Sollte die Wunschlösung des ABN AMRO-Managements nicht zu Stande kommen, also der Zusammenschluss mit Barclays scheitern, drohe die Aufteilung einzelner Unternehmensteile unter den interessierten drei Banken Royal Bank of Scotland (RBS), Santander und Fortis.
Dass auf der Hauptversammlung die fünf von TCI eingebrachten Tagesordnungspunkte mit Quoten zwischen 40,5 Prozent und 85,2 Prozent der anwesenden Aktionäre unterstützt worden seien, gelte als klares Misstrauensvotum gegenüber dem Management der ABN AMRO. Die Ankündigung, man würde durch den Zusammenschluss bis zum Jahr 2010 vor Steuern jährliche Synergieeffekte von 3,5 Mrd. Euro erzielen und die Aussicht, weltweit zur fünftgrößten Bank aufzusteigen, hätten die Aktionäre bislang nicht zu überzeugen vermocht.
Während die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2006 schlechter als erwartet ausgefallen sei, sei den Niederländern im ersten Quartal dieses Jahres eine positive Überraschung gelungen. So sei der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahresquartal um 25,5 Prozent auf 1,225 Mrd. Euro gestiegen. Die Erwartungen der Oppenheim-Analysten seien damit um rund zehn Prozentpunkte übertroffen worden. Beim Gewinn pro Aktie habe ABN AMRO sogar einen Anstieg um 30 Prozent auf 0,65 Euro vermeldet. Am Tag der Veröffentlichung habe die Aktie mit einem Plus von 5,8 Prozent reagiert. Die positive Gewinnmeldung von Mitte April hätten die Oppenheim-Analysten vor dem Hintergrund damaliger Fusionsgespräche als Window-Dressing interpretiert, um die Attraktivität der Bank zu erhöhen. In diesem Zusammenhang sei auch der optimistische Ausblick des Managements zu sehen. So sehe der Vorstand das Unternehmen auf gutem Wege, die für 2007 in Aussicht gestellten Gewinnziele in Höhe von 2,30 Euro pro Aktie zu übertreffen.
Die Oppenheim-Analysten würden die Wahrscheinlichkeit für ein Zusammengehen von Barclays und ABN AMRO auf 90 Prozent schätzen. Aufgrund dieser Erwartung haben die Analysten von Sal. Oppenheim in der aktuellen Ausgabe von "Oppenheim DerivateWelt" ihr neutrales Rating für die ABN AMRO-Aktie bekräftigt und den fairen Wert auf 35 Euro pro Aktie geschätzt. Am Mittwoch habe die Aktie von ABN AMRO mit 36 Euro rund drei Prozent darüber gelegen. (Analyse vom 03.05.2007) (03.05.2007/ac/a/a)
Eines hätten Anleger durch die jüngste Entwicklung bei der ABN AMRO gelernt: Größe allein schütze nicht vor einer Übernahme. So habe der TCI-Hedgefonds mit einem relativ kleinen Anteil an der ABN AMRO durch seine Forderungen den aktuellen Übernahmekampf erst ermöglicht und damit für alle Aktionäre einen Anstieg des Unternehmenswerts um bislang mehr als 17 Mrd. Euro erreicht.
Dass auf der Hauptversammlung die fünf von TCI eingebrachten Tagesordnungspunkte mit Quoten zwischen 40,5 Prozent und 85,2 Prozent der anwesenden Aktionäre unterstützt worden seien, gelte als klares Misstrauensvotum gegenüber dem Management der ABN AMRO. Die Ankündigung, man würde durch den Zusammenschluss bis zum Jahr 2010 vor Steuern jährliche Synergieeffekte von 3,5 Mrd. Euro erzielen und die Aussicht, weltweit zur fünftgrößten Bank aufzusteigen, hätten die Aktionäre bislang nicht zu überzeugen vermocht.
Während die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2006 schlechter als erwartet ausgefallen sei, sei den Niederländern im ersten Quartal dieses Jahres eine positive Überraschung gelungen. So sei der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahresquartal um 25,5 Prozent auf 1,225 Mrd. Euro gestiegen. Die Erwartungen der Oppenheim-Analysten seien damit um rund zehn Prozentpunkte übertroffen worden. Beim Gewinn pro Aktie habe ABN AMRO sogar einen Anstieg um 30 Prozent auf 0,65 Euro vermeldet. Am Tag der Veröffentlichung habe die Aktie mit einem Plus von 5,8 Prozent reagiert. Die positive Gewinnmeldung von Mitte April hätten die Oppenheim-Analysten vor dem Hintergrund damaliger Fusionsgespräche als Window-Dressing interpretiert, um die Attraktivität der Bank zu erhöhen. In diesem Zusammenhang sei auch der optimistische Ausblick des Managements zu sehen. So sehe der Vorstand das Unternehmen auf gutem Wege, die für 2007 in Aussicht gestellten Gewinnziele in Höhe von 2,30 Euro pro Aktie zu übertreffen.
Die Oppenheim-Analysten würden die Wahrscheinlichkeit für ein Zusammengehen von Barclays und ABN AMRO auf 90 Prozent schätzen. Aufgrund dieser Erwartung haben die Analysten von Sal. Oppenheim in der aktuellen Ausgabe von "Oppenheim DerivateWelt" ihr neutrales Rating für die ABN AMRO-Aktie bekräftigt und den fairen Wert auf 35 Euro pro Aktie geschätzt. Am Mittwoch habe die Aktie von ABN AMRO mit 36 Euro rund drei Prozent darüber gelegen. (Analyse vom 03.05.2007) (03.05.2007/ac/a/a)
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