Walt Disney Aktie: Volle Streaming-Pipeline
27.03.26 06:50
Börse Global
Disney+ hat auf seiner Programmpräsentation in Berlin einen Schwung neuer Produktionen angekündigt – und die Bandbreite ist beachtlich.
Das Flaggschiff der Ankündigungen ist die Historiensatire „Vienna Game": Eine sechsteilige Serie über den Wiener Kongress von 1814/15, die im November startet. Mit dabei sind namhafte deutschsprachige Darsteller wie Heike Makatsch, Axel Milberg und Alexander Scheer. Das Projekt gehört zu den sogenannten German Originals – einer Kategorie, die Disney+ seit dem Start in Deutschland vor sechs Jahren bislang nur spärlich befüllt hat.
Vom Quotenhit zur Miniserie
Deutlich stärker auf bewährte Zugpferde setzt der Konzern mit „Monster". In Kooperation mit dem ZDF entsteht erstmals eine Miniserie auf Basis der Taunuskrimi-Bücher von Nele Neuhaus – eine Reihe, die im linearen Fernsehen regelmäßig über sieben Millionen Zuschauer anzog. Der Start auf Disney+ ist für 2027 geplant, danach folgt die Ausstrahlung im ZDF-Programm. Die Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Sender sichert eine doppelte Verwertungskette.
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Ergänzt wird das deutschsprachige Angebot durch die Adaption des New-Adult-Romans „Westwell – Heavy & Light" von Lena Kiefer, in der es um verfeindete Immobilien-Dynastien in New York geht. Das Casting läuft noch.
Poker als Sportübertragung
Jenseits der deutschen Eigenproduktionen hat Disney über seinen Sportsableger ESPN einen mehrjährigen Vertrag mit der World Series of Poker abgeschlossen. Beginnend ab Juli werden rund 100 Stunden Originalprogramm pro Jahr produziert. Das Finale des Main Events – des prestigeträchtigsten Pokerturniers der Welt – soll in diesem Jahr erstmals als dreitägige Liveübertragung in der Primetime ausgestrahlt werden, konkret vom 3. bis 5. August. Für die Produktion wurde Omaha Productions verpflichtet, das unter anderem für das „ManningCast" bei Monday Night Football bekannt ist.
ESPN überträgt das Turnier seit 1987 und war maßgeblich am globalen Poker-Boom der frühen 2000er-Jahre beteiligt. Die Rückkehr zu diesem Format signalisiert, dass Disney das Segment bewusst als reichweitenstarkes Contentformat positioniert – vergleichbar mit etablierten Sportrechten.
Insgesamt zeigt die aktuelle Ankündigungswelle, dass Disney auf zwei Ebenen gleichzeitig agiert: lokale Originals für den deutschsprachigen Markt und Sportrechte für die globale Reichweite über ESPN.
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