Verisk Analytics Aktie: Durchbruch geschwächt?
29.10.25 18:16
Börse Global
Der Datenanalyst und Technologieanbieter hat seine Anleger mit einer Prognosesenkung kalt erwischt. Trotz besser als erwarteter Quartalszahlen für das dritte Quartal 2025 kappte das Management die Umsatzprognose für das Gesamtjahr - und die Aktie rauschte daraufhin um 8 Prozent in die Tiefe.
Dabei hatte das Unternehmen zunächst durchaus überzeugende Zahlen vorgelegt: Mit einem Gewinn je Aktie von 1,72 Dollar (bereinigt) übertraf Verisk die Analystenschätzungen von 1,70 Dollar. Der Umsatz kletterte um 5,9 Prozent auf 768,3 Millionen Dollar.
Wetterkapriolen drücken aufs Geschäft
Was aber störte die Investoren? Die neue Jahresprognose fällt deutlich verhaltener aus. Statt der ursprünglich anvisierten 3,09 bis 3,13 Milliarden Dollar Umsatz erwartet das Management nun nur noch 3,05 bis 3,08 Milliarden Dollar. CFO Elizabeth Mann machte dafür auch ungewöhnlich niedrige Unwetteraktivitäten im dritten Quartal verantwortlich - ein Faktor, der dem Wachstum etwa einen Prozentpunkt kostete.
Das klingt zunächst kurios: Weniger Stürme und Naturkatastrophen sollten doch eigentlich gut für ein Analyseunternehmen sein? Doch Verisk verdient gerade mit seinen Schadens- und Risikobewertungen nach Extremwetterereignissen erhebliche Summen. Bleibt die Natur ruhig, gehen auch die Aufträge zurück.
Starker Cashflow als Hoffnungsschimmer
Immerhin: Die operative Entwicklung stimmt. Das bereinigte EBITDA stieg um 8,8 Prozent auf währungsbereinigter Basis, der freie Cashflow sogar um satte 40 Prozent auf 336 Millionen Dollar. Das zeigt die Stärke des Geschäftsmodells - auch wenn die Wachstumsdynamik derzeit etwas nachlässt.
Zusätzlich belastet wird das Unternehmen durch die laufende Überprüfung der geplanten AccuLynx-Übernahme durch die US-Kartellbehörde FTC. Diese "Second Request" verzögert den Deal und sorgt für zusätzliche Unsicherheit.
Die Gewinnprognose je Aktie bleibt mit 6,80 bis 7,00 Dollar unverändert - doch angesichts der gesenkten Umsatzerwartungen dürfte das den Investoren wenig Trost spenden. Die Dividende wurde unterdessen auf 45 Cent je Aktie bestätigt.
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