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Mo, 30. Januar 2023, 5:17 Uhr

T ONLINE International AG ORD

WKN: 555770 / ISIN: DE0005557706

T-Online-Fusion Klage von SdK


30.05.05 15:43
SdK

Die SdK hat eigenen Angaben zufolge beim Landgericht Darmstadt Klage gegen die Verschmelzung Von T-Online auf die Deutsche Telekom eingereicht.

Die Verschmelzung sei nach ihrer Auffassung Teil eines "verwerflichen Szenarios und Aktionsplanes, zwecks vorsätzlicher Schädigung der Minderheitsaktionäre", den sich die Deutsche Telekom "erdacht und dann konsequent in die Tat umgesetzt habe".

Dies ergebe sich daraus, dass die beim Börsengang (mit einem Emissionspreis von 27 Euro je Aktie) von den außenstehenden Aktionären eingeworbenen Mittel von rund 3 Mrd. Euro keineswegs, wie angekündigt, für den Ausbau des Geschäftes von T-Online verwendet worden seien. Sie seien vielmehr der Muttergesellschaft als Darlehen zur Verfügung gestellt worden. Indem die Deutsche Telekom den freien T-Online-Aktionären die Aktien dann zu einem weit geringeren Wert wieder abgenommen habe, habe sie sich unter Einsatz von nur einem Bruchteil des Betrages diesen Platzierungserlös zum eigenen Vorteil einverleibt.

Ebenso sei beim Börsengang zwar auf diverse geschäftliche Risiken bei T-Online hingewiesen worden. Das Risiko einer (Wieder)Verschmelzung sei jedoch nicht einmal angedeutet worden. Dies aber hätte dem Kapitalmarkt kommuniziert werden müssen. Zwar könne bei grundlegend geänderten Rahmenbedingungen auch eine Änderung einmal getroffener Entscheidungen erfolgen. Solche fundamentalen Änderungen seien aber nicht zu erkennen. T-Online verfüge vielmehr nach Überwindung gewisser Anfangsschwierigkeiten über besonders aussichtsreiche Perspektiven. Daher solle T-Online bekanntlich auch nach der Verschmelzung weiterhin als organisatorische Einheit und von denselben Personen wie zuvor geführt werden.

Die vorsätzliche Schädigungsabsicht seitens der Deutschen Telekom sehe die SDK auch darin, dass bereits bei Ankündigung des Kaufangebots an die T-Online-Aktionäre die Drohung ausgesprochen worden sei, bei Nichtannahme des Angebots würden die Aktionäre mit weniger zu rechnen haben als mit 8,99 Euro. Insgesamt handele es sich bei dem Vorgehen der Deutschen Telekom um einen massiven Verstoß gegen die Treuepflicht eines Großaktionärs.





 
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