Starwood Property Trust Inc
WKN: A0N9JF / ISIN: US85571B1052Starwood Property Trust: Milliarden-Deal belastet Aktie
18.07.25 02:26
Börse Global
Starwood Property Trust geht in die Offensive – doch die Märkte reagieren skeptisch. Der Immobilienfinanzierer stemmt eine Kapitalerhöhung von über 500 Millionen Euro, um einen milliardenschweren Zukauf zu finanzieren. Während das Management von einer strategischen Meisterleistung spricht, strafen Anleger die Pläne mit Kursverlusten. Steckt hinter der Skepsis mehr als nur die übliche Verdünnung?
Kapitalspritze für Mega-Übernahme
Der Immobilienfinanzierer hat eine umfangreiche Kapitalerhöhung auf den Weg gebracht:
- Ausgabe von 25,5 Millionen neuen Aktien
- Bruttoerlös von rund 508 Millionen Euro möglich
- Option für weitere 3,8 Millionen Aktien (Gesamtvolumen bis 584 Mio. Euro)
Das frische Geld soll einen Teil der 2,2 Milliarden Euro teuren Übernahme von Fundamental Income Properties finanzieren. Die Transaktion, die noch diese Woche abgeschlossen werden soll, markiert einen strategischen Richtungswechsel für Starwood.
Langfristige Mietverträge als Cashflow-Maschine
Der Kauf von Fundamental Income Properties bringt Starwood ein Portfolio mit 467 Gewerbeimmobilien ein. Die Besonderheit:
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- Durchschnittliche Mietdauer von 17 Jahren
- Jährliche Mietsteigerungen von 2,2%, an Inflation gekoppelt
- Aktuell 100% Auslastung ohne Kreditausfälle
"Das ist ein krisensicheres Geschäftsmodell", könnte man meinen. Doch die Märkte sehen zunächst die unmittelbaren Folgen: Die Kapitalerhöhung verdünnt die Anteile bestehender Aktionäre um rund 9,3%. Zudem übernimmt Starwood 1,3 Milliarden Euro an Fremdkapital des Zukaufs.
Dividende bleibt – aber zu welchem Preis?
Trotz der Belastung hält Starwood an seiner attraktiven Dividende von 0,48 Euro pro Aktie fest. Das Management betont, der Deal werde nach Umschuldung die Erträge steigern. Doch die vorläufigen Zahlen für Q2 zeigen bereits leichte Einbußen:
- Geschätztes Buchwert pro Aktie: 18,78-18,80 Euro (vs. 18,87 Euro im Vorquartal)
- Verteilbare Erträge: 0,42-0,44 Euro (bereinigt um Sondereffekte)
Die Aktie, die bereits seit Monaten unter Druck steht, verlor nach der Ankündigung weitere 2,6%. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt nun fast 12%. Ob der milliardenschwere Schachzug langfristig aufgeht, wird sich zeigen – die kurzfristige Reaktion der Märkte ist jedenfalls eindeutig.
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