SkyCity Entertainment: Kampf um die Balance
10.08.25 04:35
Börse Global
Ein Aktionär zieht vor Gericht, die Schulden steigen und die Einnahmen brechen ein – SkyCity Entertainment steckt mitten im perfekten Sturm. Während das kasinobetreibende Unternehmen aus Neuseeland sich mit regulatorischen Herausforderungen und sinkenden Umsätzen herumschlägt, steht die entscheidende Frage im Raum: Kann der Konzern seine Finanzen noch in den Griff bekommen, bevor es zu spät ist?
Aktionärsklage eskaliert
Ein Shareholder hat SkyCity Entertainment vor dem Supreme Court von New South Wales verklagt – und nimmt dabei gleich acht ehemalige Topmanager und Vorstandsmitglieder ins Visier. Der Vorwurf: Pflichtverletzungen bei der Bekämpfung von Geldwäsche zwischen 2016 und 2022. Die Klage zielt darauf ab, die 67 Millionen AUD Strafe zurückzuholen, die das Unternehmen letztes Jahr an die australische Finanzaufsicht AUSTRAC zahlen musste. Sollte der Aktionär Erfolg haben, könnte das den ohnehin angeschlagenen Konzern zusätzlich unter Druck setzen.
Finanzielle Schieflage
Die kommenden Jahreszahlen dürften wenig Anlass zur Freude bieten:
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- Die Dividende bleibt ausgesetzt
- Der Nettoverschuldung nähert sich den Covenants
- Der EBITDA wird voraussichtlich um 4% unter der bereits gesenkten Prognose liegen
Hauptgrund für die Ertragsschwäche: Die Gäste geben weniger aus – besonders im Flaggschiff-Casino in Auckland. Die im Juli eingeführte Pflicht zur Spielerkarten-Nutzung dürfte die Einnahmen zusätzlich um 15-20% drücken.
Rettungsplan Immobilienverkauf?
Um die Schuldenlast zu reduzieren, prüft SkyCity offenbar den Verkauf von Immobilien im Wert von rund einer Milliarde Dollar. Besonders die Hotels und ein Büroturm stehen im Fokus. Ob diese Notbremse ausreicht, um einen Kapitalaufschub zu vermeiden, bleibt fraglich.
Während die kleine Niederlassung in Queenstown problemlos ihre Spielbanklizenz verlängern dürfte, kämpft der Konzern andernorts weiter mit den Folgen mangelhafter Compliance. Die jüngsten Entwicklungen zeigen: SkyCitys Weg zurück in ruhiges Fahrwasser wird alles andere als ein Spaziergang.
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