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Fr, 17. April 2026, 7:47 Uhr

SBO AG

WKN: 907391 / ISIN: AT0000946652

SBO Aktie: Flexibilität gefragt


29.01.26 12:34
Börse Global

SBO Aktie

Schoeller‑Bleckmann hat vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt: Umsatz und Ergebnis fielen gegenüber 2024, die Margen blieben jedoch auf einem moderaten Niveau. Das Unternehmen verweist auf Kostendisziplin und strategische Initiativen — und meldet eine leichte Erholung bei den Auftragseingängen im Schlussquartal. Reicht das, um die Talsohle zu durchschreiten? Die Antwort fällt vorerst verhalten aus: erste Signale sind positiv, aber belastbare Trends hängen von den nächsten Quartalen ab.


Wichtige Eckdaten (vorläufig)
- Umsatzerlöse 2025: 455 Mio. €
- EBITDA 2025: 71 Mio. € (EBITDA‑Marge 16 %)
- EBIT 2025: 38 Mio. € (EBIT‑Marge 8,4 %)
- Ergebnis vor Steuern 2025: 32 Mio. €
- Liquide Mittel (Jahresende): 281 Mio. €
- Auftragseingänge 2025: 406 Mio. €; Q4‑Auftragseingang: 99 Mio. € (Anstieg gegenüber Q3)
- Termin: Vollständige Ergebnisse am 19. März 2026


Zahlen und Treiber


Der Umsatz sank von 560,4 Mio. € (2024) auf 455 Mio. € in 2025. Auch EBITDA und EBIT gaben deutlich nach, die Margen blieben aber in zweistelliger (EBITDA) bzw. im mittleren einstelligen Bereich (EBIT). Als Gründe nennt das Management ein Überangebot am Ölmarkt, niedrige Ölpreise, geopolitische Unsicherheiten und ein verändertes Zollumfeld — Faktoren, die zu reduzierten Kundenausgaben führten.


Positiv: Die liquiden Mittel sind mit 281 Mio. € weiterhin solide. Zudem zogen die Auftragseingänge im vierten Quartal an, was auf eine erste Stabilisierung der Nachfrage hindeutet. Die Aktie notiert heute bei 31,40 € und liegt damit rund 15 % unter dem 52‑Wochen‑Hoch — ein Umfeld, das auf Seite der Anleger Zurückhaltung begünstigt.


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Ausblick: Worauf es am 19. März ankommt


Am 19. März will SBO die vollständigen Zahlen vorlegen. Entscheidend werden dann drei Dinge sein:
- Konkrete Aussagen zur Umsatz‑ und Margenprognose für 2026,
- die Entwicklung der Auftragseingänge im Jahresbeginn und ihre Nachhaltigkeit,
- sowie die Liquiditätsplanung bei anhaltendem Nachfrage‑Druck.


Die Q4‑Auftragsbelebung ist ein positives Signal, reicht aber allein nicht für ein klares Erholungsszenario. Sollte sich der Auftragsfluss in den kommenden Quartalen stabilisieren und die Marge halten, würde das den Turnaround wahrscheinlicher machen. Bleiben Auftragseingänge und Ölpreis niedrig, dürfte das Ergebnis weiterhin unter dem Vorjahr leiden.


Fazit: SBO zeigt Widerstandskraft durch strikte Kostenkontrolle und eine starke Cash‑Position. Wirkliche Klarheit liefert die Jahrespressekonferenz am 19. März — dann wird sich zeigen, ob die jüngste Auftragszufuhr der Start einer nachhaltigen Erholung ist.


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