Rimini Street: Doppelter Rückenwind für die Aktie?
17.08.25 05:16
Börse Global
Der Software-Support-Spezialist Rimini Street könnte gerade eine entscheidende Wende erleben. Gleich zwei positive Entwicklungen geben Anlegern Grund zum Optimismus: Ein lukrativer US-Regierungsauftrag und starke Quartalszahlen zeigen, dass das Unternehmen trotz früherer Turbulenzen wieder Fahrt aufnimmt.
Regierungsdeal als Game-Changer
Rimini Street hat sich einen Platz auf der begehrten Lieferantenliste der US-General Services Administration (GSA) gesichert. Dieser strategische Coup ermöglicht es Bundesbehörden sowie regionalen Regierungen, Riminis Support-Dienste für Oracle-, SAP- und VMware-Software direkt und mit bis zu 50% Rabatt zu beziehen.
Für das Unternehmen eröffnet sich damit ein riesiger neuer Markt - der öffentliche Sektor ist bekannt für sein hohes IT-Budget und langfristige Verträge. Die vereinfachte Beschaffung über den GSA-Rahmenvertrag könnte Rimini Street dauerhaft höhere Umsätze bescheren.
Quartalszahlen übertreffen Erwartungen
Die jüngsten Finanzergebnisse untermauern die positive Entwicklung:
- EPS von 0,32 USD (Erwartung: 0,08 USD)
- Umsatz von 104,1 Mio. USD (Prognose: 103,08 Mio. USD)
- Bruttomarge stieg auf 60,4% (Vorjahr: 59,1%)
Besonders die überraschend hohe Gewinnmarge zeigt, dass Rimini seine Dienstleistungen effizienter erbringt - ein wichtiges Signal für künftige Profitabilität.
Rechtsstreit mit Oracle beigelegt
Ein weiterer positiver Faktor: Der jahrelange Rechtsstreit mit Oracle wurde im Juli 2025 gegen eine Zahlung von 37,9 Millionen USD an Rimini beigelegt. Damit entfällt ein erheblicher Unsicherheitsfaktor, der die Aktie lange belastet hatte. Zwar muss Rimini seine PeopleSoft-Dienste bis 2028 auslaufen lassen, kann sich nun aber voll auf sein Kerngeschäft konzentrieren.
Institutionelles Interesse steigt
Die jüngsten Entwicklungen bleiben auch Großinvestoren nicht verborgen. Mehrere namhafte Institutionen wie JPMorgan Chase und Barclays haben ihre Positionen in Rimini im letzten Quartal aufgestockt. Selbst wenn ein Vorstandsmitglied kürzlich Aktien verkaufte - solche Transaktionen sind üblich und deuten nicht zwangsläufig auf mangelndes Vertrauen hin.
Mit dem Regierungsauftrag, starken Zahlen und dem beigelegten Rechtsstreit scheint Rimini Street auf dem Weg, sein volles Potenzial zu entfalten. Die Frage ist: Kann das Unternehmen diesen Schwung nutzen, um nach dem jüngsten Kursrückgang wieder an alte Höhen anzuknüpfen?
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