Ravensberger mit Verlust
26.05.98 00:00
Ad hoc
Der Aufsichtsrat der Ravensberger Bau-Beteiligungen AG (WKN 700 500) hat am 26. Mai 1998 den Jahresabschluß 1997 festgestellt. Der Hauptversammlungstermin wurde auf den 31. Juli 1998 in München festgelegt. Die Ravensberger-Gruppe konzentrierte sich im Berichtsjahr auf die Umsetzung des Neustrukturierungskonzeptes. In diesem Zusammenhang galt es, nicht rentable Unternehmenseinheiten auszugliedern, die betriebliche Organisation den neuen Unternehmensstrukturen anzupassen, Verwaltungsaufwendungen abzubauen, die Produktpalette zu erweitern und strategisch auf die Errichtung von Reihen- und Doppelhäusern und die Modernisierung von Altbauten neu auszurichten. Trotz dieser substantiellen strukturellen Eingriffe wurden im Berichtsjahr 155 Wohnungen, Reihenhäuser und Baugrundstücke verkauft. Im wesentlichen aufgrund des unbedeutenden Vorverkaufsvolumens aus 1996 belief sich der Konzernumsatz jedoch auf nur DM 30,4 Mio. Bei der Vorstellung des Restrukturierungskonzeptes wurde für 1997 ein operativer Verlust von DM 8-12 Mio prognostiziert. Mit tatsächlich DM 6,7 Mio fiel der operative Verlust deutlich geringer aus. Der Jahresfehlbetrag im Konzern betrug DM 17,3 Mio. Hierin enthalten sind Einmalaufwendungen infolge der Restrukturierung in Höhe von DM 7,7 Mio und Vorsorgemaßnahmen in Höhe von DM 2,5 Mio. Das Bilanzergebnis der Ravensberger Bau-Beteiligungen AG zeigt einen Verlust von DM 14,4 Mio. Dem durch Sonderbelastungen stark beeinträchtigten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie dem außerordentlichen Aufwand aus der Verschmelzung der TERRAWERT Bau AG auf die Ravensberger Bau- Beteiligungen AG steht die Auflösung der Kapital- und Gewinnrücklage gegenüber. Die finanziellen und organisatorischen Maßnahmen zur Neustrukturierung der Gruppe liegen gut im Plan. Erfolge konnten insbesondere im Bereich der Gemeinkostensenkung erreicht werden. So werden sich die Personal- und Verwaltungsaufwendungen in 1998 um DM 5,8 Mio reduzieren und sich damit etwa halbieren. Desweiteren trägt die Ausgliederung nicht rentabler Untemehmensbereiche mit DM 3 Mio zur Kostenentlastung bei. Die Ravensberger-Gruppe hat Ende 1997 und 1998 neue Objekte in den neuen und alten Bundesländern erworben und bereits zu über 90% plaziert. Das per Mai 1998 durch Kaufverträge gesicherte Umsatzvolumen für 1998 liegt mit DM 40 Mio bereits 30% über dem Konzernumsatz des Jahres 1997. Entsprechend der strategischen Neuausrichtung entfallen hiervon über 90% auf den Absatz von Reihen- und Doppelhäusern sowie auf die Veräußerung von Altbaumodernisierungsvorhaben. Aufgrund der durch Kostensenkungen deutlich reduzierten Gewinnschwelle und in Erwartung einer Fortsetzung des Vertriebserfolges des ersten Quartals 1998 im Jahresverlauf halten wir an der Zielsetzung des Turn-arounds in 1998 verbunden mit einem ausgeglichenen Ergebnis fest.
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