Suchen
Login
Anzeige:
Do, 28. Oktober 2021, 1:29 Uhr

Hannover Rück

WKN: 840221 / ISIN: DE0008402215

ROUNDUP: Feuer in Südeuropa bringen Urlauber in Not - Regenflut in Schweden


18.08.21 16:27
dpa-AFX

ROM/TOULON/ATHEN (dpa-AFX) - Der Kampf gegen die Flammen in Südeuropa geht mit voller Kraft weiter.

Besonders kritisch war die Lage am Mittwoch in Frankreich und Italien, wo es weitere Opfer gab.



FRANKREICH



Mit einem Großaufgebot kämpfte die Feuerwehr in Südfrankreich weiter gegen ausgedehnte Waldbrände. Die Behörden meldeten ein Todesopfer. Die Flammen im bergigen Hinterland der Bucht von Saint-Tropez seien noch nicht unter Kontrolle und 7000 Hektar Gelände bereits verbrannt, teilte die Präfektur in der Mittelmeerstadt Toulon am Mittwochmorgen mit. Über 7000 Anwohner und Touristen, die in Sicherheit gebracht worden waren, hätten die Nacht in 15 Notunterkünften verbringen müssen.



Nach Angaben des Senders "France Bleu Provence" wurde ein etwa 50 Jahre alter Mann von einem Freund tot in seinem ausgebrannten Haus entdeckt. Nach Angaben der Präfektur wurden bislang fünf Feuerwehrleute bei dem Einsatz leicht verletzt, rund 20 Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen.



Die Brände waren nach großer Trockenheit und Hitze am Montag ausgebrochen. Zudem bekämpften über 300 Feuerwehrleute einen weiteren Brand in der Nähe des südfranzösischen Weinorts Beaumes de Venise in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur. 130 Menschen, darunter auch Touristen, wurden dort in Sicherheit gebracht.



ITALIEN



In der süditalienischen Region Kalabrien ist ein weiterer Menschen vermutlich im Zusammenhang mit den Waldbränden gestorben. In der Kommune Acquaro sei in der Nacht zum Mittwoch die halbverbrannte Leiche eines 78-Jährigen gefunden worden, bestätigten die Carabinieri der angrenzenden Gemeinde Aren am Mittwoch. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge untersuchten Ermittler die Umstände des Todes noch.



In Kalabrien wüteten in den vergangenen beiden Wochen heftige Waldbrände. Vier Menschen kamen dabei bereits ums Leben. Stark betroffen war unter anderem der Aspromonte Nationalpark.



Im Norden Italiens waren die Feuerwehren vieler Gemeinden weiterhin mit den Auswirkungen schwerer Regenunwetter beschäftigt. In Südtirol entfernten Einsatzkräfte Schlamm, nachdem im Norden der Provinz Bäche über die Ufer getreten waren. In Venetien zählte die Feuerwehr bis Mittwoch Hunderte Unwettereinsätze in zwei Tagen.



ISRAEL



Ein massiver Waldbrand westlich von Jerusalem ist nach knapp drei Tagen gelöscht. Dies bestätigte am Mittwoch ein Sprecher des israelischen Ministers für innere Sicherheit, Omer Bar-Lev. Das Feuer war am Sonntag ausgebrochen und hatte sich trotz aller Bemühungen der Feuerwehr anfangs immer weiter ausgebreitet.



SCHWEDEN



Heftige Regenfälle haben im Osten Schwedens zu Überschwemmungen geführt. Besonders betroffen sei die Gegend rund um Gävle, wo am Mittwoch ganze Wohngebiete unter Wasser standen, meldete die Nachrichtenagentur TT. Der Regen überflutete Bahngleise. Die Polizei forderte die Menschen auf, zu Hause zu bleiben - der Schulstart wurde abgesagt./evs/DP/stw







 
Werte im Artikel
255,40 plus
+1,53%
158,30 plus
+0,41%
2,85 plus
+0,28%
18,78 minus
-0,05%
24,27 minus
-0,25%
27.10.21 , Aktiennews
Hannover Rueck Aktie: Die Vorzeichen waren scho [...]
Der Kurs der Aktie Hannover Rueck steht am 21.10.2021, 16:45 Uhr an der heimatlichen Börse Xetra bei 156.48 EUR. ...
27.10.21 , dpa-AFX
Studie: Wirtschaftsschäden durch Wetterextreme g [...]
POTSDAM (dpa-AFX) - Überflutungen, Dürren und Wirbelstürme: Die zunehmenden Wetterextreme können ...
26.10.21 , DZ BANK
DZ Bank belässt Hannover Rück auf 'Kaufen' - Fa [...]
FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die DZ Bank hat Hannover Rück auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 175 ...