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So, 20. Juni 2021, 11:05 Uhr

KINOWELT MEDIEN O.N.

WKN: 628590 / ISIN: DE0006285901

Kinowelt Fortbestehen


08.08.02 11:27
Ad hoc

In einer Sitzung mit allen Gläubigerbanken wird morgen eine abschließende und umsetzungsfähige Entscheidung über das Fortbestehen der Kinowelt (WKN 628590) getroffen.

Der Gläubigerausschuss der Kinowelt Medien AG und der Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH hatte Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Ott, Insolvenzverwalter beider insolventen Gesellschaften, in seiner Sitzung am 9. Juli 2002 ermächtigt, das Angebot der Investorengruppe um Marcus Schöfer und Dr. Jerry Payne (beides Geschäftsführer innerhalb der Kinowelt Medien Gruppe) anzunehmen und mit diesen Verhandlungen zur Übernahme des Kerngeschäftes (Filmverleih, Home Entertainment, TV-Rechtehandel) aufzunehmen, einen Vertrag abzuschließen und den Vertragsabschluss umzusetzen. Der Gläubigerausschuss, bestehend aus der ABN Amro Bank, der BHF Bank und der HypoVereinsbank, hat diese Ermächtigung in seiner folgenden Sitzung am 24. Juli 2002 nochmals schriftlich bestätigt. Auftragsgemäß hat Dr. Ott die Verhandlungen mit dieser Investorengruppe unterschriftsreif zum Abschluss gebracht. Die Unterzeichnung und Umsetzung dieses Vertragswerkes scheiterten bislang an der hierfür notwendigen Sicherheiten- und Pfandfreigabe an den zu veräußernden Assets.

In der morgigen Sitzung werden die beiden Anbietergruppen, neben Schöfer/Payne auch die Firmengründer Dr. Michael und Dr. Rainer Kölmel, die als Vorstände Mitte Dezember 2001 selbst Insolvenzantrag stellen mussten, ihre Übernahmekonzepte nochmals abschließend präsentieren können. Dr. Ott erwartet, dass dann eine definitive Entscheidung über das Fortbestehen der Kinowelt getroffen wird. Sollte dies nicht gelingen, so muss Dr. Ott den Geschäftsbetrieb der Kinowelt in den nächsten Tagen schließen und abwickeln. "Die Zerschlagungs-Variante wäre auch für die Gläubiger die schlechteste aller Lösungen," so Dr. Ott.

Von keiner Seite gibt es bisher eine Initiative, ein Insolvenzplanverfahren einzuleiten. Ein solches Verfahren wäre allerdings Voraussetzung zur Rettung der börsennotierten Kinowelt Medien AG.

Die zuständige Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH hat Dr. Ott mitgeteilt, dass sie ein Versagungstestat für den Jahresabschluss 2001 der Kinowelt Medien AG erteilen wird. Die Verantwortung für den zu testierten Zeitraum liegt in den Händen der damaligen Vorstände Dr. Michael Kölmel, Dr. Rainer Kölmel und Eduard Unzeitig (bis 01.08.2001).

Die Kursschwankungen der letzten Tage beruhen nicht auf Informationen von durch den Insolvenzverwalter legitimierten Stellen und sind daher nicht erklärbar.

Dr. Wolfgang Ott Rechtsanwalt Insolvenzverwalter

Rückfragen bitte an: i.A. Unternehmenskommunikation & Investor Relations Kinowelt Medien AG Tel.: 089-30 796 7270 Fax: 089-30 796 7330 e-mail: presse@kinowelt.de http://www.kinowelt-medien-ag.de





 
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