GSK Aktie: Doppelter Zulassungserfolg
21.03.26 00:50
Börse Global
GSK hat diese Woche gleich auf zwei Fronten gepunktet. Die FDA erteilte die Zulassung für Lynavoy — das erste Medikament überhaupt, das in den USA speziell gegen cholestatischen Pruritus bei primärer biliärer Cholangitis eingesetzt werden darf. Für das britische Pharmahaus ist das ein besonderer Moment: Es ist die erste Lebererkrankungstherapie, die direkt aus der eigenen Forschungspipeline stammt.
Die Entscheidung stützt sich auf die Phase-3-Studie GLISTEN, die sowohl schnelle als auch anhaltende Reduktionen von Juckreiz und Schlafstörungen gegenüber Placebo belegte. Für Patienten mit dieser chronischen Gallenwegserkrankung gab es bislang keine gezielte Option gegen das quälende Symptom.
Cosentyx wächst weiter
Parallel dazu bekam das bewährte Mittel Cosentyx (Secukinumab) eine neue FDA-Zulassung — diesmal für Jugendliche ab zwölf Jahren mit moderater bis schwerer Hidradenitis suppurativa. Cosentyx ist damit der erste IL-17A-Hemmer, der für diese jüngere Patientengruppe freigegeben ist. Mehr als die Hälfte der Betroffenen entwickelt erste Symptome dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung bereits während der Pubertät.
Das Mittel generierte 2025 weltweit 6,7 Milliarden Dollar Umsatz — ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die neue Indikation dürfte dieses Wachstum weiter stützen.
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Begleitdiagnostik als zusätzlicher Baustein
Für GSKs PARP-Hemmer Zejula läuft ebenfalls etwas: Die FDA genehmigte den MyChoice-CDx-Test von Myriad Genetics als einzigen zugelassenen Begleitdiagnostik-Test für Zejula bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs. Der Test bestimmt den HRD-Status — einen Biomarker, der anzeigt, welche Patientinnen am stärksten von einer PARP-Hemmung profitieren. Das stärkt die klinische Positionierung von Zejula, auch wenn der Umsatzbeitrag des Diagnostik-Segments zunächst überschaubar bleibt.
An der Börse hielt sich die Reaktion in Grenzen. Die Aktie schloss am Donnerstag bei 52,37 Dollar, ein moderates Plus von 0,60 Prozent. Der Markt scheint die Zulassungen eingepreist zu haben — oder wartet auf klarere Umsatzsignale aus dem Lynavoy-Launch.
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