Fast Retailing: Doppeltes Problem für den Uniqlo-Konzern
17.07.25 17:14
Börse Global
Fast Retailing, der japanische Bekleidungsriese hinter Uniqlo, kämpft gleich an zwei Fronten. Während die europäischen Marken des Konzerns in einer tiefgreifenden Restrukturierung stecken, drohen neue US-Zölle die Profitabilität in einem Schlüsselmarkt zu untergraben. Kann der Konzern diese Stürme überstehen?
Europäische Marken in der Krise
Die europäischen Mode-Labels Comptoir des Cotonniers und Princesse Tam Tam haben am 1. Juli 2025 Insolvenz angemeldet. Jetzt läuft eine drastische Sanierung auf Hochtouren:
- 26 von 90 Filialen werden geschlossen
- 65 Arbeitsplätze fallen weg
- Loyalitätsprogramme und Webplattformen werden zusammengelegt
Bereits im Frühjahr 2024 hatten die Marken ihre Preise um 30% gesenkt, um jüngere Käufer (25-35 Jahre) anzulocken – ein deutliches Zeichen für die anhaltenden Schwierigkeiten in diesem Segment.
US-Zölle als nächste Herausforderung
Ab Herbst 2025 drohen Fast Retailing massive Probleme in den USA:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Fast Retailing?
- Neue Einfuhrzölle von bis zu 40% treffen die aus Südostasien importierte Ware
- Finanzchef Takeshi Okazaki räumt ein: "Wir können nicht alle Kosten schultern"
- Preiserhöhungen scheinen unausweichlich
Trotzdem hält der Konzern an seiner Jahresprognose von 545 Mrd. Yen Betriebsgewinn fest – dank vorausschauender Lagerauffüllung vor dem Zoll-Termin.
Rekordzahlen mit Schönheitsfehlern
Die neuesten Zahlen zeigen ein gemischtes Bild:
- Umsatz: +10,6% auf Rekordniveau von 2.616,7 Mrd. Yen
- Betriebsgewinn: +12,2% auf 450,9 Mrd. Yen
- Japan glänzt mit zweistelligen Zuwächsen
- China enttäuscht mit rückläufigen Verkäufen
Doch der Markt straft ab: Die Aktie verlor heute über 3% und gehört seit Jahresbeginn zu den größten Verlierern im asiatischen Großkap-Segment. Offenbar überwiegen die Sorgen vor den strukturellen Herausforderungen die soliden Gesamtzahlen.
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