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Fr, 17. April 2026, 9:12 Uhr

Deutsche Bank AG

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank Aktie: Gegenwind aus allen Richtungen


13.04.26 15:00
Börse Global

Deutsche Bank Aktie: Gegenwind aus allen Richtungen

Die anstehende Berichtssaison zum ersten Quartal 2026 kommt für europäische Unternehmen zur Unzeit. Für die Deutsche Bank selbst kommen die Herausforderungen diesmal nicht nur aus dem Makroumfeld — auch aus dem Bereich Private Credit ziehen neue Risikowolken auf.


Gedämpfte Erwartungen, klare Zahlen

Die hauseigenen Strategen haben ihre Gewinnprognose für europäische Aktien bereits zurückgestutzt: Statt der bisherigen 10 bis 12 Prozent EPS-Wachstum rechnen sie für das Gesamtjahr 2026 nur noch mit 8 bis 10 Prozent. Der Markt preist noch immer über 10 Prozent ein — eine Lücke, die sich früher oder später schließen dürfte.


Für das erste Quartal konkret rechnet das Institut mit einem aggregierten Gewinnwachstum von rund 3 Prozent im Jahresvergleich. Das liegt zwar leicht über dem Konsens von 2 Prozent, aber der Beat gegenüber den Erwartungen dürfte kaum 1 Prozent erreichen — weit unter dem historischen Durchschnitt von 4 Prozent. Ein schwaches Ergebnis für eine Saison, die eigentlich der Beginn einer Gewinnerholung sein sollte.

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Besonderes Gewicht fällt dabei auf den Dollar: Im ersten Quartal verlor er gegenüber dem Euro rund 11 Prozent im Jahresvergleich — der stärkste Rückgang seit 2018. Sektoren mit hohem US-Umsatzanteil, vor allem das Gesundheitswesen, spüren das unmittelbar in der Ergebnisrechnung.


Private Credit als neues Sorgenkind

Während der Finanzsektor insgesamt noch mit solidem Wachstum im mittleren bis oberen einstelligen Bereich rechnen darf — gestützt durch Kostendisziplin und strukturell höhere Zinsen — rückt für die Deutsche Bank ein spezielleres Risiko in den Vordergrund. Im Bereich Private Credit mehren sich Warnsignale, die Anleger im Zuge der Quartalszahlen genau im Blick haben dürften.


Hinzu kommt: Ab dem zweiten Quartal drohen laut den Strategen spürbar höhere Energiekosten, sobald die Absicherungen vieler Unternehmen auslaufen. Gepaart mit wachsendem Inflationsdruck durch die angespannte Lage rund um den Persischen Golf — auf die Chefstratege Ulrich Stephan ausdrücklich hingewiesen hat — könnte sich das Umfeld rasch weiter eintrüben.


Lichtblicke gibt es dennoch: Energie-Unternehmen profitieren von einem angenommenen Ölpreis von 80 Dollar je Barrel, Halbleiter- und Rüstungswerte zeigen sich robust. Für ein breit aufgestelltes Finanzhaus wie die Deutsche Bank zählt allerdings vor allem, wie sich die Kreditqualität im eigenen Portfolio unter diesen Bedingungen hält — und genau das steht in den kommenden Wochen auf dem Prüfstand.


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